Sammelthread R.A.F. - Aufarbeitung, Schuld und Sühne

Ohne eine Kolonisation während des Imperialismus würden die heute immer noch in Hütten aus Stroh hausen und wüssten nichtmal ,dass es Wasser aus der Leitung gibt. mehr wasser hatten die vor der Kolonisation aber nicht!
ja, was für ein glück. Zum Glück geht die Kolonisation weiter. Wir bringen Milchpulver nach Afrika, damit sie keine eigenen Kühe mehr brauchen. Wir liefern Gemüse aus Holland, damit sie nicht mehr anbauen müssen. Sind wir nicht nett. "Die da unten" brauchen keine Wirtschaft mehr betreiben, weil sie zum Glück uns haben. Aber bald geht es uns auch so, dann können wir uns auch entspannt zurücklehnen, dann produziert China für uns... komisch, dass sich alle über die Arbeitslosenzahlen so aufregen...

Ähm, ja: Was hat das eigentlich mit der RAF zu tun!?
das frag ich mich inzwischen auch, war eigentlich nur ein Beispiel von mir. Wir können auch gerne um H****r, Stalin und Bush diskutieren, die hab ich auch beiläufig als Beispiel genannt :)
 
Dass denen Milchpulver geschickt wird, ist jetzt auch falsch? Oder Genreis, der auch mit wenig Wasser auskommt? Was soll man den sonst machen?
Außerdem gibts auch viele in Deutschland, die leiden. Also, haltet euch an meine Signatur :D

Aber das ist ja Off-Topic
 
Dass denen Milchpulver geschickt wird, ist jetzt auch falsch? Oder Genreis, der auch mit wenig Wasser auskommt? Was soll man den sonst machen?
Außerdem gibts auch viele in Deutschland, die leiden. Also, haltet euch an meine Signatur :D

Aber das ist ja Off-Topic

Ja, es ist falsch die Wirtschaft anderer Länder zu zerstören um in diesen Ländern seine eigenen Produkte zu verkaufen. Die Armut ist das kleinere Leiden Afrikas. Das weit aus größere Leiden Afrikas ist, dass die Staaten nicht ernst genommen werden, weil sie keine Wirtschaft haben. Genau deswegen sammelt "Deine Stimme gegen Armut" auch kein Geld, sondern Gehör.

Deine Sig ist eh viel zu groß. Jetzt endlich weg von dem Thema.
 
Leute kommt doch mal zurück zum Thema...immer diese Ausschweifungen...!

Ich würde auch mal gern meinen Senf dazu geben.
Diese ganze Sache mit der RAF ist eine super Marketinggeschichte vom Staat.
"Wieso" werden sich jetzt einige fragen.
Naja, die ganze Zeit wird die Story mit der RAF in den Medien erwähnt und den Leuten vorgehalten.Aber wieso nur?Wieso ist das aufeinmal so interessant?
Wollen die Leute das überhaupt lesen?
Das interessiert die Herausgeber nicht, denn sie hören auf Ihre Geldgeber, und ist, vermute Ich persönlich mal der Staat.Klar werden jetzt ein par Staatsschützer sagen, ich bin doof, aber das ist mir hier völlig egal, wir sind in einem öffentlichen Forum.

Ich persönlich bin nicht links aber auch nicht rechts, auf keinen Fall!
Wieso aber versucht man neue Gesetze für die Terrorbekämpfung bzw. Terrorschutz auf den Weg zu bringen?
Wieso geht der Staat in Wohnungen von Linken, bei denen man "VERMUTET", dass sie etwa gegen den G8-Gipfel im Juni Aktionen planen könnten?
Weshalb erlaubt sich der Staat sowas?
Naja er sagt, die linken sind böse (RAF war links und böse) und müssen in Zaum gehalten werden. Nein, die Linken sind nicht böse, sind sind mittlerweile "TERRORISTEN", wie sie die Medien auch öfter darstellen. Aber wieso sind das Terroristen? Es sind Leute, die eine andere Meinung haben, als die die sich da treffen und Sachen beschliessen!Man unetrscheidet gar nicht mehr zwischen einem demonstrierendem Steinewerfer und einem gestörten Selbstmordattentäter, der unschuldige Menschen in die Luft sprengt.

(was vielleicht durch meine gedankensprünge nicht ganz klar wird, weil ich vielleicht etwas angetrunken bin, aber der Staat stellt einfache Menschen als böse dar udn versucht durch Gesetze "Gewalttaten" zu vermeiden. Greifen diese Gesetze und Gewaltttaten wurden verhindert, so kann der Staat sagen "schaut her, wir haben die Gesetze erlassen und konnten so Gewalttaten aus dem Weg gehen. Gibt es aber keine Gesetze und es gibt Gewalttaten, so kann der Staat sagen "schaut her, wir wollten ein Gesetz, dass dies verhindern würde, aber ihr wolltet nicht!" So werden einfach Gesetze verabschiedet, die immer mehr zu einem Staat führen, wie es in dem Roman 1980 von George Orwell beschrieben ist. Immer mehr Gesetze werden geschaffen, um Verbrechen vorzubeugen, aber keiner wendet sich gegen den Staat, der der Staat ja "nur" Verbrechen vorbeugen willl. Aber denkt auch jemand an das Privatleben?

Deutschland wird meiner Meinung nach immer mehr ein größerer und nachahmender Fan von "BIGBROTHER".Entweder es übernehmen Andersdenkende Politiker die "Macht" in Deutschland oder es Deutschland wird immer mehr seiner Bürger verlieren, da immer mehr Leute abwandern werden.

Was ich damit sagen will ist, dass man sich vom Staat nicht alles gefallen lassen sollte! Ab und an demonstrieren tut auch der Gesellschaft und ihrer Zukunft gut!


MfG
 
[N] Nach 21 Jahren: Ex-RAF-Terroristin Haule wird aus Haft entlassen

Folgende News wurde am 17.08.2007 um 10:58:00 Uhr veröffentlicht:
Nach 21 Jahren: Ex-RAF-Terroristin Haule wird aus Haft entlassen
Shortnews

Die momentan im Frauengefängnis Berlin-Neukölln einsitzende ehemalige Terroristin Eva Haule kann die Haftanstalt verlassen. Eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt setzt den Rest der lebenslangen Freiheitsstrafe der 53-Jährigen zur Bewährung aus. Wegen mehrfachen Mordes war Haule 1994 zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt worden. Im "Kommando Jan Carl Raspe" wurde ihr eine entscheidende Rolle zugeschrieben.
 
So, soeben wurde es amtlich: Eva Haule kommt frei; eine Frau, die (mindestens) drei Menschen ermordet hat!!!

Ex-RAF-Terroristin Eva Haule kommt frei

Nach 21 Jahren Haft kommt die ehemalige RAF-Terroristin Eva Haule frei. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat den Rest ihrer Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Das teilte das Gericht am Freitag mit.

Haule war im April 1994 wegen dreifachen Mordes im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag vom 8. August 1985 auf den Frankfurter US-Militärflughafen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die 53-Jährige verbüßte ihre Strafe zuletzt als Freigängerin im Frauengefängnis Berlin-Neukölln.

Nach der Haftentlassung von Brigitte Mohnhaupt im März aus einer bayerischen Justizvollzugsanstalt ist Haule die zweite Ex-Terroristin in diesem Jahr, die freikommt.

Das Gericht setzte die Bewährungszeit auf fünf Jahre fest. Haule erhielt einen Bewährungshelfer. Der zuständige Senat hatte die Verurteilte zwei Mal persönlich angehört. Er sei zu der Überzeugung gelangt, dass von Haule derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit mehr ausgehe. Haule habe überzeugend klargemacht, Gewalt in Form des «bewaffneten Kampfes» nicht mehr als geeignetes Mittel zur Erreichung politischer Ziele anzusehen.
Quelle

Mag tatsächlich sein, dass sie jetzt keine gefahr mehr ist für die deutsche Bevölkerung/dem deutschen Staat, aber die Frau hat mindestens drei Menschen ermordet - ihre Tatbeteiligung an andere Morde steht ja bis heute noch offen.

Lebenslang, sollte lebenslang sein - für jeden Mörder/Mörderin.

Zum Vergleich: in Frankfurt sitzt in diesem Moment ein Mann schon seit 46 Jahren in Haft, weil er 1(!) Mord begangen hat. Wo bleibt da die Gerechtigkeit für die Opfer, wenn für einer dreifachen Mörderin (anscheinend) andere Regeln gelten?

Ich verstehe das nicht; liegt aber vielleicht auch daran, dass ich in den Niederlanden gelebt habe, wo es vorzeitige Haftentlassung für Mörder erst gar nicht gibt. Wer dort lebenslange Haft erhält, kann NIE verfrüht freikommen - das sieht der Gesetzgeber gar nicht vor und eine Begnadigung durch die Königin erfolgt nur in extremen Ausnahmefällen (in den letzten 25 Jahren genau 3x - die Häftlinge waren aber sterbenskrank und lebten nach der Begnadigung keine 6 Monate mehr).
 
Bei ihr wurde keine "besondere Schwere der Schuld" festgestellt und keine Sicherungsverwahrung angeordnet. Ergo besteht die Möglichkeit der vorzeitigen Entlassung.

Und die wurde in dem Falle gewährt. Hier liegt die Entscheidung nun mal beim zuständigen Richter, nicht beim "gesunden Volkszorn".
 
Es ist natürlich bedauerlich, dass dieser Abschaum der Menscheit nicht härter bestraft wurde bzw. dort stirbt wo er hingehört.

Aber so wie darkkurt es schon sagte passt es: das entscheiden aufgrund einer gewissen Basis andere. Ist wahrscheinlich auch besser so - ich geh die Mistgabel mal wieder wegbringen. ;)
 
[N] Berlin: Ex-RAF-Terroristin Eva Haule wurde am Freitag aus der Haft entlassen

Folgende News wurde am 20.08.2007 um 11:49:00 Uhr veröffentlicht:
Berlin: Ex-RAF-Terroristin Eva Haule wurde am Freitag aus der Haft entlassen
Shortnews

Eva Haule, Ex-RAF-Terroristin, wurde bereits am Freitag aus der Haft entlassen. Ursprünglich war geplant, dass sie am morgigen Dienstag das Frauengefängnis in Berlin-Neuköln nach 21 Jahren Aufenthalt verlassen werde (SN berichtete). "Wir wollten Frau Haule vor einem zu großen Medienandrang schützen", so B. Helten (Sprecherin der Senatsverwaltung für Justiz). Dies wäre so zwischen dem Justizsenat und der Haftanstalt abgesprochen worden, hieß es weiter. Bereits 2006 stellte Eva Haule einen Antrag auf Haftentlassung, aber dieser wurde damals abgelehnt, da sie die angeordnete Mindesthaftdauer von 21 Jahren noch nicht vollständig verbüßt hatte. Derzeit sitzen noch zwei Ex-RAF-Terroristen in Haft.
 
Das ist lebenslänglich, jepp!

Unter einer lebenslangen Freiheitsstrafe versteht man in Deutschland einen Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit - mindestens aber 15 Jahre. Danach kann der Strafrest zur Bewährung ausgesetzt werden (§ 57a StGB).

Quelle

Ihre Mindeststrafe wurde auf 26 Jahre festgesetzt - und das tut nunmal ein Richter, nicht der Mob auf der Straße...
 
[N] Neue Hinweise auf Schleyers mutmaßliche Mörder

Folgende News wurde am 07.09.2007 um 18:44:57 Uhr veröffentlicht:
Neue Hinweise auf Schleyers mutmaßliche Mörder
DPA-News

Hamburg (dpa) - Fast 30 Jahre nach der Ermordung von Arbeitgeber-Präsident Hanns-Martin Schleyer gibt es neue Hinweise auf die mutmaßlichen Mörder. Der ehemalige RAF-Terrorist Peter-Jürgen Boock behauptete in einem am Freitag bekannt gewordenen Interview, die RAF-Mitglieder Rolf Heißler und Stefan Wisnieswki hätten im Oktober 1977 die tödlichen Schüsse auf den entführten Schleyer abgegeben. Die Aussage wird in der ARD-Dokumentation «Die RAF» ausgestrahlt. Bis heute ist nicht geklärt, wer von der Roten Armee Fraktion (RAF) Schleyer ermordet hat. Die Bundesanwaltschaft bestätigte nach einem Bericht des Magazins «Der Spiegel» am Freitag, dass Boocks Aussage «aktuell geprüft» werde. Am Abend war bei der Behörde keine Stellungnahme mehr zu erhalten. An der Glaubwürdigkeit Boocks werden von Experten immer wieder Zweifel geäußert. Schleyer war am 5. September 1977 von einem RAF-Kommando in Köln entführt worden, das Gesinnungsgenossen aus der Haft freipressen wollte. Nach dem glücklichen Ende der Entführung einer Lufthansa- Maschine und dem Selbstmord von drei RAF-Häftlingen wurde Schleyer erschossen. Seine Leiche wurde im Kofferraum eines Autos im Elsass entdeckt. Wisniewski hat wegen der Beteiligung an der Entführung und Ermordung Schleyers bereits eine Haftstrafe von 20 Jahren verbüßt. Seit 1999 ist er auf freiem Fuß. Heißler wurde nach 18 Jahren Haft im Oktober 2001 aus dem Gefängnis entlassen. Boock behauptete in dem Interview, dass ihm Heißler den Ablauf und auch den Ort der Erschießung in einem Waldstück unmittelbar hinter der belgisch-französischen Grenze geschildert habe. Nach «Spiegel»- Informationen stützt das Ergebnis der Obduktion von Schleyers Leiche die Aussage. Demnach wurde der Manager mit drei Schüssen aus nur einer Waffe ermordet. Allerdings deuten unterschiedliche Schusswinkel auf zwei verschiedene Täter. Zugleich bezeichnete sich Boock selbst als einen der Auftraggeber für die Ermordung. Nach seiner Aussage hielt er sich mit weiteren Angehörigen des Entführungskommandos zum Zeitpunkt von Schleyers Erschießung in Bagdad auf. Gemeinsam mit Brigitte Mohnhaupt habe er nach den Selbstmorden von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe per Fernschreiben die Ermordung angeordnet, sagte Boock den Filmemachern, «Spiegel»-Chefredakteur Stefan Aust und Helmar Büchel. Im Frühjahr hatte die Bundesanwaltschaft neue Ermittlungen gegen Wisniewski eingeleitet. Auslöser dafür waren Aussagen von Boock und der früheren RAF-Terroristin Verena Becker, dass Wisniewski im April 1977 am Attentat auf den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback beteiligt war.
 
[N] RAF-Häftlinge möglicherweise vor Selbstmorden abgehört

Folgende News wurde am 08.09.2007 um 17:18:17 Uhr veröffentlicht:
RAF-Häftlinge möglicherweise vor Selbstmorden abgehört
DPA-News

Hamburg (dpa) - Die RAF-Häftlinge Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe sind in der Nacht ihres gemeinsamen Selbstmordes im Oktober 1977 möglicherweise abgehört worden. Der «Spiegel» berichtet vorab, dass Staatsschutz und verschiedene Geheimdienste möglicherweise die Verabredung zum kollektiven Selbstmord über Wanzen mithörten und nicht verhinderten. Dabei stützt sich das Blatt auf bislang geheim gehaltene Dokumente und verschiedene Zeugen.
 
Die Dokumentation "RAF" heute bei der ARD bezog sich auch genau auf dieses Thema. Nur komisch, dass der Spiegel und der NDR zeitgleich das Thema ansprechen... vor allem der Dreh dieser Dokumentation hat sicherlich länger gedauert... also müssen die "geheimen Dokumente" schon länger zugänglich gewesen sein. :roll:
 
Die Dokumentation "RAF" heute bei der ARD bezog sich auch genau auf dieses Thema. Nur komisch, dass der Spiegel und der NDR zeitgleich das Thema ansprechen... vor allem der Dreh dieser Dokumentation hat sicherlich länger gedauert... also müssen die "geheimen Dokumente" schon länger zugänglich gewesen sein. :roll:

Ich gehe davon aus, das der NDR das im Vorfeld der Doku beim Spiegel lanciert hat - netter Werbeeffekt.
 
[N] RAF-Terroristen wollen trotz Beugehaft weiter schweigen

Folgende News wurde am 04.01.2008 um 13:37:57 Uhr veröffentlicht:
RAF-Terroristen wollen trotz Beugehaft weiter schweigen
DPA-News

Berlin (dpa) - Die ehemaligen RAF-Terroristen Brigitte Mohnhaupt, Christian Klar und Knut Folkerts wollen sich auch durch Beugehaft zu keiner Aussage über den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback 1977 zwingen lassen. Ihre Anwälte kündigten am Freitag in Gesprächen mit der Deutschen Presse-Agentur dpa Beschwerden gegen einen entsprechenden Beschluss des Bundesgerichtshofs an. Bis zu einer Entscheidung über die Beugehaft könnten mehrere Monate vergehen. Derzeit ist der Vollzug des Beschlusses außer Vollzug gesetzt. Klars Anwalt Heinz-Jürgen Schneider sagte der dpa, allein schon aus juristischen Gründen könne sein Mandant wegen seines Zeugnisverweigerungsrechts nicht zu einer Aussage gezwungen werden. «Außerdem hat er in den letzten 25 Jahren nie eine Aussage gemacht. Warum sollte sich das ändern?» Der 55-jährige Klar sitzt wegen des Buback-Attentats und anderer Morde der linksextremistischen Roten Armee Fraktion (RAF) seit einem Vierteljahrhundert im Gefängnis. Mohnhaupt und Folkerts sind nach der Verbüßung von langjährigen Haftstrafen inzwischen auf freiem Fuß. Folkerts' Anwältin Ulrike Halm sagte der dpa ebenfalls: «Auch eine Beugehaft wird meinen Mandanten nicht dazu bringen, eine Aussage zu machen. » Ebenso wie die anderen Anwälte werde sie gegen den BGH- Beschluss Beschwerde einreichen. Der 56-Jährige wurde wegen des Buback-Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, bestreitet aber bis heute die Tat. Er behauptet, am Tag des Anschlags überhaupt nicht in Karlsruhe gewesen zu sein. Inzwischen lebt Folkerts als Angestellter in Hamburg. Mohnhaupts Anwalt Franz Schwinghammer kündigte ebenfalls an, dass sich seine Mandatin auch bei einer Beugehaft «nicht erklären» werde. «Es ist ein ziemlich absurder Vorgang, nach 30 Jahren die Richtigkeit der einmal gefällten Urteile überprüfen zu wollen», sagte Schwinghammer der dpa. Mohnhaupt, die unter anderem wegen des Buback- Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, ist seit März 2007 wieder auf freiem Fuß. Zum heutigen Aufenthaltsort der 58-Jährigen wollte sich der Anwalt nicht äußern.
 
[N] Obduktionsbilder von RAF-Terroristen nach 31 Jahren in einem Koffer entdeckt

Folgende News wurde am 04.08.2008 um 20:12:00 Uhr veröffentlicht:
Obduktionsbilder von RAF-Terroristen nach 31 Jahren in einem Koffer entdeckt
Shortnews

Beim Entrümpeln eines Hauses in Stuttgart wurden in einem Koffer mehr als 400 Fotos von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe gefunden. Die Aufnahmen sind offenbar am Tag nach deren Selbstmord im Gefängnis entstanden. Des Weiteren sind auch Bilder dabei, die bei der Notoperation der damaligen Top-Terroristin Irmgard Möller und bei den Obduktionen von anderen Mitgliedern der RAF gemacht wurden. Jetzt ist die Staatsanwaltschaft von Stuttgart im Besitz der Bilder, die am 18. Oktober 1977 von einem Polizeifotografen gemacht worden sind, der bereits verstorben ist.