In Remember

28. August 1988:
Flugtagunglück von Ramstein: Drei Jets der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori stoßen bei einer Flugshow auf dem Stützpunkt Ramstein Air Base zusammen. Während zwei der Jets im Bereich des Rollfeldes aufprallen, stürzt eine Maschine in die Zuschauermenge. Von den über 300.000 Zuschauern sterben 31 sofort, 39 in der Folge und etwa 1000 werden verletzt.
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Das Jahr 1988 steht im Zusammenhang mit Ramstein für das schwere Flugtagunglück auf der US Air Base Ramstein und ist zugleich der Ursprung für den Namen der weltbekannten deutschen Band Rammstein.

Die Flugschau-Katastrophe von 1988:
Am 28. August 1988 ereignete sich auf dem US-Militärflugplatz Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz eine der schwersten Katastrophen bei einer Luftfahrtschau weltweit.
Das Unglück:
Während eines komplexen Kunstflugmanövers (dem „durchstoßenen Herzen“) kollidierten drei Maschinen der italienischen Luftwaffenstaffel Frecce Tricolori in der Luft.

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Die Folgen:
Ein brennendes Flugzeug stürzte direkt in die dicht gedrängte Zuschauermenge. Insgesamt starben 70 Menschen (darunter drei Piloten und ein ungeborenes Kind), und rund 1000 Menschen wurden verletzt, viele davon erlitten schwerste Brandwunden.

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Nachwirkungen:
Das Unglück deckte erhebliche Mängel in der medizinischen Erstversorgung und der Kooperation zwischen deutschen und US-amerikanischen Rettungskräften auf. Es führte zu einem jahrelangen Verbot von Flugschauen in Deutschland und der Einführung strengerer Sicherheitsregeln in ganz Europa.

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Der Gedenkstein von Ramstein

Bezug zur Band „Rammstein“:
Die 1994 gegründete Berliner Band benannte sich nach dieser Tragödie.Ursprünglich trat die Band unter dem provisorischen Namen „Rammstein-Flugschau“ auf.

Das zusätzliche „m“ im Bandnamen entstand anfangs durch einen Buchstabendreher bzw. ein Versehen, wurde später jedoch beibehalten.

Ihr gleichnamiger Debütsong Rammstein (auf dem Album Herzeleid) thematisiert düster und metaphorisch das brennende Unglück und die Opfer auf dem Flugfeld („Rammstein / ein Mensch brennt / Rammstein / der Fleischgeruch in der Luft...“).
 
29. August 1962:
Die CIA entdeckt auf Spionagefotos einer Lockheed U-2 erstmals Raketenabschussbasen auf Kuba. Dies führt in weiterer Folge zur Kubakrise im Oktober des Jahres.
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Die Kubakrise im Oktober 1962 war der absolute Höhepunkt des Kalten Krieges, bei dem die Menschheit so nah wie nie zuvor an einem atomaren Weltkrieg stand. Ausgelöst wurde die 13-tägige Konfrontation durch die geheime Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba, die die USA direkt bedrohten.

Chronologischer Ablauf (Die 13 Tage)
14. Oktober:

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Ein US-Aufklärungsflugzeug vom Typ U-2 fotografiert sowjetische Startrampen für Mittelstreckenraketen auf Kuba.

16. Oktober:
Präsident John F. Kennedy wird informiert und gründet den geheimen Krisenstab ExComm.

22. Oktober:
Kennedy informiert die Weltöffentlichkeit in einer Fernsehansprache und verkündet eine Seeblockade (offiziell "Quarantäne") gegen sowjetische Schiffe.
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24. Oktober:
Die Blockade tritt in Kraft; sowjetische Schiffe drehen in letzter Minute ab oder stoppen.

27. Oktober ("Schwarzer Samstag"):
Ein US-Spionageflugzeug wird über Kuba abgeschossen, die Lage droht zu eskalieren. Zeitgleich verweigert der sowjetische Offizier Wassili Archipow auf einem U-Boot den Befehl zum atomaren Torpedoabschuss. *1

28. Oktober:
Offizielle Einigung; Sowjetführer Nikita Chruschtschow lenkt ein und zieht die Raketen ab.

Die geheime Einigung & Ergebnisse:
Die Krise wurde durch einen diplomatischen Kompromiss gelöst:

Aktion der Sowjetunion:
Abzug aller Atomraketen aus Kuba unter UN-Kontrolle.Garantie, keine militärische Invasion in Kuba durchzuführen.

Aktion der USA:
Geheimer Abzug von US-Jupiter-Raketen aus der Türkei (Monate später).

Langfristige Folgen:
Der "Heiße Draht":
Der „Heiße Draht“ („Hotline“ / „Rotes Telefon“) - eine direkte Fernschreibverbindung zwischen Moskau und Washington für künftige Krisen wird eingerichtet.

Entspannungspolitik:
Beginn erster Verträge zur Rüstungskontrolle (z. B. das Atomteststoppabkommen von 1963).

*1:
https://www.klamm.de/forum/threads/wahre-helden.506649/#post-8893780

Inhalt:
„Wassili Archipow“ - Ein Mann rettet die Welt!

Um zu verstehen, um was es eigentlich bei diesem Mann ging muß man so einiges über diese Zeit wissen. Dafür muß ich erst ein wenig ausholen:

Es ist das Jahr 1962 – mitten im „Kalten Krieg. Die Welt wird in zwei Blöcke eingeteilt: Der Westen – die NATO und die UdSSR – der Warschauer Pakt. Beide Parteien besitzen 1962 über 30.000 Atomwaffen.

„Sword & Shield“
In der Zeit des kalten Krieges gab es zunächst die Verteidigungsstrategie der „massiven Vergeltung“ („Sword & Shield“). Das bedeutete: Wenn der Warschauer Pakt auch nur eine Atomwaffe auf ein NATO-Land einsetzt oder ein Land der NATO angreift wird die NATO dieses als einen Angriff auf die gesamte NATO werten. Als Antwort würden alle Staaten der NATO den Warschauer Pakt bekämpfen. Wenn ein Land der NATO atomar angegriffen wird - dann würde die NATO als Antwort alle ihre Atomwaffen gegen den Warschauer Pakt abfeuern.
(Heute haben wir als Verteidigungs-Strategie „Flexible Response“ – es wird bei einem Angriff nicht unbedingt sofort alles abgefeuert, was man hat, um den Gegner auszulöschen. Man reagiert nur noch "angemessen".)

Es ist die Zeit der Abschreckung. Keine der Parteien; sowohl der Warschauer Pakt als auch die NATO kann bei dem „Patt“ einen Angriff wagen. Da Beide genügend Atomwaffen besitzen, die gesamte Zivilisation der Welt auszulöschen würde es keiner wagen, den anderen atomar anzugreifen. Wenn eine Partei ein Land der anderen Seite mit Atomwaffen angreift wird der Angegriffene (ob NATO oder ob Warschauer Pakt) es als Angriff auf das gesamte Bündnis werten. Das wäre bei 13.000 Atomwaffen das Ende der Menschheit.

Diese ganze Abschreckung beruht jedoch darauf, daß erstens die NATO und der Warschauer Pakt so viel Atomwaffen hat, daß ein Angriff keinen Sinn hat. Frei nach dem Motto: "Wer als erstes schießt – stribt als zweiter". Der zweite Grund beruht darauf, daß man auch die Zeit hat, auf einen nuklearen Angriff zu reagieren. Daß die Raketen der Nato eine Zeit brauchen, Moskau zu erreichen – und daß die Raketen des Warschauer Pakts eine gewisse Zeit nach Washington brauchen. Moskau und Washington sind dabei die Köpfe, die entscheiden, wie man auf einen Angriff reagiert.

Die Kuba-Krise:
Es kommt zur „Kuba-Krise“. Hier stationieren die UdSSR auf der Insel Kuba – direkt in der Nachbarschaft der USA in einer geheimen Aktion 134 Atomwaffen. Eine Rakete auf Kuba hat die Sprengkraft von 1,65 Megatonnen! Zum Vergleich: „Fat Man“ – die Bombe, die 1945 auf Nagasaki abgeworfen worden ist hatte eine Sprengkraft von „nur“ 0,024 Megatonnen.

Als die USA durch Spionage-Fotos der U-2-Missionen diese Raketen auf Kuba entdecken beschließt John F. Kennedy seine militärischen Berater zu ignorieren. Denn diese wollen die Bedrohung durch einen Militärschlag beantworten – das wäre sehr wahrscheinlich der Anfang eines weltweiten Atomkrieges. Nicht zu reagieren oder nur auf diplomatischem Weg zu reagieren wäre genauso falsch. Die Reaktionszeit bei einem Angriff auf Washington wären nur so wenige Minuten, wie man Finger an einer Hand hat! Die Strecke von Kuba nach Washington ist nur 1850 Km – für eine Reaktion der NATO wäre damit die Zeit mit nur zu knapp.

Die Zeit, bei einem Atomangriff reagieren zu können sinkt bei Kuba vom Start, dem Erfassen des Starts durch die NATO, dem Flug, einer Reaktion der NATO und dem Einschlag auf nur sehr wenige Minuten. Es gäbe in diesem Fall keine Zeit mehr, Flugzeuge zu starten und selber auch atomare Raketen abzufeuern. Man würde zwar die Bevölkerung mit den Sirenen warnen können – aber keiner würde es mehr in einen Bunker schaffen.

Kennedys Reaktion:
Kennedy befiehlt anstatt eines Militärschlags eine „Quarantäne“. Kein Schiff darf mehr Kuba anlaufen. Die US-Navy überwacht diese Quarantäne. Die Quarantäne gilt solange, wie auf Kuba russische Atomwaffen stationiert sind. Chruschtschow verkündete, die Blockade nicht zu akzeptieren. Einige russische Schiffe mit weiteren Atomwaffen, Zubehör und Soldaten werden dann aber doch kurz vor einer Eskalation zurückgerufen.

Der Vorfall:
Der 27. Oktober 1962:

Einige US-Zerstörer kreisen ein russisches U-Boot ein, das in die Quarantänezone eindringen will ein. Eines der Zerstörer will mit dem Einsatz von Übungswasserbomben das sowjetische U-Boot B-59 (Foxtrot-Klasse) zum Auftauchen zwingen.

Was an Bord der Zerstörer keiner ahnt: An Bord des russischen U-Boots befinden sich atomare Torpedos. Feuert das U-Boot auch nur einen Torpedo ab würde automatisch der weltweite Atomkrieg beginnen!

Getaucht hat das U-Boot jedoch keinen Kontakt zu ihrem Heimatland. Um ihre Vorgesetzten zu erreichen müßte das Boot auftauchen. In dieser Situation für die Russen einfach keine Alternative. Über die militärische Lage weiß somit keiner an Bord bescheid. Seit Stunden könnte der Weltkrieg ausgebrochen sein – genau so gut könnte die Lage auch nur angespannt sein – noch „Frieden“ herrschen. Die Zeit arbeitet gegen das U-Boot, denn der Sauerstoff droht auszugehen. Die B-59 muß bald auftauchen oder auf die Explosionen der Wasserbomben reagieren, indem man die Zerstörer angreift.

Die Entscheidung liegt nun bei drei Männern. Denn es sind drei Männer an Bord notwendig, um atomare Waffen einsetzen zu können. Der Bootskommandant Walentin Grigorjewitsch und der Politoffizier Iwan Maslennikow wollen einen Atomtorpedo auf die Amerikaner abfeuern. Aber der dritte Mann – der Flottenkommandant Wassili Archipow weigert sich ohne einen weiteren Befehl aus Moskau den atomaren Torpedo abzufeuern.

Das ist mehr als mutig – ihm droht damit die Todesstrafe! Wenn er sich irrt – wenn bereits seit Stunden der weltweite Atomkrieg ausgebrochen ist – dann ist das Meuterei! Ein Verrat an das eigene Volk und an seinem Eid als Offizier.

Nur Wassili Archipow ist es zu verdanken, daß das U-Boot auftaucht – anstatt die amerikanischen Zerstörer zu vernichten, anstatt alternativ getaucht zu bleiben und schließlich von den US-Zerstörern versenkt zu werden. Der weltweite Atomkrieg ist gerade noch durch den Mut von Wassili Archipow verhindert worden. Bei beiden Versionen - der Versenkung des U-Bootes und bei einem Einsatz eines atomaren Torpedos wären die 30.000 Atomwaffen der NATO und des Warschauer Pakts zum Einsatz gekommen. Heute würde auf der Erde kein Mensch mehr am Leben sein!

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Die B-59 und Wassili Archipow
 
29. August1831 - Der Physiker Michael Faraday entdeckt die elektromagnetische Induktion.

Michael Faraday [ˈmaɪkəl ˈfærədeɪ] (* 22. September 1791 in Newington Butts, Surrey; † 25. August 1867 in Hampton Court Green, Middlesex) war ein englischer Naturforscher, der als einer der bedeutendsten Experimentalphysiker gilt. Faradays Entdeckungen der „elektromagnetischen Rotation“ und der elektromagnetischen Induktion legten den Grundstein zur Herausbildung der Elektroindustrie. Seine anschaulichen Deutungen des magnetooptischen Effekts und des Diamagnetismus mittels Kraftlinien und Feldern führten zur Entwicklung der Theorie des Elektromagnetismus. Bereits um 1820 galt Faraday als führender chemischer Analytiker Großbritanniens. Er entdeckte eine Reihe von neuen Kohlenwasserstoffen, darunter Benzol und Buten, und formulierte die Grundgesetze der Elektrolyse.


Die elektromagnetische Induktion wurde 1831 von Michael Faraday bei dem Bemühen entdeckt, die Funktionsweise eines Elektromagneten (Strom erzeugt Magnetfeld) umzukehren (Magnetfeld erzeugt Strom). Der Zusammenhang ist eine der vier maxwellschen Gleichungen. Die Induktionswirkung wird technisch vor allem bei elektrischen Maschinen wie Generatoren, Elektromotoren und Transformatoren genutzt. Bei diesen Anwendungen treten stets Wechselspannungen auf.
 
John Locke [dʒɒn lɒk] (* 29. Augustjul. / 8. September 1632greg.[1] in Wrington bei Bristol; † 28. Oktoberjul. / 8. November 1704greg.[1] in Oates, Epping Forest, Essex) war ein englischer Arzt sowie einflussreicher Philosoph und Vordenker der Aufklärung.

Locke gilt allgemein als Vater des Liberalismus.[2][3][4] Er ist zusammen mit Newton[5][6] und Hume der Hauptvertreter des britischen Empirismus[7][8][9] und war der Auffassung, dass alle Erkenntnis allein auf Erfahrung beruhe. Des Weiteren ist er neben Thomas Hobbes (1588–1679) und Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) einer der bedeutendsten Vertragstheoretiker im frühen Zeitalter der Aufklärung.
 
29. August 1893:
Der US-amerikanische Tüftler Whitcomb Judson erhält ein Patent auf den von ihm erfundenen Reißverschluss.
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Am 29. August 1893 patentierte der US-amerikanische Erfinder Whitcomb Judson seinen „clasp-locker“ (Klammer- oder Klemmverschluss) unter der US-Patentnummer 504.037, welcher als der erste praxistaugliche Vorläufer des heutigen Reißverschlusses gilt.

Hier ist ein kompakter Überblick über die Entstehung und den holprigen Weg zum Welterfolg:

Die Idee: Nie wieder Schuhe binden:
Das Problem:

Das tägliche, mühsame Schnüren von damals modischen, hohen Stiefeln und Gamaschen war zeitaufwendig.
Die Lösung:
Judson entwickelte eine Konstruktion aus zwei Metallketten mit Haken und Ösen, die sich mithilfe eines beweglichen Schiebers in einem Zug schließen und öffnen ließen.
Frühere Versuche:
Bereits 1851 hatte Elias Howe (Erfinder der Nähmaschine) ein Patent auf einen automatischen Kleiderverschluss angemeldet, dieses jedoch nie marktreif weiterentwickelt.

Flop auf der Weltausstellung:
Judson präsentierte seine Erfindung voller Hoffnung auf der Chicagoer Weltausstellung 1893. Die Konstruktion wies jedoch gravierende Mängel auf: Sie war klobig, hakte ständig, rostete schnell und sprang im Alltag oft ungewollt auf. Da der Schließer zudem fast so teuer war wie die Schuhe selbst, blieb der kommerzielle Erfolg vorerst komplett aus.

Der Weg zum modernen Reißverschluss:
Den weltweiten Durchbruch verdankt das Kleidungsstück einem anderen Ingenieur. In Judsons Firma, der Universal Fastener Company, verbesserte der aus Schweden stammende Gideon Sundback das Design entscheidend. Er ersetzte die Haken durch kleine Metallzähne (Krampen) und meldete 10 Jahre nach Judsons Tod den modernen, flexiblen und verlässlichen Reißverschluss an, wie wir ihn heute an Jacken und Hosen kennen.
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29. August 1951:
Der erste Micky-Maus-Comic erscheint in Deutschland.
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Am 29. August 1951 erschien mit dem Heft „Micky Maus – Das bunte Monatsheft“ der erste regelmäßig gedruckte Disney-Comic in Deutschland im neu gegründeten Egmont Ehapa Verlag. Dieses historische Ereignis revolutionierte die bundesdeutsche Medienlandschaft der Nachkriegszeit fundamental.

Historische Meilensteine des Erstlingshefts:
Preis & Optik:

Das Heft kostete 75 Pfennig und war die erste vollständig vierfarbig gedruckte Zeitschrift in Westdeutschland.
Startschwierigkeiten:
Von den 300.000 gedruckten Exemplaren wurde anfangs nicht einmal die Hälfte verkauft. Viele Hefte wurden kostenlos als Werbung an Schulen verteilt oder vernichtet.
Kultureller Widerstand:
Eltern und Pädagogen sahen Comics in den frühen 1950er-Jahren als „Teufelszeug“ und moralisch verwerfliche „Schmutz- und Schundliteratur“ an.

Besonderheiten der deutschen Ausgabe:
Name statt Ente:

Weltweit war Donald Duck der eigentliche Star auf den Covern. In Deutschland setzte man auf Micky Maus als Titelfigur, da sie durch Kinofilme der 1930er-Jahre bereits bekannter war.
Gemeinsame Heimat:
Im amerikanischen Original lebt Micky in Mouseton. Für die deutsche Fassung wurden alle Charaktere im fiktiven Entenhausen angesiedelt.
Die Sprache von Dr. Erika Fuchs:
Die legendäre Chefredakteurin und Übersetzerin prägte das Magazin über Jahrzehnte. Sie erfand den „Erikativ“ (Verkürzung von Verben auf den Stamm wie Seufz, Ächz, Grübel), welcher sogar Einzug in die deutsche Alltagssprache fand.

Sammlerwert heute:
Originale Erstausgaben von 1951 im Top-Zustand sind extrem selten. Während günstige Nachdrucke existieren, erzielen gut erhaltene Originalhefte bei Auktionen Preise von mehreren Tausend Euro.

Walt Disney:
Walt Disney hat seine Figuren immer aus der amerikanischen Geschichte seiner Zeit entwickelt. Mafia (Kater Carlo, die Panzerknacker), Erfinder wie Einstein (Daniel Düsentrieb), der Zweite Weltkrieg (Kriegsgewinnler Dagobert Duck, Matrrose Donald Duck), …
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