10. Oktober Krypto-Crash: Experte erwartet neue Klagewelle gegen 'Manipulatoren'
Am 10. Oktober erlebte der Kryptomarkt sein größtes Liquidationsereignis der Geschichte, was Experten wie MartyParty dazu veranlasste, einen Anstieg von Klagen und Sammelklagen gegen die von ihm beschriebenen „market manipulators“ vorherzusagen.
Experte behauptet, Manipulation führte zum Krypto-Crash am 10. Oktober
Nach diesem Crash verzeichneten Bitcoin (BTC) und andere wichtige Kryptowährungen ihren Abwärtstrend auch in dieser Woche weiter, wobei BTC kürzlich unter die kritische Schwelle von $110.000 fiel. Ethereum (ETH), XRP und Binance Coin (BNB), die größten Altcoins, verzeichneten Verluste von 10%, 17% und 7% auf Wochensicht.
Das Ereignis des 10. Oktober führte zu Gesamtkrypto-Liquidationen von über $20 Milliarden, wobei alarmierende 208.864 Trader allein in den letzten 24 Stunden liquidiert wurden, was zu ungefähr $691.63 Millionen Verlusten aufgrund der anhaltenden Korrektur führte.
In einem Social-Media-Beitrag auf X (ehemals Twitter) warnte MartyParty, dass die Folgen dieses Ereignisses Klagen gegen die angeblichen Manipulatoren des Crashs beinhalten würden. Er kritisierte die zentralisierten Börsen (CEX) und sagte:
The manipulators cleared all the longs to 1.8x illegally. This had nothing to do with crypto. This is centralized exchange and casino systems that are opaque and easily manipulated with no regulation.
Trotz der Turbulenzen äußerte MartyParty ein wenig Optimismus und bemerkte, dass die Krypto-Liquidationen long positions beseitigt hätten, was seiner Meinung nach den Weg für künftige Kurssteigerungen ebnen könnte.
Er fügte hinzu, dass die Verantwortlichen für diese angebliche Manipulation unter die Lupe genommen würden und prognostizierte, dass dieser Vorfall sich zu einem der bedeutendsten Betrugsfälle in der Finanzgeschichte entwickeln könnte.
Rolle von Binance
Ein weiterer Experte, Crypto Emre, hob die Leichtigkeit hervor, mit der Abstürze auf Plattformen wie Binance organisiert werden können. Er erklärte, dass die in der Brieftasche eines Nutzers sichtbaren Token im Grunde in den Wallets von Binance hinter den Kulissen gehalten werden.
Emre behauptet, dass die Börse Short-Positionen auf mehreren Handelspaaren gleichzeitig mit privaten Handels-Bots eröffnen könne, die dann schnell die von Nutzern gehaltenen Token verkaufen.
Nach dem Schließen der Short-Positionen zu einem niedrigeren Preis behauptet der Experte, dass die Börse die verkauften Token durch eigene zu erheblich niedrigeren Kosten ersetzt.
Emre argumentierte, dass solange Binance operierte, das Potenzial für eine solche Manipulation das Entstehen eines robusten Krypto-Bullenmarktes behindern werde.
Da sich der Staub des Krypto-Crashs vom 10. Oktober gelegt hat, bleibt es ungewiss, ob Regulierungsbehörden oder Einzelpersonen, wie von MartyParty vorhergesagt, in naher Zukunft gegen diese angeblichen Praktiken vorgehen werden.

