Tempolimits in Deutschland

Also habe ich die Wahl, nen fünfstelligen Betrag für ne Anschaffung auszugeben, oder nen niedrigen 4stelligen Betrag pro Jahr an die Bahn zu zahlen.
Also MUSS man die Anschaffung mit einrechnen.

Schonmal was von Gebrauchtwagen gehört?

Man findet genug vernünftige Autos unter 5k Euro (inkl. evtl noch anstehenden Verschönerungen / Reparaturen / Steuern + Versicherung für 1 Jahr)

LG

edit: Selbst annehmbare Kleinwagen kann man sich neu für unter 10.000 Euro kaufen - und ich rede nicht von Dacia :ugly:
 
Falsch gefragt, die Bahn fährt 3,5 Stunden und teurer wie ich? :ugly: (Die Zeit ist die selbe, würd ich das durchballern, wär ich nicht nach 3,5 sondern nach 2,5 Stunden dort). Man muss auf die feinheiten achten: 500km:200kmh=2,5 Stunden:biggrin:
Das ist lächerlich. Du schaffst mit Deinem Smart dieses Tempo nicht. Du schaffst diesen Durchschnitt mit keinem Wagen auf dieser Strecke, ausser Du fährst nachts um 3.

Das würde ja nen Verbrauch von 15 Liter als Grundlage nehmen, dass kann man mit dem Motor nicht vergleichen, Rechne nicht mit einem Standardmodel, sondern ich rechne mit dem Smartmotor 82PS mit optimierter Abstimmung.
Es gibt kein Auto, welches bei 200 km/h mit 10 Litern auskommt. Du behauptest das Gegenteil, ich finde dafür aber keinen Beweis. Da der Verbrauch bei steigender Geschwindigkeit exponentiell ansteigt, dürfte Dein Smart bei 50 km/h keine 3 Liter verbrauchen. Und das ist ein Benziner.

Ich fahre täglich 200 km zur Arbeit und zurück, das sind knapp 50 TKM im Jahr. Ich fahre mit meinem Diesel konstant knapp unter 100, komme auf einen Verbrauch von 4 Litern /100 km und habe trotzdem Kosten von 13 Cent pro Kilometer. Da ist das Auto drin. Und das ist schon auf eine Laufleistung von 300.000 km gerechnet und hat 13.700 Euro gekostet.

Ich kann Dir also sehr genau vorrechnen, was ein Auto kostet und was nicht. Und wie das Verhältnis Fahrleistung/Kosten ist.

Und mir gehen Argumente wie "ich kenne einen, der repariert billiger", "mein Auto kostet auch, wenn es rumsteht" etc. auf den Senkel, weil sie einfach so dahingesagt werden.

Bring mal Futter: Was kostet Dein Auto. Positionen für Versicherung, Steuern, Wartung, Sprit. Nach Kilometer und Zeit. Ein Auto kostet nämlich deutlich mehr an Versicherung, wenn man statt 8TKM plötzlich 50TKM im Jahr fährt. Und ein Auto muss bei 50 TKM nach 6 Jahren (wenn es super läuft) ersetzt werden, bei 8TKM vielleicht mal nach 12-15 Jahren.

Aber Dein Smart ist ein Wunderauto. Ein Mini-Benzinmotor, der ewig hält und weniger verbraucht als alle Diesel dieser Erde. Und dieses Wunderauto rechnest Du dann gegen die Kosten der Bahn.

Man findet genug vernünftige Autos unter 5k Euro (inkl. evtl noch anstehenden Verschönerungen / Reparaturen / Steuern + Versicherung für 1 Jahr)
Die Bahncard 100 ist günstiger.

Marty
 
Ich habe KEIN Auto.
Also habe ich die Wahl, nen fünfstelligen Betrag für ne Anschaffung auszugeben, oder nen niedrigen 4stelligen Betrag pro Jahr an die Bahn zu zahlen.
Also MUSS man die Anschaffung mit einrechnen.
Ja, da wäre das auch korrekt, aber ihr habt meine Rechnung damit zerlegt und da ist nunmal fakt, dass der Wagen schon existiert und somit die kosten nicht berücksichtigt werden dürfen. Kesselchen hat auch recht, dass es akzeptable Wagen unter 5.000€ gibt, bei 2.000€ kann man auch schonmal einen Glücksgriff machen. ;)

Wo aber euer Arrgument nicht zieht, dass die Anschaffung mit einberechnet werden soll, gut ich hab ihn gekauft, aber gibt auch Leute, die den geschenkt bekommen und dann musste man bei der Bahn Theoretisch auch zum Ticket (was Sprit und co ersetzt) den Anschaffungswert einberechnen und bei nem ICE eine Millionensumme durch 500 Fahrgäste teilen und damit wäre mit einer einfachen TCO Rechnung wieder alles kaputt gerechnet.
In der Theorie sieht alles so einfach aus, aber wenn man dann Fakten hat, merkt man, dass man mit seiner Einstellung die Werte manipulieren kann.

Ich hab halt einfach aus meinem Standpunkt aus gerechnet und da ist die Rechnung korrekt, bei anderen Wagen sind die Werte halt drüber oder drunter.
Habe nichtmals die Bahn teurer gerechnet, da könnte man mit Sitzplatz reservierung, 1.Klasse,... natürlich auch noch schön eine Rechnung erstellen, die der Wagen locker schlägt.
Fakt ist, ein PKW Kilometer kostet zwischen 30 und 40 Cent.
Das würde vorraussetzen, dass jeder Wagen an Ersatzteilen das selbe kostet und ähnlichen Verbrauch und Spritpreise hätte.
Da aber die Preise von 1€-1,56€ schwanken, je nach Autogas, oder Racing Bezin,... ist das schon wieder nicht korrekt, dazu kommt, dass Autos zwischen 3 (Laut iQ Hersteller^^) und 30 Liter schlucken. Ich gebe dir recht, es wird immer so angeführt, aber wenn man selber Auto fährt, die Jahreskilometer mit dem Spritkosten und so zerlegt, dann liegen manche Autos gut drunter und andere weit drüber.
Diese 30-40 Cent sind leider eine verallgemeinerung und werden dem Durchschnitt gerecht, aber halt nicht allen.

Edit für Marty:
Fahre 35.000Km im Jahr, der Wagen hat nun ca. 110.000Km runter.
Versicherung damit die höhste Stufe bei meiner = VK (300€ SB) und Haftpflicht= 383,00€/p.a. (Smart-Club)
Sprit, muss ich mal, wenn ich ne Große Tour mache, demnächst meinen Tacho nullen und im vollgetankten zustand los und wieder parken, dann zeig ich dir den Verbrauch.

Naja, Wunderautos gibts nicht, aber wie du schon sagst, kleiner Motor, dazu kommt noch Plastikverkleidung statt unpraktischen Blechen und Metall, nur 2 Sitze, sehr klein und windschnittig, gute Abstimmung, kurze Schaltwege,... das sparrt alles sprit. ;)
Wenn mein Wagen 1,5 Tonnen wiegen würde, wie ein Diesel, wäre der Motor nach 80.000Km platt und bräuchte sicher 20Liter bei normaler Fahrweise, aber das tut er nunmal nicht.

Du kannst einen Standard Diesel Wagen vom Verbrauch nicht mit einem kleinstwagen vergleichen.
Nach deiner Theorie dürfte also ein Propellerflugzeug für 5 Personen nicht weniger Sprit verbrauchen dürfen, als ein Airbus A3xx für hunderte Menschen?
Du versuchst mit deinen Diesel und meinem Benziner grade Äpfel und Birnen zu vergleichen. Das geht einfach nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schonmal was von Gebrauchtwagen gehört?

Japp, habe ich...

Mein Kollege hat sich nen gebrauchten Megan gekauft und nach nem Jahr durchgerechnet...

Anschaffung plus Reparaturen = Leasingrate für ne neue C Klasse.

Und da ich den PKW nur für Strecken >120 Kilometer bräuchte, müsste der entsprechend zuverlässig sein, wovon ich bei nem Gebrauchten mit n Vorbesitzern erstmal nicht ausgehen kann.

gruss kelle!
 
Japp, habe ich...

Mein Kollege hat sich nen gebrauchten Megan gekauft und nach nem Jahr durchgerechnet...

Anschaffung plus Reparaturen = Leasingrate für ne neue C Klasse.

Und da ich den PKW nur für Strecken >120 Kilometer bräuchte, müsste der entsprechend zuverlässig sein, wovon ich bei nem Gebrauchten mit n Vorbesitzern erstmal nicht ausgehen kann.

gruss kelle!

Und nach Ende des Leasings haste dann auch noch nen "Wert", den du weiterverkaufen kannst :ugly:?

Bzw... wer fährt bitte Renault :ugly: Noch schlimmer als Opel :evil:

LG
 
dann musste man bei der Bahn Theoretisch auch zum Ticket (was Sprit und co ersetzt) den Anschaffungswert einberechnen und bei nem ICE eine Millionensumme durch 500 Fahrgäste teilen
Der Anschaffungspreis ist im Fahrpreis drin oder meinst du, die Bahn bezahlt die Züge von nichts?


Fahre 35.000Km im Jahr, der Wagen hat nun ca. 110.000Km runter.
Versicherung damit die höhste Stufe bei meiner = VK (300€ SB) und Haftpflicht= 383,00€/p.a. (Smart-Club)
Also 2 Cent pro Kilometer für Versicherung, Steuer lasse ich weg. 10.000 Euro für 110.000km= 10 Cent für die Anschaffung. Bei Deiner Fahrweise also 10 Liter/100km, macht noch mal 15 Cent pro km. Sind schon 27 Cent.

Fehlen noch Steuer, Ersatzteile etc.

Naja, Wunderautos gibts nicht, aber wie du schon sagst, kleiner Motor, dazu kommt noch Plastikverkleidung statt unpraktischen Blechen und Metall, nur 2 Sitze, sehr klein und windschnittig, gute Abstimmung, kurze Schaltwege,... das sparrt alles sprit. ;)
Jaja, und der Verbrauch ist mal grob geschätzt auf 10 Liter und weil man ja mal 1 km weit 200 gefahren ist, verbraucht der Wagen eben 10 Liter bei 200 km/h. Ich kenne die Rechnungen.
Wenn mein Wagen 1,5 Tonnen wiegen würde, wie ein Diesel, wäre der Motor nach 80.000Km platt und bräuchte sicher 20Liter bei normaler Fahrweise, aber das tut er nunmal nicht.
Trotzdem gilt Physik auch für Deinen Wagen.

Du kannst einen Standard Diesel Wagen vom Verbrauch nicht mit einem kleinstwagen vergleichen.
Sicher kann ich das, weil mein Diesel genau so wenig verbraucht. Das liegt aber an meinem Fahrstil. Wenn mein Diesel 180 fährt, dann vebraucht der deutlich mehr als 10 Liter. Und da schafft Dein Benziner bei 200 nicht weniger. Aber das glaubst Du ja nicht.

Du versuchst mit deinen Diesel und meinem Benziner grade Äpfel und Birnen zu vergleichen. Das geht einfach nicht.
Eben. Ein DIesel verbraucht IMMER weniger als ein Benziner. Zumindest in den normalen Autokategorien, in denen dein Roadster und mein Fabia liegen mit 850 Kilo zu 1200 Kilo.

Marty
 
Ja, da wäre das auch korrekt, aber ihr habt meine Rechnung damit zerlegt und da ist nunmal fakt, dass der Wagen schon existiert und somit die kosten nicht berücksichtigt werden dürfen.
Meine Bahncard 100 existiert auch schon. Den momentanen Preisvergleich dürfte dann klar an mich und die Bahn gehen. :mrgreen:
 
3. Mietwagen brauch man ja dann in Stuttgart auch, kostet Miete, Versicherung, Sprit,... (Sprit verbraucht man selbst auch, allerdings muss man zu den 109€ noch 3 Tage Miete und Versicherung für den Wagen mit einberechnen)
Wenns vorher knapp ausgeglichen ist, liegt hier dann der eigene Wagen vorne. ;)

Wofür brauchste denn ein Mietwagen in Stuttgart? Falls ja: Carsharing ist inzwischen sehr günstig. Dennoch ist das ÖPNV Netz in Stuttgart stark ausgebaut und bringt dich überall hin. Macht dann für 3 Tage Netz etwa 20€...

Außerdem bezweifel ich, dass du von Dortmund nach Stuttgart in 3,5h kommst, ohne mehr als 10l/100km zu verbrauchen. Wenn du das schaffst, dann darfst du mir gleich ein Perpetuum Mobile mitbringen :)
 
Meine Bahncard 100 existiert auch schon. Den momentanen Preisvergleich dürfte dann klar an mich und die Bahn gehen. :mrgreen:

saubere Arbeit , wenn man schon mit den Milchmädchen rechnet dann richtig :mrgreen:

wenn ich das mal in meinen Milchmädchentaschenrechner eingebe komme ich auf 0,0 Cent/Km denn wie wir heute gelernt haben zählt die Anschaffung nicht zu den Kosten, denn:

1. steht/liegt die Anschaffung ja eh rum
2. könnte es ja sein das man das Auto oder die Bahncard geschenkt bekommt
 
Ich finde das beste Argument "pro Bahn" immer noch, dass man während der Fahrt viel entspannter ist, lesen, telefonieren, Landschaft anschauen... kann und dabei trotzdem sehr sicher unterwegs ist!
Ach ja: besagte Ausfallbahn ist grundsätzlich schon Sitzplatzvoll im Startbahnhof (jedenfalls zu den Zeiten, in denen ich gefahren bin). Wenns in die andere Richtung geht, dann war die auch schon mal Tokyo-U-Bahn voll bis hin zu dem Punkt das der Schaffner gesagt hat: Draußen bleiben!

Soll ich mal sämtliche Rückrufaktionen von PKWs der letzten sieben Jahre aufzählen?
Brauchst du nicht. Nur alle, die stattgefunden haben, nachdem in den letzten 7 Jahren jedes Auto mehrmals an der Rückrufursache repariert worden ist.

Man findet genug vernünftige Autos unter 5k Euro
Dafür kriegste sogar neue (mit Abwrackprämie) :D
Mit Klimaanlage und ein wenig Schnickschnack biste bei einem Neuwagen immer noch unter 10K.
Steuern fallen beim Kleinwagen erst einmal nicht oder nur sehr wenig an (Grenze ist ja 120g Co2).
Reparaturen, Wartung, Reifen etc. und du kommst auf etwa 10cent pro km wenn du Pendler bist. (300K Gesamtlauf)
5-6l Verbrauch (Benzin, gemischte Strecke) macht (gegenwärtig) 8cent pro km.
Damit bist du unter 20cent/km.

Meine Bahncard 100 existiert auch schon. Den momentanen Preisvergleich dürfte dann klar an mich und die Bahn gehen.
Nur wenn deine BC100 so lange hält wie ein Auto - also mindestens die 6 Jahre, die hier aufgeführt wurden.
 
wenn ich das mal in meinen Milchmädchentaschenrechner eingebe komme ich auf 0,0 Cent/Km denn wie wir heute gelernt haben zählt die Anschaffung nicht zu den Kosten, denn:

1. steht/liegt die Anschaffung ja eh rum
2. könnte es ja sein das man das Auto oder die Bahncard geschenkt bekommt

Ahnung hast Du echt keine...

Wenn ich mir dann über die Pendlerpauschale noch ca. 1.000 € zurückhole, ergibt sich folgende Rechnung:
100 km einfache Strecke * 200 Arbeitstage = 20.000 Kilometer
1.000 € / 20.000 km macht 5 Cent pro Kilometer.

Ergo kostete ein Bahnkilometer -5 Cent.

Man bekommt also fürs Bahn fahren auch noch Geld geschenkt.

gruss kelle!
 
Ahnung hast Du echt keine...

Wenn ich mir dann über die Pendlerpauschale noch ca. 1.000 € zurückhole, ergibt sich folgende Rechnung:
100 km einfache Strecke * 200 Arbeitstage = 20.000 Kilometer
1.000 € / 20.000 km macht 5 Cent pro Kilometer.

Ergo kostete ein Bahnkilometer -5 Cent.

Man bekommt also fürs Bahn fahren auch noch Geld geschenkt.

gruss kelle!

Entschuldige hab vergessen das das gemeine Milchmädchen Sachen die negativ ausfallen gern vergißt aber nen Elefantengedächtnis bei den Dingen hat die den eigenen Vorteil bedeuten
 
Mit Klimaanlage und ein wenig Schnickschnack biste bei einem Neuwagen immer noch unter 10K.

Gehen wir mal davon aus, dass Du einen guten, haltbaren Diesel für das Geld bekommst, der 300.000 km hält: Macht 3,3 Cent pro Kilometer.

Versicherung (heute Rechnung bekommen) 500 Euro: Macht bei 50.000 km pro Jahr: 1 Cent pro Kilometer.

Reparaturen, Wartung, Reifen etc. und du kommst auf etwa 10cent pro km wenn du Pendler bist. (300K Gesamtlauf)
Kommt hin.
5-6l Verbrauch (Benzin, gemischte Strecke) macht (gegenwärtig) 8cent pro km.
Ist OK.
Damit bist du unter 20cent/km.
22,3 Cent in Summe. Und das bei 50.000 km pro Jahr und 300.000 km Gesamtfahrleistung.

Ich kenne so auf Anhieb aber nicht sehr viele Kleinwagen, die diese Fahrleistung tatsächlich schaffen.

Und wenn wir schon bei einem Extremvielfahrer mit einem Extrembilligauto (die Kombination ist selten) auf 22,3 Cent pro Kilometer kommen, dann sind alle anderen Kombinationen ja teurer.

Marty
 
Ach ja: besagte Ausfallbahn ist grundsätzlich schon Sitzplatzvoll im Startbahnhof (jedenfalls zu den Zeiten, in denen ich gefahren bin). Wenns in die andere Richtung geht, dann war die auch schon mal Tokyo-U-Bahn voll bis hin zu dem Punkt das der Schaffner gesagt hat: Draußen bleiben!

[...]

Nur wenn deine BC100 so lange hält wie ein Auto - also mindestens die 6 Jahre, die hier aufgeführt wurden.

Sehr guter Punkt, aber leider hier zwecklos, Fakten werden für Statistiken und schätzungen ignoriert.:ugly:

Ich bleib beim Auto, alternativ nur Flugzeug und gibt ja zum Glück noch genug andere, die gleiche Erfahrungen gemacht haben und kosten und Zeit klar beim Auto den Vorteil sehen.

Allena nderen, viel Spaß, im Winter beim warten auf die nächste Bahn, oder halt die 3. nächste, wenn mal eine kommt.:biggrin:
Hab das selber 4 Jahre mitgemacht und nach meinem Test anfang des Monats, nie wieder. ;)
 
Allena nderen, viel Spaß, im Winter beim warten auf die nächste Bahn, oder halt die 3. nächste, wenn mal eine kommt.:biggrin:

Wolltest Du nicht bei Fakten bleiben???

Die Bahn stellt via Internet alle Zugdaten bereit, so dass ich sehen kann, ob der Zug den ich nehmen will fährt, ob mit Verspätungen zu rechnen ist, und wenn ja, wie viel Minuten das sind.

So bin ich just in time am Bahnhof und kann die folgenden Umsteigemöglichkeiten, soweit vorhanden, planen.

Weißt Du, wenn jemand sagt, dass er lieber Auto fährt, weil er es zum Teil als Statussymbol sieht, oder weil er durch Fahrgemeinschaften den Preis drückt, weil man bequemer Sachen transportieren kann, alles schön und gut, dann ist das absolut in Ordnung und auch in manchen Bereichen faktisch nachvollziehbar.

Aber zu sagen, dass ein Autokilometer weniger kostet als ein Bahnkilometer, dabei einen Teil der Kosten in den Skat zu drücken, bzw. von einer Kilometerleistung auszugehen, die weit jenseits des normalen Durchschnitts liegt, da hört für mich echt jegliche Diskussion auf.

Und die Zeiten von denen manche reden, die sie mit dem Auto fahren wollen, wenn das Wetter passt, die Zeit stimmt, der Stau immer hinter dem Auto ist ... dann wird es auch nur komisch.

Wie Marty schrieb, es gibt immer Konstellationen, wo die Nutzung der Öffis zum Horror wird. Streite ich auch nicht ab.

Wenn mir aber einer erklären will, dass er parallel zu nem ICE schneller und günstiger mit dem Auto unterwegs ist, dann hat das für mich die Kategorie "Dummes Geschwätz".

gruss kelle!
 
Es steht dir ja auch zu, dein Auto zu benutzen, aber es gibt auch genügend Beispiele wo Zeit und Kosten klar gegen das Auto sprechen.


Ich bin neulich von Nähe Crailsheim (liegt in der Nähe von Nürnberg) hoch nach Hannover, aus verschiedenen Gründen musste ich Auto fahren.

Google sagt für die Strecke 4,5 Stunden voraus (Und wie wir wissen, berechnet Google auch keine 200km/h Durchschnittsgeschwindigkeit). Strecke etwa 490km.

Ich habe für die Hinfahrt Freitag Abend knapp 7 Stunden gebraucht, für die Rückfahrt Sonntag Mittag/Nachmittag 6,5 Stunden. Inklusive Pausen für Klo, Essen, Tanken, Stau usw.
Hätte ich während dem Fahren gegessen/getrunken hätte ich vielleicht 30 Minuten gespart, aber sonst gab es kaum Möglichkeiten schneller zu fahren. Gefühlt kam alle 20 km eine Baustelle (Konjunkturspritze allez) - dazu kam Feierabend- und Pendlerverkehr, dazu kam schlechtes Wetter, dazu kamen Tempolimits - selbst wenn ich gewollt hätte wären nur ganz selten zwischendurch mehr als 150km/h möglich gewesen. Die meiste Zeit ging es Baustellenbedingt und aufgrund der Verkehrslage mit max. 110 km/h voran.

Die Bahn hätte die Strecke in 4,5 Stunden geschafft, bei 1x Umsteigen ist die Wahrscheinlichkeit von Verspätungen recht gering und ich hätte während der Fahrt sogar noch für die Uni lernen können :mrgreen:


...um also wieder einen großen Bogen zurück zum Thema zu schlagen: Ein generelles Tempolimit von 130km/h hätte bei dieser Fahrt vielleicht 10 Minuten mehr Fahrzeit bedeutet. Maximal. 8)
 
Jeweils kurz vor und nach den Stoßzeiten, dann kann man locker die Strecke zu 70% mit 200 fahren
Ich kenn' dich zwar nicht, aber so wie ich dich einschätze bist du wohl für ein Tempolimit. :mrgreen:

Ich bleib beim Auto, alternativ nur Flugzeug
Was würde denn ein Flug aus dem Ruhrgebiet nach Stuttgart so kosten und wie lange dauern (inkl. An-/Abreise, Ein-/Auschecken)? Und dann wärst du ja wieder auf den ÖPNV angewiesen, der ja einen so unflexibel macht.

Wie Marty schrieb, es gibt immer Konstellationen, wo die Nutzung der Öffis zum Horror wird. Streite ich auch nicht ab.
Zum Beispiel wenn das Bier im Bordbistro alle ist. :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet: