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Gelöschtes Mitglied 2069
Gut, jetzt ist die eine oder andere Blase geplatzt, da wurde viel Geld neu verteilt.
Die Probleme werden sich schon von ganz alleine lösen, entweder durch Vernunft oder durch die Panzerfaust.
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Gut, jetzt ist die eine oder andere Blase geplatzt, da wurde viel Geld neu verteilt.
Vergiss das - klappt nicht. Die Formel stimmt zwar fast, aber die Folgerungen sind falsch - Korrelation bedingt noch keine Kausalität.Ich bin angehender Betriebswirt. Unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten besteht momentan das Problem der Deflation. Draghi und Co. möchten daher durch das quantitative easing die Geldmenge massiv erhöhen, um das Zinsniveau weiter zu senken. Dies hat Erhöhungen von Konsum und Investitionen - laut Theorie! - zur Folge, da gilt Y = C + I + G, also Einkommen = Konsum + Investitionen + Staatsausgaben, wobei Konsum aus autonomen Konsum (gegessen wird immer!) + Konsum * verfügbarem Einkommen gilt, sowie I vom Zins beeinflusst wird.
Durch die Steigerung von C + I ergibt sich daher ein höheres Einkommen.
Ich kann Varufakis verstehen, er will auch nur das Beste für sich und GR heraus holen - dafür ist er auch genau der richtige Mann.Hierzu fällt mir nur noch eines ein. Haben wir eigentlich noch eine Position in Deutschland? Oder haben die Krisenländer längst die Macht übernommen? Natürlich steht die Entscheidung nach neuen Geldern zwischen "Die armen Griechen bekommen 380€ Rente" und "Die reichen sind selbst abgewandert". Hilfe wird also benötigt. Fraglich ist allerdings auch hier, ob Deutschland als Vorreiter wirklich überall einspringen muss.
Das ergibt sehr wohl Sinn. Varufakis setzt der EU jetzt das Messer auf die Brust um noch mehr Geld heraus zu ziehen. Die Drachme kann er immer noch einführen - es gibt auch kein vorgegebenes Verfahren zum Euro-Austritt, also kann er es selbst festlegen.Das ergibt so wie es uns verkauft wird alles keinen Sinn. Warum sollte eine links-rechts Regierung mit den Ansagen im Wahlkampf und der Euro-müden Bevölkerung nicht einfach sagen: Entweder ihr akzeptiert unsere Bedingungen oder wir führen wieder unsere Drachme ein?
... Korrelation bedingt noch keine Kausalität.
Kommt darauf an was man denkt, was für Griechenland das beste sei.[...] Ich kann Varufakis verstehen, er will auch nur das Beste für sich und GR heraus holen - dafür ist er auch genau der richtige Mann.![]()
Aus seiner Sicht natürlich.Kommt darauf an was man denkt, was für Griechenland das beste sei.
Wenn er die Drachme einführt bleiben die Schulden in Euro und er kann sich nicht einfach durch Bankrott oder Inflation entschulden.Es wird einen Schuldenschnitt und einen Staatsbankrott geben müssen. Und warum man den jetzt vor sich her schiebt, verstehe ich nicht. Damit der Bankrott noch teurer wird?
Vergiss das - klappt nicht. Die Formel stimmt zwar fast, aber die Folgerungen sind falsch - Korrelation bedingt noch keine Kausalität.
Athen (dpa) - Trickserei-Vorwurf und Pfändungsdrohung: Der Streit um Reparationsforderungen Athens an Berlin spitzt sich zu. Griechenland droht im Streit um Reparationen für den Zweiten Weltkrieg offen mit der Beschlagnahme deutschen Eigentums.
Justizminister Nikos Paraskevopoulos erklärte sich bereit, die Pfändung deutscher Immobilien in Griechenland zu erlauben, sollte es zu keiner Einigung mit Berlin über die Reparationsforderungen kommen. Die Bundesregierung sieht die Entschädigungsfrage dagegen als erledigt an.
«Ich beabsichtige, die Erlaubnis zu geben», sagte Paraskevopoulos im griechischen Fernsehen. Die endgültige Entscheidung werde jedoch die Regierung unter Premier Alexis Tsipras treffen, hieß es.
Deutschland weist die Milliarden-Forderungen Griechenlands aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs weiter strikt zurück. Die Frage von Reparationen und Entschädigungszahlungen sei rechtlich und politisch umfassend sowie abschließend geklärt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Das betreffe all die immer wieder vorgebrachten unterschiedlichen Punkte. «Wir sollten uns auf die Themen der Gegenwart und der hoffentlich guten Zukunft für unsere beiden Länder konzentrieren», betonte Seibert.
Die Drohung von Justizminister Nikos Paraskevopoulos, deutsches Eigentum in Griechenland zu beschlagnahmen, wollte Seibert nicht kommentieren. Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Jäger, ergänzte: «Wir werden in dieser Frage keine Gespräche und Verhandlungen mit der griechischen Seite führen.» Es sollte gemeinsam nach vorne geschaut werden. Eine Emotionalisierung und rückwärtsgewandte Vorwürfe würden bei der Bewältigung der aktuellen Probleme nicht weiterhelfen.
Der höchste Griechische Gerichtshof (Areopag) hatte im Jahre 2000 geurteilt, Griechenland dürfe deutsches Eigentum für Entschädigungen der Hinterbliebenen des Massakers von Distomo pfänden. In dem mittelgriechischen Ort hatte die Wehrmacht im Jahre 1944 ein Massaker mit 218 Opfern verübt. Vor dem Urteil hatte ein Landgericht in der Provinzstadt Livadeia den Hinterbliebenen der Opfer 28 Millionen Euro Entschädigung zugesprochen.
Eine Pfändung des traditionsreichen Goethe Instituts wurde damals vom Justizminister gestoppt. Er berief sich auf einen Artikel des griechischen Strafrechts, wonach der Justizminister die Umsetzung von Gerichtsentscheidungen aufhalten kann, die die Beziehungen zu anderen Staaten gefährden könnten.
Das Thema Reparationen belastet die deutsch-griechischen Beziehungen seit Jahrzehnten. Am Dienstag hatte das griechische Parlament beschlossen, erneut Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg an Berlin zu prüfen. Dazu wurde ein Ausschuss aller Parteien einberufen. Die Debatte wurde vom Parlamentsfernsehen übertragen.
«Damit ehren wir alle Opfer des Zweiten Weltkrieges und des Nazismus (...) sowie des griechischen Widerstandes», sagte Ministerpräsident Alexis Tsipras. «Wir vergessen nicht, dass das deutsche Volk auch unter den Nazis gelitten hat», fügte der griechische Premier hinzu.
Tsipras erinnerte daran, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg «zurecht» mit einem Schuldenschnitt geholfen worden sei, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Seitdem sperrten sich die deutschen Regierungen aber mit «juristischen Tricks», um nicht mit Athen über Reparationen zu reden, sagte er.
Der Oberste Griechische Gerichtshof prüft zurzeit, wie mögliche Reparationsforderungen an Deutschland erhoben werden können. Er stützt sich dabei auf eine erste griechische Studie, die seit Anfang März 2013 vorliegt und als streng geheim eingestuft wird. Die Athener Zeitung «To Vima» hat die Studie jedoch am vergangenen Sonntag veröffentlicht. Die Gesamtansprüche werden darin auf 269 bis 332 Milliarden Euro taxiert.
Nach wochenlanger Funkstille wollen derweil heute Vertreter Griechenlands und der Geldgeber in Brüssel über Reformen und Sparschritte sprechen. Die Gespräche waren seit dem Machtwechsel in Athen Ende Januar unterbrochen gewesen. Deshalb fehlt den Europartnern derzeit ein präziser Überblick zur angespannten Finanzlage in dem Krisenland.
Die Gespräche auf der sogenannten technischen Ebene sind Vorbedingung für die Auszahlung weiterer Hilfsdarlehen an Athen. Ohne weitere Milliarden von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) droht Griechenland in absehbarer Zeit die Staatspleite.
«Wie es genau aussieht, wissen wir nicht», sagte gestern Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Brüssel. Der griechische Staatsminister Alekos Flambouraris richtete unterdessen einen dramatischen Appell an seine Landsleute, ihr Geld aus dem Ausland zurückzubringen.*
«Wir sind in einem Existenzkampf und wir brauchen jeden einzelnen Euro», sagte der Staatsminister im griechischen Rundfunk. Nach Schätzungen haben die Griechen in den vergangenen drei Monaten aus Sorge um ihr Erspartes mehr als 22 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben. Die Geldeinlagen seien auf etwa 150 Milliarden Euro gefallen - das sei der niedrigste Stand seit mehr als zehn Jahren, berichtete die griechische Finanzpresse.
Athen ist nach eigenem Eingeständnis in akuter Finanznot, doch den Geldgebern reichen die bisherigen Reformvorschläge nicht aus, um weitere Hilfen zu gewähren. Zumindest die Ende Januar auf Eis gelegten Gespräche mit den «Institutionen» EZB, EU-Kommission und IWF, früher als Troika bekannt, sollen am Mittwoch wieder anlaufen. Die wichtigsten Verhandlungen sind in Brüssel geplant. Parallel sollten «technische Teams» nach Athen entsandt werden. Seit dem Machtwechsel in Athen Ende Januar fehlen den europäischen Partnern präzise Angaben zu Lage in Griechenland.
Ziel der Gespräche ist der Abschluss des bis Juni verlängerten Rettungsprogramms. Ohne diesen Abschluss können noch bereitstehende Hilfsgelder von insgesamt 7,2 Milliarden Euro nicht fließen.
Während Griechenland Deutschland zu Reparationszahlungen aufruft (Short News berichtete), macht sich die Angst breit, dass Ministerpräsident Tsipras im Ernstfall deutsche Einrichtungen in Griechenland pfänden lässt. Dieses Vorhaben gibt es bereits, wurde jedoch bis jetzt nicht umgesetzt.
Der griechische Justizminister Nikos Paraskevopoulos möchte im Streit um die Reparationsleistungen deutsche Einrichtungen, wie die Deutsche Schule in Athen, das Deutsche Archäologie-Institut und das Goethe-Institut pfänden lassen. Griechenlands Präsident Tsipras hat angekündigt dies auszuführen.
Der Streit um Geldleistungen zwischen Griechenland und Deutschland schwelt bereits mehrere Jahre. Griechenland fordert Entschädigungszahlungen für die Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialismus.
*lach* Na Du kannst Dich ja echauffieren.haben die Griechen den arsch offen?die haben wohl genug kohle von uns bekommen...
lasst das kackland pleite gehen und fertig.wieso glaubt eigentlich jeder das wir für alle verantwortlich sind?
Nee, Du hast es immer noch nicht kapiert.Also um das mal etwas zu klären: Griechenland steht mit dem Rücken an der Wand. Das Land ist bereits mehr als pleite. Sie können jetzt schon nicht mehr ihre Schulden zurück zahlen. Sie sind nach wie vor reformunfähig. Kurz gesagt: Sie sind am total am Arsch. Und das wissen sie auch.
Schönen Dank für den Link. Aber was ist jetzt "nee" und was habe ich nicht kapiert?Nee, Du hast es immer noch nicht kapiert.
https://www.focus.de/finanzen/news/...ch-varoufakis-nimmt-sie-nicht_id_4545912.html
Die Griechen könnten schon Geld auftreiben wenn sie wollten, also stehen sie auch nicht mit dem Rücken zur Wand.Schönen Dank für den Link. Aber was ist jetzt "nee" und was habe ich nicht kapiert?
Ah, ok, da kommen wir der Sache schon näher. Ok, dann sage ich mal zuDie Griechen könnten schon Geld auftreiben wenn sie wollten, also stehen sie auch nicht mit dem Rücken zur Wand.
nur so viel:Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat Berichte dementiert, wonach seinem Land noch in diesem Monat die Pleite droht. "Es gibt absolut kein Liquiditätsproblem", sagte Tsipras heute in Athen nach einem Treffen mit seinem Finanzminister Jannis Varoufakis. Dieser hatte zuvor bereits dem Fernsehsender Alpha TV versichert: "Es gibt kein Problem, die Gelder für Löhne und Renten bereitzustellen."
Auch, wenn Du das sicher nicht so meinst, es hat einen ganz faden Beigeschmack, wenn Du von "den Griechen" spricht. Weder die Vorgängerregierung hat sich so benommen, noch unterstützt ein grosser Teil der Bevölkerung dieses Auftreten. Natürlich haben sie die Regierung gewählt, weil die ihnen versprochen hatte, das Thema anzupacken und anders zu lösen als mit jahrzehntelanger Knechtschaft.Wie auch immer. Die Griechen haben absolut nichts zu verlieren. Im Grunde können sie sich wie die Axt im Walde benehmen und genau das tun sie ja auch. Mit dem Verhalten machen sie sich zwar keine Freunde in der EU, aber ich glaube keine Sekunde daran, dass sie daran interessiert sind.
Da hast Du natürlich völlig recht. Ich meine mit "die Griechen" selbstverständlich die griechische Regierung. Den einzigen Griechen, den ich kenne, der serviert fettgeschwängertes Kokelschwein mit Pommes. Der hat mir noch nie den Mittelfinger gezeigt und ihm geht es finanziell sicherlich besser als seinem Geburtsland.Auch, wenn Du das sicher nicht so meinst, es hat einen ganz faden Beigeschmack, wenn Du von "den Griechen" spricht. [...] Wir möchten ja auch nicht als Deutsche auf Herrn Seehofer und die Bild reduziert werden.