Vorgehen gegen Kino.to

Liegt an unseren tollen Gesetzen, bzw. dem Copyright

Immerhin gibts da mal sowas wie Bewegung

Filme zum U.S. Start gibt es nen bissel später im Kino / auf DVD. Bei ner Serie musst du halt warten oder in die Staaten ziehen. War doch vor nen paar Jahren nicht anders.

Ja, das ist dieses alte Modell "Wir haben hier nen Film, den verwerten wir im Kino, dann nochmal auf DVD dann vielleicht mal auf VoD-Portalen, PayTV und dann nochmal im TV". Wäre doch mal zeit das zu überdenken. Auch was die globale Veröffentlichung angeht. Nur weil man das früher so gemacht hat, weils kein Internet (und vor allem kein schnelles) gab, kann man ja trotzdem mal was dran ändern.

Im US-iTunes-Store kann man sich auch vermehrt Filme leihen, die zum oder teilweise noch vor Kinostart angeboten werden. Mit "the Tunnel" wurde ein Film kostenpflichtig auf DVD oder kostenlos als Torrent angeboten - weltweit.
Das sind Sachen wo ich sage, dass geht in die richtige Richtung. Aber alles noch zu wenig.

Den "Raubstreamer", der niemals auch nur einen cent ausgeben will, wird das auch künftig nicht machen. Die wird man auch nicht vertreiben können. Aber statt Geld in DRM-Systeme, Abmahnungen und weiß der Geier was zu pumpen sollten die sich meiner Meinung nach darauf konzentrieren neue Modelle zu etablieren, die der heutigen Zeit und den Konsumgewohnheiten angepasst sind.
 
Immerhin gibts da mal sowas wie Bewegung

Du wirst es nicht glauben, die öffentlich rechtlichen hatten sogar sowas vor wie Hulu, durften die nur nicht. Und das obwohl die gesagt haben: Hey lass uns auch so nen Portal machen, zusammen mit den Privaten. Fällt mir jetzt gerade, wo du den Link postest, wieder ein.

Das sind Sachen wo ich sage, dass geht in die richtige Richtung. Aber alles noch zu wenig.

Wird aber schon immer mehr. Und du musst auch bedenken, dass man sowas nicht nur als Stream anbieten kann. Geld muss ja trotzdem erwirtschaftet werden um die Filme irgendwie zu finanzieren, gerade die Blockbuster sind ja teilweise nicht unbedingt nen Schnäppchen.

Und mal ehrlich: Wenn ich etwas produziere und irgendwelche Leute veröffentlichen das dann im Internet ohne mich zu fragen, geschweige denn in Kenntnis zu setzen, wäre ich auch ziemlich angefressen.
 
Gibt da so Gebäude mit ner Tür drin. Da kann man rein gehen und sich Filme leihen. Vielerorts schon fürn Euro.
Das zitierte habe ich doch gar nicht geschrieben... Hm..


Versuchs mal in dem Land, in dem es ausgestrahlt wurde. Muss man denn wirklich sofort eine neue Folge sehen?
Am besten wir erlauben sicherheitshalber nur noch .de Adressen im Internet.

Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit in dieses Gebäude mit Tür spontan rein zu gehen, um sich nen Film zu leihen. Und wenns gerade Sonntag ist, musst halt mal nen Tag warten.
Hört sich aber super spontan an.

Warum können wir auf ProSieben.de oder RTLnow / VOXnow einige Serien online schauen?
Kann jeder Amerikaner auch.
Könnte es wohl sein, dass da die Rechte dort bezahlt wurden und das ganze nicht einfach so gestreamt wird?
Ja, klar... Welchen Schaden verursache ich, wenn ich "America got Talent" ansehe... Das würde sowieso nie in Deutschland ausgestrahlt werdne.
So wie es ja eigentlich auch vorgesehen ist, sofern man nicht in dem Land wohnt in dem es ausgestrahlt wurde.
Jepp, im letzten Jahrhundert war es so...
Und bevor du mir von wegen zu teuer kommst: Beim Kabelanbieter deines Vertrauens gibt es das ganze für 7 bis 16€. Je nachdem was man möchte.
Ich zahle in 7 Jahren 1500 Euro für Mediennutzung dank GEZ... Und das obwohl ich kein Geld habe (da Student) und so gut wie nicht in die Röhre gucke... Ich zahle gut und gerne über 5 Euro für jede Stunde ARD.
 
Hallo zusammen

Also meine Meinung ist: Klar, früher ging man in das Geschäft einen Film ausleihen, das ist heute grundsätzlich aufgrund der technischen Möglichkeiten nicht mehr nötig, jedoch wenn es neue Filme sein sollen ist es mangels Angeboten (nicht technische Möglichkeiten!) trotzdem ntowendig. Ob das sinnvoll ist oder nicht, ob es Faulheit ist, mag sein, schlussendlich sit es jedes einzelnen Entscheidung.

Worauf ich hinaus will: Was bringt es darüber zu diskutieren, OB es sinnvoll ist, Filme als Stream zu schauen, wenn es um die Diskussion geht, ob und wie Streamen legal sein soll bzw. die Bereitstellung des Streams legal sein soll? Nichts. Denn deshalb ändert sich niemand. Der Filmproduzent kann nicht den Menschen ändern (ausser er macht Werbung für Nicht-Streams-Schauen, was total sinnlos wäre), er msus sich seinen Kunden anpassen. Hat der Kunde den Wunsch, Filme onlien zu schauen, faul von zuhause, dann hat er, falls er daran verdeienen will, dafür zu sorgen, dass entsprechende legale und wenn möglich auch billige Angebote entstehen.

Warum soll alles immer gleich laufen, wie es immer gelaufen sit? Muss es ewigs das Kino sein? thelematiker hat sich beschwert, warum wir denn HD-Bildschirme haben - ja, ein Film auf eniem HD-Bildschirm macht wohl mehr Freude. Aber was wiegt mehr: Die Faulheit ni den Laden/Verleih zu gehen oder die schelchte Qualität eines Streams? Möglicherweise ersteres. Also kann und muss sich doch der Filmproduzent oder von mir aus der "Zwischenhändler" die Mühe machen, eine gute Qualität anzubieten, um etwas neues auf den Markt zu bringen, etc. Und ja, er MUSS, weil er will ja etwas verkaufen, also MUSS er sich fügen. Nicht der Kunde muss machen was er will (wieder: ausser er macht entsprechende Werbung, etc. ;)). Und da es ja auch Möglichkeiten gibt, am HD-Bildhschirm Streams aus dem Internet auszugeben, wird es nicht mehr lange dauern und die Angebote wie videobuster werden weiter ausgebaut.

Mein Grund, warum ich Streams schauen: Ich habe a) keine Lust, Videos aus dem 15km entfernten nahesten Verleih mit dem Velo nach Hause zu schleppen und b) sind die aktuellen Angebote im Internet mit scrhecklichen Programmen realisiert, die richtig mühsam zu instlalieren sind. Tut mir leid, aber da greife ich lieber auf einen (zum Glück hier in der Schweiz legalen :D) Stream zurück. Aber sonst würde ich zu 100% auf VoD zurückgreifen.

Viele Grüsse

Lukas
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mein wir sind mittlerweile soweit, dass man so gut wie jedes Lied legal herunterladen kann oder gegen eine monatliche Gebühr so ziemlich alles Streamen können. Warum geht das nicht bei Filmen auch so?

Ja, Lieder kaufst du als MP3 online, Filme kannst du zB bei zig Angeboten online kaufen / mieten.
Die Alternativen sind ja da, nur halt, aufgrund der noch geringen Nachfrage, wohl etwas teurer, als sich den Film in der Videothek um die Ecke auszuleihen.

Und ich muss ganz ehrlich sein, gerade im Bereich vieler alter Serien, die man früher mal im TV geschaut hat, habe auch ich gerne mal ein paar Folgen gestreamt, um zu sehen, ob ich mich mit der alten Serie wieder anfreunden kann, um diese dann original ins Regal meiner Sammlung zu stellen.
 
Hm, dann muss ich die Gema auch mal loben: Folgendes Angebot ist anscheinend legal und Gema-zertifiziert:

www.simfy.de

Da kann man so gut wie jedes Lied/Album streamen und dabei auch vorspulen und einzelne Lieder anlegen... Playlists erstellen, etc... Und es sind 11 Mio. Lieder dabei... In der kostenlosen Version gibts ein bisschen Werbung...

Für Schüler/Studenten gibts die Premium-Version (damit man auch offline und am Handy Musik hören kann) nur 6,99 Euro... Da fragt man sich doch warum man für das Staatsradio schon mehr an GEZ zahlen muss...
 
Kino.to-Prozess: Kein Unterschied zwischen Streaming und Herunterladen

Folgende News wurde am 23.12.2011 um 12:29:34 Uhr veröffentlicht:
Kino.to-Prozess: Kein Unterschied zwischen Streaming und Herunterladen
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Leipzig (dts) - Im Rahmen des Kino.to-Prozesses hat das Leipziger Amtsgericht in seinem Urteil das Streaming von illegalen Filmkopien mit dem Herunterladen gleichgesetzt. Bei der Nutzung von Streaming-Plattformen würden dort zeitweise auch illegale Filmkopien heruntergeladen, hieß es zur Begründung. Am Mittwoch wurde das vierte Urteil im Kino.to-Prozess gesprochen. Der 47-jährige Angeklagte erhielt drei Jahre und fünf Monate Haft ohne Bewährung. Er war als Internet-Provider in Sachsen selbstständig. Später sei er für das Anmieten und die technische Betreuung von Servern für Kino.to im Ausland zuständig gewesen. Zudem soll er mit einem Kino.to-eigenen Filehoster, auf dem zuletzt Kopien von 10.754 unterschiedlichen Filmtiteln gespeichert gewesen seien, Einnahmen von mehr als 630.000 Euro erzielt haben. Er selbst habe gedacht in einer Grauzone zu handeln. Die Plattform Kino.to hatte etwa vier Millionen Nutzer täglich und wurde im Juni 2011 eingestellt.
 
Eine Entscheidung die ziemliche Tragweite haben könnte. Bin ich ja mal gespannt ob es demnächst weiteren Streaming-Seiten und insbesondere deren Nutzern "an den Kragen" geht...
 
Eine Entscheidung die ziemliche Tragweite haben könnte. Bin ich ja mal gespannt ob es demnächst weiteren Streaming-Seiten und insbesondere deren Nutzern "an den Kragen" geht...

Naja bisher wurden ja meines Wissens nach noch nie Schritte unternommen, um gezielt reine Nutzer zu verfolgen die nicht (wie z.B. bei P2P Diensten) gleichzeitig auch Anbieter sind..

Also für 630.000 Euro würde ich 3 Jahre Knast in Kauf nehmen :ugly:

Das bezweifle ich...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eine Entscheidung die ziemliche Tragweite haben könnte. Bin ich ja mal gespannt ob es demnächst weiteren Streaming-Seiten und insbesondere deren Nutzern "an den Kragen" geht...

Wenn mehr als die Hälfte aller unter 30-jährigen kriminalisiert werden soll... Dann bitte... Das sollen die sich mal trauen... Dann wähle ich aus Protest die Piraten, obwohl ich von denen eigentlich nix halte... ^^

Außerdem sollte wohl durch die Milliarden der GEZ es möglich sein, dass den Menschen in Deutschland eine Medien-Flatrate genehmigt wird... Dafür kann man dann ruhig 50 Symphonie-Orchester den finanziellen Hahn abdrehen, die auch mittels dieser Abzockmaschiene finanziert wird.

Glaubt denn wirklich wer, dass plötzlich alle die Kinos einrennen würden, wenn es solche Portale nicht geben würde? Oder, dass plötzlich wieder CDs!!! gekauft werden?
 
Wenn mehr als die Hälfte aller unter 30-jährigen kriminalisiert werden soll... Dann bitte... Das sollen die sich mal trauen...

Glaubt denn wirklich wer, dass plötzlich alle die Kinos einrennen würden, wenn es solche Portale nicht geben würde? Oder, dass plötzlich wieder CDs!!! gekauft werden?

Ganz meine Meinung. Ich habe ja nichts dagegen, wenn (irgendwann mal nach jahrelanger Ermittlung) diejenigen verurteilt werden, die das ganze kommerziell betreiben. Aber diejenigen zu kriminalisieren die lediglich mal nen Film geguckt haben oder sich ne Kopie gezogen haben und währenddessen unentgeltlich, also ohne jeglichen Bereicherungsgedanken, das Werk mit verteilt haben (so funktioniert P2P nunmal) zu kriminalisieren... Naja... Sollen se doch machen. H****r ließ Autobahnen bauen um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen... Vielleicht lässt Merkel oder deren Nachfolger ja Gefängnisse bauen, um die ganzen (Raubmord-)Kopierer unterbringen zu können. Ach halt, gibt ja keine Arbeitslosen mehr, sitzen ja alle wegen Filesharing ein :ugly:

Ach und gab es nicht mal ne Studie, die belegt hat, dass die meisten die illegal downloaden, das gesparte Geld in Merchandisingartikel investieren...
Im Prinzip vergraulen sich die Konzerne mit hohen Haftstrafen (bis zu 5 Jahre für Filesharing o.ä.? Wenn man dem Abmahnanwalt oder Richter die Fresse poliert ist man eher wieder draussen!) und Massenabmahnungen die zahlenden Konzert-/Kinogäste...
Und wer behauptet eigentlich, dass "Filesharer" sofern sie ein Album, einen Film etc. für gut genug finden, nicht doch das Original kaufen?

Dann wähle ich aus Protest die Piraten, obwohl ich von denen eigentlich nix halte... ^^

Darf man als Krimineller überhaupt wählen? :mrgreen:
 
H****r ließ Autobahnen bauen um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen... Vielleicht lässt Merkel oder deren Nachfolger ja Gefängnisse bauen, um die ganzen (Raubmord-)Kopierer unterbringen zu können. Ach halt, gibt ja keine Arbeitslosen mehr, sitzen ja alle wegen Filesharing ein :ugly:

Im Prinzip vergraulen sich die Konzerne mit hohen Haftstrafen (bis zu 5 Jahre für Filesharing o.ä.? Wenn man dem Abmahnanwalt oder Richter die Fresse poliert ist man eher wieder draussen!) und Massenabmahnungen die zahlenden Konzert-/Kinogäste...
Und wer behauptet eigentlich, dass "Filesharer" sofern sie ein Album, einen Film etc. für gut genug finden, nicht doch das Original kaufen?


Womit Godwin’s law einmal mehr erfüllt wäre ;-)

Das Weiterverbreiten von Raubkopien wird nunmal verfolgt, da muss man sich eben drauf einstellen. Mag sein, dass das übertrieben erscheint für jemanden, der nur mal eben eine MP3 über P2P gezogen hat aber wo soll man die grenze ziehen zu jemandem, der 50 Server im Keller stehen hat und über Bittorrent Tag und Nacht Filme verteilt? Soll man da ein Gesetz erlassen wie "Jeder darf 3 Filme pro Tag über P2P anbieten, bei mehr wird er strafrechtlich verfolgt" oder wie stellst du dir das vor?

Und dass bei dem Thema immer der Vergleich mit den 5 Jahren gebracht wird, ist ja auch klar. Leute denkt doch mal nach bevor ihr so einen Mist von euch gebt! Ein Betreiber von Kino.to ist zu dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Das ist jemand, der Hunderttausende von Euros mit dem Verkauf von Raubkopien verdient hat. Von den Nutzern der Seite, von denen man mit sicherheit auch einige hätte ausfindig machen können, ist meines Wissens nach kein einziger belangt worden. Es ist in Deutschland noch nie jemand ins Gefängnis gewandert, weil er sich mal eben ein paar Filme zum privaten Gebrauch gezogen hat. In der Regel zahlt man da erstmal eine relativ kleine Geldstrafe. Wenn du nem Richter "die Fresse polierst" wirst du da in den seltensten Fällen so billig davonkommen.

Außerdem ist es doch wohl heutzutage kein Problem, auf P2P zu verzichten. Man weiß, dass P2P User des öfteren mal belangt werden, also lässt man es bleiben und steigt auf Dienste um, bei denen man nicht automatisch auch zum Anbieter wird, fertig.
 
Es ist in Deutschland noch nie jemand ins Gefängnis gewandert, weil er sich mal eben ein paar Filme zum privaten Gebrauch gezogen hat. In der Regel zahlt man da erstmal eine relativ kleine Geldstrafe. Wenn du nem Richter "die Fresse polierst" wirst du da in den seltensten Fällen so billig davonkommen.

Kann ich nur zustimmen.

Alle Fälle die ich kenne die bei Bekannten passiert sind, mussten nur eine Geldstrafe (Schadensersatz) zahlen. Diese kam nur zu Stande weil die Heruntergeladenen Dateien durch die Tauschbörse automatisch wieder als Download angeboten wurden.

Sie wurden nur für die Verbreitung belangt. Ich kenne auch bis heuten keinen einzigen der jemals für dieses "Vergehen" vor einem Richter gesessen hat. In den meisten Fällen wird sich per Anwalt außergerichtlich geeinigt - zu einem Prozess könnte es höchstens kommen wenn keine Einigung statt findet.

Von einem Kollegen von mir, wollte sie einen Schadensersatz von 1.500€ haben, aber durch die Einschaltung eines Anwalts haben sich die 2 Parteien auf 600€ geeinigt.
 
Das Weiterverbreiten von Raubkopien wird nunmal verfolgt, da muss man sich eben drauf einstellen. Mag sein, dass das übertrieben erscheint für jemanden, der nur mal eben eine MP3 über P2P gezogen hat aber wo soll man die grenze ziehen zu jemandem, der 50 Server im Keller stehen hat und über Bittorrent Tag und Nacht Filme verteilt? Soll man da ein Gesetz erlassen wie "Jeder darf 3 Filme pro Tag über P2P anbieten, bei mehr wird er strafrechtlich verfolgt" oder wie stellst du dir das vor?

Genauso, wie der Verbraucher sich darauf einstellen muss, müssen sich aber auch Gesetgeber und Rechteinhaber/-vertreter auf die (nicht mehr ganz so neue) Situation einstellen, die das Internet und die Möglichkeiten des Computers im Allgemeinen im Bereich der "Daten"schaffung und -verteilung mit sich bringen. Der Endverbraucher geht bspw. schon längst nicht mehr allein des Films wegen ins Kino, wenn überhaupt gehts lediglich um das Kinofeeling und um Gesellschaft mit Freunden; Was man aber aufgrund der hohen Ticketpreise und der hohen Preise der Snacks auch günstiger zu Hause haben kann. Musikalben sind relativ unwichtig geworden, man zieht sich die Songs einfach von YT oder eben illegalerweise mal eben nen ganzes Album von nem Filesharing/-hosteranbieter und besucht dann eher mal ein Konzert um das Live-Feeling zu haben.
Hier haben die Konzerne eindeutig den Zug verpasst und statt sich zu überlegen welche Lösung es geben könnte, werden lieber die "bösen" Filesharer verfolgt. Klar nix dagegen, solangs diejenigen trifft, die das kommerziell betreiben. Aber seitdem der Weg für Massenabmahnungen frei gemacht wurde trifft es auch immer öfter den 10-Jährigen Knirps der die gesetzlichen Aspekte nicht überblickt oder den Teen oder Mittzwanziger, der lediglich mal eben nen Film gucken wollte oder nen neues Album haben wollte ohne die teilweise doch sehr überhöhten Preise im Laden zu bezahlen.

Der Ansatz von dir a la begrenzte Flatrate, jeder darf 3 Filme pro Tag oder Woche ziehen geht doch in die richtige Richtung. Darauf kommen die Publisher aber anscheinend nicht. Lieber eine breite Masse der Bevölkerung kriminalisieren und im Bedarfsfall mit Vertragsstrafen belangen, die je nach Konzern absolut willkürlich sind. Und es gibt mittlerweile genug Beispiele, dass solange die IP-Adresse als Beweis ausreicht immer wieder auch Unschuldige belangt werden.
Meinetwegen soll der Staat die öffentlich-rechtlichen einstampfen und mit der GEZ stattdessen eine "Kulturflatrate" finanzieren, die es ermöglicht, dass Menschen, die "frei verfügbare" Files ohne kommerziellen Nutzen downloaden und im begrenzten Maße verteilen, wie es bei bspw P2P eben üblich ist, nicht belangt werden. Das würde den Massenabmahnungen einen Riegel vorschieben, die Ermittlungen auf die kommerziellen Verteiler fokussieren und das System würde sich am Ende selbst regulieren und die Besitzer der Urheberrechte würden "entschädigt" werden, durch die Gebühren.

Entschuldige mich, aber ich habe für das derzeitige Vorgehen im Bereich Filesharing seitens der "Urheber", Anwälte und Gerichte absolut kein Verständnis. Wenn ein System zu Gunsten von mächtigen und finanzkräftigen Konzernen und Lobbys urteilt, dann kann man sich noch so viel auf irgendwas einstellen, die Praktiken sind dennoch nicht in Ordnung und müssen diskutiert und überdacht werden.
 
Genauso, wie der Verbraucher sich darauf einstellen muss, müssen sich aber auch Gesetgeber und Rechteinhaber/-vertreter auf die (nicht mehr ganz so neue) Situation einstellen, die das Internet und die Möglichkeiten des Computers im Allgemeinen im Bereich der "Daten"schaffung und -verteilung mit sich bringen.

Auf Myvideo kann man schon Filme kostenlos ansehen. Zwar sind es meist ältere Filme, aber es ist eine legale Alternative und via Werbeeinnahmen kann man die Kosten decken.

Desweiteren bieten dir auch Downloadsshops (z. B. Itunes oder auch bei Amazon) an Alben oder gar einzelne Songs gegen einen geringen Einkaufspreis runter zu laden. Da bin ich schon der Meinung das sich die Konzerne/Lizenzinahaber auf den neuen Schritt der Verbreitung eingestellt sind.

Oder man kann die Filme günstig leihen sogar via Internet.

Hier haben die Konzerne eindeutig den Zug verpasst und statt sich zu überlegen welche Lösung es geben könnte, werden lieber die "bösen" Filesharer verfolgt. Klar nix dagegen, solangs diejenigen trifft, die das kommerziell betreiben. Aber seitdem der Weg für Massenabmahnungen frei gemacht wurde trifft es auch immer öfter den 10-Jährigen Knirps der die gesetzlichen Aspekte nicht überblickt oder den Teen oder Mittzwanziger, der lediglich mal eben nen Film gucken wollte oder nen neues Album haben wollte ohne die teilweise doch sehr überhöhten Preise im Laden zu bezahlen.

Wenn man oben die Aspekte betrachtet, ist der Zug nicht verpasst wurden (man versucht ja auch durch die 3D Filme die Leute wieder in die Kinos zu locken) - es liegt einfach daran das man Geld einsparen will und nicht einsieht 0,25 € oder 0,79€ für einen Song zu zahlen wenn man es doch gratis bekommen kann.

Der 10 Jährige Knirps muss sich in diesem Fall keine sorgen machen da a) er noch unter 14 ist und b) der Inhaber des Internetanschlusses haftet, was in diesem Fall wohl sein Vater oder Mutter bzw. Erziehungsberechtigte sein werden.

Dem Teen und dem Mitzwanziger sind sich über die Folgen bewusst und kennen das Risiko und müssen auch somit rechnen das sie erwischt werden können - aber wie in einem Vorpost von mir habe ich erwähnt das mir in meinem Bekanntenkreis (und auch sonstwo) kein Fall bekannt ist wo jemand durch Downloads abgemahnt wurde - sie mussten nur zahlen, weil das dank via Tauschbörse sie es zum Download anboten.

Und es gibt mittlerweile genug Beispiele, dass solange die IP-Adresse als Beweis ausreicht immer wieder auch Unschuldige belangt werden.

Da muss ich dir recht geben, da macht es sich der Gesetzgeber zu einfach. Da ja wie schon erwähnt derjenige haftet auf dem der Internetanschluss angemeldet ist. Gibt ja mehrere Beispiele wo auch Rentner un mengen an Strafe zahlen mussten, nur weil sich irgendwelche Witzbolde in der ihren Netzwerk Zugriff verschafft haben...

Wo man gerade vom Teufel spricht: https://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=8&news_id=934649

Meinetwegen soll der Staat die öffentlich-rechtlichen einstampfen und mit der GEZ stattdessen eine "Kulturflatrate" finanzieren, die es ermöglicht, dass Menschen, die "frei verfügbare" Files ohne kommerziellen Nutzen downloaden und im begrenzten Maße verteilen, wie es bei bspw P2P eben üblich ist, nicht belangt werden.

Theoretisch ein guter Ansatz, aber die Überwachung wäre in diesem Fall schwer. Desweiteren müssen dort auch die Lizenzinhaber mit spielen.
 
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