Kenn mich nun überhaupt nicht aus, aber ich vermute, daß sich ein Auto bei den Geschwindigkeiten unterschiedlich verhält. Deine Schlußfolgerung - ruhige Lage bei 200 Sache = ruhige Lage bei 100 - kann ich nicht nachvollziehen. Aber wie geschrieben, kenne mich da nicht aus.Nun ja, der Fortschritt in Belastungen auf hohe Geschwindigkeiten würde zurück gehen, weil die Erfahrungswerte nur durch Testläufe zustande kommen würden. Ich bin mir auch sicher das ein KFZ das die höheren Belastungen schneller Fahrerei dem langsameren fahren zu Gute kommt. Qualitätsteigerung ist sicherlich auch ein Faktor. Ein Auto das so gebaut wird, dass bei 220 oder 180 KmH nix losrappelt, wird bei geringer Geschwindigkeit spielend den Belastungen stand halten. Man hat halt als ausländischer Käufer Raum, Raum das noch was geht.
Die Zeiten, als höhere Geschwindigkeiten Fortschritt bedeuteten, sind doch vorbei. Selbst Kleinwagen bieten heutzutage Geschwindigkeiten, die die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten in allen Ländern, wo's sowat gibt, locker überbieten. Fortschritt im Autobau heißt heutzutage Automatisierung, Komfort, Sicherheit und natürlich Verbrauch / Umweltverträglichkeit.Ein Tempolimit wär bezogen auf Fortschritt ein Rückschritt, da der komplette Belastungszweig bei hohen Geschwindigkeiten weg fällt. Wo ist der Fortschritt, wenns langsamer zu geht.
Also für mich ist dieses Argument lächerlich, wie so viele der "Anti-Fraktion". Für "euch" geht's doch einfach nur darum, daß ihr Rasen könnt.
PS: Nur um Mißverständnisse vorzubeugen: Ich halte dieses Tempolimit für Schwachsinn. Keine Ahnung, was die SPD da geritten hat. Aber ist ja nix ungewöhnliches, daß bei manchen Parteitagen abstruse Anträge durchkommen.
