Abwärtsbewegung bei deutschen Bundesanleihen - Märkte im Bann der USA-China-Gespräche
Die Kurse deutscher Bundesanleihen mussten am Mittwoch leichte Verluste hinnehmen. Der maßgebliche Euro-Bund-Future fiel um 0,19 Prozent und notierte bei 130,65 Punkten. Im Gegenzug dazu erhöhte sich die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen auf 2,54 Prozent.
Im Mittelpunkt des Marktinteresses stehen nach wie vor die Handelsgespräche zwischen den USA und China. Beide Wirtschaftsmächte haben ein Zwischenergebnis erzielt, das von US-Handelsminister Howard Lutnick in London als Rahmenwerk zur Umsetzung der Genf-Übereinkunft bezeichnet wurde. Gleichwohl scheint laut einer Einschätzung der Dekabank-Experten eine dauerhafte Lösung aufgrund strategischer Differenzen schwer realisierbar.
Spannung herrscht auch hinsichtlich der erwarteten Verbraucherpreisdaten aus den USA, deren Veröffentlichung für den Nachmittag terminiert ist. Ökonomen prognostizieren einen Anstieg der Inflationsrate für Mai. Die Auswirkungen der US-Zollpolitik stehen dabei besonders im Fokus der Marktbeobachter.

