"Air Conflicts: Pacific Carriers" (PC) im Hands-On!
Vor gut einem Jahr wollte Games Farm mit „Air Conflicts: Secret Wars“ mit den großen Flugzeugsimulationen wie „HAWX“ oder „IL-2 Sturmovik“ mitmischen. Das ist mehr schlecht als recht gelungen und so starten die Entwickler erneut den Versuch ihren Namen in den Himmel zu schreiben. Um nicht dasselbe Spiel noch einmal herauszubringen, hat man versucht mit der Implementierung von Flugzeugträgern für Abwechslung zu sorgen. Ob das gelungen ist, erfahren Sie in unserem Beta Hands-On. Zuerst gibt es aber einmal einen Trailer zum Spiel.
Gameplay
Das Spiel gestartet, werden wir vor eine große Auswahl an Spielvarianten gestellt. Wollen wir ein Training absolvieren, gleich in die Kampagne starten oder doch lieber den „Instant Battle“ oder den „Überleben“-Modus ausprobieren. Bei den letzten beiden Spielmodi gibt es aber den einen oder anderen gemeinsamen Schnittpunkt. Im „Instant Battle“ und auch im „Überleben“-Modus kann man sich beide Male zwischen den Spielvarianten „Dogfight“, „Ground Attack“, „Ship Attack“ und „Carrier Gunner“ entscheiden, wo genau der Unterschied zwischen den beiden Modi ist, hat sich mir beim Spielen nicht ganz erschlossen. Im Grunde geht es doch einfach immer darum in einem Dogfight eine beliebig einstellbare Menge an gegnerischen Flugzeugen vom Himmel zu holen, Bodenziele oder Schiffe unter Beschuss zu nehmen und bei „Carrier Gunner“ setzen Sie sich hinter die AA-Kanonen der Flugzeugträger und holen die Flieger vom Himmel.

Die Kampagne scheint da schon etwas abwechslungsreicher zu sein. Auch hat man sich von der Erzählweise des Vorgängers gelöst und es gibt nun keine Geschichte über einen spezifischen Piloten. Sie sind auch keine Dee-Dee mehr, die Waren in andere Länder schmuggelt. Dennoch geht es wieder um den Zweiten Weltkrieg. Und da sich Amerikaner und Japaner in der Zeit bekanntlich Spinnefeind sind, gibt es eine Kampagne pro Land. Sie dürfen also Pearl Harbour verteidigen aber auch angreifen, je nach Kampagne versuchen Sie den Sieg für Ihr Land einzufahren.

Vor den Missionen dürfen Sie auch noch die Bewaffnung der Flugzeuge aussuchen und schon geht es ab in den Kampf. Die Ladezeiten zwischen der Vorbereitung und dem tatsächlichen Kampfgeschehen sind extrem kurz und tragen so zu einer durchgehenden Atmosphäre bei. Wenn es dann richtig losgeht, werden Sie auch recht schnell bemerken, dass Sie nicht nur einen sondern auch die anderen Flugzeuge lenken können. Per Tastendruck springen Sie elegant von Flugzeug zu Flugzeug. Dies ist vor allem dahingehend sinnvoll, da in der Beta-Preview Version die KI-Flieger meist ihre gesamte Munition verschossen haben, aber immer noch mit dem Bomben im Gepäck um die Ziele kreisen. So springt man von einem ins nächste Cockpit, wirft die Bomben ab und wechselt zum nächsten Flieger. Im Falle eines Munitionsmangels hilft nur noch Harakiri. Mit einem Sturzflug geht es direkt in das nächste Ziel, Schade nur, dass diese keinen Schaden nehmen. Da wird hoffentlich noch bis zur endgültigen Version daran gefeilt.

Pros/Cons
+ Zwei verschiedene Kampagnen
+ Berühmte Schlachten zum Nachspielen
+ Bereits ansehnliche Grafik
- Nichts Besonderes
- Verschiedenen Modi zu eintönig

Zusammenfassung
"Air Conflicts: Secret Wars" bot eine durchschnittliche Story mit öden Zwischensequenzen, bestehend aus Standbildern. Nun hat man richtige Zwischensequenzen für „Air Conflicts: Pacific Carriers“ eingebaut und die Story ein wenig erwachsener dargestellt und immer noch vermag dieser Titel nicht ganz zu überzeugen. Die Grafik ist für eine Preview-Beta recht ansehnlich aber der Spielumfang ist einfach zu eintönig. Es ist zwar schön, dass nun die Skills der Flieger automatisch leveln und man mehrere Piloten zur Auswahl hat, auf den ersten Blick aber scheint sich „Air Conflicts: Pacific Carriers“ nicht wirklich vom spielerischen Mittelfeld abheben zu können.




