Aktienmärkte verhalten sich zur Wochenmitte richtungslos
Die US-Aktienmärkte konnten sich zur Wochenmitte nicht entscheiden, in welche Richtung sie sich entwickeln sollten. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem leichten Verlust von 0,12 Prozent bei 34.112,27 Punkten. Der marktbreite S&P 500 legte hingegen um 0,10 Prozent auf 4.382,78 Zähler zu. Der Nasdaq 100 verzeichnete einen Anstieg um 0,11 Prozent und erreichte 15.313,24 Punkte.
Trotz des relativ ruhigen Handels am Mittwoch konnten der S&P 500 und der Nasdaq 100 ihre Gewinnserie auf neun bzw. acht aufeinanderfolgende Sitzungen verlängern. Letzterer erreichte erneut den höchsten Schlussstand seit mehr als einem Monat. Die glanzlose Performance an der Wall Street lässt sich darauf zurückführen, dass die Anleger nach der jüngsten Kursrally offenbar zögerten, größere Engagements einzugehen. Dennoch wurden die Aktien von Gewinnmitnahmen verschont, da die Märkte weiterhin von der Zuversicht profitierten, dass die US-Notenbank ihre Zinserhöhungsspirale beendet hat.
Einzelwerte enttäuschen und überraschen
Unter den Einzelwerten war die Online-Handelsplattform Ebay eine Enttäuschung, als sie ihre Umsatzprognose für das Weihnachtsgeschäft veröffentlichte. Dies führte zu einem Verlust von 2,0 Prozent für die Aktie.
Dagegen konnte der Sportartikelhersteller Under Armour ein starkes zweites Geschäftsquartal verzeichnen, senkte jedoch sein Umsatzziel für das Gesamtjahr. Die Aktie stieg um 2,9 Prozent. Der Dialyseanbieter Davita steigerte sein Gewinnziel nach einem erfolgreichen Quartal um 5,9 Prozent.
Warner Bros Discovery hingegen verzeichnete einen Einbruch von 19 Prozent bei den Aktien, nachdem der Unterhaltungsriese einen erheblichen Rückgang bei den Werbeeinnahmen gemeldet hatte. Dies wirkte sich negativ auf die Rentabilität aus und führte zu einem Verlust, der die Schätzungen der Wall Street deutlich verfehlte.
Take-Two, ein Computerspiele-Entwickler, freute sich hingegen über einen Anstieg von 5,2 Prozent bei seinen Aktien. Einem Medienbericht zufolge plant die Tochtergesellschaft Rockstar Games noch in dieser Woche die Ankündigung des lang erwarteten Grand Theft Auto-Spiels.
Europäische und amerikanische Währungsbewegungen
Der Euro wurde zuletzt mit 1,0710 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0671 Dollar festgesetzt. Somit kostete der Dollar 0,9371 Euro.
US-Staatsanleihen zeigen moderate Gewinne
Die Rendite für zehnjährige US-Staatspapiere sank auf 4,51 Prozent, während der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) um 0,23 Prozent auf 108,38 Punkte anstieg. (eulerpool-AFX)

