1&1 warnt vor gefälschten Rechnungen
16. April 2013, 13:46 Uhr · Quelle: toptechnews.de
Betrüger borgen sich gerne die Namen bekannter Unternehmen, um Vertrauen zu erwecken und die Wachsamkeit bei potentiellen Opfern zu senken. Der Internet-Provider 1&1 warnt auf seiner Facebook-Seite bzw. im konzerneigenen Blog vor gefälschten Rechnungen, die vermehrt im Namen von 1&1 verschickt werden.
Die Schadware befindet sich immer entweder im Anhang der E-Mail oder hinter einem Link, der in der Nachricht zu finden ist. Um das potentielle Opfer dazu zu bringen, auf den Link zu klicken, wird vorgegaukelt, dass sich dahinter etwas Wichtiges oder etwas Interessantes verbirgt – in diesem Fall eine Rechnung von 1&1.

Eine gefälschte Rechnung aus dem Oktober 2012, die 1&1 mit der aktuellen Warnung verlinkt hat. Bild: 1&1
Ähnlich funktionieren Phishing-Mails. Hier soll das potentielle Opfer dazu gebracht werden, auf einen Link zu klicken und seine Zugangsdaten einzugeben. Die Webseite, die sich dafür öffnet, sieht zwar wie die eines bekannten Anbieters aus, wurde aber nachgebaut und befindet sich unter Kontrolle der Betrüger.
Um nicht auf Phishing-Mails hereinzufallen, reicht es, den Link zum eigenen Anbieter im Browser zu speichern und stets diesen aufzurufen, um sich dann zu der entsprechenden Funktion wie der Onlinerechnung durchzuklicken. In keinem Fall sollte ein Link aus einer Mail heraus geöffnet werden. Bei 1&1 sind alle Rechnungen über das 1&1 Control-Center zu erreichen, das über die verschlüsselte Seite https://www.1und1.de/login aufgerufen werden kann.
Schadhafte PDF-Rechnung im Anhang
"Vorsicht! Aktuell versuchen wieder Internetkriminelle den Namen von 1&1 zu missbrauchen und verschicken gefälschte Rechnungen. Wenn ihr eine solche E-Mail erhalten habt, löscht sie bitte umgehend und öffnet auf keinen Fall den Anhang. Wenn ihr euch unsicher seid, ob eine E-Mail wirklich von 1&1 stammt, beachtet unsere Hinweise im 1&1 Blog: http://1u1s.de/emailcheck."
Die Schadware befindet sich immer entweder im Anhang der E-Mail oder hinter einem Link, der in der Nachricht zu finden ist. Um das potentielle Opfer dazu zu bringen, auf den Link zu klicken, wird vorgegaukelt, dass sich dahinter etwas Wichtiges oder etwas Interessantes verbirgt – in diesem Fall eine Rechnung von 1&1.
Die Unbedarftheit ausnutzen oder die Neugier
Bei dieser Betrugsmasche wird darauf gesetzt, dass 1&1-Kunden unbedarft handeln, da sie regelmäßig Rechnungen auf diesem Weg erhalten. Wer jedoch kein Kunde von 1&1 ist, wird sich wundern, wofür der Provider Geld haben möchte und klickt eventuell, um nachzuschauen.
Eine gefälschte Rechnung aus dem Oktober 2012, die 1&1 mit der aktuellen Warnung verlinkt hat. Bild: 1&1
Ähnlich funktionieren Phishing-Mails. Hier soll das potentielle Opfer dazu gebracht werden, auf einen Link zu klicken und seine Zugangsdaten einzugeben. Die Webseite, die sich dafür öffnet, sieht zwar wie die eines bekannten Anbieters aus, wurde aber nachgebaut und befindet sich unter Kontrolle der Betrüger.
Sicheren Zugang speichern und als Lesezeichen aufrufen
1&1 bietet ebenfalls an, Phishing-Mails zu melden, um schneller darauf reagieren zu können und überhaupt erst einen Überblick über die Verbreitung solcher Betrugsversuche zu erhalten.Um nicht auf Phishing-Mails hereinzufallen, reicht es, den Link zum eigenen Anbieter im Browser zu speichern und stets diesen aufzurufen, um sich dann zu der entsprechenden Funktion wie der Onlinerechnung durchzuklicken. In keinem Fall sollte ein Link aus einer Mail heraus geöffnet werden. Bei 1&1 sind alle Rechnungen über das 1&1 Control-Center zu erreichen, das über die verschlüsselte Seite https://www.1und1.de/login aufgerufen werden kann.

