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Zirkelpopler
- 21 April 2006
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Gerade läuft eine Spiegel TV Reportage auf RTL.
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Gerade läuft eine Spiegel TV Reportage auf RTL.
Das war irgendwie Sinnbildlich für das was die Helfer erlebt haben.
Auch sinnBILDlich für die heutige Medienkultur.
Das ist FernsehenMag die Katastrophe noch so schlimm sein und das Leid so groß sein; die Kamera wird draufgehalten. Einfach pervers die Ärztin in dieser Situation zu interviewen.
In seinem Internet-Blog wirft Dr. Motte den Machern der diesjährigen Loveparade schwere organisatorische Versäumnisse vor. „Das Gelände abzusperren war ein Fehler.“ Die Loveparade sei immer offen für alle gewesen. Bei einer Massenpanik während der diesjährigen Ausgabe waren am Samstag 15 Menschen gestorben, 80 Festival-Teilnehmer waren verletzt worden.
Im „Berliner Kurier“ warf Dr. Motte den Loveparade-Machern „reine Profitgier“ vor. „Die Veranstalter sind schuld!“ Es sei damit zu rechnen gewesen, dass es voll werde. „Was also haben Zäune und Security da zu suchen? Bei nur einem Zugang.“
In Berlin habe es genügend Rückzugsmöglichkeiten gegeben, schreibt Dr. Motte in seinem Blog, etwa in den Tiergarten. „Wir hatten immer Sanis und ohne Ende Wasser.“ Ein einziger Zugang durch einen Tunnel berge die Katastrophe in sich. Der DJ kritisiert, dass die Party nach der tödlichen Katastrophe weitergegangen sei. „Ich finde das nur ekelhaft und drücke hiermit mein Mitgefühl für alle Beteiligten und deren Angehörigen aus.“
Den Grund für sein Engagement bei der Love Parade erklärte Schaller 2009 im "Handelsblatt" so: "Wir wollten mit einem relativ kleinen Budget einen hohen Bekanntheitsgrad (für McFit) erzielen. Wir haben uns lange überlegt, was wir denn Verrücktes machen können, um bekannter zu werden. Wir haben uns für die Love Parade entschieden."
Wäre es doch nicht dazu gekommen, wäre der Loveparade-Erfinder nicht verdrängt worden?
Und noch eins zum Verhältnis Einwohner - Teilnehmer:
Bei uns werden regelmäßig Konzerte veranstaltet, wo locker das drei bis vierfache der Dorfbevölkerung im Zelt sitzt.
Und die Infrastruktur verkraftet es trotzdem, obwohl sie gnadenlos überlastet ist.
Hab ich gestern auch schon in den Klamm-News gelesen… die Frau hat echt einen Schaden. Seit dem Faux-Pass vor ein paar Jahren hat sie sich wohl entschieden, jetzt völlig am Rad zu drehen und jede Chance für Publicity und Aufmerkamkeit zu nutzen, egal wie widerlich und absurd es ist.Skandal: Eva Herman meint Loveparade-Unglück ist Gottes Rache
Die hat doch n Knacks? ôOBetrunken oder vollgekifft, mit glasigen Blicken, wiegen sich die dünn bekleideten Körper in rhythmischem Zucken wie in Trance.
[…]
Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt. Sie wiegen sich in ekstatischer Verzückung im ohrenbetäubenden Lärm, Begriffe wie Sittlichkeit oder Anstand haben sich in den abgrundtiefen Bassschlägen ins Nichts aufgelöst.
[…]
Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem Geschehen, […] ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem finsteren Meister der sichtbaren Verführung.
[…]
Denn das amtliche Ende der »geilsten Party der Welt«, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!
Betrunken oder vollgekifft, mit glasigen Blicken,...

Während es von allen Seiten Schuldzuweisungen am Sicherheitskonzept der Loveparade hagelt, hat der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland eine ganz andere Einschätzung zum Auslöser der Panik bei der diesjährigen Loveparade abgegeben. "Wenn Sie jetzt hören, was die Ursachen sind, dann lag es nicht am Sicherheitskonzept, was nicht gegriffen hat, sondern wahrscheinlich an individuellen Schwächen", teilte Sauerland mit. Die Toten seien nach seinem Erkenntnisstand durch das Überklettern von Sicherheitsvorkehrungen entstanden. Nach Sauerlands Meinung seien nur so viele Menschen in den Unglückstunnel geleitet worden, wie es im Tunnel zuträglich gewesen wäre. Auch "RUHR. 2010"-Geschäftsführer Fritz Pleitgen sieht die Ursache der Katastrophe im Überklettern der Sicherheitseinrichtungen.
Gut wir hatten noch Ausweichmöglichkeiten und zusätzliche Notausgänge um den Druck vom Nadelöhr abwenden zu können.