Und das ist das, was momentan den Preis drückt! Alles was in Anteilen steckt etc. pp. ist ja in "real" nicht unbedingt vorhanden, für den User allerding sind die Lose gefühlt in seinem besitz und da ist denk ich mal der Haken warum wir trotz sinkender Lose in der Datenbank keine Preissteigerung haben ;)

diese ausrede hat immer gezählt und wurde dann mit der Zeit widerlegt. Fenn nach der Theorie handelt es sich um eine Bankenblase, dem Buchungsgeld problem etc. und der Losepreis müsste dann explodieren!

deies zu forcieren wäre quatsch (bankenpleite = misstrauen), aber in der vergangenheit wurde dann immer nach ner zeit festgestellt, huch jetzt gibt es soviele echte lose wie vor paar monaten eh schon gefühlt... etc. pp.

das problem ist, es könnte sein, dass es diesmal wirklich so ist,also dass die buchungslose den losepreis nach unten drücken. und wenn seit juni 08 wirklich nix mehr generiert wird, dann wäre es gut, wenn lukas es mit zahlen etc. bestätigt.

ich mein klar, eine losemengenanzeige x - y ist immer schön, y ist 90mrd und stetig steigend aber sagt halt nix ohne das x aus.

gut ich denke momentan muss lukas nichts machen, da der markt es selbst regeln könnte, wenn aber vertrauen sind und losepreis unter 10 ct. fällt, dann muss er sich mal wieder opfern und uns hier schreibn
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat sich eigentlich in letzter Zeit schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, woran es außer der Gesamtmenge noch liegen könnte? ;)
Es muss nicht (mehr) zwingend die Menge sein, die Schuld ist - und das halte ich persönlich mittlerweile sogar für ziemlich wahrscheinlich.

Meiner Meinung nach beruht die aktuelle preisliche Situation ganz schlicht auf nachlassender Nachfrage, die sich aus der Verseuchung des Markts mit Massenskripten, gleichen Spielprinzipien, fehlenden Innovationen und leichtgläubigen Usern - die auf Faker reinfallen, Beispiele dieser Leichtsinnigkeit gibt es mehr als genug, und anschließend die Lust verlieren - ergibt.

In gewissem Maße wird die Nachfrage, so denke ich, noch durch diesen ewigen Anteilshandel permanent weiter gedrückt; viele, zuviele, User legen ihre Lose mittlerweile in die Anteile einer bestimmten, großen klamm-Seite an, die inzwischen größere Dimensionen angenommen hat, als es der Losemarkt vielleicht verkraften kann.
Insbesondere jedoch hat sich bei dieser Seite auch abseits des Anteilshandels eine Monopolstellung gebildet; es ist meiner Meinung nach sogar anzunehmen, dass viele weitere Loseseiten (resp. -banken) ihre Lose bei besagter Seite anlegen, um die eigenen Zinsen zu finanzieren. Legen nun wieder die User der "großen" Seite bei weiteren Loseseiten an, ergibt sich somit ein Konstrukt, was "Geldschöpfung" genannt wird, und hier das gegenseitige Kassieren von Zinsen, die es de facto gar nicht gibt, bezeichnet. Ich hab das imho schonmal angesprochen, aber mittlerweile wird es denke ich immer deutlicher, da die Losevernichtung aktuell gefühlt zunimmt.

Dadurch wird möglicherweise der Eindruck erzeugt, dass es ganz schön viele Lose gibt, die es aber vielleicht gar nicht mehr gibt. Alle Welt möchte also Lose verkaufen, aber kaum jemand möchte noch kaufen - warum auch, man kassiert ja selber saftig Zinsen. Und solange die Lose nicht verkauft sind, bleiben die mit Sicherheit auch auf der Seite/Bank, wo es die höchsten Zinsen gibt. Dass also wirklich alle User zu jeder Zeit auszahlen können, ist somit möglicherweise nicht sicher, eben wegen der verworrenen Kapitalverhältnisse.

Interessant wäre es also zu wissen, wieviele und welche Loseseiten letztendlich zahlungsfähig wären, wenn es hart auf hart käme, und alle User auf einmal an ihre Lose wollen ...

Schönen Abend noch, ich freue mich auf eure Meinungen dazu,
raven
 
Raven, genau das meinte ich ja auch ein paar Posts vorher. Früher war es so, dass man das immer als Ausweg nahm, um den sinkenden Losepreis zu finanzieren.

Jetzt könnte es aber sein, dass wirklich die Buchungslose Schuld an der hohen gefühlten Menge ist.
 
Ich werde hier niemandem was unterstellen, hab gar nicht die Infos dazu, aber die Entwicklung ist schon komisch. Da werden z.B. 92 Mrd Lose vernichtet und der Werteverfall geht munter weiter....Wichtig ist, dass man weis, was wo her kommt und im Grunde ist es doch gar nicht so schwer, das klar und deutlich zu beweisen.

Die Veränderung der Losemenge ist ein richtiger Schritt für mehr Transperenz, aber er reicht anscheinend nicht, um wirklich von fairen Bedingungen auszugehen.

Die Vernichtung von Losen ist EIN Faktor, um der Inflation entegenzuwirken... Wobei die Gesamtmenge der Lose ja nichtmal dem sogenannten ANGEBOT entspricht - denn das sind nur DIE Lose, die auch zum Verkauf stehen. Und dann ist da noch die Geschichte mit der NACHFRAGE...

Ich bin derzeit überzeugt davon, dass die Anzeige von Lukas Klamm korrekt ist... ich denke mal, dass auch er gemerkt hat, dass es extrem wichtig ist, dass diese Anzeige stimmt - denn sollte sich etwas anderes heraus stellen, dann ist hier der Teufel los!!!



... raven hat es voll und ganz auf den Punkt gebracht!!!
 
Raven, genau das meinte ich ja auch ein paar Posts vorher. Früher war es so, dass man das immer als Ausweg nahm, um den sinkenden Losepreis zu finanzieren.

Jetzt könnte es aber sein, dass wirklich die Buchungslose Schuld an der hohen gefühlten Menge ist.

Ok, wenn dem so ist, dann stellen sich mir drei Fragen:

1. Warum dann das "Geziere" mit der Gesamtloseanzeige?
2. Warum weichen die Ankaufpreise bei fast allen Händlern immer mehr vom Verkaufspreis ab?
3. Was kann man gegen die Buchungslose tun? Ein 50 Mrd (Lose) Rettungspaket? :LOL:

Bitte mal um Vorschläge
 
... raven hat es voll und ganz auf den Punkt gebracht!!!

definitiv!

@holz

1. er könnte es machen, weil die klammunity voll hinter ihm steht. also auch wenn 2300 MRD erscheint. Er müsste es einfach mit Ehrlichkeit tun...

2. das liegt wohl daran dass die Händler gewinn machen wollen

3. nein imho schwachsinn, weil die Banken etc. ja alle genau wissen was sie machen. ich hab damals unbedingt eine bank machen müssen, aber keine mgl. gefunden auf ehrliche weise mit den Zinsen konkurrenzfähig zu bleiben.
 
Also was definitv fehlt sind halt wirklich Neue Sachen, etwas Innovatives. Es kommt viel zu selten etwas neues, etwas was es noch nicht gab. Alle versuchen einfach eine Loseseite zu machen, die es schon zu hundertfach gibt.

Wenn öffters mal etwas neues kommen würde, dann würde sicher das eine Auswirkung auf den Preis haben.
 
Ich sehs auch so:

Der "Losebug" war vielleicht am Anfang schuld am fallenden Preis (klingt ja auch sehr, sehr logisch, oder? ;)), aber mittlerweile sind es "die User" wohl selbst!

Klar, man kann die Menge reduzieren (ist sicherlich auch was sehr gutes!), allerdings denke ich, dass, wenn es "zu wenige" Lose gibt, einige Seiten pleite gehen werden... wie Raven sagte: Sie legen woanderst an! Aber wer sagt, dass sie dann rechtzeitig reagieren (können) und ihre "Anlagen" auch wieder loswerden, wenn der Preis absackt? Zumindest zu einem Preis, bei dem sie das Userguthaben decken können!

Folgendes Szenario:
Admin legt 1MRD Userguthaben in Anteile an (sagen wir 1000Anteile zu 1Mio).
Kassiert die Ausschüttung und nimmt sie zur Zinszahlen und zum Eigengewinn, der verkauft wird. So, dass er sich keinen "Buffer" aufbaut.

Nun fällt plötzlich der Anteilspreis ins bodenlose (wieso auch immer:ugly:) und er kann seine Anteile plötzlich nurnoch zu 300k Loswerden! Dadurch würden ihm 700Mio fehlen!

Was folgert sich daraus? Genau! Die User sind die "Gearschten" und müssen entweder sehr lange warten oder bekommen garnichtsmehr!

Und dadurch verlieren wieder einige eine Menge vertrauen!
 
vllt. äußrt sich ja meisterwms hier mal wegen der verkaufsspanne ist ja schon bisschen krass nun in prozent ausgedrückt....

Eigentlich habe ich mir vorgenommen sich hier seit so wenig wie möglich zu äußern. ~edit by B2T~ Da ich dich aber schon länger hier als fair kenne, nehme ich gerne zu diesem Thema Stellung.

Das ganze Problem ist, dass ihr die Zusammenhänge zu wenig überblickt und nur auf die Preise schaut. Zu bedenken ist aber, dass die Lose nicht zu dem Preis eingekauft wurden zu dem jetzt eingekauft wird. Ich mache das am besten an einem Beispiel erklären. Ich nehme die absoluten Zahlen von LoseDealer in diesem Moment.

Wir haben einen Ankaufskurs von 7,77 cent/mio und
Verkaufskurs von 12,49 Cent/mio

Lose die ich heute verkaufe, habe ich am 29.12.2008 eingekauft. Dem User habe ich damals 11,1 Cent/mio bezahlt. Ein LoseSeitenBetreiber muss eine gewissen Menge an Losen immer verfügbar haben. Ich habe aktuelle ca. 20 Milliarden da. Dieser wurden aber natürlich nicht für 7,77 eingekauft, sondern zu dem damals geltenden Kurs.
Nun machen wir eine konkrete Rechnung.

Ein User kauft bei LoseDealer 1 Milliarde Lose.

Einnahmen:
Verkaufspreis: 124,9€

Ausgaben:
Einkaufspreis: 111€
Refprovision (5%): 6,25 €
Gebühren für die SÜ Zahlung(1% + MwSt): 1,49 €
Summe: 118,74€

Gewinn: 6,16€ oder in % ausgedrückt 4,9%...

Dabei habe ich die Arbeitsleistung, Serverkosten, Kontokosten etc. nicht beachtet. Ich hoffe du verstehst nun bisschen mehr.

Lose die ich heute zu 7,77 werde ich voraussichtlich zu 9,5-10 cent/mio verkaufen können(Im Gegensatz zu einigen Optimisten setze ich nicht auf steigende Kurse).


~edit by B2T~
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@meisterwms Erst mal vielen Dank für die ehrlichen und interessanten Worte.

Wenn ich das so lese, kanns im Grunde doch nur einen Weg geben, damit alle in Zukunft was davon haben (neben der Veröffentlichung der Losemenge).

1. Alle 5 Anbieter von Kauf/Verkaufseiten setzen sich an einen Tisch. Es wird eine generelle Verkaufs/Ankaufsschwelle festgelegt für sagen wir 6 Monate. Z.b. die Biehlsche Vorgabe 14 cent Verkauf/10 cent Ankauf.

2. Es wird eine Ankaufsbeschränkung festgelegt. Es wird nur angekauft, was vorher verkauft wurde.

So entstehen keine Massenverkäufe, die Händler haben dann eine vernüftige, dauerhafte und zuverlässige Gewinnspanne. Davon profitieren alle! Und der Losemarkt wird stabiler, denn auch Forum und ebay passen sich dauerhaft an. Aber viel wichtiger wäre wieder ein Vertrauensgewinn in Lose, dann würden auch mehr investieren, vor allem die, die Lose gerne als Wertanlage benutzen wollen.

Und ich investiere lieber in eine Verzinsung von 3 %, wenn ich weis, es sind auch real 3%, als wenn ich 10% bekomme, aber 15 % Wertverlust habe und alles spekulativ ist.

Meine Meinung

P.S.: Ich weis, das "Treffen" der 5 ist wohl ein Traum, aber im Zuge der Tagesereingnisse sage ich mal an die Händler gerichtet:

Yes, we can 8)
 
Nunja, man kann viel und breit spekulieren an was es alles liegt und wie es sich entwickeln könnte. Letztlich spielt es eigentlich fast keine Rolle mehr ob noch Lose generiert werden oder nicht. "Damals" war es ein unglaublicher Schock als plötzlich klar wurde, daß es ein Vielfaches an Losen gibt wie alle vermutet hatten und entsprechend ist der Kurs eingebrochen. Die nächsten Jahre ging es massiv bergab und wo ich zu Beginn meiner Klammkarriere für 1 Mio noch 150€ bekommen habe bekomme ich jetzt noch 0,1€/Mio. Die Lose haben also 5-6 Jahre später nur noch 1/1500 ihres ursprünglichen Wertes (der Wert einer Sache ist genau das was man im Falle eines theoretischen Verkaufs dafür erhalten würde...nur bevor die Diskussion wieder los geht).

Aus dieser Entwicklung sieht man eines ganz deutlich - wenn man Lose langfristig hält, dann kann man damit nur Verlust machen, es ist also zwingend nötig Lose ständig in Euro umzuwandeln um dem Preisverfall zu entgehen. Genau aus diesem Grund ist aber kaum noch Jemand bereit wirklich in Lose zu investieren - selbst mit den seit Sommer 08 relativ stabilen Preisen - kauf ich mir heute für 100 Euro Lose, dann sind sie in einem Jahr mit Glück noch 50 Euro wert.

Solange das Vertrauen nicht da ist, daß die Lose mittelfristig nicht an Wert verlieren werden (an Wert gewinnen müssen sie nicht...und sollten sie auch nicht um eine stabile Wirtschaft zu ermöglichen) solange wird auch Niemand langfristig in Lose investieren. Sicher, kurzfristig werden immer Lose gebraucht und auch gekauft, aber diese Lose werden schnell für irgend etwas eingesetzt und sind dann auch wieder genauso schnell im Verkauf.
 
Lose die ich heute verkaufe, habe ich am 29.12.2008 eingekauft. Dem User habe ich damals 11,1 Cent/mio bezahlt. Ein LoseSeitenBetreiber muss eine gewissen Menge an Losen immer verfügbar haben. Ich habe aktuelle ca. 20 Milliarden da. Dieser wurden aber natürlich nicht für 7,77 eingekauft, sondern zu dem damals geltenden Kurs.

Genau deswegen hoffe ich ja mal das es bald einen An- und Verkauf von KG-Anteilen in Euros gibt, denn dann sollte das Problem, aufgrund der Ausschüttungen, nicht so drastisch sein.

Vielleicht findet sich mal ein Anleger der das umsetzen kann.

Der Anteilswert (Durchschnittswert der letzten 200 Transaktionen) ist ja auch schon offiziell: https://www.klammgeil.de/anteilswert.php
 
Lose Preis

Gut dann möchte ich auch mal nen Beispiel bringen. Ich nehme einfach mal die zweite Jahreshälfte von 2008!

Am 01.07.08 war der Losepreis beim Losedealer Verkauf 0,201€/Mio und Ankauf 0,1245€/Mio.
Wenn ich nun annehme das ich für 100€ lose kaufe sollte man beachten das sofort ein Handelsdefizit ensteht!Meine Lose sind also sofort weniger Wert da der Ankaufspreis deitlich drunter liegt. Also nichts für "Kurzzeitanleger".

OK
Also für 100€ bekomme ich 497500000 Lose (gerundet)
KG Anteile lagen damal bei ca 1900000 Lose pro Stück
das sind dann 262 KG Anteile (gerundet)
Am 31.12.08 lag der Losepreis bei Ankauf 0,098€/Mio
Um den Wert meiner Einlage bei ca. 100€ zu halten muß ich also zum Jahresende 524 KG Anteile haben. (Kursschwankungen jetzt mal ausgenommen)
Daraus ergibt sich das ich pro Tag 1,45 Anteile kaufen muß.
Bei einer Durchschnittlichen Ausschüttung von 12500 Lose/Anteil ergibt sich anfangs eine tägliche Ausschüttung von 3273000 lose. Da ich täglich 1,45 Anteile kaufen muß (2900000 Lose) bleiben nach dem ersten Tag 370000 Lose über zum Verkauf. Durch den Kauf von KG Anteilen Steigt die überschüssige Ausschüttung pro tag um 18000 Lose.
Daraus reultiert das ich nach 180 Tagen, ohne Zinsen und Zinseszinsen, eine Summe von 360 Mio Überschuß entsteht. Das sind dann ca 36€. Wenn ich jetzt davon ausgehe das man täglich den Überschuß verkauft werden es zwischen 40-45€ sein da der Kurs ja auch höher war. Geauses ausrechnen mit den ganzen Kursen hatte ich keinen bock!

Fazit:
am 31.12.2008 besitzte ich immer noch Anteile im Wert von ca 100€^^(Wertverlust und Handelsdefizit ist also Ausgeglichen) plus sagen wir mal 40€

Daraus ergibt sich ein Zinssatz von 80% trotz Kursverlust.Auf ein Tageszinskonto hätte ich, je nach Zinsrechnungs Intervall, 2,6-2,6 € bekommen auf die 100 €.

Ich vertrau darum weiter auf die Klammlose, was andere machen ist nicht mein problem^^

Salve

Uszatek
 
P.S.: Ich weis, das "Treffen" der 5 ist wohl ein Traum, aber im Zuge der Tagesereingnisse sage ich mal an die Händler gerichtet:

Yes, we can 8)

Das Problem ist, dass wir einfach zu verschieden sind. Einige Händler handeln im USt-pflichtigen Bereich und locken damit einen Kundenkreis an. Andere Anbieter verlagern ihr Impressum ins Ausland um den Finanzamt zu entkommen und andere wiederum handeln als Kleinunternehmer. Alle 3 Fälle sind so grundverschieden, dass du keine gemeinsamen Kurse machen kannst.

Das andere Problem ist, dass solange alle den gleichen Preis halten, sofort einer kommt, der 0,01cent/mio billiger ist und versucht dann zu verkaufen.