Es ist sehr schwer für einen heterosexuellen zu verstehen was es bedeutet sagen zu können ICH BIN SCHWUL!
Es ist ein selbsteingeständnis und eine Mitteilung an andere. Man will auch als nicht NORMALO in die NORMALE Gesellschaft. Für jemanden der Händchenhaltend GANZ NORMAL ohne angeschaut zu werden über die Straße läuft oder seiner Freundin auf den po fassen darf ohne Angst haben zu müssen das man um die Ecke verprügelt wird, der wird das niemals ganz verstehen können :)
 
Abgesehen davon dass es heutzutage immer noch für viele schwer ist zu sagen - ja ich bin schwul/lesbisch/transsexuell.... ist es auch sehr stark länderabhängig und vor allem religionsabhängig.

Ich zB lebe in Österreich wo es bis Ende der 70er JAhre gesetzlich verboten war homosexuell zu sein. Dann wurde das aufgehoben - aber es gab und gibt immer noch einige Diskriminierungen. Warum?? das frage ich mich imemr wieder - sind Homosexuelle so anders? Sind sie so schädlich? ERkennt man ALLE(!!) auf den ersten Blick? Wieso gibt es immer noch so viele gesetzliche Unterschiede?

Es ist leider nicht immer leicht das Leben als Homosexueller so zu leben wie man gerne möchte. Deswegen - meiner Meinung nach - muss man immer wieder aufzeigen und dafür kämpfen dass es hier immer mehr Gleichstellungen geben soll. Ich für meinen Teil trage damit bei dass ich ehrenamtlich seit mittlerweile 3 Jahren an einem LesBiSchwulen TV Magazin mitwirke, welches regelmässig in einigen Großstätden Österreichs auf OKTO ausgetrahlt wird. Wir haben es auch schon geschafft, dass wir im offenen Kanal Hamburg ausgestrahlt werden.

Und nein dass soll jetzt keine Werbung für die Sendung sein sondern nur aufzeigen dass man nicht untätig sein sollte. Man sollte nicht nur denken "Es wird schon besser werden" sondern man sollte was tun!

PS: Wer sich dennoch intereesiert: common!motion! heisst die Sendung.
 
Es ist sehr schwer für einen heterosexuellen zu verstehen was es bedeutet sagen zu können ICH BIN SCHWUL!

Wenn wie "heten" zu blöd sind das verstehen zu können, wieso willst du dann mit uns hier im Forum über dieses Thema reden?

Es ist ein selbsteingeständnis und eine Mitteilung an andere.

Auch wenn ich es nicht verstehen kann. Wieso möchtest du neben dem Selbsteingeständnis denn auch das andere an deiner Sexualität teilhaben? Was bringt dir das denn?


Man will auch als nicht NORMALO in die NORMALE Gesellschaft.

Naja wenn du dich selbst schon für unnormal hälst aufgrund deiner Sexualität, wie sollen dich dann andere für normal halten?


Für jemanden der Händchenhaltend GANZ NORMAL ohne angeschaut zu werden über die Straße läuft oder seiner Freundin auf den po fassen darf ohne Angst haben zu müssen das man um die Ecke verprügelt wird, der wird das niemals ganz verstehen können :)

Mal ganz ehrlich, ich denke die Wahrscheinlichkeit mit einer gutausehenden blonden Freundin auf der Straße blöd angemacht zu werden ist da auch nicht viel kleiner. Zumindest in gegenden mit größeren Anteilen von türkischen Mitbürgern. Mal abgesehen davon das ich der Meinung bin, dass man nicht unbedingt der Freundin auf den hintern grabschen muss in der Öffentlichkeit. Zeugt auch nicht unebdingt von respektvollen Umgang mit Frauen.
 
Ich finde es auch schade das alle Menschen die von der Norm abweichen immernoch diskriminiert werden. Ich fahre selbst zweigleißig, wurde aber bissher auch nur wegen meinem Identitätsproblem diskriminiert, ausgeschlossen oder gemobbt. WWEFL666 hat es bereits so schön geschrieben, brauch ich auch nichts weiteres hinzuzufügen. Bekommst auch noch einen grünen Nubbel. :)
 
Mal ganz ehrlich, ich denke die Wahrscheinlichkeit mit einer gutausehenden blonden Freundin auf der Straße blöd angemacht zu werden ist da auch nicht viel kleiner. Zumindest in gegenden mit größeren Anteilen von türkischen Mitbürgern. Mal abgesehen davon das ich der Meinung bin, dass man nicht unbedingt der Freundin auf den hintern grabschen muss in der Öffentlichkeit. Zeugt auch nicht unebdingt von respektvollen Umgang mit Frauen.

Nur der Unterschied zwischen blöd angemacht werden und die Gefahr zusammengeschlagen zu werden ist irgendwie schon wichtig. Ausserdem ist es sehr unwahrscheinlich dass du zB in einer Firma unter Mobbing oder unter der Gefahr der Entlassung zu leben hast wenn du ne Freundin hast als Mann bzw nen Freund als Frau oder ob du homosexuell bist und in einigen Firmen sehr stark darunter leiden musst. Und um dir dein nächstes Argument gleich vorweg zu nehmen - nein man muss es natürlich keinem Aufs Aug binden aber ganz verheimlichen kann man es auch nicht - und ausserdem - ein Verheimlichen ist schon wieder eine Art der Diskriminierung.

Bekommst auch noch einen grünen Nubbel. :)

NA da danke ich ja recht herzlich ;)
 
Nur der Unterschied zwischen blöd angemacht werden und die Gefahr zusammengeschlagen zu werden ist irgendwie schon wichtig. Ausserdem ist es sehr unwahrscheinlich dass du zB in einer Firma unter Mobbing oder unter der Gefahr der Entlassung zu leben hast wenn du ne Freundin hast als Mann bzw nen Freund als Frau oder ob du homosexuell bist und in einigen Firmen sehr stark darunter leiden musst. Und um dir dein nächstes Argument gleich vorweg zu nehmen - nein man muss es natürlich keinem Aufs Aug binden aber ganz verheimlichen kann man es auch nicht - und ausserdem - ein Verheimlichen ist schon wieder eine Art der Diskriminierung

Also das blöd angemacht zu werden schließt körperlichen Kontakt nicht aus. Habe da schon viel im Bekanntenkreis mitbekommen.

Zum Beruf. Eigentlich wäre es hier in Deutschland recht praktisch sich zu outen. In größeren Firmen gibt es so gut wie kein Mobbing mehr (zumindest hab ich dies in noch keiner Firma erlebt in der ich gearbeitet habe). Aber dank dem AGG ist man schon sicherer als sonst. Und zu Zeit arbeite ich in der Verwaltung in einer Branche, in der die Gewerblichen schon "Männerarbeit" machen und man speziell dort wohl Diskriminierung vermuten würde.
 
Ja - du sprichst von Deutschland. Da muss ich sagen - Hochachtung - ihr seit uns in Österreich in dem Punkt um Jahrzehnte voraus. Hier kämpfen wir immer noch mit heftigen Diskriminierungen und Ablehnung. In Österreich (und vielen anderen Ländern der WElt) ist das leider nicht so.

Ich weiss nicht ob du das auch gelesen oder mitbekommen hast. Aber in den letzten Jahren sind im Iran mehrere Männer - unter anderen auch Jugendliche (!!) öffentlich gehängt worden weil sie homosexuell waren. Soetwas erinnert mich nur zu stark an die Inquisition. Du bist nicht so wie die anderen es wollen - gut dann stirb - oder verleugne dich selbst für den Rest deines Lebens....
 
Ja - du sprichst von Deutschland. Da muss ich sagen - Hochachtung - ihr seit uns in Österreich in dem Punkt um Jahrzehnte voraus. Hier kämpfen wir immer noch mit heftigen Diskriminierungen und Ablehnung. In Österreich (und vielen anderen Ländern der WElt) ist das leider nicht so.

Ob man solche Gesetze nun voraus sein nennen kann weiß ich nicht. Führt sowas nicht wieder zur Ausgrenzung? Will man wirklich unter einem Chef arbeiten nur weil einen das Gesetz schützt? Denke nicht das dies zur guten Atmosphäre beiträgt. Daher seh ich null nutzen und nur Nachteile in diesem Gesetz.

Ich weiss nicht ob du das auch gelesen oder mitbekommen hast. Aber in den letzten Jahren sind im Iran mehrere Männer - unter anderen auch Jugendliche (!!) öffentlich gehängt worden weil sie homosexuell waren. Soetwas erinnert mich nur zu stark an die Inquisition. Du bist nicht so wie die anderen es wollen - gut dann stirb - oder verleugne dich selbst für den Rest deines Lebens....

Naja das sind aber Fehler in der Religionslehre. Wenn die kapieren würden das Gott über verfehlungen richtet und nicht der Mensch, dann würde es auch Frauen besser gehen die fremd gehen. Die haben also ein ganz andere Problem als die Homosexualität. Ihnen fehlt generell der Respekt vor anderen. Wenn dieses Problem gelöst wird erübrigt sich dein angesprochenes Problem ganz automatisch
 
So langsam reicht es mir.

Da stand in einer relativ großen norddeutschen Zeitung im September 2003 :
„Der junge Mann stammt aus dem Homosexuellen Milieu“ Das zu einer Zeit wo wir einen schwulen Berliner Oberbürgermeister haben. Wo Hella von Sinnen sich offen zu ihrer Freundin bekennt. Wo Dirk Bach im TV offen darüber plaudert wie er seinen Lebenspartner kennen gelernt hat.

Immer noch werden zum Beispiel in Fußball Vereinen junge Männer ausgeschlossen oder sogar zusammengeschlagen nur weil sie sich offen zu ihrer sexuellen Vorliebe des gleichen Geschlechtes bekennen. Stimmt nicht? Stand vor gar nicht so langer Zeit noch in den News hier auf Klamm (Klamm News August 2007) zu lesen.

Schwule sind doch heute gang und gebe, sagt ihr, und ich bin ja so verständnisvoll aber einen Schwulen in der Fußballnationalelf , nee- das geht also wirklich nicht.

MC Donalds hat sich in Amerika für die gleichgeschlechtliche Ehe eingesetzt Wer es nachlesen möchte Die theologisch konservative Amerikanische Familienvereinigung AFA (Tupelo/Bundesstaat Mississippi) hatte aufgerufen MC Donalds zu boykottieren. Erst nachdem Richard Ellis, Vizepräsident von McDonald’s, seinen Sitz im Vorstand der Homo-Handelskammer aufgegeben hatte wurde der Boykott beendet.

Normalität sieht bei weitem anders aus. Noch immer verlassen einen guten Freunde wenn man sich als Schwuler/Lesbe outet. Noch immer ist es normal mit einem Mädel an der Hand durch die Innenstadt zulaufen, aber das sollen mal zwei Männer wagen. Ich denke da an den Film Sommer Sturm, neulich im TV zu sehen.

Das hier bei Klamm schon gut 80 Seiten voll geschrieben wurden zeigt mehr deutlich das ein Gesprächsbedarf von beiden Seiten besteht. Natürlich gibt es den toleranten Mitarbeiter dem es gar nichts ausmacht das in der anderen Abteilung ein Schwuler arbeitet aber bitte nicht bei mir am Schreibtisch gegenüber. Denn der wirft mir immer so komische Blicke zu.

Und um das auch noch mal anzusprechen, immer wieder wird gerne Gott und die Bibel bemüht um gleichgeschlechtliche Liebe zu verurteilen. Gerne wird das angeführt, besonders gerne von Menschen die diese drei Gebote sehr gerne missachten
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen

Der Irak Krieg beruht auf eine, in einem ägyptischen Gefängnis erfolterte Aussage (natürlich ohne sie zu überprüfen) die Georg W. Bush zum Anlass nahm den Irak zu überfallen.
Ein ehemalige CDU Ober-Bürgermeister von Mülheim an der Ruhr hat sich gegen Schwule ausgesprochen, aber mit seiner Medienberaterin ein uneheliches Kind gezeugt.

Sind das die Normalen die darüber urteilen dürfen was richtig ist? Was falsch ist?
Früher haben Väter untereinander ausgehandelt wer wen heiratet - wer wen zu lieben hat. Ich frage euch, würdet ihr das Heute mit euch machen lassen? Ich denke die Antwort wird nein sein.
Also warum erdreistet ihr euch Heute darüber zu urteilen wer wen lieben darf und wer wen nicht?

Wo liegt denn das Problem das Homosexualität heute immer noch ein Thema ist? In dem Unverständnis das da jemand anders ist als ich?

Vieles kann man noch zu dem Thema schreiben, Bücher und Bücheregale voll. Doch es muss auch gelesen werden und es muss immer wieder darauf hingewiesen werden. Auch in so großen Foren wie bei Klamm.

Nur wenn man darüber redet und sich darüber Gedanken macht kann etwas bewirkt werden. Was am Ende dabei raus kommt – es kann nur ein besseres miteinander entstehen wenn ich meinen Gegenüber als Menschen wahrnehme der Gefühle hat, der Liebt und der den Wunsch hat das man ihn so akzeptiert wie er ist. Spreche ich ihm das ab, spreche ich ihm auch das menschliche ab.

Erst wenn jemand sagt das er Schwul/Lesbisch ist, die Antwort ja und wo ist dein Problem, erst dann kann sich die Menschheit weiter entwickeln.

Mit einem Zitat schließe ich
Heinrich von Kleist
"Die Herrmannschlacht"
Hättet Ihr halb nur so viel als jetzo, einander zu stürzen,
Euch zu erhalten getan, glücklich noch wärt Ihr und frei.

Danke fürs lesen
 
hallo

so nun möchte ich ganz kurz mal meine kleine meinung dazu schreiben.

Leute schaut euch doch mal um. Es gibt viel mehr schwule in eurer Gegend als man denkt.

man erkennt nicht gleich einen Kerl an ob er schwul .. bisexuell oder hetro ist.

Bei manchen sieht man es auf 100 meter und bei den anderen vermutet man es einfach nicht.

ist ja auch egal.. jeder soll das machen was er will.

ich finde es einfach klasse wenn ein Kerl der zb in einer Kleinstadt wohnt mit seinen Kerl hand in hand durch die Stadt geht.

wenn man sich mal diverse schwule Flirt Portale anschaut merkt man es gibt mehr als man denkt..

ich hab mal ein portal gesehn da sind ca 312.000 User registriert (nur aus deutschland) die bi oder schwul sind.

gruss bernd
 
[...]

ich finde es einfach klasse wenn ein Kerl der zb in einer Kleinstadt wohnt mit seinen Kerl hand in hand durch die Stadt geht.
[...]

Erklär mir bitte, warum des toll ist... Denn es gibt doch 2 Möglichkeiten:

Entweder
niemand nimmt davon richtig Notiz... Was ist dann so toll daran?
Oder
Leute regen sich darüber auf... Muss man sich jetzt schon toll fühlen, wenn man andere provoziert?

Warum darf sich jemand, der seiner Meinung nach total normal handelt, besser fühlen als andere?

Positive Attribute darf man Schwulen generell geben... Das ist dann super tolerant... Dass dies ebenso Vorurteile sind als negative Stempel, ist natürlich egal...
 
Immer noch werden zum Beispiel in Fußball Vereinen junge Männer ausgeschlossen oder sogar zusammengeschlagen nur weil sie sich offen zu ihrer sexuellen Vorliebe des gleichen Geschlechtes bekennen. Stimmt nicht? Stand vor gar nicht so langer Zeit noch in den News hier auf Klamm (Klamm News August 2007) zu lesen.

Einzelbeispiele (auch solche Artikel). Wenn ich nun davon Berichte, dass Schwule von ihrer ganzen Mannschaft beschützt werden, weil man von der Ungerechtigkeit dieser Gesellschaft weiß und die Mannschaft diesen einen als einen von sich anerkennen, wirst du dieses Beispiel sicherlich auch finden. Ebenso wie du andere finden wirst die nicht schwul sind und dennoch raus gemobbt werden.


MC Donalds hat sich in Amerika für die gleichgeschlechtliche Ehe eingesetzt Wer es nachlesen möchte Die theologisch konservative Amerikanische Familienvereinigung AFA (Tupelo/Bundesstaat Mississippi) hatte aufgerufen MC Donalds zu boykottieren. Erst nachdem Richard Ellis, Vizepräsident von McDonald’s, seinen Sitz im Vorstand der Homo-Handelskammer aufgegeben hatte wurde der Boykott beendet.

Ohhh mein Gott. Menschen die Konservativ sind und wohlmöglich noch an Gott glauben sind gegen eine Gleichgeschlechtliche Ehe? Sorry aber das ist normal. Und ebenso wie du forderst, dass andere deine Sexualität tolerieren, so musst du auch einen Glauben akzeptieren können. Solange es nur um die Ehe geht und sie dich aber als Individuum akpzeptieren, kannst du da sicherlich nichts fordern, was du nicht selbst erbringst. Vielleicht sind sie ja neben dem Verbot dennoch für die Stärkung von Rechten. Man kann zum Beispiel gegen die Ehe sein und dennoch sagen, dass Schwule im Erbrecht und im Krankenrecht (Besuchsrecht wie Verwandte und Entscheidungsgewalt bei Koma) besser gestellt werden müssen. Aber ich denke in deinem blinden Wahn anderen was verbieten zu wollen um deinen Willen durchzusetzen kannst du nicht mehr differenzieren.


Normalität sieht bei weitem anders aus. Noch immer verlassen einen guten Freunde wenn man sich als Schwuler/Lesbe outet. Noch immer ist es normal mit einem Mädel an der Hand durch die Innenstadt zulaufen, aber das sollen mal zwei Männer wagen. Ich denke da an den Film Sommer Sturm, neulich im TV zu sehen.

Also. Bei den Spartanern kam Homosexualität vermehrt vor. Heutzutage sagt man durch ihren natürlichen Umgang mit dieser Art der Sexualität wurde es soziologisch gefördert. Nun könnte man behaupten, dass sich einfach mehr getraut haben sich zu outen. Aber bei der erhöhten Menge die es gegeben haben sollte, wird es wohl eher damit zu tun gehabt haben, dass sie mehr Schwule hatten durch ihren Umgang mit dieser Form der Sexualität. Und Kinder von Klein auf dazu geprägt wurden. Nun tut es mir leid für dich, dass nun zu sagen. Aber eine Gesellschaft kann nur überleben wenn sich Familien bilden. Auch eine Adoption steigert keine Geburtenraten. Von daher ist es mir ganz lieb, dass den kleinen Kindern durch ihr Umfeld die Normalität zwischen Mann und Frau vorgelebt wird. Natürlich müssen Kinder zu toleranz des einzelnen geführt werden um auch die Angst vor Schwulen zu verlieren. Aber dennoch find ich gut, dass in der Öffentlichkeit noch alte Werte den Vorrang haben.

Das hier bei Klamm schon gut 80 Seiten voll geschrieben wurden zeigt mehr deutlich das ein Gesprächsbedarf von beiden Seiten besteht. Natürlich gibt es den toleranten Mitarbeiter dem es gar nichts ausmacht das in der anderen Abteilung ein Schwuler arbeitet aber bitte nicht bei mir am Schreibtisch gegenüber. Denn der wirft mir immer so komische Blicke zu.

Soll ich dir sagen wieso ich das ganze nicht glauben kann. Wie du oben sicherlich herauslesen kannst, bin ich kein Freund der Homosexualität. Ich bin sogar recht konservativ. Ich habe aber mal in einem Callcenter gearbeitet. Und dort waren alleine in meinem Projekt 5 Homosexuelle. Ich kam immer prima mit ihnen aus, weil ich sie als Menschen respektiert habe, auch wenn deren Sexualität für mich nicht der Norm entsprach. Und wenn selbst ich gut mit Homosexuellen auskomme, kann ich mir bei weiten nicht vorstellen, dass in dieser Gesellschaft noch so viele Leute einen derartigen Umgang mit Homosexuellen pflegen sollten wie du hier beschreibst. Denn eigentlich nehmen die Konservativen eher ab ;)

Und um das auch noch mal anzusprechen, immer wieder wird gerne Gott und die Bibel bemüht um gleichgeschlechtliche Liebe zu verurteilen. Gerne wird das angeführt, besonders gerne von Menschen die diese drei Gebote sehr gerne missachten
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen

Na dies sind aber Vorurteile. Ich kenne mehr Gläubige die nicht töten und co. als dass ich Gläubige kenne die dies als Hobby machen. Vielleicht solltest du deine Gemeinde wechseln.

Ein ehemalige CDU Ober-Bürgermeister von Mülheim an der Ruhr hat sich gegen Schwule ausgesprochen, aber mit seiner Medienberaterin ein uneheliches Kind gezeugt.

Und was willst du uns damit sagen? Wenn jemand uneheliche Kinder zeugt verliert er das Recht auf eine eigene Meinung?

Sind das die Normalen die darüber urteilen dürfen was richtig ist? Was falsch ist?

Nein. Das sind die Normalen und die Unnormalen die eine eigene Meinung haben dürfen...

Wo liegt denn das Problem das Homosexualität heute immer noch ein Thema ist? In dem Unverständnis das da jemand anders ist als ich?

Wenn du es dir so einfach machen möchtest.

Vieles kann man noch zu dem Thema schreiben, Bücher und Bücheregale voll. Doch es muss auch gelesen werden und es muss immer wieder darauf hingewiesen werden. Auch in so großen Foren wie bei Klamm.

Habs gelesen. Falls dich das beruhigt *g*

Nur wenn man darüber redet und sich darüber Gedanken macht kann etwas bewirkt werden. Was am Ende dabei raus kommt – es kann nur ein besseres miteinander entstehen wenn ich meinen Gegenüber als Menschen wahrnehme der Gefühle hat, der Liebt und der den Wunsch hat das man ihn so akzeptiert wie er ist. Spreche ich ihm das ab, spreche ich ihm auch das menschliche ab.

Da muss ich dir zum ersten mal komplett zustimmen. Man muss sein gegenüber als Menschen wahr nehmen. Wenn man dies schafft, dann kann man ihn als Menschen selbst dann respektieren wenn er eine andere Auffassung vom Leben hat.

So nun kannst du mit mir meckern, als Vorurteilsvollen miesen Menschen, der ich nunmal bin *g*
 
Erklär mir bitte, warum des toll ist... Denn es gibt doch 2 Möglichkeiten:

Entweder
niemand nimmt davon richtig Notiz... Was ist dann so toll daran?
Oder
Leute regen sich darüber auf... Muss man sich jetzt schon toll fühlen, wenn man andere provoziert?

Warum darf sich jemand, der seiner Meinung nach total normal handelt, besser fühlen als andere?

Positive Attribute darf man Schwulen generell geben... Das ist dann super tolerant... Dass dies ebenso Vorurteile sind als negative Stempel, ist natürlich egal...

gehen zwei Frauen hand in hand durch die stadt schaut fast keiner..oder Mutter und Tochter oder Sohn..usw.

Gehen aber zwei Männer hand in hand durch die stadt da schaut fast jeder..
wiso denn?

ich finde das klasse. Wiso sollen denn zwei schwule nicht hand in hand durch die stadt gehn?

viele machen das einfach nicht weil zuviele guggen und eventuell anmotzen usw.

aber man sollte doch drüber stehn und die leute einfach labern lassen.
Ist doch jeden seine eigene Entscheidung mit welchen geschlecht derjenige eine partnerschaft eingeht.
 
Noch immer verlassen einen guten Freunde wenn man sich als Schwuler/Lesbe outet.
Das waren dann wohl keine Freunde...

Das hier bei Klamm schon gut 80 Seiten voll geschrieben wurden zeigt mehr deutlich das ein Gesprächsbedarf von beiden Seiten besteht.
Ich seh das anders. Der Gesprächsbedarf ist wohl eher auf Seiten der Homosexuellen. Ich meine, ich interessiere mich auch für Frauen, aber muß ich das jetzt unbedingt in der Öffentlichkeit diskutieren? Was geht es fremde Leute an, wer in meinem Bett liegt?
 
Das waren dann wohl keine Freunde...

Ich seh das anders. Der Gesprächsbedarf ist wohl eher auf Seiten der Homosexuellen. Ich meine, ich interessiere mich auch für Frauen, aber muß ich das jetzt unbedingt in der Öffentlichkeit diskutieren? Was geht es fremde Leute an, wer in meinem Bett liegt?

gebe dir vollkommen recht

ist doch privatsache

hauptsache du wirst mit deinen partner glücklich.. egal ob männlich oder weiblich.

bernd
 
So nun kannst du mit mir meckern, als Vorurteilsvollen miesen Menschen, der ich nunmal bin *g*
Selbsterkenntnis? ;)


Der Gesprächsbedarf ist wohl eher auf Seiten der Homosexuellen. Ich meine, ich interessiere mich auch für Frauen, aber muß ich das jetzt unbedingt in der Öffentlichkeit diskutieren? Was geht es fremde Leute an, wer in meinem Bett liegt?
Wer lässt andere denn nicht in Ruhe leben? Habe noch keinen Schwulen auf der Straße erlebt der hinter einem Pärchen "Ihr schweiß Heteros" hergebrüllt hat.
 
Und genau darum geht es doch beim comming out. Irgendwann will man einfach herausbrüllen, dass man schwul ist. Wenn damit jemand ein Problem hat, kann man es doch immer noch lösen, sei es nun mit Worten oder mit Fäusten (was man ja gern vermeidet).

Allerdings muss ich auch sagen, dass es außer unverständlichen Blicken bislang nicht viel böses gab, sei es nun in einer Groß- oder einer Kleinstadt. Meine letzte körperliche Auseinandersetzung ist ewig her und hatte nichts mit Homosexualität zu tun. Und von Menschen beschimpft zu werden, weil man grad zur falschen Zeit am falsche Ort ist, passiert einem im Job, am Telefon, auf der Straße auch so, sei man nun schwul oder nicht!

Vielleicht wollen wir alle einfach geliebt werden und dann ist die von Wannabe präsentierte Akzeptanz zusammen mit innerer Ablehnungstoleranz halt nicht das, was man grade sucht. Aber wieso sollte man das nun ausgerechnet bei irgendwem finden, der einem auf der Straße begegnet? - Oder bei Wannabe (;))?