Lehrerin verweigert meinem Sohn das Pausenbrot!

@back4ever lies mal hier

https://www.swr.de/swr1/rp/tipps/alltag/-/id=446800/nid=446800/did=3551014/165nctn/index.html


Ist sicher die richtige Bettlektüre. Ohne das ich dir zu nahe treten möchte.;)

Außerdem habe ich das Gefühl, das du deine "Fehler" (die ja jeder Papa hat) bereits kennst und somit sollte es ein leichtes für dich sein, diese zumindest Teilweise aus zu räumen. Ach so, sieh es mal so, du liebst deinen Jungen, also tu was, damit er lange Zeit Gesund ist. Am besten fängst mit gesunden Essen an ;)
 
er ißt leider zuhause auch sogut wie kein obst und gemüse
muss immer fleisch sein :-?

Dann macht ihr als Eltern etwas falsch, denn ihr müsst eurem Kind eine auserwogene Ernährung anbieten und vor allem auch selbst ein gesundes Essverhalten vorleben. Es ist unverantwortlich, ein Kind z.B ohne Frühstück aus der Tür gehen zu lassen. Woher soll das Kind den "Brennstoff" (Kohlhydrate) holen, damit er in der Schule den Unterrichtsstoff verdauen kann? Ohne Frühstück läuft das Hirn eines Kindes nur auf Sparflamme - dementsprechend irgendwann auch die Noten.

Meine Eltern haben uns (7 Puten) beigebracht alles zu essen und haben dies auch vorgelebt. Erst nachdem ich z.B schon 10 Jahre außer Haus war, hörte ich zufällig, dass mein Vater Käse nicht leiden kann und das meiner Mutter schlecht wird, wenn sie Pasta Bolognese nur riecht. Trotzdem kam beides bei uns auf dem Tisch. Ich liebe Käse - hätte man das bei uns weggelassen, weil mein Paps das nicht mochte, würde ich heute wahrscheinlich wohl auch einen großen Bogen um Käse machen.

Bei uns in der Schule wurde übrigens 2x im Monat gemeinsam Mittagsessen gekocht und dann gegessen - da waren auch keine Extrawürste erlaubt. Entweder mit am Tisch essen und satt werden oder draußen im Flur sitzen und Hunger leiden.
 
ich bin froh das ich diesen Thread eröffnet habe
ihr habt mich besänftigt,hät morgen vieleicht wirklich
ein Theater aufgeführt in der Schule :roll:
 
ich sträube mich nicht dagegen
versteht doch ich sträube mich deswegen
weil sie ihm seine Jause verweigert hat.

und ja er hat es probiert zuhause so wie auch in der Schule
aber er will es einfach nicht :(

Aber wo wurde hier gesagt das er alles nicht gerne isst? Der Bezug liegt da immernoch bei den speziellen Dingen oder nicht?

Ich glaube der einzigste die irgendwas irgendwo rein Interpretiert bist du.;)

Naja am Ende ist es wohl so das jeder das ganze alles etwas anderes interpretiert! Hatte nur das Gefühl das einige Leute hier ihn niedermachen möchten, anstatt ihm zu helfen und Tipps zu geben! Und das is doch genau das, was hier gesucht wird :D

FAkt ist "Sie" ist ein "Er" ;)

Sorry! Mein Fehler, weiß auch nicht wie ich da nun drauf komme :roll::roll:
 
Naja am Ende ist es wohl so das jeder das ganze alles etwas anderes interpretiert! Hatte nur das Gefühl das einige Leute hier ihn niedermachen möchten, anstatt ihm zu helfen und Tipps zu geben! Und das is doch genau das, was hier gesucht wird :D

Nö hat Ihn keiner nieder gemacht, gebe auch gar keinen Grund dafür.
 
Hi,

meine Kiddies sind zwar noch nicht soweit das ich mir Sorgen über Schule machen muß ABER hätte eine Lehrer(in) meinem Kind das Brot (Essen) verweigert wäre es mit Sicherheit das letzte mal gewesen sein. Es kann nicht angehen das man, vor allem in der Schule, nix anderes Essen darf außer das vorgeschriebene. Manche Kiddies mögen halt keinen Salat oder sowas. Wenn die Lehrerin meint das ist nicht in Ordnung solle sie mit den Eltern darüber reden (war ja wahrscheinlich nicht der erste "gesunde Tag" in der Schule).

Gruß

EDIT: Kann mich aber auch irren und das ganze erst "mit anderen Augen sehen" wenn meine in der Schule sind und ich vor "solchen" Problemen stehe...
 
wie willste das denn genau erziehen? "du bleibst solange sitzen bist du aufgegessen hast?"

bei uns gibt es derzeit (noch) keine großen probleme... nur falls vll. haste ja nen tipp
 
wie willste das denn genau erziehen? "du bleibst solange sitzen bist du aufgegessen hast?"

"wenn du das nicht isst, kriegste nix anderes. deine entscheidung."
:roll:


Kinder sind keine Erwachsenen, denen man mit Vernunft und Logik und so kommen kann. Die testen Grenzen aus und versuchen alles, um das zu bekommen, was sie wollen. Die denken nicht über Konsequenzen nach.
Denen isses egal, wenn in 5 Wochen die Zähne wg Karies ausfallen. Die 5 Wochen sind ja noch sooooooooo lange hin....
 
wie willste das denn genau erziehen? "du bleibst solange sitzen bist du aufgegessen hast?"

Damit garantiert nicht. Aber man kann ein Kind dazu anregen auch mal etwas zu probieren, was es noch nicht kennt. Zur Not im Kleinstalter noch mit einer Belohnung.. wenn Du 5 Häppchen Salat probierst, gibt es gleich Nachtisch. Oder einen kleinen Wettstreit mit den Geschwistern (falls vorhanden), wer den Teller zuerst leer hat. Hat bei uns funktioniert und dadurch habe ich erst später entdeckt (da war ich selbst schon verheiratet), dass ich gar keine dicke Bohnen mag, aber trotzdem immer gegessen habe, weil ich immer mit Opa Wettessen gemacht habe.

Und man sollte einem Kind Produkte zum Auswählen anbieten. Es gibt mehr als nur 1 Salatsorte. Da kann man einen bunten Teller machen und dem Kind von allem etwas probieren lassen. Oder lasse das Kind in der Küche helfen, damit es einen bezug zum Essen bekommt. Wenn es seinen eigenen Salat geputzt hat, wird es diesen auch besser als Nahrung annehmen - hat er/sie ja "selbst gekocht".

Und natürlich sollten die Eltern bei Tisch den Salat auch essen und zeigen, dass es schmeckt (das sie selbst evtl. keinen Salat mögen, sollte aber außen vor bleiben, denn das bestärkt das Kind noch in der Ablehnung).
 
Also ich kann dir dazu nur sagen, dass es in vielen Schulen zur Zeit Brauch ist, dass man einmal in der Woche so einen Gesunde-Jause-Tag einbraut (eben weil sehr viele Kinder - und auch die dazugehörigen Eltern - wenig auf gesunde Ernährung achten --> jedes achte Kind leided in Österreich an Übergewicht oder sogar Fettsucht, hab ich heute von so einer Forschung gehört).

Prinzipiell darf deine Lehrerin deinem Sohn keine Nahrung verwehren (das sind Grundrechte des Menschen). Es hat meiner Meinung nach aber auch wenig Sinn gegen sie irgendwie vorzugehen, das schadet nur deinen Nerven und vor allem deinem Sohn (Lehrer/innen - aber nicht nur solche, sondern der Mensch allgemein - mischen oft Emotionales und Kognitives - sprich, sie wird bei deinem Sohn unter Umständen eher schlechtere Eigenschaften sehen, etc...dadurch verdirbt sie deinem Sohn den "Spaß" an der Schule.

Was du jetzt tun kannst:
- In allererster Linie würde ich herausfinden bzw. mit deinem Sohn besprechen, WARUM er die in der Schule angebotene Nahrung nicht mag. Ist es Trotz, kriegt er davon Bauchweh, oder was steckt dahinter?
- Als Elternteil kann man immer animieren - grundsätzlich ist es ja nichts Schlechtes, Müsli, Obst, etc. zu essen - das ist wie mit dem Lesen in der Volksschule: Wenn Eltern selber animieren zu lesen und auch das vorzeigen, dann tun es ihre Kinder ihnen gleich.
- Sprich mit der Lehrerin (auf sachlicher Ebene) und versuch eventuell auch gemeinsam mit ihr herauszufinden, was der Grund ist, weshalb dein Sohn das Essen verweigert.
- Such mit deinem Sohn gesunde Alternativen, wenn er z.B. nur keinen Apfel mag, vl. mag er Birnen, etc...

Ich hoffe, ich konnte dir helfen :)

Einer der mit der Institution Schule viel zu tun hat,
Drrichardfahrer
 
@back4ever meine Figur soll er nicht haben? Kräftige Oberschenkel vom Rennrad fahren, ansonsten trainierte Figur (die aber noch ausbaufähig ist natürlich ;)) und kerngesunder Körper.
Aber gut, wenn du meinst :ugly: Mach so weiter und frag' ihn doch mal, wenn er groß ist, was er denn lieber gehabt hätte...

...im Ernst, ich weiß, wie mies es ist gemobbt zu werden und darauf läuft es zwangsläufig hinaus, wenn du dein Kind weiter so ernährst, glaub mir, das willst du im Leben nicht für deinen Sohn!
 
Hmm, also ich hätte damals so ne gesunde Jause lecker gefunden, das sieht ja echt supi aus, und Tomaten, Paprika usw zum Brot? Lecker, hab ich ja so schon nur ganz selten :-(

Also ich bin der Meinung man sollte den Kindern net alles durchgehen lassen, wenn es das Gemüse nicht essen will, schön, toll, die Hosen hat aber noch wer anders an. Dann bekommt es eben keinen Nachtisch, keine Süßigkeiten usw, das Fleisch ist vllt mal nen bissi weniger und siehe da, das Kind hat noch Hunger und ist das Gemüse und es schmeckt ja gar net so schlecht, es wollte nur net.
Habe ich bei der Familie eines Freundes gesehen dieses Vorgehen, es hat gewirkt, alles durchgehen lassen ist einfach der falsche Weg.
 
Ich find das Verhalten der Lehrerin überhaupt nicht Okay ôO
Soziale Werte, Deutsch, Mathe, blablub sind sicher die Dinge, die sie vermitteln soll. Von mir aus auch gesunde Ernährung - aber ohne Zwang bitte.

Zu bestimmen was das Kind essen darf, haben immernoch die Eltern, nicht irgendeine dahergelaufene Grundschul-Lehrerin.

Finde das absolut nicht okay, zumal sie sich damit direkt gegen die Eltern stellt und das Kind damit in eine Situation bringt, wo es sich gewissermaßen zwischen der Authorität der Eltern und der Lehrerin stellt: Das Brot essen das Papi gemacht hat und der will, dass ich es esse, oder das machen was die Lehrerin mir befielt.
Und das kann nicht Aufgabe einer Erzieherin sein (Authorität der Eltern abgraben).


Kannst stolz auf deinen Sohn sein, dass er sich nicht kleinkriegen hat lassen. Wenn er weiterhin so hartnäckig bleibt (und nicht einfach nur bockig war) wird ihn das vielleicht noch weit bringen :)
 
Ich stelle mir gerade eine ganz andere Frage:
Die Schule stellt Montags eine gesunde Brotzeit, du als Vater beteiligst dich daran und gibst dann deinem Sohn an dem Tag ne Brotzeit mit? Ich als Lehrer würde mal ein ernstes Wort mit dir reden! Wenn du Probleme bei dieser freiwilligen Sache siehst, dann solltest du das vorher abklären, und nicht deinen Sohn mit Schokolade in die Schule schicken. Die Lehrerin hat doch dann nur schmollende Kinder am Hals, weil "der darf das essen und wir nicht".

Ich finde, du als Vater bist in der Pflicht, deinem Sohn zu erklären, dass er heute Essen in der Schule bekommt. Und zwar bevor sowas passiert. Nur mal so: An der Schule, an der ich Zivi gemacht hab, wären die Erziehungsberechtigten bei sowas in die Schule geholt worden. Gut, das waren ein bisschen andere Umstände, aber sowas geht einfach garnicht.

PlaciD
 
Und wenn die Eltern zum Sohn sagen: Heute arbeitest du im Unterreicht nicht mit, sondern bewirfst Mitschüler und Lehrerin mit Papierkügelchen...?

Nein, ich denke schon, dass die Lehrerin richtig gehandelt hat. In der Schule und auch sonst überall gibt es Regeln, an die man sich zu halten hat... spätestens dieses gesunde Frühstück (ich hab euer Wort dafür vorher noch NIE gehört :ugly:) ist eine gute Gelegenheit, das zu lernen.... und sie verbietet ihm ja nicht zu essen. Sie verbietet ihm nur, DAS zu essen, was gerade nunmal überhauptnicht ins Konzept passt.
Also ich kenn es hier so von manchen Schulen, dass manche Sachen komplett verboten sind. Von Montag bis Freitag.... Cola, z.B.
Er wird vor allem schon garnicht irgendwie gezwungen zu hungern.... wer wirklich Hunger hat, isst auch mal was, was nicht unbedingt die Leibspeise ist...
Da wird meiner Meinung nach nicht unverhältnismäßig die freie Entfaltung eingeschränkt.

Naja... trotzdem kann ich verstehen, dasses ne schlechte Situation ist... ich kenn es jetzt von meiner kleinen Schwester, dass es Lehrer gibt, die man für absolut unfähig hält und einfach effektv nichts dagegen machen kann als abzuwarten, dass man sie irgendwann los ist.