Speziell für Griechenland ist das nicht der Fall, weil sie ihre Rohstoffe auch nach einer Abwertung teuer in Euro oder Dollar kaufen müssen. Die Reduktion des Herstellungspreises geht da nur über die Lohnkosten. Und die könnte man auch reduzieren, ohne das man eine Drachme wieder einführt. Beides wird den Arbeiter Geld kosten.Wenn sie ihre Währung aber belibig nach Bedarf abwerten können sind Sie auf dem Weltmarkt eher Konkurrenzfähig weil ihre Ware "günstiger" ist.
Aber doch nur, wenn die Menschen dort real weniger verdienen.Es gehen vermutlich mehr Touristen nach Griechenland wenn man dort relativ günstig Urlaub machen können.
Das ist mir zu polemisch. Wenn ich mir ein Haus auf Pump kaufe und dann die Raten nicht mehr zahlen kann, darf ich mich nicht darüber beschweren, dass die Bank mir vorschreiben will, wie ich mit dem Vermögen umzugehen habe. Wer hat Griechenland denn gezwungen, soviele Schulden zu machen?Und dass wohl wichtigste Sie haben mehr oder weniger wider einen souveränen Staat und müssen sich nicht das Gelaber von ein paar Idioten aus Brüssel anhöhren und befolgen.
Solange die Deutschen 5 Bio. Euro an Geldvermögen besitzen, die man notfalls durch Steuern einziehen kann, kann von "hochverschuldet" wohl kaum eine Rede sein.Auch Deutschland ist hoch verschuldet und müsste eigentlich sparen, da aber irgendeine Ratingagentur die Deutschen als emsiges Volk eingeschätzt hat, können wir weiter Kredite bekommen und uns noch mehr verschulden, bis die Blase platzt.
Das ist das, was ich den Griechen empfehlen würde: Eine Vermögenssteuer.
Ich kenne Unternehmen, die machen seit 200 Jahren nichts anderes. Die investieren diese Geld und holen mehr Rendite aus dem geliehenen Geld als sie selber Zinsen zahlen. Schulden machen ist nur dann schlecht, wenn es Konsumschulden sind.Es muss ein massives globales Umdenken statt finden, niemand kann dauerhaft auf Pump leben.
Marty
