Alec Baldwin möchte sich vom Schauspiel zurückziehen und sich auf seine Familie konzentrieren
(BANG) - Alec Baldwin möchte sich nach den Ereignissen rund um den 'Rust'-Vorfall "zur Ruhe setzen und zu Hause bleiben".
Der 68-jährige Schauspieler hielt im Oktober 2021 am Set des Westernfilms eine Requisitenwaffe, als sich ein Schuss löste, der Kamerafrau Halyna Hutchins tötete und Regisseur Joel Souza verletzte. Baldwin war anschließend in ein langwieriges Gerichtsverfahren wegen fahrlässiger Tötung verwickelt. Die Anklagen wurden jedoch zweimal fallen gelassen, und der Fall ist damit abgeschlossen. Dennoch leidet Baldwin weiterhin unter den Folgen. Er verriet dazu im Podcast 'Awards Chatter von The Hollywood Reporter': "Wir hatten diesen Vorfall, diese Tragödie in New Mexico, bei der Halyna Hutchins am Set getötet wurde. Und das war unsagbar schwer zu verarbeiten. Wegen der Situation in New Mexico, die sehr schmerzhaft war, blieb ich viel zu Hause."
Er sei dreieinhalb Jahre lang bei seinen Kindern gewesen und habe kaum gearbeitet. Zwar ändere sich das jetzt langsam, dennoch bleibt bei Baldwin der Wunsch bestehen, sich zur Ruhe zu setzen. "Aber ich war zu Hause, habe mich daran gewöhnt, und ich möchte mein Haus eigentlich nicht mehr verlassen. Ich will nicht mehr arbeiten. Wirklich nicht. Ich möchte mich zur Ruhe setzen und bei meinen Kindern bleiben", so der Star weiter. Baldwin hat mit seiner Frau Hilaria sieben Kinder unter 13 Jahren sowie eine 30-jährige Tochter aus der Ehe mit Kim Basinger. 2024 wurden die Anklagen endgültig fallengelassen, nachdem ein Richter feststellte, dass Beweise zurückgehalten wurden, die hätten erklären können, wie scharfe Munition ans Set gelangte.
Der 30-Rock-Star sprach auch über die Dokumentation 'The Trial of Alec Baldwin'. Er erklärte, dass der Prozess und die Folgen alle Bereiche seines Lebens beeinflusst hätten: finanziell, beruflich sowie seine Familie und Gesundheit. Er berichtete zudem von gesundheitlichen Problemen, darunter Ohnmachtsanfälle durch niedrigen Blutdruck, und beschrieb die Zeit als "verrückt" und "schrecklich". Trotz Krankheit kehrte er nach Montana zurück, um den Film fertigzustellen: "Ich habe nicht die Leistung gebracht, die ich wollte, weil ich krank war, aber ich habe mein Bestes gegeben", erklärte er.


