Kleinkinder am PC - abgespalten aus Renomee-Diskussion

Aber als ich Lukas im Arm hatte, wusste ich nur eins:
Dass ich NICHTS wusste.

Doch du wusstest eines mit Sicherheit:

Das ist ein Kind, welches DU erziehen musst und alles was DU tust, hat Auswirkungen auf dein Kind. Und diese Welle der Verantwortung überrollt einen. 8)

So hab ich mich gefühlt. Und auch jetzt wo sie groß ist, weiß ich eines mit Sicherheit: Oma sein gefällt mir bestimmt mehr :ugly:
 
So hab ich mich gefühlt. Und auch jetzt wo sie groß ist, weiß ich eines mit Sicherheit: Oma sein gefällt mir bestimmt mehr :ugly:

Da freut sich mein Vater besonders drauf.

"Wenn du eigene Kinder hast, werd' ich dir jeden Erziehungsfehler, den du uns vorgeworfen hast, aber definitiv auch selbst machen wirst, unter die Nase reiben!"
 
"Wenn du eigene Kinder hast, werd' ich dir jeden Erziehungsfehler, den du uns vorgeworfen hast, aber definitiv auch selbst machen wirst, unter die Nase reiben!"

8O Nicht doch.
Als Oma kann man mal Ausnahmen machen, die bei eigenen Kindern nicht gehen. Großeltern sind schön, sollen schön sein, die machen vieles, erlauben auch mal eine Pizza am Abend oder Schokolade oder ähnliches.
Als Mama oder Papa muss man immer gucken: ist das jetzt richtig, wo schleicht sich ein Fehler ein, wo bin ich zu streng oder zu nachsichtig usw.
Da ist man im "Stress".;)
 
Da freut sich mein Vater besonders drauf.

"Wenn du eigene Kinder hast, werd' ich dir jeden Erziehungsfehler, den du uns vorgeworfen hast, aber definitiv auch selbst machen wirst, unter die Nase reiben!"

Ich wette mit Dir, als "Opa" ist er viel zu sehr mit dem Verwöhnen beschäftigt, um sich mit solchem Kleinkram abzugeben...:LOL:
 
Als Mama oder Papa muss man immer gucken: ist das jetzt richtig, wo schleicht sich ein Fehler ein, wo bin ich zu streng oder zu nachsichtig usw.
Da ist man im "Stress".;)

Das ist doch sein Hauptmotiv^^
Er selbst wird zu meinen Kindern, wenn ich mal welche habe, definitiv lockerer sein, als zu mir.
Es geht ihm lediglich darum, mir zu zeigen, wie großkotzig ich in der Pubertät ständig den Erziehungsstil meiner Eltern, also auch seinen, kritisiert habe.

@darkkurt: Das stimmt wohl.
Wenn ich mal am Wochenende zuhause bin und nach seinem Frühdienst eine Runde Karten spielen will, werd' ich immer abgewimmelt.
Ist jedoch mein Neffe da, tollt er stundenlang mit ihm durch's Haus :ugly:
 
Es geht ihm lediglich darum, mir zu zeigen, wie großkotzig ich in der Pubertät ständig den Erziehungsstil meiner Eltern, also auch seinen, kritisiert habe.

Welches Kind bitte macht das nicht?
Wie oft hab ich von meiner Tochter gehört: Wenn ich Kinder habe, erziehe ich sie aber viel besser und lockerer usw.
:biggrin: Darüber hab ich nur gelacht. Denn genauso hab das auch meiner Mutter präsentiert. Und was ist daraus geworden? Ich war noch strenger, selbst meine Mutter hat mich mitunter etwas gebremst. :LOL:
 
Es gibt auch andere Themen, mit denen man die Position der Eltern angreifen und in Zweifel ziehen kann...

Also, wenn man mal außen vor lässt, dass meine Positionen allesamt wenig Konsens finden, dann hab ich auch das nie gemacht...

Es soll ja auch Gören geben, die mit Vernunft und Verstand gesegnet sind....

Edit: Womit ich nicht behaupten will, dass ich ein sonderlich kluges Kind war...^^
 
Es gibt auch andere Themen, mit denen man die Position der Eltern angreifen und in Zweifel ziehen kann...
Nur weil man nicht mit allem einverstanden ist, was die Eltern machen, muß man ihnen das doch nicht permanent an den Kopf werfen. Ich habs so hingenommen und für mich entschieden, daß ich meine Kinder anders erziehen werde.
 
Nur weil Kinder ihre Eltern "mal" kritisieren oder den Satz fallen lassen: ich erziehe meine Kinder aber anders, heißt das noch lange nicht, dass die Kinder nur aufmüpfig, schlecht oder auch die Erziehung nur schlecht war. :roll:
Ich war streng, ja, war aber auch aufgrund der Umstände nötig. Als Teenie hat sie rebelliert, völlig verständlich, aber jetzt als Erwachsene weiß sie aber, warum es sein musste und findet es wieder gut so. Besser als so manch andere Erziehung der Eltern.
Nur die Zeit ändert sich ja auch. Heute haben die Eltern ganz andere Probleme als früher.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich froh bin, dass der Computer damals noch keine Rolle spielte. Da war die Geschichte das Fernsehen.
Und den gab es zwar, war aber aus. Abends Sandmann und aus. Der Rest des Tages war entweder Kindergarten oder Spielplatz. Selbst im Winter.
Die Diskussion fing erst mit 9 Jahren an. und mit Computer mit 14.
Jede Zeit ändert sich, wie ich heute da ran gehen würde, keine Ahnung. 8)
Aber ich werde auch keine Mutter mehr, ich werde wenn dann Oma und die dürfen mal über die Strenge schlagen :ugly:
 
Also, wenn man mal außen vor lässt, dass meine Positionen allesamt wenig Konsens finden, dann hab ich auch das nie gemacht...

Es soll ja auch Gören geben, die mit Vernunft und Verstand gesegnet sind....
Es soll aber auch Eltern geben, die tatsächlich auch mal Mist bauen... :biggrin: ich als Vater maße mir nicht an, bei der Erziehung meiner Kinder alles richtig zu machen...

Nur weil man nicht mit allem einverstanden ist, was die Eltern machen, muß man ihnen das doch nicht permanent an den Kopf werfen. Ich habs so hingenommen und für mich entschieden, daß ich meine Kinder anders erziehen werde.

= du wirst deinen Eltern zeigen, dass du mit ihrem Erziehungsstil nicht konform gehst - Opposition.
 
Es soll aber auch Eltern geben, die tatsächlich auch mal Mist bauen... :biggrin: ich als Vater maße mir nicht an, bei der Erziehung meiner Kinder alles richtig zu machen...

Darauf wollte ich letztlich hinaus: bei diesen Gesprächen kommt immer leicht die Äußerung, die Kinder seien allesamt reaktionäre Revoluzzer und die Eltern unfehlbar in ihren Erziehungsprinzipien - eine Aussage ohne Allgemeingültigkeit.
 
Ich bekomme immer das grinsen wenn jemand sagt das er seine Kinder ganz anders erziehen wird als die Eltern......ich habe auch so gedacht.
Aber was zeigt die Realität?
Das ich meine eigene Persönlichkeit entwickelt habe nach dem ich nicht mehr zu Hause gewohnt habe, und das war mit 15. Meine eigene Meinung und mein frühes eigenständiges Leben haben mich auch noch geprägt. So ist die Erziehung meiner Kinder ganz anders als meine es war, und doch gibt es ein paar grundlegende Dinge die ich tue wie meine Eltern. Das hätte ich nie gedacht und doch ist es so.....wir geben weiter was wir selbst gelernt haben.....das kann man nicht von der Hand weisen. Und die, die Kinder haben, können das sicher bestätigen. Es war doch nicht immer alles negativ oder positiv....und alle Eltern machen Fehler, niemand kann sich davon frei sprechen.

Kinder sorgen dafür das wir auf dem laufenden bleiben und ständig an uns und unserem Programm für sie arbeiten. Das macht ja auch Sinn. Dazu gehören auch ein paar Meinungsverschiedenheiten und das ständige aufeinander zu gehen oder sich aneinander reiben. *find* (ich habe schließlich 2 Pubertierende im Haus und einen "endlich" raus.)