In Remember

2. September 1945:
Auf dem US-amerikanischen Schlachtschiff USS Missouri wird die Urkunde über die Kapitulation Japans unterzeichnet; damit endet endgültig der Zweite Weltkrieg.
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Die formelle Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation Japans fand am 2. September 1945 an Bord des US-Schlachtschiffs USS Missouri in der Bucht von Tokio statt. Dieses historische Ereignis markierte das offizielle Ende des Zweiten Weltkriegs weltweit.

Der historische Ablauf:
Vorgeschichte:

Nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sowie dem Kriegseintritt der Sowjetunion kündigte Kaiser Hirohito am 15. August 1945 die Kapitulation im Radio an.
Die Zeremonie:
Am Morgen des 2. September versammelten sich Vertreter von neun alliierten Nationen auf dem Deck der USS Missouri. Die gesamte Zeremonie dauerte nur rund 20 Minuten.
Die Unterzeichner:
Für Japan unterschrieben Außenminister Shigemitsu Mamoru und General Umezu Yoshijirō. Für die Alliierten leitete US-General Douglas MacArthur die Zeremonie und unterschrieb als Oberbefehlshaber.
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Machtdemonstration:
Zum Abschluss der Zeremonie überflogen Hunderte amerikanische Flugzeuge im Formationsflug den Flottenverband in der Bucht.

Warum die USS Missouri?
Das mächtige Iowa-Klasse-Schlachtschiff war das Flaggschiff der pazifischen US-Flotte. Zudem stammte US-Präsident Harry S. Truman aus dem Bundesstaat Missouri, was der Schiffsauswahl eine zusätzliche politische Symbolik verlieh. Heute liegt das historische Schiff als Museumsschiff im Hafen von Pearl Harbor auf Hawaii.
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02. September 1666:
In der Backstube eines königlichen Bäckers bricht der große Brand von London aus, der vier Tage lang wütet und die Stadt weitgehend zerstört.
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Am 2. September 1666 brach der Große Brand von London aus, der über vier Tage hinweg rund vier Fünftel der historischen City of London zerstörte. Das Feuer gilt als eine der verheerendsten Katastrophen in der Geschichte der Stadt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Ausbruch:

Das Feuer begann kurz nach Mitternacht in der Backstube des Hofbäckers Thomas Faryner in der Pudding Lane. Vermutlich war die Ofenglut nicht richtig gelöscht worden.
Dauer:
Der Brand wütete vom 2. bis zum 6. September 1666.
Begünstigende Faktoren:
Eine lange Hitzeperiode, starke Winde und die extrem enge Bauweise aus Holz- und Fachwerkäussern ließen die Flammen rasant springen.
Zerstörung:
Rund 13.200 Häuser, 87 Kirchen (darunter die alte St Paul’s Cathedral) und die meisten Regierungsgebäude verbrannten völlig.
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Opfer:
Schätzungsweise 100.000 Menschen wurden obdachlos. Offiziell wurden damals kurioserweise nur wenige Todesopfer (ca. 6 bis 9) registriert. Historiker vermuten die Dunkelziffer aufgrund von Ruß und Asche jedoch weitaus höher.

Die Folgen und der Wiederaufbau:
Baureform:

Der anschließende First Rebuilding Act von 1667 verbot Holzhäuser. Neue Gebäude mussten zwingend aus Ziegeln und Stein errichtet werden. Zudem wurden Straßen massiv verbreitert.
Architektur:
Der berühmte Astronom und Architekt Sir Christopher Wren prägte das neue Stadtbild. Er baute die weltbekannte, neue St Paul’s Cathedral sowie über 50 weitere Kirchen wieder auf.
Denkmal:
Das heute noch zu besichtigende Monument in London erinnert an die Katastrophe. Seine Höhe von genau 61 Metern entspricht exakt der Distanz von seinem Standort bis zur ehemaligen Bäckerei in der Pudding Lane.
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02. September1966:
Die Schauspielerin Salma Hayek (From Dusk Till Dawn, Frida) kommt zur Welt.
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Salma Hayek Pinault ist eine mexikanisch-amerikanische Schauspielerin, Filmproduzentin und eine der einflussreichsten lateinamerikanischen Persönlichkeiten in Hollywood. Berühmt wurde sie in den 1990er-ahren durch Filme wie Desperado, während ihr der internationale Durchbruch und eine Oscar-Nominierung im Jahr 2002 mit der Titelrolle im Biopic Frida gelangen.

Steckbrief:
Geburtsdatum:

2. September 1966
Geburtsort:
Coatzacoalcos, Mexiko
Ehepartner:
François-Henri Pinault (seit 2009 verheiratet)
Kinder:
Valentina Paloma Pinault

Meilensteine ihrer Karriere:
Teresa (1989):

Diese mexikanische Telenovela brachte ihr in ihrer Heimat den ersten großen Starstatus ein.
Desperado (1995):
An der Seite von Antonio Banderas gelang ihr der Durchbruch auf dem US-amerikanischen Markt.
From Dusk Till Dawn (1996)
Der Action- und Horrorfilm „From Dusk Till Dawn“ handelt von den kriminellen Gecko-Brüdern. Auf der Flucht nach Mexiko nehmen sie eine Pfarrerfamilie als Geisel. In einer zwielichtigen Bar an der Grenze verwandeln sich Gäste und Personal plötzlich in blutrünstige Vampire.
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Frida (2002):
Für das von ihr miterzeugte Biopic über Frida Kahlo erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin.
Ugly Betty (2006–2010):
Sie fungierte als ausführende Produzentin der Erfolgsserie und erhielt dafür zwei Nominierungen für den Primetime Emmy Award.

Aktuelle Projekte und Präsenz:
In den letzten Jahren war sie in Blockbustern wie dem Marvel-Film Eternals (2021), House of Gucci (2021) und Magic Mike's Last Dance (2023) zu sehen.
 
:confused:
03. September 1944:
Anne Frank wird mit dem letzten Transport vom Durchgangslager Westerbork ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert.
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Anne Frank war ein deutsches Mädchen jüdischer Herkunft, die während der NS-Diktatur durch ihr Tagebuch weltbekannt wurde. Ihre Familie floh vor den Nationalsozialisten aus Frankfurt in die Niederlande. Von 1942 bis 1944 lebte sie mit ihrer Familie versteckt in einem Amsterdamer Hinterhaus und schrieb dort ihr berühmtes Tagebuch. Ein Denunziant verriet die Familie Frank - sie wurde 1944 verhaftet und in das überfüllte Gefängnis in der Weteringschans überführt. Von dort wurde die Familie Frank nach der Landung der Alliierten in der Normandie in das KZ Auschwitz verschleppt, wo die Familie getrennt wurde. Nach der teilweisen Evakuierung von Auschwitz wurde Anne Frank mit ihrer Schwester Margot nach dem Birkenau verlegt, wo sie kurz vor der Befreiung und dem Ende des Krieges verstarben.
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Heute ist sie ein Symbol für die Opfer des Holocausts und den Kampf gegen Rassismus
 
03. September 1939:
Das Passagierschiff Athenia wurde am 3. September 1939 – kurz nach dem Kriegsausbruch von dem deutschen U-Boot U 30 unter dem Kommandanten Kapitänleutnant Fritz Lemp torpediert und versenkt. Die Versenkung des Schiffes war der erste Zwischenfall der maritimen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg. Da sich die Athenia in zickzackfuhr und abgedunkelt war, hielt der Kapitän des U-Boots es für einen Hilfskreuzer und irrte sich daher. 112 Menschen kamen bei der Versenkung ums Leben, aber etwa 1300 Überlebende wurden gerettet.
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Die Katastrophe auf dem Atlantik:
Das Schiff:

Ein 1923 gebautes, 13.581 BRT großes Passagierschiff der Donaldson Atlantic Line.
Die Route:
Unterwegs von Glasgow über Liverpool nach Montreal (Kanada).
Die Passagiere:
Über 1.100 Passagiere flohen vor dem drohenden Krieg, darunter viele US-Bürger, kanadische Touristen sowie jüdische Flüchtlinge.
Der Angriff:
Das deutsche U-Boot U 30 unter Oberleutnant zur See Fritz-Julius Lemp sichtete das abgedunkelte Schiff. Lemp hielt es fälschlicherweise für einen bewaffneten britischen Hilfskreuzer. Er feuerte ohne Warnung Torpedos ab.
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Die Opfer:
Das Schiff sank am folgenden Vormittag. 112 Menschen starben, darunter 28 US-Amerikaner. Etwa 1.300 Überlebende wurden gerettet.
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Die politischen Folgen:
Die Versenkung löste internationale Empörung aus, insbesondere in den noch neutralen USA. Aus Angst vor einem Kriegseintritt der Amerikaner versuchte das NS-Regime unter Adolf H****r, die Tat zu vertuschen. Die deutsche Propaganda log öffentlich und behauptete, der britische Marinechef Winston Churchill habe das Schiff selbst sprengen lassen, um die USA in den Krieg zu ziehen. Erst während der Nürnberger Prozesse kam die volle Wahrheit ans Licht.
 
03. September 1855:
In einem Aufeinandertreffen zwischen US-Armee und Lakota - das auch als „Schlacht von Ash Hollow“ bezeichnet wird - töten die zahlenmäßig weit überlegenen amerikanischen Soldaten 85 Ureinwohner - unter ihnen Frauen, Kinder und Alte.
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Die Schlacht von Ash Hollow (auch bekannt als Schlacht am Blue Water Creek) fand am 3. September 1855 im heutigen Nebraska statt und war eine der ersten großen, blutigen Auseinandersetzungen zwischen der US-Armee und den Lakota-Sioux. Militärisch handelte es sich um eine US-Strafexpedition, die aufgrund der hohen Zahl ziviler Opfer von Historikern und zeitgenössischen Medien oft als Massaker eingestuft wird.

Der historische Hintergrund:
Vorgeschichte:

Im August 1854 eskalierte ein Streit um eine entlaufene Kuh eines Mormonen-Trecks im sogenannten „Grattan-Massaker“. Dabei wurden der Brulé-Häuptling Conquering Bear und eine kleine US-Soldateneinheit unter Lieutenant Grattan getötet.

Das „Grattan-Massaker“:
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Das Grattan-Massaker am 19. August 1854 war die erste größere militärische Konfrontation zwischen der US-Armee und den Lakota-Sioux. Das Gefecht in der Nähe von Fort Laramie im heutigen Wyoming endete mit der vollständigen Vernichtung einer US-Soldatengruppe. Es gilt als der Auslöser der darauffolgenden Sioux-Kriege.
Der Auslöser
Die Kuh:

Ein Miniconjou-Sioux tötete die entlaufene Kuh eines mormonischen Siedlers.
Der Häuptling:
Conquering Bear (Brulé-Sioux) bot Entschädigung in Form von Pferden an.
Die Ablehnung:
Die Siedler und das Militär bestanden auf der Verhaftung des Täters.
Das Gefecht:
Die Mission: Leutnant John L. Grattan zog mit 29 Soldaten und zwei Kanonen ins Indianerlager.
Die Eskalation:
Ein betrunkener Dolmetscher provozierte die Krieger massiv.
Der Befehl:
Grattan ließ das Feuer eröffnen, wobei Häuptling Conquering Bear tödlich verletzt wurde.
Die Folge:
Die Lakota umzingelten die Soldaten und töteten Grattans gesamtes Kommando binnen Minuten.

Historische Auswirkung:
Kriegsbeginn:

Das Ereignis zerstörte das Vertrauen aus dem Vertrag von Fort Laramie.
Vergeltung:
Als Reaktion zerstörte die US-Armee 1855 ein Brulé-Dorf (Harney-Massaker).
Signalwirkung:
Es war der erste vollständige Sieg der Plains-Indianer über reguläre US-Truppen.

Die Vergeltung für das „Grattan Massaker“:
Die US-Regierung ignorierte, dass die Provokation von Grattan ausgegangen war. Das Kriegsministerium entsandte Colonel (später General) William S. Harney mit rund 600 Soldaten auf eine Strafexpedition.

Ablauf des 3. September 1855
Die Lage:

Harneys Truppen umzingelten das schlafende Dorf der Brulé-Lakota unter der Führung von Häuptling Little Thunder am Blue Water Creek. Die Indianer zählten nur etwa 250 Krieger und waren hoffnungslos unterlegen.
Der Angriff:
Nach einer kurzen Scheinverhandlung griffen die US-Kavallerie- und Infanterieeintheiten das Lager an. Die fliehenden Dorfbewohner wurden über mehrere Kilometer hinweg verfolgt.

Die Opfer und Folgen:
Todesopfer:

Etwa 85 bis 86 Lakota-Indianer wurden getötet. Davon war etwa die Hälfte Frauen und Kinder. Zudem wurden rund 70 Frauen und Kinder gefangen genommen.
„Butcher Harney“:
Aufgrund der Brutalität des Angriffs und der gezielten Tötung von Zivilisten nannten die Sioux den US-Befehlshaber fortan „The Butcher“ (der Schlächter). Selbst Ostküsten-Zeitungen wie die New York Times kritisierten den Vorfall scharf als Massaker.
Historischer Augenzeuge:
Der spätere berühmte Kriegshäuptling Crazy Horse war zu diesem Zeitpunkt noch ein Heranwachsender und musste die Zerstörung des Lagers aus der Ferne mitansehen.

:mad:
Die „Schlacht“ von Ash Hollow und das Grattan-Massaker:
So wurde (und wird noch heute) schon immer mit Worten die Wahrheit versteckt:
Noch heute heißt es „Fake News“, wenn Journalisten die Wahrheit sagen – während es „Alternative Fakten“ heißt, wenn Trump ohne Folgen seine Lügen verbreitet.

Damals wurde das Wort „Massaker“ verwendet, wenn Weiße von Indianern umgebracht wurden (selbst, wenn General Custer mit seinen Soldaten bei „Little Big Horn“ ein Indianer-Lager angreift – und alle weißen Angreifer dabei umkommen).
Hingegen heißt es eine „ehrenhafte Schlacht der tapferen Soldaten“, wenn Soldaten ein Lager der Indianer angreifen. Wenn die Soldaten neben den Kriegern ohne Erbarmen auch Frauen, Kinder und Alte umbringen.

Die "Moral" zu jener Zeit: „Der einzige gute Indianer ist ein toter Indianer“ (General Philip Sheridan).
Daraus wurde 1913 im Volksmund: „Der einzige gute Indianer ist ein toter Indianer – mit Ausnahme desjenigen auf der Fünf-Cent-Münze.“ (1913 ließ die US-Regierung den berühmten „Buffalo Nickel“ / eine 5-Cent-Münze prägen.)
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03. September 1864:
Nach einem fast viermonatigen Feldzug während des Sezessionskrieges marschieren die Truppen der Nordstaaten unter General William T. Sherman in Atlanta ein.
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Während des Feldzuges hinterließen die Truppen "verbrannte Erde". (ist auch bei "Vom Winde verweht verarbeitet worden.) Alles, was die Konföderation verwenden konnte wurde vernichtet - die komplette Stadt Atlanta zerstört. Im Bild oben zerstören die Unionstruppen die Eisenbahn-Strecken bei Atlanta. Der Erfolg der Operation hatte einen starken Einfluss auf den Ausgang des Bürgerkrieges. Die Maßnahmen waren zwar menschenverachtend und erbarmungslos - aber die Konföderation wurde doch so geschwächt, daß die Union nun endültig auf dem Weg zum Sieg war. So inhuman die Maßnahmen auch waren - sie verkürzten den Krieg und ersparten so abertausende von Toten auf beiden Seiten.
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03. September 1189:
Richard Löwenherz wird in Westminster als Richard I. zum englischen König gekrönt.
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Richard I. Löwenherz (französisch: Richard Cœur de Lion, englisch: Richard the Lionheart) war von 1189 bis 1199 König von England. Er gilt bis heute als der Inbegriff des mittelalterlichen Ritterkönigs, verbrachte jedoch von seiner zehnjährigen Regierungszeit insgesamt nur etwa sechs Monate in England selbst. Den Großteil seines Lebens verbrachte er auf Feldzügen im Nahen Osten sowie in den weitläufigen französischen Besitztümern seiner Familie.

Herkunft und Aufstieg:
Richard wurde am 8. September 1157 in Oxford geboren und stammte aus dem mächtigen Geschlecht der Plantagenets. Er war der dritte Sohn von König Heinrich II. von England und der einflussreichen Eleonore von Aquitanien.
Französische Prägung:
Kulturell und sprachlich war Richard Franzose; er sprach Aquitanisch und Altfranzösisch.
Machtkämpfe:
Zusammen mit seinen Brüdern und unterstützt von seiner Mutter rebellierte er mehrfach gegen den eigenen Vater, bevor er nach dessen Tod 1189 die Krone erbte.

Der Dritte Kreuzzug (1189–1192):
Unmittelbar nach seiner Krönung widmete sich Richard der Organisation des Dritten Kreuzzugs, um das von Sultan Saladin eroberte Jerusalem zurückzugewinnen.
Militärische Genialität:
Er eroberte Zypern und die strategisch wichtige Festung Akkon. Seine taktischen Siege machten ihn in ganz Europa und der arabischen Welt berühmt.
Der Beiname:
Wegen seines unerschrockenen Mutes auf dem Schlachtfeld erhielt er den Namen „Löwenherz“.
Friedensschluss:
Jerusalem konnte er nicht einnehmen. Er schloss 1192 einen Waffenstillstand mit Saladin, der christlichen Pilgern freien Zugang zu den heiligen Stätten garantierte.

Gefangenschaft in Deutschland (1192–1194):
Auf dem Rückweg vom Kreuzzug erlitt Richard Schiffbruch und musste sich inkognito durch Europa durchschlagen.
Die Festnahme:
Wegen eines schweren Streits beim Kreuzzug ließ ihn der österreichische Herzog Leopold V. im Dezember 1192 bei Wien gefangen nehmen und lieferte ihn an den staufischen Kaiser Heinrich VI. aus.
Der Mythos Trifels:
Richard wurde unter anderem auf der Burg Trifels in der Pfalz festgehalten.
Das Riesengold:
Erst gegen ein astronomisches Lösegeld von rund 100.000 Mark Silber (etwa 23 Tonnen Silber) kam er im Februar 1194 frei. Dieses Geld ruinierte die englische Staatskasse und finanzierte in Österreich unter anderem den Bau der Wiener Stadtmauer.

Tod und Nachwirkung:
Nach seiner Freilassung sicherte er seine französischen Territorien ab und baute die berühmte Festung Château Gaillard in der Normandie. Am 6. April 1199 starb Richard an den Folgen eines Armbrustbolzen-Treffers, der ihn bei der Belagerung der Burg Châlus-Chabrol in Frankreich getroffen hatte.

Da er keine legitimen Erben hinterließ, folgte ihm sein jüngerer Bruder Johann Ohneland (John Lackland) auf den Thron. In der Popkultur – insbesondere in den modernen Robin-Hood-Sagen – wird Richard oft als der „gute, abwesende König“ dargestellt, während sein Bruder Johann als tyrannischer Stellvertreter gilt.
 
03. September 1783:
Im Frieden von Paris nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg wird die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika vom Königreich Großbritannien anerkannt. Außerdem unterschreibt Großbritannien am selben Tag in Versailles schon vorher ausgehandelte gesonderte Verträge mit Frankreich und Spanien zur Regelung strittiger Punkte über ihre Besitzungen. Es tritt unter anderem die beiden Kolonien Ost- und Westflorida an Spanien ab.
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04. September 1781:
44 Siedler gründen den Ort Los Angeles, heute die zweitgrößte Stadt in den USA, unter dem Namen El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula („Die Stadt Unserer Lieben Frau, der Königin der Engel des Flusses Porciúncula“).
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Dieses historische Ereignis markiert den offiziellen Geburtstag der heutigen Metropole Los Angeles.

Der historische Kontext:
Spanische Krone:

Die Gründung erfolgte im Auftrag des spanischen Gouverneurs von Kalifornien, Felipe de Neve.
Der Name:
Die Siedlung wurde als El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles (Das Dorf Unserer Lieben Frau, Königin der Engel) gegründet.
Die Pobladores:
Die 44 Gründer (bekannt als Pobladores) bestanden aus 11 Familien – einer tief gemischten Gruppe aus indigenen, afrikanischen und spanischen Wurzeln.

Entwicklung zur Weltmetropole
1821:

Mexiko gewinnt die Unabhängigkeit von Spanien; Los Angeles wird mexikanisch.
1848:
Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg fällt die Stadt an die USA.Heute: Aus den ursprünglichen 44 Siedlern ist eine Metropolregion mit fast 18 Millionen Einwohnern gewachsen.