Wenn sie ihre Währung aber belibig nach Bedarf abwerten können sind Sie auf dem Weltmarkt eher Konkurrenzfähig weil ihre Ware "günstiger" ist.
Speziell für Griechenland ist das nicht der Fall, weil sie ihre Rohstoffe auch nach einer Abwertung teuer in Euro oder Dollar kaufen müssen. Die Reduktion des Herstellungspreises geht da nur über die Lohnkosten. Und die könnte man auch reduzieren, ohne das man eine Drachme wieder einführt. Beides wird den Arbeiter Geld kosten.

Es gehen vermutlich mehr Touristen nach Griechenland wenn man dort relativ günstig Urlaub machen können.
Aber doch nur, wenn die Menschen dort real weniger verdienen.
Und dass wohl wichtigste Sie haben mehr oder weniger wider einen souveränen Staat und müssen sich nicht das Gelaber von ein paar Idioten aus Brüssel anhöhren und befolgen.
Das ist mir zu polemisch. Wenn ich mir ein Haus auf Pump kaufe und dann die Raten nicht mehr zahlen kann, darf ich mich nicht darüber beschweren, dass die Bank mir vorschreiben will, wie ich mit dem Vermögen umzugehen habe. Wer hat Griechenland denn gezwungen, soviele Schulden zu machen?

Auch Deutschland ist hoch verschuldet und müsste eigentlich sparen, da aber irgendeine Ratingagentur die Deutschen als emsiges Volk eingeschätzt hat, können wir weiter Kredite bekommen und uns noch mehr verschulden, bis die Blase platzt.
Solange die Deutschen 5 Bio. Euro an Geldvermögen besitzen, die man notfalls durch Steuern einziehen kann, kann von "hochverschuldet" wohl kaum eine Rede sein.

Das ist das, was ich den Griechen empfehlen würde: Eine Vermögenssteuer.

Es muss ein massives globales Umdenken statt finden, niemand kann dauerhaft auf Pump leben.
Ich kenne Unternehmen, die machen seit 200 Jahren nichts anderes. Die investieren diese Geld und holen mehr Rendite aus dem geliehenen Geld als sie selber Zinsen zahlen. Schulden machen ist nur dann schlecht, wenn es Konsumschulden sind.

Marty
 
Ich kenne Unternehmen, die machen seit 200 Jahren nichts anderes. Die investieren diese Geld und holen mehr Rendite aus dem geliehenen Geld als sie selber Zinsen zahlen. Schulden machen ist nur dann schlecht, wenn es Konsumschulden sind.

Das ist ähnlich wie ein Hauskauf, wenn die dadurch entstehende Rendite (beim privaten Hauskauf das Einsparen der Miete) und die Einnahmen der Investition die Ausgaben durch Kredit und Zinsen decken, dann ist es doch vollkommen in Ordnung, Fakt ist doch allerdings mittlerweile, dass selbst die damaligen Hauptkreditgeber USA selbst ihre Ausgaben nicht mehr decken können.
Ich sage immer noch, auf Pump leben kann dauerhaft nicht gut gehen. Man kann nicht nach belieben jedesmal irgendwo einen Kredit aufnehmen oder Finanzmittel aus dem nichts zaubern (oder ist Währung immer noch zu 100% mit materiellen Gütern gedeckt? Früher lief es mal über Goldreserven, aber das trifft heute wohl nicht mehr zu, zumindest nicht zu 100%).
Es muss ein Umdenken statt finden oder wir sind bald alle Chinesen (der einzige größere Staat der mir bekannt ist, der keine nennenswerten Schulden hat, im Gegenteil, wenn sie ihre Kredite/Anleihen einfordern würden, könnten sie die USA locker zu fall bringen, weil diese dann nicht mehr zahlungsfähig wären)
 
Bisschen kurz gedacht oder ... die Wirtschaft lebt aber eben auch mit und von Schulden/Krediten/Zinsen ... und wie es China erginge wenn die USA wirtschaftlich am Boden läge, ist auch mit einem "die könnten sie locker zu Fall bringen" etwas zu schnippisch dargestellt. Die Volkswirtschaften sind miteinander verknüpft und von einander abhängig.
 
Bisschen kurz gedacht oder ... die Wirtschaft lebt aber eben auch mit und von Schulden/Krediten/Zinsen

Nein, die Wirtschaft lebt von Naturalien und von Arbeitskraft. Währung ist nur ein einheitliches Mittel um Arbeitskraft und Naturalien zu verbinden. Und im Prinzip ist es auch gut so, wer will schon nen Webentwickler mit Eiern bezahlen?
Wenn allerdings mit Währung spekuliert wird und die Währung jeglichen Grundlagen von Arbeitskraft und Naturalie entflieht, dann geht Wirtschaft kaputt. Das hat nichts mit Schulden, Zinsen, Krediten zu tun.

Was das Beispiel mit China und USA angeht, so sollte es exemplarisch sein. Die meisten denken immer noch die USA wären Weltmacht, die USA bestimmen immer noch die Finanzpolitik, die wahren Herrscher sind dagegen China, weil sie die USA finanziell in der Hand haben und Russland, wegen seinen Rohstoffvorkommen. Der nahe Osten mit seinem Öl ist nicht zu berücksichtigen, da die Gegend weniger stabil ist als Russland.
Desweiteren ist es doch so, dass jeder Kreditgeber seinen Schuldnern eine gewisse Zahlungsfähigkeit gewährleistet, damit schön weiter Zinsen gezahlt werden. Es ist also unlogisch, das China einfordert, aber wenn sie sich entschliessen würden, dann wäre die USA am A****, wie jeder private Kreditnehmer auch, der nicht zahlen könnte und bei dem dann die Inkassoeintreiber vor der Tür stehen.

Das Problem liegt einfach darin, dass das Finanzsystem in den letzten 100 Jahren immer mehr auf Spekulation aufbaute, als auf realen Grundlagen.
Deshalb hat nicht nur Griechenland ein Finanzproblem, welches nicht dadurch gelöst wird, dass Griechenland aus der EU austritt, sonder sehr viel mehr Staaten dieser Erde, es ist kein EU-Problem, sondern ein Weltproblem, ausgehend von der USA.
 
Solange die Deutschen 5 Bio. Euro an Geldvermögen besitzen, die man notfalls durch Steuern einziehen kann, kann von "hochverschuldet" wohl kaum eine Rede sein.
Naja, die Guthaben der einen sind die Schulden der anderen. :roll:

Besser als der Griechenaustritt wäre der Austritt Deutschlands. Das übersteigt aber mit Sicherheit die Fähigkeiten der Politiker und Eliten.
 
Fakt ist doch allerdings mittlerweile, dass selbst die damaligen Hauptkreditgeber USA selbst ihre Ausgaben nicht mehr decken können.
Die USA haben aktuell ca. 14 Bio. Dollar Schulden, das ist eine Summe, die nicht mehr rückzahlbar ist. Deshalb laufen auch die Dollar-Druckmaschinen auf Vollgas.

Das ist aber eine Situation, die mit der deutschen nicht vergleichbar ist. Auch wenn Deutschland im Moment dabei ist, seine vorsichtige Politik aufzugeben, bisher lagen die Kreditaufnahmen nie so massiv über den Investitionen.

Ich sage immer noch, auf Pump leben kann dauerhaft nicht gut gehen. Man kann nicht nach belieben jedesmal irgendwo einen Kredit aufnehmen oder Finanzmittel aus dem nichts zaubern
Die ganze Welt hat doch Schulden. Bei wem eigentlich. Wem schulden denn die USA 14 Bio. Dollar? Wem schulden die öffentlichen Haushalte die laut Schuldenuhr aktuell knapp 2 Bio. Euro?

Den Banken und Bürgern dieser Staaten. Und sollten die Staaten zahlungsunfähig werden, dann werden die Banken und Bürger die Kredite abschreiben müssen. Oder es wird durch gesteuerte Inflation der Wert der Schulden reduziert.

Du hast aber sicher Recht, dass das kein natürlicher und dauerhafter Zustand sein darf. In guten Zeiten muss man den Haushalt drehen und Einnahmen schaffen um Schulden abzubauen. Das ist aber nicht möglich, weil die Forderungen der Bürger so hoch sind, das man Ausgaben nicht reduzieren kann.

Eine Haushaltssanierung wäre doch morgen problemlos möglich. Hartz IV abschaffen, die staatlichen Zuschüsse zur Rente abschaffen und schon ist Deutschland saniert und spart 70 Mrd. Euro pro Jahr... Aber wollen wir das?

Es muss ein Umdenken statt finden oder wir sind bald alle Chinesen (der einzige größere Staat der mir bekannt ist, der keine nennenswerten Schulden hat, im Gegenteil, wenn sie ihre Kredite/Anleihen einfordern würden, könnten sie die USA locker zu fall bringen, weil diese dann nicht mehr zahlungsfähig wären)
Die USA ist immer zahlungsfähig, sie druckt die Weltwährung. Wenn die Chinesen Ihre 3 Bio. Dollar fordern, dann werden die gedruckt und in einem Schiff geliefert, kostet die USA nur das Papier.

Besser als der Griechenaustritt wäre der Austritt Deutschlands. Das übersteigt aber mit Sicherheit die Fähigkeiten der Politiker und Eliten.
Das muss aber einvernehmlich mit der EU passieren. Wenn das nicht passiert, dann gibt es wieder Strafzölle etc. und schon ist Deutschland wirtschaftlich isoliert, das wäre eine Katastrophe für unser Exportland.

Marty
 
Eine Haushaltssanierung wäre doch morgen problemlos möglich. Hartz IV abschaffen, die staatlichen Zuschüsse zur Rente abschaffen und schon ist Deutschland saniert und spart 70 Mrd. Euro pro Jahr... Aber wollen wir das?

Marty

70 MRD Euro sind ein Tropfen auf den heissen Stein.
schaffst du Arbeitslosengelder ,Renten usw ab musst du wesentlich mehr Geld in den Sicherhetisaparat stecken.
Die Bundeswehr massiv aufstocken den Wehrdienst wieder einführen und selbst dann hast du keine Garantie das du nicht eines schönen Tages auf offener Strasse den Schädel eingeschlagen bekommst.
in Sachen HartzIV wird massiv gespart.
Dieses Jahr wurde die Rentenpauschale für Langzeitarbeitslose abgeschafft und dann hinterher grosszügierweise von dem gesparten Geld ne Erhöhung von 5 euro dieses Jahr und 3 euro im nächsten beschlossen und ein weiteres Sparprogramm in höhe von 3MRD euro gleich mit.

Auf der anderen Seite wurden die Bankenrettungsschirme und die Kreditbürgschaften für Bankrotte Pleitestaaten der EU quasi über Nacht beschlossen.
Die Managergehälter nähern sich wieder dem Stand vor der Wirtschaftskrise an .
Die Banken zocken wieder mit dem Geld bis die nächste Krise kommt und unser Wirtschaftsminister und unsere Kanzerlin stehen am daneben und sagen wenn ihr jetzt so weiter macht wie bisher können wir euch aber nicht mehr helfen.
Nächste jahr kommt dann die Fortsetzung Lehmann Brothers2 und Merkel und co schieben denen nochmal 500MRD in den Hintern.
 
70 MRD Euro sind ein Tropfen auf den heissen Stein.
schaffst du Arbeitslosengelder ,Renten usw ab musst du wesentlich mehr Geld in den Sicherhetisaparat stecken.
Entschuldige bitte, wenn Du mich missverstanden hast. Ich will hier keine Diskussion über den Sinn oder Nichtsinn von Hartz IV oder Rettungsschirmen und deren Finanzierung führen, ich wollte nur aufzeigen, dass die Ausgaben des Staates nicht so einfach zu beeinflussen sind.

Und wenn alle schreien, die Staaten sollen sparen, dann müssten sie es sich gefallen lassen, wenn gerade bei den Schreiern gespart wird.

Marty
 
hmm
Ich sehe das ein bisschen anders.
Seit 10 Jahren wenn nicht sogar noch Länger stellen sich unsere Politiker in der Öffentlichkeit hin und sagen in Krisenzeiten "Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen"
Dann steigen die Steuern und die Arbeiter dieses Landes schnallen ihren Gürtel enger.

Die Krisen sind überstanden die Arbeiter fordern jetzt eine Erhöhung ihrer Gehälter .
Die politiker kontern dann jetzt 30Kg mehr auf den Rippen " ihr wollt doch nicht den Aufschwung ,durch eure überzogenen Forderungen abwürgen und uns wieder in die Krise stürzen"

Die Arbeiter bekommen 2% gehaltserhöhung die Steuern werden nicht gesenkt.
Dann kommt die nächste Krise und der Staat hilft Grosszügig den Konzernen die keine oder wenig Steuern zahlen und Investmentbanken mit Krediten für Schulden die sie selbst zu verantworten haben.
Die Zinsen zahlen die Arbeiter mit steigenden Steuern.

Plötzlich jammern die Politiker vorher Regierung jetzt Opposition das die Sozialausgaben nun zu hoch seien und wollen die senken.
Dafür stellen sie dann die Staatsverschuldung in den Vordergrund.
ein Paar Tage später geht ein anderer Eu staat Pleite und sie beschliessen eine Bankbürgschaft für einen gigantischen Kredit um die Eurozone zu retten.
Selbstverständlich erhöhen sie dafür um die Zinsen des Kredites zu bezahlen die Steuern und wieder schnallen die Arbeiter ihre Gürtel enger.

Die Unternehmen jammern jetzt die Arbeitskosten steigen so stark,m also werden künftige Erhöhungen nur auf die Arbeiter abgewälzt und nicht auf die Wirtschaft.
Leiharbeit wird massiv ausgebaut und so nehmen die Arbeiter dieser Unternehmen an Gewinnen der Wirtschaft nicht mehr Teil ,aber Selbstverständlich an den Kosten bei neuen Schulden.
 
Das muss aber einvernehmlich mit der EU passieren. Wenn das nicht passiert, dann gibt es wieder Strafzölle etc. und schon ist Deutschland wirtschaftlich isoliert, das wäre eine Katastrophe für unser Exportland.
Eben deshalb braucht man fähiges Personal in der Regierung und das haben wir nicht.

Die Euro-Krise wird Deutschland mehrere Billionen kosten - unbezahlbar.
Im Moment geht es nur noch in dem die Sparguthaben, wie auch LVs oder Riesterrenten, angezapft werden:
https://www.welt.de/finanzen/article13398718/Der-Staat-raubt-den-Sparern-unbemerkt-Milliarden.html

Hier ist auch der Grund für den Goldpreisanstieg genannt:
"Attraktiv erscheint Gold: Bei negativen Realzinsen fällt nicht ins Gewicht, dass das Edelmetall keine laufenden Erträge abwirft."
 
Die Euro-Krise wird Deutschland mehrere Billionen kosten - unbezahlbar.
Im Moment geht es nur noch in dem die Sparguthaben, wie auch LVs oder Riesterrenten, angezapft werden:
https://www.welt.de/finanzen/article13398718/Der-Staat-raubt-den-Sparern-unbemerkt-Milliarden.html

Hier ist auch der Grund für den Goldpreisanstieg genannt:
"Attraktiv erscheint Gold: Bei negativen Realzinsen fällt nicht ins Gewicht, dass das Edelmetall keine laufenden Erträge abwirft."

Und am Ende ist es immer noch unbezahlbar und die Bürger werden materiell enteignet, damit man auch an die nicht auf den Banken liegenden Werte rankommt.

Ich bin der Meinung, die Wirtschaft und das Finanzsystem ist zu einem Moloch geworden, der nur durch komplette Zerstörung wieder in Gang kommen kann. Heisst früher oder später ist ein weiterer Weltkrieg, der die Welt in komplette Zerstörung (nicht nur einzelne Länder, seit Jahrhunderten ist dauernd in irgendeinem Land Krieg, aber ein Weltkrieg ist ja nochmal was anderes) stürzt.

Die Parallelen zur Geschichte des 2. Weltkriegs ist verblüffend.
1929 Börsensturz, Weltwirtschaftskrise
danach folgen vor allem in Deutschland durch Einführung neuer Gesetze langsame Abschaffung der Demokratie
1939 offizieller Beginn des 2. Weltkrieges

kurzer Abriss, die politischen und geschichtlichen Einzelheiten alle aufzuzählen sprent es, aber zum Vergleich heute:

2008 Kollaps des amerikanischen Immobilienmarktes, Weltwirtschaftskrise
bereits davor in fast allen Demokratien durch Antiterrorgesetze langsam Abschaffung der Demokratie

Wenn man dazu noch die aktuellen Probleme dazu nimmt, Umsturzstimmung in Nah Ost und Nordafrika, Verknappung von Rohstoffen, Klimawandel (ob nun Menschengemacht oder nicht, man kann es nicht abstreiten und die Naturkatastrophen häufen sich in den letzten 10 Jahren, vor allem in ihrer Stärke), allgemeine Unzufriedenheit der Bürger (auch wenn wir in Deutschland noch relativ ruhig sind, aber auch hier brodelt es so langsam, kaum einer ist zufrieden)...
Ich rechne mit einer weltweiten Eskalation in Richtung 2018...

Nicht alle Einzelheiten müssen stimmen, aber Geschichte neigt dazu sich zu wiederholen^^
 
Jedenfalls fragt nach einem möglichen Krieg niemand mehr nach Euro-Krise und Inflationsraten.
 
Naja nen Krieg werden wir nicht unbedingt brauchen ,haben schon genug davon gehabt und immer noch am laufen.
Werfen wir doch mal einen Blick in die jüngste Vergangenheit.

Letztes Jahr beschliessen FDP und CDU einheitlich zusammen mit der Atomlobby gegen eine breite Mehrheit der Bevölkerung eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke.
Eine Erhöhung von HartzIV um knappe 5 euro in Tateinheit mit wegkürzen von Rentenpauschalen um das zu finanzieren.
Zudem wird von der Oppostion Gleiche Bezahlung für Leiharbeiter gefordert.
Stuttgart 21 soll gebaut werden und laut FDP ist es egal wie teuer er wird er soll gebaut werden.

Im Frühjahr beginnt in Ägypten der Arabische Frühlling und breitet sich wie ein Feuer immer schneller über die Arabische Welt aus.
In Japan kommt es zu einem Tsunami und dadurch zu Tausenden Toten und einer Kernschmelze in einem der sichersten Atomkraftwerke der Welt.

In Deutschland formieren sich die Atomkraftgegner und in den Wahlen in Süddeutschland müssen die Regierungsparteien Wahlniederlagen in bisher unbekannten Ausmassen hinnehmen und verlieren das Ländle an eine Grün Rote Regierung.
Auf einmal nimmt die Regierung die Akws vom Netz und rudert zurrück den nun ist klar das Volk bestraft Schwarz/Gelb für diese Fehlentscheidungen mit einem Grünen Ministerpräsidenten.

In Griechenland kommt es zu aufständen wegen den Sparpaketen der Regierung , in Spanien geht das Volk auf die Strasse und fordert " Demokratie Jetzt!"
Die Spanischen Demonstranten geniessen hohes Ansehen unter allen Völkern Europas wenn sie noch ein bisschen durchhalten und was erreichen wird auf den Arabischen Frühling bald der Europäische Sommer folgen.
 
Ich weiß nicht, ob es schon gesagt wurde, aber meines Erachtens ist der Hauptzweck der Rettung der Pleitestaaten die "Rettung" der Gläubiger. Da sorgt die Bankenlobby schon für...
 
Ich weiß nicht, ob es schon gesagt wurde, aber meines Erachtens ist der Hauptzweck der Rettung der Pleitestaaten die "Rettung" der Gläubiger. Da sorgt die Bankenlobby schon für...

Nein es geht nicht um die Rettung der Gläubiger sondern um die Rettung der Pleitebanken.
Wir retten alle Permanent Banken die nicht mit Geld umgehen können und sich auf die Hilfe aller anderen verlassen.
 
Naja nen Krieg werden wir nicht unbedingt brauchen ,haben schon genug davon gehabt und immer noch am laufen.
Werfen wir doch mal einen Blick in die jüngste Vergangenheit.

...

In Griechenland kommt es zu aufständen wegen den Sparpaketen der Regierung , in Spanien geht das Volk auf die Strasse und fordert " Demokratie Jetzt!"
Die Spanischen Demonstranten geniessen hohes Ansehen unter allen Völkern Europas wenn sie noch ein bisschen durchhalten und was erreichen wird auf den Arabischen Frühling bald der Europäische Sommer folgen.

Um deine Worte auf den Punkt zu bringen:
Bürgerkrieg bzw Bürgerkriegs ähnliche Zustände...

Das Problem ist aber nicht national, die Wirtschaftskrise, hohe Arbeitslosigkeit, Rohstoffverknappung verschiedenster Art, das sind alles internationale Probleme...
Und wenn wir international überall Konflikte haben, nennen wir es doch beim Namen: "Weltkrieg"
Dabei ist es doch egal, ob einzelne Staaten gegeneinander kämpfen, Regierung gegen Regierung, Volk gegen Volk oder Bürger gegen Regierung.
Krieg ist Krieg.
Krieg bringt Zerstörung und Zerstörung bringt Wiederaufbau, Wiederaufbau bringt Konjunktur und Wohlstand, so ist der Lauf der Dinge.
Solange wir nicht fähig sind eine dauerhafte Lösung für unsere Finanz-, Konsum- und Energieprobleme zu finden, muss das Rad aus Krieg und Wiederaufbau sich immer wieder von neuem drehen.

Also warten wir drauf, wann der nächste weltumspannende Konflikt seinen Höhepunkt findet.
Und die Realität ist doch eh jene, dass im großen Gebiet von Afrika und Nah Ost eh schon ein Krieg aller Nationen stattfindet... Fast jede Nation dieser Welt ist dort "unten" vertreten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis sich auch Russland und China aktiv mit einmischen und die Zerstörung auch zu uns in den noch ruhigen Westen getragen wird...
 
Seit 10 Jahren wenn nicht sogar noch Länger stellen sich unsere Politiker in der Öffentlichkeit hin und sagen in Krisenzeiten "Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen"
Dann steigen die Steuern und die Arbeiter dieses Landes schnallen ihren Gürtel enger.
Welche Steuern sind in den letzten 10 Jahren gestiegen? Durch Erhöhung des Steuerfreibetrags und niederigerer Steuersätze zahlen wir heute deutlich weniger Steuern. Die einzige Steuern, die gestiegen sind, sind die Mehrwert- und Tabaksteuer.

Die Krisen sind überstanden die Arbeiter fordern jetzt eine Erhöhung ihrer Gehälter.
Die politiker kontern dann jetzt 30Kg mehr auf den Rippen " ihr wollt doch nicht den Aufschwung ,durch eure überzogenen Forderungen abwürgen und uns wieder in die Krise stürzen"
Politiker haben mit Tarifverhandlungen überhaupt nichts zu tun.

Die Arbeiter bekommen 2% gehaltserhöhung die Steuern werden nicht gesenkt.
Sie sind gesenkt worden. Mehrfach.

Die Zinsen zahlen die Arbeiter mit steigenden Steuern.
Weiß Du, ab wann der Arbeiter, verheiratet mit Kind, überhaupt Steuern zahlen muss?

Selbstverständlich erhöhen sie dafür um die Zinsen des Kredites zu bezahlen
Welche Zinsen für welchen Kredit?

Wenn ich so mit meinen Eltern und Grosseltern spreche, dann sind die alle der Meinung, dass es dem Durchschnittsarbeiter heute deutlich besser geht als in jedem Jahrzehnt davor. Mein Opa erzählt mir immer von der 48 Stunden_Woche mit Samstagsarbeit, meine Mutter von den hohen Lebensmittelpreisen.

Die Parallelen zur Geschichte des 2. Weltkriegs ist verblüffend.
1929 Börsensturz, Weltwirtschaftskrise
Und wann kommt diese Weltwirtschaftskrise dmit solch einem Ausmass zu uns?

Du willst nicht ernsthaft das laue Lüftchen 2008 mit 1929 vergleichen? Oder habe ich die 40% Arbeitslosigkeit nur verschlafen?

allgemeine Unzufriedenheit der Bürger (auch wenn wir in Deutschland noch relativ ruhig sind, aber auch hier brodelt es so langsam, kaum einer ist zufrieden)
Ich kenne kaum jemanden, der unzufrieden ist. Uns ging es noch nie so gut wie jetzt.

Marty
 
Und wann kommt diese Weltwirtschaftskrise dmit solch einem Ausmass zu uns?

Du willst nicht ernsthaft das laue Lüftchen 2008 mit 1929 vergleichen? Oder habe ich die 40% Arbeitslosigkeit nur verschlafen?

Ich kenne kaum jemanden, der unzufrieden ist. Uns ging es noch nie so gut wie jetzt.

Marty

Die Wirtschaftskrise ist durchaus mit der von '29 zu vergleichen.
Das wir davon nicht all zu viel merken, liegt lediglich daran, dass enorme Rettungsschirme für die Pleitebanken aufgespannt wurden. Enorme Geldmengen flossen von den Staaten in die "Taschen der Bänker".
Der Bürger zahlt quasi dafür, dass er die Auswirkungen nicht so sehr zu spüren bekommt.
Aber sei ehrlich zu dir selbst: Geht es dir damit gut, dass du jetzt dafür zahlen musst, dass der Bänker und Börsenmakler seinen Job nicht verantwortungsvoll gemacht hat?
Glaubst du ehrlich, dass es noch sehr viel länger möglich ist, seitens der Politiker, die Folgen vor den Bürger zu verbergen?
Was in den letzten 3 Jahren geschehen ist, war lediglich eine Notlösung um die Auswirkungen der Flut hinauszuzögern.
Sandsäcke halten auch nicht ewig, wenn ein Deich bricht, sie dienen nur zum Zeitgewinn und ich glaube nicht, dass die Politiker noch was retten können, trotz des Zeitgewinns.

Und zu dem Unzufrieden sein:
Womit untermauerst du diese Pauschalaussagen?
Ich höre auch immer wieder früher war alles besser. Warum sollte es uns dann heute so gut wie nie zuvor gehen?
Wie erklärt sich dann die vermehrte Demonstrationsbereitschaft? Stuttgart 21, Anti-Atomdemos etc. und diese teilweise mit einer Gewaltbereitschaft durchgeführt, die es zwar schon immer mal wieder gab, aber dass sich dies in den letzten Jahren mehrt, scheint dir nicht aufzufallen...
Die Menschen sind im letzten Jahrzehnt immer gewaltbereiter geworden. Schau dir französische Demos an, schau dir Griechenland an und nach Deutschland schwappt es auch langsam rüber. Das ist für mich ein Anzeichen dafür, dass immer mehr Menschen unzufrieden sind und bereit gegen die Entscheidungen der eigentlich von ihnen gewählten Vertreter auch gewalttätig vorzugehen...