Aktivistengruppe "Letzte Generation" unterbricht Friedrich Merz bei Diskussionsveranstaltung auf Grüner Woche
Friedrich Merz, Unionsfraktionschef und CDU-Chef, wurde am Mittwoch bei einer Rede auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin von Klimaaktivisten gestört. Während seiner Ansprache auf einer Diskussionsveranstaltung wurde Merz von Rufen unterbrochen, als Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" mit Transparenten die Bühne betraten. Die Ordnungskräfte haben die Aktivisten jedoch schnell abgedrängt und die Aktion beendet.
In einem Video, das von der Unionsfraktion veröffentlicht wurde, äußerte sich Merz zur Störung und bezeichnete die Aktion als "Rumschreierei", die keinen Sinn mache. Er appellierte an die jungen Leute, ihren Kopf zu benutzen und nicht nur ihren Kehlkopf.
Die "Letzte Generation" erklärte, dass die Aktion darauf abzielte, Merz mit seinen "scheinheiligen Positionen zur Agrar- und Klimapolitik" zu konfrontieren. Die Aktivisten riefen unter anderem: "Weg von fossil - hin zu gerecht".
Im Rahmen seines Messebesuchs betonte Merz, dass die Landwirtschaft dringend Unterstützung benötige, darunter weniger Bürokratie, mehr Investitionen und neue Technologien. Er führte auch ein Gespräch mit der Spitze des Bauernverbands, bei dem er die Anliegen der Landwirte aufgriff.
Die Aktiennamen, die namentlich genannt wurden, sind "Letzte Generation" und Friedrich Merz. (eulerpool-AFX)

