Tempolimits in Deutschland

Vielleicht müssen die nur entsprechende Abgaben entrichten, was die wunderbar auf die Eintrittskarten abwälzen können ;)
 
Bei 180km/h brauchst 1 Stunde 40 Minuten und bei 120km/h brauchst 2 Stunden 30 Minuten für 300km. Da stimmt doch was nicht?

Und normalerweise braucht man bei 180 doppelt so viel wie bei 120.


nein: 180 iss (genau wie 120 ) doch nich die durchschnittsgeschwindigkeit sondern wird nur da gefahren wo es geht , das andere auto blieb halt auch an den Stellen wo man hätte schneller fahren können bei 120

und doch das stimmt genau so ;)
 
Muss ich mich ja doch noch mal zu Wort melden, obwohl ich es eigentlich nicht mehr wollte.
Ich bin nach wie vor gegen ein Tempolimit von 120km/h.
Alleine aus dem Umweltgedanken ist so ein Limit nicht zu begründen. Denn wie schon vor ein paar Wochen angeführt habe, liegt der Einspareffekt bei ca. 2%
Hybridfahrzeuge bringen da auch nichts, denn hier geht es ja nur um Autobahnen und da liegt der Verbrauch eines Hybridfahrzeugs in der Regel höher, als bei einem modernen Nichthybridfahrzeug.
Stadtverkehr ist ein anderes Thema, hat aber mit einem Tempolimit auf BAB nicht das geringste zu tun.
Irgendwie scheint ja auch unser Verkehrsminister zu der Erkenntnis gekommen zu sein, das der Umweltgedanke und ein allgemeines Tempolimit, nicht zusammen passen. Immerhin begründet er ja seine Initiative mit der Verkehrssicherheit.
Klar, ist ja logisch. Wer langsamer fährt, verunglückt nicht so schnell.
Scheint aber nicht so richtig zu stimmen.
Deutsche Autobahnen gehören mit zu den Sichersten in der gasammten EU und das obwohl wir das einzige Land sind, indem man kein Tempolimit hat.
In den anderen EU-Ländern, die zum Teil noch weniger als 120 zulassen, sind die Unfallzahlen auf Autobahnen höher. Dazu kommt aber noch, das in keinem anderen Land der EU die Verkehrsdichte so hoch ist, wie bei uns.
Wie passt das zusammen?
Dann kommt ja noch die Tatsache zum tragen, das es eh nur noch knapp die Hälfte des gesamten Autobahnnetzes ist, auf dem es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt. Die sowieso schon bestehenden Limits, speziell am den Auf- und Abfahrten in den Ballungsräumen, liegt das Limit meist noch unter den 120.
Nicht das der Eindruck entsteht, ich wäre auch dagegen, mitnichten. Da wo es sinnvoll ist, das soll es auch sein. Aber nicht generell.
Ich würde mich evtl. mit einem Limit auf 160 anfreunden können. Das ist eine durchaus passable Reisegeschwindigkeit, die auch von den meisten Verkehrsteilnehmern nicht überschritten wird. 200 oder gar 250 müssen ja nicht unbedingt sein. 160 ist auch eine Geschwindigkeit, bei der der Verbrauch noch im normalen Rahmen liegt. Richtig saufen kommt eigentlich erst jenseits der 170 oder 180.
Der meiste Dreck kommt sowieso von den LKW's und die dürfen eh nur 80 fahren, also würde da ein Tempolimit von 120 auch nichts dran ändern.
Der effektivste Umweltschutz kann nur aus der Industrie kommen. Aber da kommen auch immer nur Heultiraden. Ich denke dabei an die Partikelfilter, die die deutsche Industrie nicht entwickeln konnte, obwohl diese Dinger da schon ein gutes Jahr bei Peugeot serienmäßig verbaut wurden. Das Ganze hat aber Tradition. Schon als Ende der 60er Jahre, von der damaligen Regierung, das erste Benzin-Blei-Gesetz verabschiedet wurde, kam von Seiten der Industrie nur Ablehnung. Das setzte sich fort bei der 2. Stufe und ging bis zum totalen Verbot von Blei, vor einigen Jahren. Immer hieß es, das geht nicht, aber dann war es doch kein Problem.
Speziell der Kraftstoffverbrauch, hängt so stark von der individuellen Fahrweise ab, das so gut wie nichts erreicht wird. Der meiste Sprit wird in der Stadt vergeudet, meistens durch unnötiges Bremsen, wegen fehlender Voraussicht.
Auf der Autobahn nimmt so gut wie jeder den Fuß vom Gas, wenn er vorne ein Bremslicht aufleuchten sieht. Ganz anders in der Stadt. Da wird unverdrossen auf eine rote Ampel zugefahren, in der Hoffnung, die wird grün, bis man da ist und wenn es denn unbedingt sein muss, eine Vollbremsung hingelegt. Ist die Ampel grün, gibt es einen Formel1-reifen Start um dann wieder vor der nächsten Ampel, 50 Meter weiter zu stehen.
Das Alles spielt aber keine Rolle, es muss unbedingt ein Tempolimit auf den Autobahnen her, wohl wissend, das sowas nur blinder Aktionismus ist.
Warum wird nicht mehr in Solarzellen geforscht? Einmal um die Effektivität zu erhöhen und zweitens, damit die Dinger billiger werden. Warum gibt es nicht sowas wie ein Miniwindrad für den eigenen Dachstuhl? Sowas würde wirklich Einsparungen im Punkto Schadstoffe bringen.
Ach ja, geht ja nicht. Dann könnte man ja nicht den angeblich mündigen Bürger gängeln und die Erträge der Energiekonzerne gingen zurück.
Auf jedenfall würden solche Dinge mehr Einsparungen bringen als ein totales Verbot des gesamten Individualverkehrs.
 
Ford z.B. hat vor bis spätestens 2010 wenn ich mich an den bericht von gestern erinnere ein Auto mit Bioethanol rausbringen. Bei diesem Fahrzeug ist die Belastung bei 0g/km!!!
Das ist falsch. Auch da entsteht CO2 (schließlich wurde es ja von den Pflanzen aufgenommen). Und problematisch ist z.B., woher in einem Industrieland wie Deutschland das nötige Bioethanol herkommen soll (mal davon abgesehen, dass beim Anbau von z.B. Raps auch einiges an CO2 in die Umwelt "geblasen" wird).
Alleine aus dem Umweltgedanken ist so ein Limit nicht zu begründen. Denn wie schon vor ein paar Wochen angeführt habe, liegt der Einspareffekt bei ca. 2%
Einsparung gegenüber was? Und beim Verbrauch oder CO2-Ausstoß?
Und wenn's pro Auto 2%, bedeutet das für den Gesamt-CO2-Ausstoß beim PKW-Verkehr eine unwesentliche Verbesserung oder vielleicht doch ein entscheidender Beitrag?
 
Zuletzt bearbeitet:
Alleine aus dem Umweltgedanken ist so ein Limit nicht zu begründen. Denn wie schon vor ein paar Wochen angeführt habe, liegt der Einspareffekt bei ca. 2%
Das ist wohl irgendein Durchschnittswert. Aber von was?
Der Unterschied: die, die mit 200 km/h fahren, verbrauchen für die selbe Durchflussmenge mal locker 50% mehr Sprit.
50% halte ich für untertrieben.

Hybridfahrzeuge bringen da auch nichts, denn hier geht es ja nur um Autobahnen und da liegt der Verbrauch eines Hybridfahrzeugs in der Regel höher, als bei einem modernen Nichthybridfahrzeug.
Richtig, weil Hybridfahrzeuge wegen ihrer zwei Antriebssysteme nicht unerheblich schwerer sind.
 
Hybrid Fahrzeuge sind der erste Schritt zum Ziel!
Hybridfahrzeuge haben einen entscheidenen Vorteil, dass sie nämlich, dadurch dass sie verschiedene Kraftstoffe nutzen können, es den Tankstellenbetreibern erlauben eine Strukturveränderung vorzunehmen. Und das ist kein direkter Umweltschutz sondern eben ein wirtschaftlicher Vorteil für die Tankstellenbetreiber.

Die meisten Hybridfahrzeuge haben einen weit aus niedrigeren Schadstoffausstoss als die Modernen Benziner oder Diesel!
Unmöglich! Man muss beide Antriebsarten getrennt betrachten auch wenn sie beide in einem Fahrzeug sind.
Wenn nun eine Diesel und ein Elektromotor drin sind, dann hat der Dieselmotor einen höheren Verbrauch, also auch einen höheren Schadstoffausstoß, weil er den Elektromotor mitziehen muss.
Und der Elektromotor hat hat einen höheren Verbrauch weil er den Dieselmotor mitziehen muss, ausser dem wird es mit einem Elektromotor ziemlich teuer zu fahren, weil die selbe Energiemenge als Strom aus der Steckdose ein vielfaches an Kosten verursacht, auch wenn der Wirkungsgrad eines Elektromotors höher ist.
 
@DocTrax
Da hast du das Prinzip nicht ganz verstanden. Die Hybridfahrzeuge betankst du nicht mit Strom, diese betanken sich selbst!
Dadurch das du Bremst und Bergab fährst wird die Batterie gespeist. Diese Energie wird dann für den Start bzw. für langsame Fahrten genutzt. Bei ner gewissen Geschwindigkeit wird dann der andere Motor gnutzt, und bei voller Leistung wiederum beide.
Dadurch ist der Schadstoffausstoß im schnitt geringer, als bei einem nicht Hybrid!


Bei einem Auto gehen durch Bremsen sehr viel Energie verloren, die hier ieder aufgefangen und genutzt wird!

das mit dem wirtschaftlichen vorteil ist absoluter Schwachsinn, denn der Tankstelle ist es egal, was sie verkaufen! Ob Benzin, Diesel, Biodiesel, Gas, Wasserstof....
 
Da hast du das Prinzip nicht ganz verstanden.
Doch.

Die Hybridfahrzeuge betankst du nicht mit Strom,
Das wäre aber ein Mangel. Warum sollte das nicht gehen?

Dadurch das du Bremst und Bergab fährst wird die Batterie gespeist. Diese Energie wird dann für den Start bzw. für langsame Fahrten genutzt. Bei ner gewissen Geschwindigkeit wird dann der andere Motor gnutzt, und bei voller Leistung wiederum beide.
Dadurch ist der Schadstoffausstoß im schnitt geringer, als bei einem nicht Hybrid!
Bei einem Auto gehen durch Bremsen sehr viel Energie verloren, die hier ieder aufgefangen und genutzt wird!
Das ist nur ein Spezialfall eines Hybridantriebs. Kann sein, dass der Schadstoffausstoß bei bestimmten Fahrern im Stadtverkehr geringer ist oder wenn man hinter den sieben Bergen wohnt. :roll:

das mit dem wirtschaftlichen vorteil ist absoluter Schwachsinn, denn der Tankstelle ist es egal, was sie verkaufen! Ob Benzin, Diesel, Biodiesel, Gas, Wasserstof....
Neue Lastwagen haben einen Hybridantrieb mit Diesel und Biodiesel/Rapsöl, nutzen aber den selben Motor für beides - ist schon besser.
 
Es ist nun mal so, das die Hybridfahrzeuge, die mit einem Elektromotor ausgestattet sind nicht mit nem Stecker getankt werden.
Die Batterien werden nur durch die Abgegebene Energie beim Bremsen etc. gespeist. Also habe zumindest keine gesehen, bei denen es anders wäre (es langt auch die Energie vom Bremsen...)

Es gibt Hybridfahrzeuge die auch auf der Autobahn schon super Werte haben, die sich nicht viel von anderen unterscheiden. Und im Schnitt ist es nun so das dort der Ausstoß geringer ist.

Und selbst in flachen Gegenden gibt es bestimmte Höhenunterschiede (Wohne im Norden wo es recht Flach ist, aber natürlich fährt man mal über nen Hügel (sei es ne Brücke über Gleise, über andre Straßen...)

Neue Lastwagen haben einen Hybridantrieb mit Diesel und Biodiesel/Rapsöl, nutzen aber den selben Motor für beides - ist schon besser.

Tjo und schon wieder ein Fehler! Das sind keine Hybridfahrzeuge. Hybridfahrzeuge haben mind. zwei Motoren.

Sonst wäre jeder Benziner ein Hybrid, weil den kannst ja auhc b´mit Benzin oder Super betanken!

P.S. Alte Fahrzeugen konnten früher auch mit Rapsöl oder Biodiesel gehen. Die neueren Dieselmotore haben aber kleinere Düsen, so dass man bei denen kein (dickflüssigeres) Biodiesel tanken kann....
 
Hybridfahrzeuge haben einen entscheidenen Vorteil, dass sie nämlich, dadurch dass sie verschiedene Kraftstoffe nutzen können, es den Tankstellenbetreibern erlauben eine Strukturveränderung vorzunehmen. Und das ist kein direkter Umweltschutz sondern eben ein wirtschaftlicher Vorteil für die Tankstellenbetreiber.


Unmöglich! Man muss beide Antriebsarten getrennt betrachten auch wenn sie beide in einem Fahrzeug sind.
Wenn nun eine Diesel und ein Elektromotor drin sind, dann hat der Dieselmotor einen höheren Verbrauch, also auch einen höheren Schadstoffausstoß, weil er den Elektromotor mitziehen muss.
Und der Elektromotor hat hat einen höheren Verbrauch weil er den Dieselmotor mitziehen muss, ausser dem wird es mit einem Elektromotor ziemlich teuer zu fahren, weil die selbe Energiemenge als Strom aus der Steckdose ein vielfaches an Kosten verursacht, auch wenn der Wirkungsgrad eines Elektromotors höher ist.


Vor einigen Wochen habe ich hier schon mal einen Beitrag geschrieben. Auf verlangen einiger User, habe ich mir die Mphe gemacht, dir Webseize vom Bundesumweltamt komplett durchzulesen.
Da steht steht klipp und klar, dass die Veringerung von CO2, bei einem Tempolimit von 120KM/h, gerade mal 2% der Gesamtbelastung ausmacht.
Beim Lesen dieser Seite kommen aber noch mehr Vorschläge, die mitunter wesentlich effektiver sind, wás die Veringerung der CO2-Belastung angeht.
Damit jetzt ein so gravierendes Tempolimit zu begründen, heißt schlicht und einfach, mit Kanonen auf Spatzen schießen und dabei nicht mal zu treffen.

Edit: Habe vrsehendlich den falschen Beitrag zitiert, aber vom richtigen User.
 
Wahrscheinlich würden schon sowas wie "unnötigen Balast beseitigen", mehr bringen. Die meisten Leute haben unnötigen Balast mit, der nur mehr Sprit verbraucht.
 
Da steht steht klipp und klar, dass die Veringerung von CO2, bei einem Tempolimit von 120KM/h, gerade mal 2% der Gesamtbelastung ausmacht.
2% des gesamten Co2 Ausstosses in der Bundesrepublik? Das wäre doch ein riesiger Erfolg. Kann man das mal in Tonnen angeben, damit man sich der Menge bewusst ist?

Marty
 
Naja damit wird gerechnet, obs so kommen wird ist ne andere Frage...
Wie oft stimmen solche Kalkulationen nicht? Das recht häufig...

Würde mal gern sehen wie die das Kalkuliert haben!
 
dito

Das spricht sehr für ein Tempolimit.

Leider heißt es so schön: "Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast".

Zwei drei Zahlen austauschen und schon sieht so eine Statistik anders aus, bzw. zwei drei Sachen nicht berücksichtigen...

Gibt es ne genaue Berechnung einzusehen?
 
Zwei drei Zahlen austauschen und schon sieht so eine Statistik anders aus, bzw. zwei drei Sachen nicht berücksichtigen...
Bzw. hier und da mal ein paar Prozent einsparen und schon schon ist es nicht mehr so viel. ;)

So eine Berechnung würde mich auch interessieren - trau den blanken Zahlen auch nicht so ...
Aber beim CO2 ist es recht einfach zu berechnen, weil man nur die molare Masse von C in den Alkanen in die der Kohlenoxide umrechen muss.
 
2% des gesamten Co2 Ausstosses in der Bundesrepublik? Das wäre doch ein riesiger Erfolg. Kann man das mal in Tonnen angeben, damit man sich der Menge bewusst ist?

Marty


Sorry, aber ich hab mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.

2%, der Belastung die durch den Autoverkehr verursacht wird.

Sich die Mühe gemacht, den Artkel des Bundesumweltamtes mal zu lesen, hat sich hier wohl keiner hgemacht.
Wie sonst erklärt es sich, das zwar immer wieder auf das Tempolimit als Allheilmittel angeführt wird, ohne Rücksicht auf die anderen Vorschläge, eben dieses Amtes, die wesentlich effektiver sind.

Ist der ganze Umweltquark nur vorgeschoben und es geht um das Tempolimit, koste es was es wolle? Scheint fast so.
Alternariven zum Tempolimit scheinen niemanden zu interessieren, obwohl das doch eigentlich nur logisch wäre.