In Remember

31. August 1949:
Carol Reeds Film noir Der dritte Mann über einen Kriminalfall im besetzten Wien der Nachkriegszeit wird in London uraufgeführt.
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Dieses historische Ereignis markiert die Geburtsstunde eines absoluten Meilensteins der Filmgeschichte. Der dritte Mann (Originaltitel: The Third Man) gilt bis heute als einer der besten Film noirs aller Zeiten und prägte das Bild des zerstörten Nachkriegswiens weltweit.

Wichtige Fakten zum Film:
Regie:

Carol Reed
Drehbuch:
Graham Greene
Besetzung:
Orson Welles (als Harry Lime), Joseph Cotten, Alida Valli
Musik:
Anton Karas (weltberühmt durch das unverkennbare „Harry-Lime-Thema“ auf der Zither)
Kamera:
Robert Krasker (ausgezeichnet mit dem Oscar für die beste Kameraarbeit)

Besondere Merkmale und Einfluss:
Visueller Stil:

Berühmt für extreme Kameraperspektiven (schräge Kamerawinkel/„Dutch Angles“) und expressionistische Licht-Schatten-Spiele in den Ruinen Wiens.
Atmosphäre:
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Der Film fängt die düstere, von Misstrauen und Schwarzmarkt geprägte Stimmung des in vier Besatzungszonen geteilten Wiens perfekt ein.
Kultstatus:
Die Verfolgungsjagd durch die Wiener Kanalisation und die Szene auf dem Riesenrad gehören zu den bekanntesten Momenten der Kinogeschichte.

 
31. August 1997:
Prinzessin Diana stirbt im Alter von 36 Jahren an den Folgen eines Autounfalls in Paris, bei dem auch ihr Lebensgefährte Dodi Fayed und der Fahrer Henri Paul ums Leben kommen. Der Unfall ereignet sich im Tunnel unter der Pont de l'Alma, als der von Paparazzi verfolgte Mercedes mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler prallt. Diana stirbt Stunden später im Krankenhaus an ihren Verletzungen.
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Der Unfallhergang:
Flucht vor Paparazzi:

Nach einem Abendessen im Hotel Ritz wurde Diana von Fotografen belagert.
Der Tunnel-Crash:
Ihr Chauffeur floh mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Der Wagen verunglückte im Pariser Pont-de-l’Alma-Tunnel.
Die Opfer:
Dianas Lebensgefährte Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul starben sofort am Unfallort.
Danas Tod:
Die schwer verletzte Prinzessin erlag wenige Stunden später im Krankenhaus ihren inneren Verletzungen.

Die Folgen und das Echo:
Globale Trauer:

Millionen Menschen legten Blumenmeere vor dem Buckingham Palace nieder.
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Die Beerdigung:
Am 6. September 1997 verfolgten rund 2,5 Milliarden Zuschauer weltweit die Trauerfeier im Fernsehen.
Kritik an den Medien:
Der Unfall entfachte eine heftige Debatte über die skrupellosen Methoden von Boulevardjournalisten.
 
31. August 1897:
Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Deutschen Eck in Koblenz.
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Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz ist ein Monument mit einer bewegten Geschichte. Es erinnert an den ersten deutschen Kaiser, Wilhelm I., und die Reichsgründung von 1871.
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Historischer Kontext:
Anlass:

Ehrung von Kaiser Wilhelm I. für die Einigung Deutschlands.
Standort:
Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein (Deutsches Eck).
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Architekt:
Bruno Schmitz (Entwurf des Denkmals).
Bildhauer:
Emil Hundrieser (Gestaltung des Reiterstandbilds).

Wichtige Meilensteine:
1897:

Feierliche Einweihung im Beisein von Kaiser Wilhelm II.
1945:
Zerstörung des Reiterstandbilds durch eine amerikanische Granate kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs.
1953:
Bundespräsident Theodor Heuss widmet den verbliebenen Sockel zum „Mahnmal der deutschen Einheit“ um.
1993:
Aufstellung einer rekonstruierten Nachbildung des Reiterstandbilds nach heftigen politischen Debatten.
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Das Denkmal ist heute eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Koblenz und zieht jährlich Millionen von Besuchern an.
 
31. August 1928:
Im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin feiert Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht mit der Musik von Kurt Weill Premiere.
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Bertolt Brecht
Am 31. August 1928 fand im Berliner Theater am Schiffbauerdamm die legendäre Uraufführung der „Dreigroschenoper“ statt. Das Werk von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) gilt als der größte Theatererfolg der Weimarer Republik und einer der folgenreichsten Abende der deutschen Theatergeschichte.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Schöpfer:

Text von Bertolt Brecht unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann; Musik von Kurt Weill.
Vorlage:
Das Stück basiert auf der barocken The Beggar's Opera (1728 ) von John Gay und Johann Christoph Pepusch.
Genre:
Ein „Stück mit Musik“, das Merkmale des Epischen Theaters begründete. Es bricht mit der Illusion des klassischen Theaters, um Zuschauer zur gesellschaftlichen Reflexion anzuregen.
Kurz-Inhalt:
Eine scharfe Satire auf die bürgerlich-kapitalistische Welt. Angesiedelt im kriminellen Milieu Londons, agieren Bettler, Huren und Diebe. Im Zentrum steht der Bandenchef Macheath („Mackie Messer“).

Die Vorgeschichte und Heirat:
Ein Moritatensänger trägt die Ballade von den Untaten des Bandenführers Mackie Messer vor.
Mackie Messer heiratet heimlich Polly Peachum, die Tochter von Jonathan Jeremiah Peachum.
Peachum betreibt die Firma „Bettlers Freund“ und kontrolliert das Geschäft mit dem Mitleid.
Peachum ist wütend über die Heirat, weil er um seine Geschäfte fürchtet, und fordert Pollys Verhaftung.
Verrat und Verhaftung:
Pollys Eltern zwingen sie zur Trennung, aber Polly hält zu Mackie.
Peachum setzt den Polizeichef Tiger Brown (einen alten Freund von Mackie) unter Druck, Mackie zu fassen.
Mackie flieht in ein Bordell, wird dort jedoch von seiner Ex-Geliebten Jenny verraten und von der Polizei festgenommen.
Flucht und Happy End:
Im Gefängnis gelingt Mackie mit Hilfe von Browns Tochter Lucy die Flucht.
Peachum droht der Polizei daraufhin an, den großen Krönungszug der Königin mit einer riesigen Bettlerdemonstration zu stören.
Mackie wird erneut verraten, zum Tode verurteilt und zum Galgen geführt.
Am Ende kommt die absichtlich übertriebene, künstliche Rettung: Ein königlicher Bote begnadigt Mackie im letzten Moment und erhebt ihn in den Adelsstand.

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Welthit:
Das berühmteste Lied des Stücks, Die Moritat von Mackie Messer, wurde erst in der Nacht vor der Premiere unter extremem Zeitdruck geschrieben. Es entwickelte sich zum globalen Jazz- und Pop-Standard.

Folgen:
Bis zu ihrer Verbrennung und dem Verbot durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 war die Produktion die erfolgreichste deutsche Theaterinszenierung ihrer Epoche