Filmkritik - Am Tag als Bobby Ewing starb (2004)
 
 

Am Tag als Bobby Ewing starb

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,0)
Regie: Lars Jessen
Darsteller: Eva Kryll, Luise Helm
Laufzeit: 90min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Komödie (Deutschland)
Verleih: Jetfilm
Filmstart: 02. Juni 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
1986 – Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf ist zum Erliegen gekommen. Nur eine einzige, letzte Landkommune ist übrig geblieben. Peter (Peter Lohmeyer), Eckhard (Richy Müller), Gesine (Nina Petri) Walther, Elly und Bauer Hein leben in ihrem „Alternativen Wohnkollektiv Regenbogen“ gemütlich vor sich hin und denken nicht daran, den friedlichen Widerstand aufzugeben. Für sie könnte es immer so weiter gehen: mit Endlosdiskussionen, Schafe scheren und nacktem Gemeinschaftsbaden. Wäre da nicht der drohende Abschied ihrer Sozialarbeiterin Gesine. Da kommen den Flachland-Kommunarden die beiden bürgerlichen Städter Hanne (Gabriela Schmeide) und ihr Sohn Niels (Franz Dinda) gerade recht. Die beiden sind nach Hannes Scheidung auf dem norddeutschen Land gestrandet. Während Hanne sich überraschend schnell an Schreitherapie und Gemüseaufzucht gewöhnt (und noch viel schneller an die Tantraspiele mit Kommunenguru Peter), hat Niels immer weniger Lust auf dogmatische WGRegeln wie: kein Fleisch, keine Gewalt, kein Atomstrom. Schnell findet er Anschluss bei Dorfrocker Rakete und Martina, der Tochter des Bürgermeisters. Gemeinsam schließen sie sich dem gewaltbereiten Akw-Widerstand an. Ihre Aktionen bringen das beschauliche Chaos der Kommune jedoch reichlich durcheinander und setzen sogar den Fortbestand der pazifistischen Gemeinschaft aufs Spiel. Zum großen Knall kommt es aber erst, als im entfernten Tschernobyl ein Reaktor explodiert. Genau an dem Tag, als Bobby Ewing stirbt, der Erdölprinz aus „Dallas“ und Serienliebling der Kommune.

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