In der Lage ist jeder. Man muss halt nur wissen, dass man viel mehr Arbeit hat und an mehr denken muss, als als Angestellter. Das ist halt der Preis dafür, Beliebig wachsen zu können. Die untere Grenze stellt aber trotzdem Hartz IV dar (ich war zum Ende meiner Selbstständigkeit auch jeden Monat beim Amt und habe mir mein Hartz IV geholt, weil ich sonst keine Miete mehr hätte zahlen können). Wenn man allerdings nicht will, ist es eine andere Sache.Nicht jeder ist in der Lage ( oder willens ) sich selbstständig zu machen![]()
Man wird doch ehrlich bezahlt. Das Geld stammt nicht aus dem Verkauf von Drogen oder Blutdiamanten. Nur gibt das Geschäftsmodell vermutlich nicht genug her, um 8,50 Euro oder mehr zu bezahlen. Daher gibt es 4 Möglichkeiten:Es ist ehrliche arbeit und sollte auch ehrlich bezahlt werden.
1. Man bezahlt so viel, wie man kann und hofft jemanden zu finden, der für das Geld arbeiten geht.
2. Man streicht diesen Posten und sucht sich andere Vertriebswege. Das kann dann ein externer Dienstleister sein oder eben die elektronische Auslieferung.
3. Man erhöht die Preise für das Produkt, um die Auslieferung bezahlen zu können.
4. Man lässt es sein und meldet Konkurs an.
Wir sind uns wohl darüber einig, dass momentan Weg 1 gegangen wird, langfristig aber nur 2 oder 3 in Frage kommen. Wenn die nicht funktionieren, bleibt dann nur noch Weg 4, das nennt man dann "Marktbereinigung". Aus Deiner Sicht käme nur Weg 3 in Frage. Und da ist dann die Frage, ob die Abonnenten tatsächlich bereit sind, 30% oder mehr für ihr Abo zu zahlen. Man darf gespannt sein. Ich glaube nicht, aber vielleicht unterschätze ich die Menschen.