@Photon: Da muss ich leider Schloeser33 recht geben.Bildung kann niemals schädlich sein.@Photon, weiterbildung und qualifizierung kann auch schädlich sein, wer zu viel gebildet und qualifiziert ist bekommt durch aus auch mal als ablehnungsgrund "sie sind überqualifiziert"![]()
Was passieren kann ist, dass man aufgrund der Bildung bestimmte Berufe nicht mehr ausüben möchte, weil man diese Berufe auch mit geringerer Qualifikation ausüben könnte. Aber man hat mit höherer Qualifikation die Wahl. Das hat man ohne Qualifikation nicht. Ich bin schon von einem Herrn Doktor zum Flughafen gefahren worden, der eben Taxi gefahren ist, weil seine Forschung keine Gelder mehr bekommen hat. Man muss keinen Doktor-Titel haben, um Taxi zu fahren und sicherlich wird nicht jeder Akademiker freiwillig Taxi fahren. Aber wenn es eben keine Stellen gibt, die der eigenen Qualifikation entsprechen, hat man die Wahl, sich auch "darunter" zu orientieren. Umgekehrt geht das nicht.
Es mag für dein Taxi-Beispiel und einige andere Beispiele zutreffen. Aber in der Regel ist es so, dass Betriebe überqualifizierte Leute lieber ablehnen. Sonst kommen die nach 6 Monaten und wollen mehr Geld (immerhin ist es nicht das Problem des Arbeitnehmers, wenn der Arbeitgeber die Qualifikation nicht ausnutzt). Und genau dieses Dilemma wollen viele Firmen vermeiden, vor allem, wenn sie an den Tarifvertrag gebunden sind. Dort sind häufig bei den Eingruppierungen auch die notwendigen Abschlüsse hinterlegt. Und da ist es dann ungünstig, man als Master nach einer Bachelorstelle eingruppiert ist.
Da ändert sich zwar mittlerweile bei einigen Firmen die Denkweise, aber das wird noch lange dauern.
anddie