Der da wäre? Ich wüsste nur etwas von einer Mehrwertsteuererhöhung auf einen Teil der Güter.
Das sind noch andere gestiegen oder neu gemacht worden, wegen der MwSt ging es alleine von 114 auf 119 - 4,3%.
Der Herr Schröder hatte auch mal eine Ökosteuer eingeführt und eine Umlage nach EEG.

Korrekt. Mehr Menschen erwirtschaften weniger (siehe Dein genanntes BIP), bekommen dafür aber trotzdem in Summe mehr Geld. Wenn das keine Lohnerhöhung ist, was dann?
Das geht nur wenn im Gegenzug die Investitionen zurückgefahren werden oder die indirekten Steuern erhöht werden. Ich denke es ist eine Mischung aus beidem.
https://de.wikipedia.org/w/index.ph...uotenUSAJBRD.PNG&filetimestamp=20060210153824
Sieht man gut, dass die Nettoinvestitionen gegen Null streben, also werden nur alte und kaputte Anlagen ausgetauscht, aber keine neuen Anlagen gebaut. Da siehts schlecht aus für den Aufschwung.

Der Satz "Seitdem sind die Währungen der Euro-Länder fest an den Euro gekoppelt, sie sind nur andere Rechnungseinheiten des Euro." sagt doch alles. :D
 
Der Satz "Seitdem sind die Währungen der Euro-Länder fest an den Euro gekoppelt, sie sind nur andere Rechnungseinheiten des Euro." sagt doch alles. :D

Ja genau! Nämlich, dass es sich nicht um eine Währungsreform handelt...:biggrin:

Man kann seine alte DM immer noch gegen Euros tauschen, von zeit zur Zeit sogar damit einkaufen... Geht das mit Reichsmark auch noch, bzw. ging das nach 1948? :think:
 
Geht es dem Euro gut und geht es dem Staat gut, dann geht es auch den Bürgern gut.
In welchem Land gibt es so hohe Sozialausgaben wie in Deutschland?
Wenn es 5 Euro mehr gibt ist das ok- mehr als manche Rentnerin an Erhöhung ab 1.Juli bekommt (und die muss ihre Miete selbst zahlen)
Arbeitslos zu sein ist ein großes Problem, aber es muss logischerweise einen Unterschied zu denen geben die arbeiten.

Das ist der grösste Müll den ich je gehört habe , wäre aber gelogen wenn ich dieses Argument nicht jeden Monat einmal hören würde und das immer von Leuten die keinen Plan haben.
Wer weniger Geld als ein HartzIV empfänger bekommt kann und sollte aufstocken.
Das trifft genauso auf die Rentnerin zu die mit ihren 600 Euro Ostrente über die Runden kommen muss
wie für den Leiharbeiter der 40 stunden in der Woche arbeitet und 5 Kinder durchfüttern darf für ein Gehalt das weit unter dem Durchschnitt liegt und festzementiert wird mit behauptungen das ein Mindestlohn gleichzeitig mit der Vernichtung seines Arbeitsplatzes einhergehen würde.

Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus das in Deutschland rund 2 Mio Menschen ein Einkommen unter der Armutsgrenze beziehen dazu berrechtigt wären ergänzende Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen ,dies aber aus falscher Scham oder Unwissenheit nicht tun.

Solche Sprüche machen es nicht leichter kommen vorzugsweise aus dem Spektrum unserer Wirtschaftsparteien und ihrer Wähler.
 
Für den Einzelnen, für die Summe der Arbeitnhemer nicht. Kannst Du mir eine Begründung liefern, warum das reale Nettoeinkommen in der Zeit hätte steigen sollen?

Weil Deutschland so wahnsinnig viel von der EU profitiert hat. Darum gehts doch hier.

Im Gegensatz zu Dir war ich in der Lage, meinen Post durch Zahlen zu belegen, ich habe auch mit Absicht keine passenden gesucht, ich habe nur keine Zahlen bis 2010 gefunden.
Wird schon seine Gründe haben, warum man das nicht groß rumposaunt... Trotzdem schnell mal gegoogelt: https://www.mittelstandsmanager.de/content/news/real-weniger-brutto-fuer-beschaeftigte;208841


Marty[/QUOTE]
Wir müssen alle sterben...

Ja, einzelne Beispiele sind ja immer soo aussagekräftig... Bei Daimler verdienen Leiharbeiter 16 Euro... Nach deiner Logik ist ja dann alles in Butter....
 
Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus das in Deutschland rund 2 Mio Menschen ein Einkommen unter der Armutsgrenze beziehen dazu berrechtigt wären ergänzende Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen ,dies aber aus falscher Scham oder Unwissenheit nicht tun.

Und was hat das mit dem Euro zu tun?

Ja, einzelne Beispiele sind ja immer soo aussagekräftig... Bei Daimler verdienen Leiharbeiter 16 Euro... Nach deiner Logik ist ja dann alles in Butter....

So fern sich einzelne Beispiele mehren, und sich das Verhalten regelmäßig wiederholt, dann gehe ich schonmal von einer Tendenz aus.

gruss kelle!
 
So fern sich einzelne Beispiele mehren, und sich das Verhalten regelmäßig wiederholt, dann gehe ich schonmal von einer Tendenz aus.

Soll ich jetzt tatsächlich im Internet rumsuchen um zig Seiten hier posten bei denen Arbeitnehmer für wenige Euro in der Stunde schuften?! Dann leite ich hier eine Tendenz ab... ^^
 
Ja stimmt, und 1971 gab es auch eine, bei der die Goldbindung des Dollars und damit der D-Mark aufgehoben wurde. Von da an gab es mehr oder weniger frei schwankende Wechselkurse.

Hätte man damals an die Goldgedeckelten Währungssysteme festgehalten, dann hätten wir wirtschaftlich richtige Probleme bekommen. Es war falsch, den Dollar als Weltleitwährung zu etablieren, da stimme ich mit dir überein, jedoch gibts ja noch die Sonderziehungsrechte. Wäre mal Zeit, diese als internationale Leitwährung zu etablieren.

Da der Dollar die Weltleitwährung ist und jede Zentralbank der Welt Dollars als Devisen hat (außer einige abtrünnige arabische Staaten vermutlich), so zieht er uns im schlimmsten Fall mit in den Abgrund. Allein China hat 3,04 Billionen an Dollardevisen1).

Es gab 1973 keine Währungsreform, sondern lediglich wurde das Bretton-Woods-Abkommen aufgekündigt.2)

Viele Länder haben danach am Dollar als Weltleitwährung festgehalten und das wird jetzt zum Problem, da der Dollar selbst wackelt.3)4)
 
Es gab 1973 keine Währungsreform, sondern lediglich wurde das Bretton-Woods-Abkommen aufgekündigt.2)
Es war eine Reform. Der Goldanker wurde nämlich beseitigt und Gold von der Währungsreserve zum Rohstoff.

Viele Länder haben danach am Dollar als Weltleitwährung festgehalten und das wird jetzt zum Problem, da der Dollar selbst wackelt.3)4)
Damals hatte der Dollar schon mal gewackelt. Nixon konnte die Goldbindung nicht aufrecht erhalten, weil das US-Defizit zu groß geworden war. Die USA hätten sonst einen erheblichen Teil ihrer Goldreserven verloren. Ein Goldstandard erlaubt es eben nicht ein allzu großes Defizit zu haben, so ähnlich wie es der Euro nicht erlaubt.
Der Goldstandard war damals nicht das Problem, sondern das Defizit. Die Lösung war die Abschaffung des Goldstandards, nach Vogel Strauss-Methode.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Goldstandard war damals nicht das Problem, sondern das Defizit. Die Lösung war die Abschaffung des Goldstandards, nach Vogel Strauss-Methode.

Wenn die Wirtschaft "wächst" und neue Waren und Dienstleistungen dazu kommen, dann müsste es auch legitim sein, die Geldmenge entsprechend dem Gegenwert anzuheben.

Ich glaube so einfach kann man es sich dabei nicht machen. Stell dir mal vor man hätte am Goldstandart festgehalten. Dann wäre die Wirtschaft vermutlich nicht mehr so rasant gewachsen und ausgebremst (es gibt ja immer eine Höchstgrenze, Gold lässt sich nicht unbegrenzt vermehren). Der eigentliche "Betrug" und da stimme ich dir ja zu ist, dass man den Dollar als Weltleitwährung etabliert hat, denn das könnte uns selbst sehr bald in Gefahr bringen.

Mit einer goldgedeckten Währung würde man die ganzen Waren und Dienstleistungen gar nicht kaufen können, da man immer erst prüfen müsste, wie viel Gold im Gegenwert tatsächlich auch vorhanden sind. Durch den wirtschaftlichen Fortschritt würde dies dazu führen, dass man quasi wieder in die Steinzeit zurückfällt, würde man sich konsequent daran halten.
 
Wenn die Wirtschaft "wächst" und neue Waren und Dienstleistungen dazu kommen, dann müsste es auch legitim sein, die Geldmenge entsprechend dem Gegenwert anzuheben.
Nein ist es nicht. Die Wirtschaft wächst nicht wegen der Erhöhung der Geldmenge sondern wegen der steigenden Nachfrage. Damit erhöht sich die Umlaufsgeschwindigkeit im Wirtschaftskreislauf.
800px-Erweiterter_Wirtschaftskreislauf2.png

Wenn die Nachfrage wieder sinkt kommt es zu einer Deflation.
 
Tausende protestieren gegen Sparprogramm in Griechenland

Folgende News wurde am 25.05.2011 um 18:28:50 Uhr veröffentlicht:
Tausende protestieren gegen Sparprogramm in Griechenland
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Athen (dpa) - Mehrere tausend Menschen haben nach dem Vorbild der spanischen Protestbewegung wichtige Plätze in griechischen Städten besetzt. Sie protestieren gegen die harten Sparmaßnahmen, die zur Rettung Griechenlands vor dem Bankrott verhängt wurden. Die Aktionen wurden im Internet vereinbart. Dem Aufruf schlossen sich aber auch zahlreiche griechische Medien an. Allein in der griechischen Hauptstadt strömten nach Schätzungen von Medien rund 8000 Menschen zum zentralen Syntagma-Platz vor dem Parlament.
 
GR hat an dem Punkt nur noch 2 Möglichkeiten:
Entweder das Sparprogramm durchziehen und scharfe Einschnitte machen,
oder aus dem Euro austreten und die Drachme wieder einführen.

Ich würde auf Letzteres tippen, weil die Griechen sicher nicht sparen wollen - sieht man ja auch an den Protesten. Wenn nicht gespart wird werden auch die Rettungszahlungen ausfallen.
 
GR hat an dem Punkt nur noch 2 Möglichkeiten:
Entweder das Sparprogramm durchziehen und scharfe Einschnitte machen,
oder aus dem Euro austreten und die Drachme wieder einführen.
Das sehe ich genauso. Und ich vermute, ein Austritt aus dem Euro wird in naher Zukunft bevorstehen, vorher werden aber noch die EU-Töpfe geleert.

Ich würde auf Letzteres tippen, weil die Griechen sicher nicht sparen wollen - sieht man ja auch an den Protesten.
Die Proteste richten sich nicht gegen das Sparen alleine. Sie richten sich gegen die Art und Weise. Die Griechen an sich sind ja nicht schuld daran, dass Regierungen ihnen immer wieder den grossen Wohlstand vorgegaukelt haben.

Aber ein Austritt aus dem Euro würde an dem durchzuführenden Sparkurs nichts ändern. Eine Einführung der Drachme mit darauffolgender massiver Abwertung würde ja auch die Einkommen der Menschen massiv reduzieren. Das ist dann Sparen durch die Hintertür, weil man im aufgeblähten Staatsapparat massiv Gehälter (real) einsparen wird.

Aus meiner Sicht ist es fast egal, ob man den Menschen in Griechenland einfach 30% am Euro-Gehalt wegnimmt, oder die Drachme einführt und dann mal schnell um 50% abwertet, für die Menschen bleibt nichts übrig.

Marty
 
Aus meiner Sicht ist es fast egal, ob man den Menschen in Griechenland einfach 30% am Euro-Gehalt wegnimmt, oder die Drachme einführt und dann mal schnell um 50% abwertet, für die Menschen bleibt nichts übrig.

Marty

Wenn sie ihre Währung aber belibig nach Bedarf abwerten können sind Sie auf dem Weltmarkt eher Konkurrenzfähig weil ihre Ware "günstiger" ist.
Es gehen vermutlich mehr Touristen nach Griechenland wenn man dort relativ günstig Urlaub machen können.
Und dass wohl wichtigste Sie haben mehr oder weniger wider einen souveränen Staat und müssen sich nicht das Gelaber von ein paar Idioten aus Brüssel anhöhren und befolgen.

Mfg
 
GR hat an dem Punkt nur noch 2 Möglichkeiten:
Entweder das Sparprogramm durchziehen und scharfe Einschnitte machen,
oder aus dem Euro austreten und die Drachme wieder einführen.

Und das löst das Problem?
Nicht Griechenland alleine ist hoch verschuldet und steht kurz vor dem Bankrott. Auch andere Staaten, selbst die USA, sind mittlerweile an dieser Kante. Auch Deutschland ist hoch verschuldet und müsste eigentlich sparen, da aber irgendeine Ratingagentur die Deutschen als emsiges Volk eingeschätzt hat, können wir weiter Kredite bekommen und uns noch mehr verschulden, bis die Blase platzt.

Es muss ein massives globales Umdenken statt finden, niemand kann dauerhaft auf Pump leben. Egal wie die jeweilige Landeswährung heisst. Schulden sind Schulden und bleiben solche, ob man nun in Euro, in Drachmen, in Dollar oder in D-Mark verschuldet ist... sparen muss man trotzdem, nur die Zahlen sehen anders aus, aber was sind heutzutage noch Zahlen im Finanzbereich?
 
Wenn sie ihre Währung aber belibig nach Bedarf abwerten können sind Sie auf dem Weltmarkt eher Konkurrenzfähig weil ihre Ware "günstiger" ist. Es gehen vermutlich mehr Touristen nach Griechenland wenn man dort relativ günstig Urlaub machen können.
Und das bringt dem kleinen Mann auf der Straße was?
Und dass wohl wichtigste Sie haben mehr oder weniger wider einen souveränen Staat und müssen sich nicht das Gelaber von ein paar Idioten aus Brüssel anhöhren und befolgen.
Selbe Frage: Und das bringt dem kleinen Mann auf der Straße was?