Kleinkinder am PC - abgespalten aus Renomee-Diskussion

Das wird es in seinem Leben noch oft und lang genug.

Ebenso wie ein Buch lesen (im moment wahrscheinlich eher noch in ein Buch gucken), fernsehen, spielen, usw.

Ein PC gehört mittlerweile zum Alltag dazu. Also sollte man den PC auch so behandeln. Solange die Kinder nicht zur Erziehung vor den Rechner "geschnallt" werden. Gibt ja auch Eltern, die lassen sich ihre Kinder vom Fernseher erziehen. Das sowas nicht die ideale Lösung ist, sollte klar sein.

Man sollte halt nur darauf achten, was das Kind zu sehen bekommt. Aber das ist beim TV auch nicht anders.
 
Wie kommt dieser Thread in meine Abos ? 8O

Ich glaube, das war ein Fehler von mir. Ich kanns Dir nicht erklären, ich hab vorhin was wegen Deinem (von Dir gemeldeten) Doppelpost gemacht und irgendwie hat das Forum nun einen (gelöschten) Beitrag von Dir diesem Thread hier zugeordnet.
:ugly:

Was die Bilder und Videos betrifft, so würde ich diese nicht vom PC aus angucken, sondern vom Fernseher. Den kennt das Kind bereits.

Bei uns gab es bis Anfang Dezember für den Kleinen kein TV. Er dachte, das schwarze Ding an der Wand wäre ein Bild - er hat ihn nie im eingeschalteten Zustand gesehen.

;)

Erst in der Adventszeit haben wir angefangen, ihn Sandmann schauen zu lassen. Wir lagen alle mit Schweinegrippe flach und da war das unsere letzte Rettung, wir waren total am Ende und da musste die Flimmerkiste herhalten.

Den PC "kennt" der Kleine schon viel länger. Und ich find TV auch pädagogisch zweifelhafter als den PC.
 
Ich frage mich, wie ihr ohne PC nur groß geworden seit. :roll:

Ach komm, das könnte man auch bei TV, Telefon, Handy, Lego, Strom, usw. fortführen. Nur weil ich anders aufgewachsen bin bzw. es die Produkte zu dem Zeitpunkt nicht gab, muss ich doch nicht so weiterführen.

Wenn man sowas bei mir bzw. meiner Mutter und mir gemacht hätte, glaub ich nicht, dass ich als Kind jemals Lego kennengelernt hätte. Und Lesen könnt ich auch vermutlich auch nur Altdeutsch.

Die Zeiten ändern sich, somit auch die Erziehung.
 
Die Zeiten ändern sich, somit auch die Erziehung.

Und das ist doch auch sinnvoll!

Wo wären wir heute, wenn jedes Kind von allem was "gefährlich oder nicht pädagogisch" ferngehalten worden wäre?
Wahrscheinlich in der Steinzeit.

Eine Ausgewogenheit von : mit Legos spielen, lesen, fernsehen und Computer ...etc. ist in meinen Augen sehr sinnvoll.
Nicht nur, dass die ungemeine Vielfältigkeit die man den Kids bieten kann, die Kreativität und die Neugier steigert, es zeigt ihnen unheimlich viele Möglichkeiten der Kommunikation, der Themen in der Welt.....und vieles mehr.
@Schnecke, Marty.....uva. ich finde ihr macht es wirklich gut wenn es so läuft.


Zitat von tomtom
Ich frage mich, wie ihr ohne PC nur groß geworden seit. :roll:

Frag dich lieber ob sie ohne groß geworden sind?

Wie schwer ist es denn heute wenn man Mitte 40 ist und keinen Plan von PC´s hat?
Es können ja nicht alle beim Bäcker arbeiten oder auf dem Bau, und auch dort hält die computergesteuerte Technik großen Einzug.
 
Ich finde auch, dass man Kinder nicht davon fernhalten soll und auch nicht kann.

Was richte ich denn an, wenn ich mein Kind so weltfremd erziehe?

Ich bin kein Freund von buntem Blinke-Plastikspielzeug, was nur fürchterlichen Lärm macht. Haben wir auch hier, sowas bekommt man ja auch von Fremden geschenkt, aber ich selbst werde so etwas nie kaufen.

Es gibt da sonderbar gruselige Sachen - zB habe ich bei Freunden mal ein "Buch" von Winnie Puh gesehen. Die Seiten waren aus Plastik und wenn man da auf den Bären drückte, dann sagte der irgendwas.
An sich nicht weiter wild.
Aaaaaber - wenn das Kind das Buch dann weglegte, fing das Buch nach einigen Minuten an, nach dem Kind zu rufen. "Hallooooo, wo bist Du denn? Spiel mit mir! Ich bins, Dein Winnie Puh!"

Waaaahhhaaa... 8O :-? :xx:

So etwas muss nicht sein. Aber an einem PC kommt man nicht vorbei. Auch mit 2 Jahren nicht. Man muss nicht täglich dran sitzen. Nicht mal wöchentlich. Aber ich kann als moderner Mensch nicht sofort alles ausmachen, wenns Kind angekrabbelt kommt. Lieber eine beaufsichtigte Heranführung als das totale Versteckspiel. Das weckt nur Neugierde.
 
Dann stelle ich meine Frage anders: Jedes Mal, wenn dein Kind ins Arbeitszimmer kommt musst du ihm zeigen was du machst?
nein, manchmal möchte er mir ein Bild zeigen, was er gemalt hat, manchmal bringt er mir was zu trinken und ab und zu möchte er nur schauen, ob ich noch da bin.

Wenn du mir noch plausibel erklärst, wie das bei der von witti gesehenen Reportage funktionieren soll, hat sich der Thread für mich erledigt.
Muss ich gar nicht. Die Diskusison hatte schon begonnen, bevor Witti mit seiner Reportage kam. Deine Behauptung, Kinder haben im Arbeitszimmer nichts verloren war auch älter.

Marty
 
Den PC "kennt" der Kleine schon viel länger. Und ich find TV auch pädagogisch zweifelhafter als den PC.
Dann ist das aus meiner Sicht was anderes. Ich dachte er kennt den Fernseher länger.
Aus eigener Erfahrung. So wie du reden eigentlich nur Leute, die keine eigenen Kinder haben.... :biggrin:
Dann reden wir in 2 Jahren noch mal. Mal sehen ob sich dann mein Gerede ändert. ;)
Die Zeiten ändern sich, somit auch die Erziehung.
Dass das nicht gut ist, habe ich auch nicht bestritten.
Wie schwer ist es denn heute wenn man Mitte 40 ist und keinen Plan von PC´s hat?
Es können ja nicht alle beim Bäcker arbeiten oder auf dem Bau, und auch dort hält die computergesteuerte Technik großen Einzug.
Und das liegt daran, dass sie nicht mit dem PC aufgewachsen sind? Das ist doch blödsinn. Wenn man nicht ignorant durchs Leben geht, kommt man zwangsläufig mit den Neuerungen der Technik in Berührung. Wenn mich das aber alles nicht interessiert, dann brauche ich mich auch nicht wundern, dass ich auf einmal etwas brauche, womit ich mich die letzten 40 Jahre nicht beschäftigt habe.
 
Meine Kinder sind von Anfang an mit dem PC in Kontakt gekommen. Erstens ist mein Mann nur am Wochenende zuhause und unter der Woche wird halt geskypet und per Messenger Kontakt gehalten.
Wenn er zuhause arbeitet, wissen die Kinder, dass sie im Arbeitszimmer nichts verloren haben - aber er arbeitet ja nicht 24 Stunden am Tag. ;)

Und mittlerweile hat meine Tochter einen eigenen PC und in den Herbstferien hat sie sogar freiwillig einen Zehn-Finger-Schreibkurs besucht. Sie ist jetzt in der sechsten Klasse, da werden PC-Kenntnisse einfach erwartet und dass die Kinder zuhause Internet-Zugang haben. 8)

Meine Kids können sich Informationen im Internet beschaffen, wissen welche Regeln dabei gelten und welche Seiten ok sind. Natürlich weiß ich genau, was meine Kinder am PC machen, ich lasse sie da ja nicht stundenlang allein vor sitzen. Genausowenig wie vor dem Fernseher. :roll:
Die Zeit wird wöchentlich zugeteilt und die Kinder teilen sich das ein - wenn sie an einem Tag länger vor der Kiste sitzen haben sie halt am anderen Tag schlechte Karten. :evil:

Meiner Meinung nach sollten Kindern einen vernünftigen Umgang mit PC und Internet lernen. Zuviel ist schlecht, aber ganz ohne kommt heute kein Mensch mehr klar. Wie gesagt, die Regeln müssen klar sein.
 
nein, manchmal möchte er mir ein Bild zeigen, was er gemalt hat, manchmal bringt er mir was zu trinken und ab und zu möchte er nur schauen, ob ich noch da bin.
Klingt so, als wärst du fast 24h im Arbeitszimmer.
Muss ich gar nicht. Die Diskusison hatte schon begonnen, bevor Witti mit seiner Reportage kam. Deine Behauptung, Kinder haben im Arbeitszimmer nichts verloren war auch älter.
Dann magst du das also nicht weiter vertiefen?

Ich trags mir in den Kalender ein :biggrin:
Alles klar. :)
Wenn er zuhause arbeitet, wissen die Kinder, dass sie im Arbeitszimmer nichts verloren haben - aber er arbeitet ja nicht 24 Stunden am Tag. ;)
Mein Reden!

Und mittlerweile hat meine Tochter einen eigenen PC und in den Herbstferien hat sie sogar freiwillig einen Zehn-Finger-Schreibkurs besucht. Sie ist jetzt in der sechsten Klasse, da werden PC-Kenntnisse einfach erwartet und dass die Kinder zuhause Internet-Zugang haben. 8)
Und damit auch keine 2 Jahre mehr. Ich will den Kindern den PC auch nicht komplett vorenthalten.
Meine Kids können sich Informationen im Internet beschaffen, wissen welche Regeln dabei gelten und welche Seiten ok sind. Natürlich weiß ich genau, was meine Kinder am PC machen, ich lasse sie da ja nicht stundenlang allein vor sitzen. Genausowenig wie vor dem Fernseher. :roll:
Welche Informationen soll sich denn ein 2-Jähriger aus dem Internet beschaffen?

Meiner Meinung nach sollten Kindern einen vernünftigen Umgang mit PC und Internet lernen. Zuviel ist schlecht, aber ganz ohne kommt heute kein Mensch mehr klar. Wie gesagt, die Regeln müssen klar sein.
Kannst du dein jüngeres Kind bitte mal nach der Definition von "vernüntig" fragen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das liegt daran, dass sie nicht mit dem PC aufgewachsen sind? Das ist doch blödsinn. Wenn man nicht ignorant durchs Leben geht, kommt man zwangsläufig mit den Neuerungen der Technik in Berührung. Wenn mich das aber alles nicht interessiert, dann brauche ich mich auch nicht wundern, dass ich auf einmal etwas brauche, womit ich mich die letzten 40 Jahre nicht beschäftigt habe.

Genau, früher oder später kommt man mit diesen Dingen in Berührung, und ganz logisch ist dabei, je früher desto besser.
Denn wenn es früher in einem geregelten Mass und unter Aufsicht und mit viel Hilfestellung passiert, dann ist die spätere Handhabung ein Kinderspiel.

Und Blödsinn ist das nicht, denn ich sehe dann immer mich und mein Umfeld. Meinen ersten PC Kontakt hatte ich vor 12 Jahren....man was war ich doof und nicht fähig sofort meinen Job machen zu können.
Das ist nicht nur ein blödes Gefühl, sondern es hielt auch unheimlich auf.

Schon mal was von Aaron Antonovsky gehört?
Sein Kohärenzsinn, Kohärenzgefühl und die Salutogenese (Bedeutung von Gesundheit) sagt ganz klar aus, das es 3 wichtige Faktoren neben dem Urgefühl und dem Urvertrauen gibt, das sind Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit.
Heißt im Klartext: wenn ich etwas gut kann und dies auch umsetzen kann, dann habe ich ein gutes Kohärenzgefühl und kann somit eine bessere Arbeit leisten, weil mich so schnell nichts umhauen kann............ich möchte das nicht weiter ausdehnen. (im Gesundheitswesen wird das genutzt um Menschen die schwer betroffen/geschädigt sind und z.B Fähigkeiten wie sprechen oder laufen, verloren haben, wieder ins Leben zu führen. Denn das haben sie ja mal irgendwann gelernt)

Wenn man also Kindern recht früh an etwas herangeführt wird, so ist es sehr wahrscheinlich das ihm der Umgang damit so vertraut ist dass es weder Berührungsangst mit diesem hat, und das man sein Interesse an neuen Dingen weckt, weil es von Anfang an viele Möglichkeiten geboten bekommt.
Das ist absolut sinnvoll.
Meine Meinung!

Achja.....menno der Zwerg von 2 Jahren sieht sich da mal ein Bild/Video an oder quasselt mit Opa über Skype.....das ist keine PC Arbeit. Und die Monitore heute unterscheiden sich kaum von einem Fernseher.....
 
Und wenn das Kind dann in der Grundschule anfängt mit nem Computer zu Arbeiten, kommt der Papa und nimmt es von der Schule.8O8O

Nur schlecht ist die Ausweichmöglichkeit der Privatschule, da muß der Papa noch viel eher damit rechnen, daß das Kind in der Grundschule an den Computer herangeführt wird.

Inzwischen gehört der Computer zum täglichen Leben in vielen Bereichen und da muß ein Kind mit aufwachsen können, es lebt ja nicht auf dem Mond.

Muss natürlich immer im richtigen und altersgerechten Rahmen sein.
 
Nicht ganz. Aber es gibt in meinem Job auch nicht normale Arbeitszeiten.
Dann sollte es doch nicht schwer sein dem Sohnemann zu sagen, dass der Papa mal ne Stunde keine Zeit hat und die Mama ärgern gehen soll.
Doch, aber Du wolltest doch dann aus dem Thread verschwinden. Und vergraulen wollte ich Dich nicht. :D
War eher eine Floskel. :biggrin:

Schon mal was von Aaron Antonovsky gehört?
Es kommt mir zumindest bekannt vor.

Wenn man also Kindern recht früh an etwas herangeführt wird, so ist es sehr wahrscheinlich das ihm der Umgang damit so vertraut ist dass es weder Berührungsangst mit diesem hat, und das man sein Interesse an neuen Dingen weckt, weil es von Anfang an viele Möglichkeiten geboten bekommt.
Das ist absolut sinnvoll.
Meine Meinung!
Recht früh ist auch schön und gut. Nur wann beginnt recht früh?

Achja.....menno der Zwerg von 2 Jahren sieht sich da mal ein Bild/Video an oder quasselt mit Opa über Skype.....das ist keine PC Arbeit. Und die Monitore heute unterscheiden sich kaum von einem Fernseher.....
Wie bereits angedeutet: Ein Medium finde auch auch Ok. Ich bin nur davon ausgegangen, dass Kinder zuerst den Fernseher kennen lernen. Kann ja sein, dass das heute anders ist als früher.

@Bounty: Ich kenne Kinder, die mit 5 Jahren eingeschult wurden, aber keines welches 2 war. 8O
 
Wie bereits angedeutet: Ein Medium finde auch auch Ok. Ich bin nur davon ausgegangen, dass Kinder zuerst den Fernseher kennen lernen. Kann ja sein, dass das heute anders ist als früher.

Das kommt ganz auf die Eltern an. Der Fernseher ist bei uns verzichtbar. Wir brauchen den nicht.
 
Ich frage mich, wie ihr ohne PC nur groß geworden seit. :roll:

Das frage ich mich aber auch.

Ich denke tomtom bezieht es direkt auf ein zweijähriges Kind. Da muss ich ihm zustimmen, dass ich ihm keinen Rechner "präsentieren" würde. Allerdings würde ich ein Kind auch schon (vielleicht so ab Schulalter) langsam an dieses Medium ranführen. Gibt ja auch super Kinderlernseiten, welche auch in schulischen Sachen sehr hilfreich sein können.
 
Ich denke tomtom bezieht es direkt auf ein zweijähriges Kind.
Endlich einer der mich versteht. :biggrin:

Meine Aussagen beziehen sich nicht unbedingt nur auf 2-Jährige, sondern auf Kleinkinder (sagen wir mal bis 4 Jahre).

Allerdings würde ich ein Kind auch schon (vielleicht so ab Schulalter) langsam an dieses Medium ranführen. Gibt ja auch super Kinderlernseiten, welche auch in schulischen Sachen sehr hilfreich sein können.
Will ich auch gar nicht bestreiten, im Gegenteil. ;)