Solangsam drängt sich mir der Gedanke auf das jeder der "Mein Kampf" gelesen hat und die thesen Der Nazi Partei verbreitet in Deutschland das Abitur geschenkt bekommt.

Herzoegchen 90 bekommt bestimmt keinen Job weil er mit so ner Armbinde rumrennt und bei Potentiellen Arbeitgebern sofort nach Jüdisch Bolschewistischen Elementen sucht.
 
Solangsam drängt sich mir der Gedanke auf das jeder der "Mein Kampf" gelesen hat und die thesen Der Nazi Partei verbreitet in Deutschland das Abitur geschenkt bekommt.

Das bekommt jeder der lesen und schreiben und nen paar Dinge auswendig lernen kann, das hat mit Armbinden erst mal wenig zu tun.

Wenn ich prozentual bewerten müsste, würde ich mir 10-15% Verantwortung geben, weil ich hätte tatsächlich mehr tun können. Aber nach andauernden Rückschlägen hat man irgendwann auch keine Lust mehr.
Und 85-90% Schuld daran, dass ein Abiturient nicht erfolgreich ins Berufsleben starten kann, die von aussen, von der Politik, von der Wirtschaft etc. kommen ist immer noch ziemlich viel.
Ist klar das wieder einmal die anderen Schuld sind...
Hör mal auf mit den Fingern auf andere zu zeigen und ändere was an Dir, Du kannst die Welt nicht ändern, nur Dich selbst.

Aber ist schon bequem auf fremde Kosten zu leben, dafür überhaupt nichts zu können, sich alles so richtig schön leicht zu machen und dann über die Schlechtigkeit der Welt herziehen :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Geschichtswissen 6, setzen... :roll:

H****r ist nicht durch eine demokratische Wahl Reichskanzler geworden, sondern durch politische Ränke im Hintergrund. Ud die Wahl nach dem reichstagsbrand war nicht mehr demokratisch...

Die NSDAP wurde gewählt, durch eine "demokratische" Wahl, dass lässt sich nicht abstreiten. Welche Fehler auch immer gemacht wurden, dass Volk stand zum Zeitpunkt der Wahl zu einer Mehrheit hinter dem Programm der NSDAP.

Im politischen Vergleich heute:
Der Bundespräsident wird auch nicht demokratisch gewählt, sondern durch politische Ränke.
Die Parteien werden gewählt, weil die Wähler deren Programm toll finden. Nach der Wahl werden dann aber lediglich ein Teil der Versprechen oder andere nie erwähnte Dinge umgesetzt. Oder wurde irgendjemand von seinem Volksvertreter je persönlich gefragt, was umgesetzt werden soll?
Wurde das Volk je gefragt ob eine Praxisgebühr von 10€ pro Quartal eingeführt werden soll? Nein!
Ziehen wir also den provokanten Vergleich von heute zu damals, is es bis auf den ausgelösten Krieg politisch gesehen gar nicht so anders.
Wir leben in einer gewählten Diktatur. Ist nichts anderes, als die NSDAP, auch eine gewählte Diktatur. Wurden gewählt und haben dann getan, was sie für richtig hielten.
Der einzige Unterschied, Politiker wie Goebbels oder H****r, so böse sie auch gewesen sind, haben es noch verstanden, das Volk auf ihre Seite zu ziehen. Einige hatten vielleicht Angst, aber genauso viele und noch mehr, gingen auf die Propaganda ein.


Solangsam drängt sich mir der Gedanke auf das jeder der "Mein Kampf" gelesen hat und die thesen Der Nazi Partei verbreitet in Deutschland das Abitur geschenkt bekommt.

Herzoegchen 90 bekommt bestimmt keinen Job weil er mit so ner Armbinde rumrennt und bei Potentiellen Arbeitgebern sofort nach Jüdisch Bolschewistischen Elementen sucht.

Ich hoffe, dass ist nicht ernst gemeint^^
Nur, weil man auf die Vergangenheit seines Landes eingeht wird man als Nazi dargestellt.
Nicht alles ist heute schlecht und nicht alles war früher schlecht. Aber es gibt eben 2011 genauso schlechte Sachen wie '39 oder 1185 oder 1543 etc.
Wenn ich jetzt mit Ironie antworten darf:
Am Holocaust waren die Ausländer schuld. H****r war gebürtiger Österreicher, aus deutscher Sicht also ein Ausländer. Im Umkehrschluss gibt das den Nationalsozialisten weiteres Futter für Argumente a la "böse Ausländer"...
Das ist nicht meine Meinung sondern lediglich eine ironische Betrachtungsweise. Ein Ausländer wird zum Synonym für Ausländerfeind.

Denkt mal nach Leute, wir sind mittlerweile global.
Es gibt keine Ausländer. Es gibt keine nationalen Probleme mehr.
Dass heisst aber auch, um wieder aufs Thema zurück zu kommen:
So gut es uns hier in Deutschland derzeit auch gehen mag, wenn Griechenland pleite ist, wenn Irland und Spanien und co. pleite sind, ist das auch Deutschlands Problem und früher oder später wird es uns auch so ergehen wie in diesen Ländern.
Irgendwann bricht jeder Deich. Und die Vorboten sind mittlerweile schon angekommen. Steigende Jugendarbeitslosigkeit, mangelnde Bildung, steigende pro Kopf Verschuldung etc.
 
Es mag vielleicht ein Fehler gewesen sein, einen Ösi zu wählen (Hr. H****r wurde demokratisch gewählt in seinen ersten Jahren, das vergessen viele immer wieder gerne), aber wir haben uns nicht den Versailler Knebelverträgen unterworfen, wir haben lieber fast ganz Europa erobert.

... es war vielleicht ein Fehler einen Ösi zu wählen ... wir haben lieber fast ganz Europa erobert...
Vielleicht mag ein "Ösi", einer der jenigen die damals "mitgewählt" hat oder einer der "erobert" wurde deinen Schrott kommentieren ... ich lass es mal an dieser Stelle :roll:

Zu zweiterem: ...

Wie sollt ich damit auf die Fresse fliegen? :LOL: Deine persönliche Situation ist mir doch völlig egal, ob ich sie nun gut/richtig genug kenne oder nicht. Wer oder was hat 90% Schuld daran dass ein Abiturient nicht ins Berufsleben starten kann? Warum tun es dann so viele Abiturienten trotzdem, wenn 90% der Voraussetzungen nur Hindernisse sind?
Es sollte egal sein wie der Jugendliche drauf ist, was er in der Vergangenheit getan hat oder wie die Noten sind?!?! :ugly: Warum hast du dann überhaupt Abi gemacht, wenn diese drei Dinge egal sein sollten? Jedem Arbeitgeber ist es mit Recht wichtig wie jemand drauf ist (das umfasst eine ganze Menge), was er in der Vergangenheit getan oder gelassen hat und wie seine Noten/Leistungen sind ... ich vermute in der Einstellung liegen wohl deine 10-15% begraben. Aber wir schaufeln hier Off-Topic und die Quote von oben zum Thema dritte Reich ist mir eh Grund genug die Diskussion zu beenden ;)
 
Die NSDAP wurde gewählt, durch eine "demokratische" Wahl, dass lässt sich nicht abstreiten.
Eine Wahl, bei der die stärksten Oppositionsparteien verfolgt oder verboten waren und viele Funktionäre im Gefängnis oder im KZ saßen ist also demokratisch... :think:

Der Bundespräsident wird auch nicht demokratisch gewählt, sondern durch politische Ränke.
Nein, er wird gewählt. Durch die Bundesversammlung. :ugly:

Ziehen wir also den provokanten Vergleich von heute zu damals, is es bis auf den ausgelösten Krieg politisch gesehen gar nicht so anders.
Wir leben in einer gewählten Diktatur. Ist nichts anderes, als die NSDAP, auch eine gewählte Diktatur. Wurden gewählt und haben dann getan, was sie für richtig hielten.
Nein, die NSDAP bzw. H****r beendeten die Demokratie durch die Ermächtigungsgesetze. Der Bundestag wird alle 4 Jahre neu gewählt. das ist keine Diktatur, das nennt man Legilatur...
Der einzige Unterschied, Politiker wie Goebbels oder H****r, so böse sie auch gewesen sind, haben es noch verstanden, das Volk auf ihre Seite zu ziehen. Einige hatten vielleicht Angst, aber genauso viele und noch mehr, gingen auf die Propaganda ein.
Davon gibt es heute immer noch genug. Der unterschied ist, dass heute in paar mehr Menschen ihr Hirn benutzen, bevor sie einfachen Lösungsansätzen vertrauen schenken.

Nur, weil man auf die Vergangenheit seines Landes eingeht wird man als Nazi dargestellt.
nein, wenn man die deutsche Vergangenheit auf solche Art relativiert, stellt man sich selber so dar... :ugly:
 
@darkkurt

Wow, kritisieren kannst du aber gut...
Ich dachte du als Mod hättest zumindest die Kompetenz, auf entschärfenden Beitrag von mir einzugehen, statt weiter anzustacheln^^
Mir ist egal, was die Leute von mir halten, ich hab meine Meinung. Und die ist zumindest für mich persönlich richtig. Ihr könnt drauf eingehen oder es lassen, aber einfach anfangen zu kritisieren, ohne nen Plan zu haben und zudem nicht auf den eigentlichen Kern des Beitrags einzugehen ist einfach inkompetent und zeigt Intoleranz und Blindheit. Manche scheinen nur das zu sehen, was sie sehen wollen.

Denkt mal nach Leute, wir sind mittlerweile global.
Es gibt keine Ausländer. Es gibt keine nationalen Probleme mehr.
Dass heisst aber auch, um wieder aufs Thema zurück zu kommen:
So gut es uns hier in Deutschland derzeit auch gehen mag, wenn Griechenland pleite ist, wenn Irland und Spanien und co. pleite sind, ist das auch Deutschlands Problem und früher oder später wird es uns auch so ergehen wie in diesen Ländern.
Irgendwann bricht jeder Deich. Und die Vorboten sind mittlerweile schon angekommen. Steigende Jugendarbeitslosigkeit, mangelnde Bildung, steigende pro Kopf Verschuldung etc.
 
Nein, er wird gewählt. Durch die Bundesversammlung. :ugly:

Diese "Wahlen" sind doch politische Ränkespielchen in Reinkultur... Ungefähr genauso demokratisch wie die EU, deren Kommisionen auch nicht gewählt werden...

Der Bundestag wird alle 4 Jahre neu gewählt. das ist keine Diktatur, das nennt man Legilatur...

Wobei man sich eigentlich nur zwischen Pest und Cholera entscheiden kann... (So kommt es mir immer mehr vor)... Eine Demokratie bei der man nur zwischen Rot-Grün- (und vielleicht dunkelrot) und Schwarz-gelb zu wählen hat und deren Unterschiede auch kaum festzustellen sind, ist nicht wirklich von Nöten... In Spanien registrieren die jüngeren Leute schon, dass es eigentlich egal ist, wen man wählt... Und bei uns ist es auch so... In 2 Jahren wird es wieder eine große Koalition geben oder Rot-grün... Na superduper... Und dann spätestens in 8 Jahren wieder Schwarz-gelb... Warum also wählen?! Beschissen wird man von beiden Lagern und die Interessen des eigenen Landes werden verkauft...
 
Diese "Wahlen" sind doch politische Ränkespielchen in Reinkultur... Ungefähr genauso demokratisch wie die EU, deren Kommisionen auch nicht gewählt werden...
Die letzte Präsidentenwahl hast du aber mitverfolgt, oder? :roll:

Warum also wählen?! Beschissen wird man von beiden Lagern und die Interessen des eigenen Landes werden verkauft...
Es ist leicht, über die "Interessen des Landes" zu jammern - keiner legt sie fest.

:yawn:
Mir ist egal, was die Leute von mir halten, ich hab meine Meinung. Und die ist zumindest für mich persönlich richtig. Ihr könnt drauf eingehen oder es lassen, aber einfach anfangen zu kritisieren, ohne nen Plan zu haben
Keinen Plan zu haben... :LOL::LOL::LOL: YMMD!
und zudem nicht auf den eigentlichen Kern des Beitrags einzugehen ist einfach inkompetent und zeigt Intoleranz und Blindheit. Manche scheinen nur das zu sehen, was sie sehen wollen.
Ich gehe auf die Teile deines Beitrags ein, die nachweislich falsch oder zumindest sträflich ungenau sind. Wenn dir das nicht passt, bist du in jeglichem Diskussionsforum falsch.
 
Die EU ist die neuste Produktentwicklung aus 60 Jahren Demokratur. :ugly:
Es ist tatsächlich so, dass die gewählte Partei nicht die Interessen eines Wählers oder einer großen Gruppe ihrer Wähler vertritt. Aktuell bestes Beispiel ist die FDP, die zwar Steuersenkungen versprochen hat, aber nicht umgesetzt hat. Dafür versinkt sie jetzt eben in der Bedeutungslosigkeit.
 
Die letzte Präsidentenwahl hast du aber mitverfolgt, oder? :roll:

Ich gehe auf die Teile deines Beitrags ein, die nachweislich falsch oder zumindest sträflich ungenau sind. Wenn dir das nicht passt, bist du in jeglichem Diskussionsforum falsch.

Demokratie bedeutet, dass das Volk einen oder mehrere Vertreter ernennt, welche die Interessen des Volkes vertreten.
Wenn man nun einen Vertreter wählt, dieser aber danach die Interessen nicht vertritt, ist das dann Demokratie oder Diktatur? Eher zweiteres, oder, obwohl demokratisch gewählt. Uns wird diktiert, was wir zu tun haben.
Ebenso die "indirekten" Wahlen, jene Präsidentenwahlen oder Wahlen zur EU, hier wurde nie ein Wähler aufgefordert zur Urne zu gehen, es ging alles von den Politikern aus. Und vor allem die letzte Präsidentenwahl ist dafür bestes Beispiel, der Kandidat der als Favorit des Volkes galt, wurde nicht gewählt.

Ob nun deine Beiträge falsch oder sträflich ungenau sind, oder ob meine es sind, liegt wohl im Auge des Betrachters.
Ich sage, wir haben keine wirkliche Demokratie.
Du hingegen behauptest das Gegenteil, wer nun verblendet ist, kann man doch eh nur hinterher sagen.
Wesentlich intelligenter wäre es jetzt von dir, nicht weiter auf das Offtopic einzugehen, sondern zurück zum Thema zu finden, ich habe es versucht, aber das wird von dir Moderator ja nicht gewürdigt.
Und eigentlich ist das doch deine Aufgabe, oder? So interessant eine Diskussion auch ist, wenn sie sich off topic bewegt, sie wieder ins topic zurück zu bringen...

Mach dich bitte nicht noch lächerlicher.

Ich geb dir noch mal ne Chance *lach*

"Denkt mal nach Leute, wir sind mittlerweile global.
Es gibt keine Ausländer. Es gibt keine nationalen Probleme mehr.
Dass heisst aber auch, um wieder aufs Thema zurück zu kommen:
So gut es uns hier in Deutschland derzeit auch gehen mag, wenn Griechenland pleite ist, wenn Irland und Spanien und co. pleite sind, ist das auch Deutschlands Problem und früher oder später wird es uns auch so ergehen wie in diesen Ländern.
Irgendwann bricht jeder Deich. Und die Vorboten sind mittlerweile schon angekommen. Steigende Jugendarbeitslosigkeit, mangelnde Bildung, steigende pro Kopf Verschuldung etc.
"
 
Ihr schweift aber ganz schön vom Thema ab :roll:.

Ob nun Demokratie oder nicht oder was auch immer, dazu wäre es mit Sicherheit angemessen, dies in einem entsprechenden neuen Thread zu diskutieren. Hier geht es aber in erster Linie um "Euro-Krise und mögliche Staats-Bankrotte".

Ich fürchte die Europolitiker müssen demnächst irgendwie handeln. Nach meinen Informationen soll es ja bereits im Juni zu einer Umschuldung kommen. Mal sehen was daraus wird.

Interessant ist auch, wer dann die Banken rettet, die Griechenland zu hohen Zinsen Geld geliehen haben. Bestimmt sind auch hier wieder Banken involviert, die "too big to fail" sind.
 
Wenn man ständig System-relevante Banken retten muss, dann hat es das System auch verdient unterzugehen. So läuft das nunmal in der Marktwirtschaft...
 
Interessant ist auch, wer dann die Banken rettet, die Griechenland zu hohen Zinsen Geld geliehen haben. Bestimmt sind auch hier wieder Banken involviert, die "too big to fail" sind.
Ist doch klar. Wer hat denn die Bürgschaften für die griechischen Staatsschulden abgegeben?

Die Schweizer räumen übrigens gerade mit einer viel zitierten urban legend auf. Es ist faktisch so, dass die Exporte ansteigen und gleichzeitig die Währung aufwertet.
Die Widerstandsfähigkeit ist fast unglaublich
 
Ich habe daraus den Schluss gezogen, dass die allgemeine Zufriedenheit, die nach dem Aufschwung kam, durch Krisen und Konflikte im letzten "Jahrzehnt des Terrors" (jaja, aus deiner Sicht mal wieder aufgepusht, in Deutschland sind ja noch keine U-Bahnen in die Luft geflogen) immer weiter den Bach runter ging.
In Deutschland gibt es seit 50 Jahren Anschläge terroristischer Gruppen. Das ist nichts Neues, das Stichwort RAF sollte Dir genug dazu liefern.

Gerne doch, ich bin seit 3 Jahren auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle und bekomme mit meinem Abitur nur Absagen
Woran liegt das? Was willst Du werden, in welcher Gegend in Deutschland und welcher "Mangel" (ausser Geschichtskenntnissen) liegt vor, von dem Du noch nichts gesagt hast. Wer ist daran schuld, dass Du keinen Platz findest? Warum studierst Du nicht, wenn Du seit Jahren nichts findest?

aber mir fehlt es an nichts, da, und die Frechheit erlaube ich mir jetzt mal, DU mich durch deine Sozialabgaben finanzierst, Hartz4 sei dank. Aber meckern kannst du ja jetzt nicht
Wieso sollte ich meckern. Hast Du irgendwo gelesen, ich hätte was gegen Hartz IV? Mir wäre eine Art Grundeinkommen zwar lieber, aber Hartz IV sorgt wenigstens dafür, dass niemand verhungern muss in Deutschland.

die Bänker finanzierst du ja auch gerne mit, durch deine Steuern (wo sonst kommt das Geld sonst her?)
Naja, Bänker werden in der Regel von ihrem Arbeitgeber bezahlt, der das Geld bei Kunden erwirtschaftet. Aber das weißt Du sicher, Du willst nur polemisieren. Such doch mal Zahlen, wieviel Geld die "Banken" den Steuerzahler so kosten und wieviel der Staat bisher abschreiben konnte von seinen "Investitionen" und rechne das mal gegen die Steuererträge.

Mach das aber nicht bei Dir selber.

und nur weil die Einkommenssteuer nicht erhöhtr wurde, heisst des nicht, dass dir der Staat nicht an anderer Stelle das Geld aus der Tasche zieht, respektive an anderer Stelle Asugaben einspart (ich sag nur Bildungssystem, da wäre das Geld besser aufgehoben gewesen, als bei Lehman)
Der Staatshaushalt steigt jedes Jahr und die mit Abstand meisten Kosten landen bei sozialen Dingen (2010 sogar 20 Mrd. mehr als 2009), was meinst Du also? Wenn Du über falsche Ausgabenpolitik redest, warum erwähnst Du nicht die 80 Mrd. die jedes Jahr aus Steuergeldern an die Rentner gehen, währen die bei der Bildung nicht besser aufgehoben?

Ich würde auch lieber ne Ausbildung machen, statt auf ALGII zu hängen, aber solange ich nur Absagen bekomme, ist das Leben so auch nicht unangenehm ;-)
Wie gesagt, Deine persönliche Situation auf "ich bewerbe mich seit drei Jahren und bekomme nur Absagen" zu reduzieren reicht mir nicht. Das hat garantiert Gründe und evtl. solltest Du davon mal was erzählen.

Marty
 
In Deutschland gibt es seit 50 Jahren Anschläge terroristischer Gruppen. Das ist nichts Neues, das Stichwort RAF sollte Dir genug dazu liefern.

Woran liegt das? Was willst Du werden, in welcher Gegend in Deutschland und welcher "Mangel" (ausser Geschichtskenntnissen) liegt vor, von dem Du noch nichts gesagt hast. Wer ist daran schuld, dass Du keinen Platz findest? Warum studierst Du nicht, wenn Du seit Jahren nichts findest?

Lieber Marty, RAF sagt mir was, wenn auch vor meiner Zeit gewesen, aber deshalb stand das "Jahrzehnt des Terrors" auch in Anführungszeichen. Mir ist auch bewusst, dass wir in Deutschland noch keine ernsthaften Anschläge von Terroristen hatten, entgegen Ländern wie den USA oder GB.
Dennoch finde ich es eine Hausnummer größer, über 3000 Menschen umzubringen, statt nur den ein oder anderen Politiker bzw. "Bonzen"...
Und wegen der RAF sind auch nicht alle westlichen Staaten in ein fremdes Land einmarschiert.
Die Verhältnismäßigkeit macht es eben aus. Aber da kann man viel drüber diskutieren.
Und das ich persönlich keine Ausbildung finde, liegt sicher auch an der Krisenzeit, wenn auch nicht nur daran, es ist wohl ein Cocktail aus allem. Meine persönlichen Gründe gehen jedoch keinen was an und würden auch zu sehr off topic gehen, nur so viel, studieren kann ich nicht, da ich, wie einige kein Anrecht auf Bafoeg bzw. volles Bafoeg habe, desweiteren nicht auf Unterstützung aus dem Elternhaus bauen kann und wenn ich mein Studium durch Arbeit finanzieren müsste, dann kann ichs gleich vergessen. Bei den Lebenshaltungskosten heutzutage muss man sich entscheiden: Vollzeitjob oder Vollzeitstudium, beides gleichzeitig geht nicht.
Somit, Studium ist zu teuer. Sry, aber ist so. Wir sind da mittlerweile fast wie in Amerika, wer ohne Ersparnisse rein geht, kann sichs nicht leisten und in dem Falle ist ansparen nicht Sache der Kids sondern der Eltern.
 
studieren kann ich nicht, da ich, wie einige kein Anrecht auf Bafoeg bzw. volles Bafoeg habe, desweiteren nicht auf Unterstützung aus dem Elternhaus bauen kann und wenn ich mein Studium durch Arbeit finanzieren müsste, dann kann ichs gleich vergessen

Entschuldige bitte, ich muss meine Aussage also revidieren: Du lebst also lieber von Hartz IV und wartest noch ein paar Jährchen auf einen Ausbildungsplatz, weil das ja vom Staat finanziell unterstützt wird? Ein Studium kommt nicht in Frage, weil man das vom Staat nicht bezahlt bekommt... Und Du wunderst Dich, warum Deutschland so viel Geld ausgibt.

Somit, Studium ist zu teuer. Sry, aber ist so. Wir sind da mittlerweile fast wie in Amerika, wer ohne Ersparnisse rein geht, kann sichs nicht leisten
Ich habe mehrere Ex-Azubis und Mitspieler im Sportverein, die genau diese Situation haben, die arbeiten abends an der Tankstelle und finanzieren damit ihr gesamtes BWL-Studium.

Aber wie gesagt: Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich halte es nur für "Elefant und Porzellanladen", sich über staatliche Hilfen für Banken und andere EU-Länder aufzuregen, sich selber aber völlig kritiklos vom Staat unterstützen zu lassen, weil etwas anderes ja "zu anstrengend" wäre.

Marty
 
Marty es ist nicht gerade verantwortungsvoll, den schwarzen Peter einfach bestimmte Gruppen zuzuweisen. Es sind nicht die bösen Rentner oder die bösen Hartz4-Empfänger, die uns in die Lage gebracht haben, dass Staaten nun die Schulden anderer Staaten übernehmen (müssen?), um (scheinbar) nicht selbst pleite zu gehen.

Man macht es sich ziemlich einfach, wenn man Sozialtransferbezieher dafür verantwortlich macht. Es gibt viele Menschen, die wirklich ehrenwert ihrer Tätigkeit nachgehen. Auch die Rentner haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es uns heute so gut geht wie nie zuvor in der Geschichte.

Der wirtschaftliche Prozess und die daraus bezogene Effizienz macht es außerdem erforderlich, dass es mehr Arbeitslose gibt. Schon allein durch die Ersetzung von Arbeitskräften durch Maschinen.

Das eigentliche Problem welches wir heutzutage jedoch haben ist, dass die Banken ihren Schrott den Steuerzahler aufgebürdet haben. Die haben sich verzockt mit "Schrottpapieren" und übernehmen nicht die Haftung für ihre Spielchen.

Der größte Teil der Menschen in unserem Umkreis sind Opfer, Opfer eines völlig aus den Fugen geratenen Krebsgeschwürs.

Wenn es eine Möglichkeit gäbe, den Schaden zu begrenzen, dann müsste man sich für das kleinere Übel entscheiden. Welches dies im Einzelnen ist, sei gut überlegt, da es weitreichende Folgen haben kann. Am schlimmsten trifft es jedoch immer die Menschen, die brav ihre Abgaben an den Staat bezahlt haben. Die Haftung für Spekulation darf aber nicht verschwinden.

Die Euro-Krise ist schon längst zur Systemkrise geworden. Die Banken haben wenig bis überhaupt kein Eigenkapital mehr. Fällt eine Bank, kann dies auch Folgen für die nächste Bank haben etc.

Die Privatbanken haben sich Geld untereinander geliehen und dadurch Wertschöpfung betrieben. Dies viele Geld, welches nun mit Waren und Dienstleistungen hinterlegt werden soll, bricht nun auf. Man sieht das an steigenden Inflationsraten (Gelddrucken).
 
Marty es ist nicht gerade verantwortungsvoll, den schwarzen Peter einfach bestimmte Gruppen zuzuweisen.

Ich glaube, Du hast Marty nun gar nicht verstanden.

Er stellte nur die Frage, wenn Bürger Finanzhilfen verlangen, warum dann nicht auch Unternehmen Finanzhilfen erwarten können.

Hier wurde ausgeführt, dass, würde man an die Bürger bzw. den Finanzleistungen gehen, es zu bürgerkriegsähnlichen Situationen kommen würde.

Nur keiner denkt mal logisch weiter:
Was wäre denn passiert, wenn die Banken Pleite gegangen wären?
Kein Schwein hätte mehr Kohle gehabt, mit den bekannten Folgen: Schwarzmarkt, Kriminalität etc.

Was Du schwadronierst, von Systemkrise und mehr Arbeitslosen ist schlicht und ergreifend eine Ansammlung von Parolen, oder warum haben wir aktuell so viele Arbeitnehmer wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr?

gruss kelle!
 
Hier wurde ausgeführt, dass, würde man an die Bürger bzw. den Finanzleistungen gehen, es zu bürgerkriegsähnlichen Situationen kommen würde.

Genau das ist doch gerade in Griechenland, Spanien, Portugal und Irland zu sehen.
Griechenland bekommt nun von der EU ein regelrechtes Streichkonzert aufdiktiert. Rentenkürzungen, Privatisierungen, Sozialabbau, Verkauf von Staatsbesitz, länger arbeiten,...
Nicht umsonst haben wir in Griechenland täglich wütende Bürger auf der Straße. Davon hört man aber in den Medien fast nichts. Generalstreik 1).

In Spanien sieht es ähnlich aus. Diese Länder müssen nun die ehrlichen Bürger zur Kasse bitten. Derjenige der zu dem wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen hat, nämlich der kleine Mann darf zahlen.


Nur keiner denkt mal logisch weiter:
Was wäre denn passiert, wenn die Banken Pleite gegangen wären?
Kein Schwein hätte mehr Kohle gehabt, mit den bekannten Folgen: Schwarzmarkt, Kriminalität etc.

Gar nichts wäre passiert, hätte man die Einlagen der Unternehmen und der Sparer geschützt. In unserer Marktwirtschaft muss es Insolvenzen geben und das was nun passiert ist, ist die Haftungsübernahme durch den Steuerzahler. Da teile ich ganz klar die Auffassung von Prof. Wilhelm Hankel.

Was Du schwadronierst, von Systemkrise und mehr Arbeitslosen ist schlicht und ergreifend eine Ansammlung von Parolen, oder warum haben wir aktuell so viele Arbeitnehmer wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr?

gruss kelle!

Da muss man aber genau hinsehen. Die meisten dieser Arbeitnehmer arbeiten heutzutage im Niedriglohnsektor. Außerdem muss man genau gucken, wer eigentlich als Arbeitsloser bezeichnet wird und wer nicht. Das müsste man genauer überprüfen dazu kann ich nichts sagen.
 
Marty es ist nicht gerade verantwortungsvoll, den schwarzen Peter einfach bestimmte Gruppen zuzuweisen.
Wie gut, dass ich das nicht mache, oder? :D

Es sind nicht die bösen Rentner oder die bösen Hartz4-Empfänger, die uns in die Lage gebracht haben, dass Staaten nun die Schulden anderer Staaten übernehmen (müssen?), um (scheinbar) nicht selbst pleite zu gehen.
Sicher nicht. Und ich habe auch gar nicht vor, sie in diese Ecke zu rücken. Aber wenn über die enorme Verschuldung Deutschlands gesprochen wird, dann muss man erwähnen dürfen, dass diese Verschuldung resultiert aus einem enormen Sozialstaat mit all seinen Errungenschaften. Das kostet eben.

Und ich finde es eben zu kurz gedacht, nun zu behaupten, dieser Schuldenberg läge an irgendwelchen Bürgschaften oder Finanzhilfen.

Ich bin in einer Gewerkschaft und Betriebsrat, also eigentlich weit davon weg, soziale Errungenschaften in Frage zu stellen. Aber ich bin auch weit davon weg, eine Rettung einer Bank als per Definition böse zu deklarieren.

Auch die Rentner haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es uns heute so gut geht wie nie zuvor in der Geschichte.
Richtig, und dafür sollen sie auch eine gute Rente bekommen. Aber wenn man argumentiert, der Staat könnte sich seine Ausgaben heute nicht mehr leisten, dann muss man auch erwähnen, dass es eben diese Versorgung der Rentner ist, die unsere Kinder in die Schuldenfalle treibt.

Es nützt mir nichts, wenn mein Opa seinen verdienten Ruhestand auf Mallorca verbringen kann, weil er so viel Rente bekommt, meine Söhne aber froh sein können, wenn sie in dem Alter noch was zu Essen haben werden, weil alles Geld des Staates für Zinsen draufgeht.

Der wirtschaftliche Prozess und die daraus bezogene Effizienz macht es außerdem erforderlich, dass es mehr Arbeitslose gibt. Schon allein durch die Ersetzung von Arbeitskräften durch Maschinen.
Wie erklärst Du dann den derzeit historischen Höchststand an Erwerbstätigen in Deutschland?

Das eigentliche Problem welches wir heutzutage jedoch haben ist, dass die Banken ihren Schrott den Steuerzahler aufgebürdet haben. Die haben sich verzockt mit "Schrottpapieren" und übernehmen nicht die Haftung für ihre Spielchen.
Wer ist denn "die Banken"? Wem gehören denn "die Banken" und wer müsste also dafür haften?

Wie hätte es denn laufen sollen? Die Commerzbank meldet offiziell Insolvenz an, der Insolvenzverwalter stellt fest "keine Masse vorhanden". Alle Gelder der Anleger sind weg. Der Bankensicherungsfonds stellt fest, dass man zwar immer grosse Sprüche gemacht "Das Geld ist sicher, es gibt ja einen Sicherungsfonds", aber es ist nicht genug Geld darin. Also wird bei den Teilnehmern des Fonds nachgefordert, was machbar ist. Das treibt dann die Dresdner in die Insolvenz, weil die mal nicht eben 20 Mrd. rumliegen haben.

Am Ende erwischt es dann die deutsche Bank, die Volksbanken etc., einzig die Sparkassen bleiben übrig. Gläubiger (also Sparer etc.) verlieren ihre Ersparnisse, das Bankensystem ist tot und wir fangen noch mal von vorne an.

Ist das die Verantwortung der Banken, die du meinst haben zu wollen?

Die Haftung für Spekulation darf aber nicht verschwinden.
Haftung für diese Summen kann nun mal niemand übernehmen. Du kannst die Vorstände ja erschiessen oder aufhängen, da Geld kommt daher nicht wieder. Es hat längst jemand anderes.

Aber hast Du Dich mal gefragt, wer das ganze Geld bekommen hat, was bei den Banken fehlt? Ursprünglich waren es doch alles geplatzte Immobilienkredite, also Geld, wovon sich (meist) ein US-Amerikaner ein Haus gebaut hat. Der hat das Geld doch bekommen, nicht die Bank. Die Bank hat es ihm geliehen.

Die Euro-Krise ist schon längst zur Systemkrise geworden. Die Banken haben wenig bis überhaupt kein Eigenkapital mehr. Fällt eine Bank, kann dies auch Folgen für die nächste Bank haben
Und Du möchtest jetzt Banken nicht mehr unterstützen?

Man sieht das an steigenden Inflationsraten (Gelddrucken).
Und solange man den Kreislauf, der schon jahrhundertelang so betrieben wird von Staaten, kennt, weiß man auch, wie man dagegen vorsorgt. Es helfen nur Sachwerte.

Marty