Tempolimits in Deutschland

Ich weiß nicht wie ihr immer auf 30 cent/km kommt beim Auto,

naja ist nen bissl dolle simpel gerechnet aber für nen durchschnittlichen Autofahrer trifft es wohl ca so zu

man müßte die Kosten eigentlich in nen Fixen und in einen Variablen Anteil aufspalten da ja nen Auto selbst bei 0 Km im Jahr gutes Geld kostet, aber jeder gefahrende Km als nur zusätzliche variable Kostenposition gesehen dann schon ab ca 10 Cent zu haben ist
 
Macht im Jahr also zwischen 4500 und 7000 € an Mobilitätskosten. Als Vielfahrer ist die BAhn da wahrscheinlich tatsächlich keine Alternative, rein von der Flexibilität her.

Andererseits kostet eine Jahresnetzkarte "nur" 3500 €...8O

Und da rechne dann mal noch die Monatskarte für die Öffis dazu (käme für mich in Frage weil auffem Dorf wohne) Und die kostet im Monat 120 Euro, also nochmal 1440,- Euronen dazu. Dazu kommt, das der Letzte Bus am Abend gegen 20 Uhr fährt, ich also dann vom letzten Anschlußbahnhof drauf angewiesen bin das ich Abgeholt werde, oder ich muß ein Taxi nehmen, was die Kosten dann nochmal hinhauf schraubt.

Ne ne da bleibe ich bei meinem Auto, da bin ich Unabhängig und nicht auf die Wartezeiten angewiesen.
 
Und da rechne dann mal noch die Monatskarte für die Öffis dazu (käme für mich in Frage weil auffem Dorf wohne) Und die kostet im Monat 120 Euro, also nochmal 1440,- Euronen dazu. Dazu kommt, das der Letzte Bus am Abend gegen 20 Uhr fährt, ich also dann vom letzten Anschlußbahnhof drauf angewiesen bin das ich Abgeholt werde, oder ich muß ein Taxi nehmen, was die Kosten dann nochmal hinhauf schraubt.

Ist halt immer eine Frage des Gemeinderats, wie der ÖPNV aussieht.
Aber meistens gibt es dann doch Jahreskarten, die durchaus erschwinglicher sind.
 
Rechne die Zeit gegen, die du zusätzlich in der Bahn im Vergleich zum Auto zur Verfügung hast.


Mit Auto fahre ich nach Hameln ca 20-25 Minuten eine Strecke.

Mit Bus und Bahn jeweils 1Std. - 1Std.30 Minuten, kommt drauf an welchen Bus/Zug.

Das ist Zeit die ich aber lieber zu Hause mit Familie oder Freunden verbringe.
Grade wenn man einen Stressigen Job hat. Dann entspann ich mich lieber zu Hause, als mich dann noch mit Bus und Bahn rumzuärgern ,vor allem wenn die dann mal wieder Verspätung haben und der Anschluß Bus weg ist und ich nochmal ne Std warten darf.
 
Ist halt immer eine Frage des Gemeinderats, wie der ÖPNV aussieht.
Aber meistens gibt es dann doch Jahreskarten, die durchaus erschwinglicher sind.

Das ist schon die Billigste Karte (da sie nur einige Monate dort arbeiten würde, hätte sich keine Jahreskarte gelohnt,Aber auch die Wäre an die 1000 Gegangen.). Wir haben da alle Möglichkeiten erfragt, als meine Mutter darauf angewiesen war.


Ach dazu noch, die Jahreskarte meiner Kinder hat einen Wert von 449,10 Euro. Sicher die bekommen sie gestellt, aber die Karte gilt auch NUR im Umkreis von unserer Gemeinde (sind immer so von Solte aus max. 12Km) und sie können damit nicht bis in die nächste Stadt fahren.
 
Den Wertverlußt rechne ich in meine Kalkulation sowieso nicht mit ein, da ich das Auto auch als Hobby und vielleicht auch ein wenig als Statussymbol ansehe, daher schreibe ich die Kosten an anderer Stelle ab.
Ich bin schon seit meiner Kindheit Bahnfan, ich hatte damals schon eine Spielzeugeisenbahn. Die Kosten für die Instandhaltung des Schienennetzes und der Loks und Waggons sehe ich also als Hobby und nicht als Transportkosten, also rechne ich nur 20% des Fahrpreises als tatsächliche Kosten. Merkst Du was?

Dann würde ich aber auch mal die Wartezeiten zusammenzählen, die du in diesem einen Jahr an Bus/Bahnhöfen verbringst.
Ich denke da kommt ne ganze Weile zusammen :ugly:

Wenn ich die Zeiten rechne, die ich im Jahr im Stau verbringe, dann komme ich auf ungefähr 120 Stunden...

Marty
 
Ich bin schon seit meiner Kindheit Bahnfan, ich hatte damals schon eine Spielzeugeisenbahn. Die Kosten für die Instandhaltung des Schienennetzes und der Loks und Waggons sehe ich also als Hobby und nicht als Transportkosten, also rechne ich nur 20% des Fahrpreises als tatsächliche Kosten. Merkst Du was?
Nur das man das Auto privat betreibt - während das bei der Bahn nicht der Fall ist -> du vergleichst da Äpfel mit Birnen...

Wenn ich die Zeiten rechne, die ich im Jahr im Stau verbringe, dann komme ich auf ungefähr 120 Stunden...

Dann wohnst du in einer Gegend, die bemitleidenswert ist :ugly:
Ich stand in meinen 3 Jahren Fahrpraxis mit knapp 40.000 km kein einziges mal im Stau... auch kein Stop-and-Go auf der Autobahn oder so...

LG

ps: Wobei ich anmerken muss, dass ich froh bin, jetzt aus Braunschweig vorerst weg zu sein, wo sie das Südkreuz sowie gefühlt "alle" anderen Zufahrtsstraßen gleichzeitig neubauen :ugly: Das wird für alle, die noch da sind, echt spaßig :evil:
 
Nur das man das Auto privat betreibt - während das bei der Bahn nicht der Fall ist -> du vergleichst da Äpfel mit Birnen...

das ist für die Kostenbetrachtung doch Wurst, der Trick beim richtig rechnen ist das man nix dabei vergißt und sich auch selbst nicht in die Tasche lügt

wenn man dann richtig gerechnet hat kann man immernoch sagen:" Hey der Weg ist zwar so 2000 Euro/Jahr teurer aber das ist es mir wert weil ich 100 Stunden Zeit spar und ich mein Auto als Statussymbol haben will"

bei der Rechnung könnte natürlich auch rauskommen das man beim Zug Zeit spart, ist individuell ja sehr verschieden
 
Ich weiß nicht wie ihr immer auf 30 cent/km kommt beim Auto
Ich denk mir mal, die kommen von den 30ct die man pro einfachen km für Fahrten zum Arbeitsplatz bei der Steuer angeben kann.
Da aber hier wie gesagt nur die einfache Strecke berücksichtigt wird, müsste man eher mit 15ct/km rechnen.
 
bekommt man meistens noch einen Sparpreis.
Wenn du so rechnest, musst du aber auch von Mitfahrzentrale und 4 Leuten im Auto ausgehen.

Für den normalen Leut ist es: morgen muss ich fahren, da kauf ich mir auf dem Bahnhof eine Fahrkarte.

Das ist der Preis, mit dem man rechnen muss, will man mit dem Auto vergleichen.

Andererseits kostet eine Jahresnetzkarte "nur" 3500 €...
Wirklich? Die hat doch mal 10000DM gekostet.
Aber da kommt dann ja noch Bus/Straßenbahn hinzu.

ps: Wobei ich anmerken muss, dass ich froh bin, jetzt aus Braunschweig vorerst weg zu sein, wo sie das Südkreuz sowie gefühlt "alle" anderen Zufahrtsstraßen gleichzeitig neubauen Das wird für alle, die noch da sind, echt spaßig

Sowas kenn ich hier auch. Ist wohl das Konjunkturpaket. Da werden dann Straßen neu asphaltert, die noch völlig i.O. sind, und an anderer Stelle tut sich ein bereits schon 2 Mal geflicktes Loch wieder auf, nur diesmal natürlich noch größer - im letzten Monat hat sich das von Schlagloch zu Schlagsee geweitet, und die Autos (zumindest die, die es kennen), fahren da schon mit 10 kmh im Slalom drumrum - und das bei einer Abbiegung zur Autobahnauffahrt o_O

Ich denk mir mal, die kommen von den 30ct die man pro einfachen km für Fahrten zum Arbeitsplatz bei der Steuer angeben kann.
Bei Fahrtkosten vom Amt trifft das leider nicht zu. Die haben in den letzen Jahren beständig abgenommen. Schon mehr als ein Drittel weniger in den letzten 4 Jahren. Bei der letzten Fahrt wars - wenn ich es richtig im Kopf habe - 21 cent pro km.
Könnte natürlich auch sein, dass die Schummeln, aber die Rechnung steht da ja nie dabei, immer nur "für die Fahrt werden Ihnen bewilligt".
 
Ich denk mir mal, die kommen von den 30ct die man pro einfachen km für Fahrten zum Arbeitsplatz bei der Steuer angeben kann.

das mit den 30 Cent/Km ist nur ne grobe Hausnummer wenn man alle fixen und variablen Kosten zusammen rechnet und nicht vielmehr als 15.000 Km im Jahr fährt


fährt man mehr wird es dann pro Km billiger, fährt man nen Smart auch - die 30 Cent sind auf keinen Fall genau stimmen aber für Ottonormal eher als 20 Cent oder 40 Cent
 
Für den normalen Leut ist es: morgen muss ich fahren, da kauf ich mir auf dem Bahnhof eine Fahrkarte. Das ist der Preis, mit dem man rechnen muss, will man mit dem Auto vergleichen.
Normale Leute "erfahren" erst einen Tag vorher, daß sie in den Urlaub fahren, Bekannte/Verwandte besuchen oder einen Termin haben!? :ugly:

Natürlich ist das Auto günstiger und flexibler, wenn (längere) Fahrten kurzfristig anstehen und selten vorkommen. Bei mittelfristigen bzw. langfristigen Terminen wird die Bahn immer mehr zur Alternative. Gepaart mit einer Regelmäßigkeit solcher Fahrten ist die Bahn günstiger (BahnCard 50 oder 100, Monats-/Jahresticket).

Da ich aber auf meine mobilität in Berlin angwiesen bin werde ich wohl mit dem Auto fahren.
Berlin ist groß, da hängt es natürlich auch davon ab, wo man unterwegs ist und was man transportier, aber in Berlin wegen der Mobilität aufs Auto zu setzen, ist amüsant.
 
Nur das man das Auto privat betreibt - während das bei der Bahn nicht der Fall ist -> du vergleichst da Äpfel mit Birnen...
Das war nur eine Überspitzung, weil daric die Abschreibung seines KfZ bei der Kostenbetrachtung als Liebhaberei aussen vor lässt.

Dann wohnst du in einer Gegend, die bemitleidenswert ist :ugly:
Ich finde nicht, dass man den Köln-Düsseldorfer Raum bemitleiden muss.

Evtl. könnten sich die Teilnehmer hier mal darauf besinnen, dass Folgendes doch unter allen einvernehmlich anerkannt wird:

1. Das Auto ist flexibler.
2. Das Auto ist für Kurzstrecken meist auch günstiger.
3. Das Auto ist für Kurstrecken deutlich schneller.
4. Das Auto ist für Strecken, die weit weg von Ballungsgebieten/Grossstädten beginnen und enden die bessere Wahl
5. Die Bahn ist deutlich umweltfreundlicher
6. Die Bahn ist von Stadt zu Stadt schneller (ICE,IC)
7. Die Bahn ist bei Langstrecken, wenn man frühzeitig plant, billiger.
8. In der Bahn reist man im Normalfall deutlich entspannter und auch planbarer.

Mich stört, dass hier jeder Einzelbeispiele bringt und für jedes Argument ein passendes Beispiel hat, wo genau das nicht passt.

Marty
 
......
Berlin ist groß, da hängt es natürlich auch davon ab, wo man unterwegs ist und was man transportier, aber in Berlin wegen der Mobilität aufs Auto zu setzen, ist amüsant.

Das siehst du vollkommen richtig. Aber alleine wenn ich mich mit Kumpels aufn Bierchen treffen will in unserer Kneipe. Bin ich mit dem Auto 4 km unter wegs. Macht nach der tollen 30cent Rechnung 2,40€ hin und zurück. Mit der BVG zahle ich 4,20€. So und nun kommen wir zur Zeit. Mitm Auto ganze 7 Minuten. Mit Laufen-Bahn-Laufen bin ich mindestens 40 Minuten unterwegs. Also bin ich hin und zurück ne Stunde länger unterwegs als wenn ich mit dem Auto fahre. ;)

Du hast natürlich recht das es ecken gibt wo sich das nicht so rechnet aber es ist nunmal bei mir so. Aber das ist eben das viel geschriebene "bei jedem ist das anders". :)


Edit:
Marty hat das ganze wie ich finde sehr treffend für die Allgemeinheit formuliert das jeder aus persöhnlichen Gründen das anders sehen kann ist klar!
 
Wer in Berlin wohnt, ein Auto hat, keine Monatskarte für den ÖPNV und zum Bier trinken mit dem Auto fährt, der ist für diese Diskussion leider disqualifiziert :D

Marty
 
Wer in Berlin wohnt, ein Auto hat, keine Monatskarte für den ÖPNV und zum Bier trinken mit dem Auto fährt, der ist für diese Diskussion leider disqualifiziert :D

Marty

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur leider wohne ich nicht mehr in Berlin :cry: sondern bin nur alle paar Wochen zu besuch. Und da lohnt sich leider die Karte für den ÖPNV net :mrgreen:
 
Für 4 km!? Wieviel Minuten fährste denn da mit den ÖPNV?! 5!? Da kannste ja gleich laufen. :mrgreen:

Mit der Straßenbahn ca. 20 Minuten. Sind ja auch schliesslich 8 Stationen. Kurzstrecke ist nur 6 Stationen. Zur Straba bin ich dann auch nochmal 15 Minuten unterwegs :).
Laufen sagt google maps satte 44 Minuten. :ugly:
 
Das bringt mich auf eine völlig neue, wahrscheinlich unausgereifte Erfindung, die uns da in Zukunft vielleicht ganz neue Möglichkeiten eröffnet: das Fahrrad!:mrgreen: