Bei wem hat denn der Staat die Schulden? Bei seinen Bürgern nur zu einem geringen Teil, zu einem Grossteil wohl bei Banken. Die könnte man doch im Notfall zwangsverstaatlichen und dann die Kredite selber ablösen :D
Hmm, versteh ich nicht. Der Staat soll seine Gläubiger verstaatlichen und sich selber Geld leihen?
Dafür hat er doch schon die HRE. :evil:

Aber wenn das so weitergeht, dann gehört in 20 Jahren China die ganze Welt.
Hat man vor 20 Jahren über Japan auch gesagt.
 
Hmm, versteh ich nicht. Der Staat soll seine Gläubiger verstaatlichen und sich selber Geld leihen?
Nein, er soll seine Gläubiger verstaatlichen, dann hat er keine Schulden mehr.

Hat man vor 20 Jahren über Japan auch gesagt.
Aber die hatten keine 2,4 Bio. Dollar mal so rumliegen als Reserve, oder? Davon könnte man die 500 grössten deutschen Unternehmen auf einen Schlag kaufen.

Marty
 
...

Aber die hatten keine 2,4 Bio. Dollar mal so rumliegen als Reserve, oder?

Psst, wenn USD man nicht noch schneller generiert werden als Klammgeilanteile ;)

Was nützt den Chinesen das, wenn sie nix dafür bekommen? Die Amis werden ja wohl kaum so megadoof wie der ehemals russische Zar sein, der Alaska für fast nix verkauft hat ...
 
Was nützt den Chinesen das, wenn sie nix dafür bekommen?
Wenn sie das nicht doof anstellen (und davon gehe ich bei den Chinesen aus), dann bekommen Sie am Markt dafür ungefähr 1,8 Bio. Eur. Nicht auf einmal, das würde den Kurs ins Bodenlose fallen lassen. Wie hoch ist denn aktuell die Geldmenge M0 beim US-Dollar?

Von "nix dafür bekommen" kann also keine Rede sein.

Marty
 
Dieser Bericht ist echt der letzte Dreck ich weiss nicht was die Statistiker der Eu machen aber arbeiten scheint es nicht zu sein.

Griechenland war auch schon vor dem Euro ein Schuldenstaat an den nur die dümmsten unternehmer steuern gezahlt haben.
Schon vor der Euro einführung haben leise Stimmen gewarnt und die Griechen waren in der Neuverschuldung unabhängig der Wirtschaftslage immer danach bestrebt im Schuldenmachen Europameister zu werden oder den Titel zu behalten.
die Währungsunion hat aus der Europäischen Gemeinschaft eine Europäische Tranfergemeinschaft gemacht wir Deutschen zahlen und zahlen und zahlen auf kosten unseres Lebensstandart scheinbar mit freuden jeden anderem Land seine Schulden ab ohne an unseren Haushalt zu denken.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen damit die die mit Geld nicht umgehen können mehr und mehr Geld von uns bekommen.
 
Wenn sie das nicht doof anstellen (und davon gehe ich bei den Chinesen aus), dann bekommen Sie am Markt dafür ungefähr 1,8 Bio. Eur. Nicht auf einmal, das würde den Kurs ins Bodenlose fallen lassen. Wie hoch ist denn aktuell die Geldmenge M0 beim US-Dollar?
Mit M0 hat das wenig zu tun. Das Problem wäre die dadurch ausgelöste Inflation, weil dann für 1,8 Bio Produkte am Markt fehlen. Das hätte auf jeden Fall Auswirkung und das nicht nur für den Dollar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_der_zwanzig_wichtigsten_Industrie-_und_Schwellenländer
:arrow: Die G20 haben 48 Bio BIP
:arrow: Die EU hat 16,8 Bio BIP
:arrow: Die USA haben 13,8 Bio BIP
Hier sieht man auch warum der EURO so wichtig ist. Die EU ist die größte Volkswirtschaft der Welt.
 
Umschuldung Griechenlands unvermeidbar

Folgende News wurde am 04.05.2011 um 11:44:00 Uhr veröffentlicht:
Umschuldung Griechenlands unvermeidbar
Finanznews

Von Beate Preuschoff DOW JONES NEWSWIRES BERLIN (Dow Jones)--Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes (HWWI) Thomas Straubhaar hält eine Umschuldung Griechenlands für unvermeidbar."An einer Umschuldung führt eigentlich kein Weg vorbei", sagte Straubhaar im Interview mit Dow Jones Newswires am Mittwoch in Berlin. Es stelle sich daher nicht mehr die Frage, ob es eine Umschuldung geben wird, sondern nur noch, wann und wie, betonte Straubhaar. Eine Möglichkeit sei eine "brüske rasche Umschuldung" mittels eines Haircuts, bei dem alle Gläubiger Griechenlands auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssten. Der HWWI-Direktor warnte jedoch vor den unberechenbaren Folgen eines solchen Vorgehens. Bei der Haircut-Umschuldung könnte ein Dominoeffekt ausgelöst werden. Die Schockwirkungen eines so raschen Umschuldungsprozesses könnten auch deutsche Banken mitreißen und zu einer Bankenkrise in Deutschland führen, sagte Straubhaar. "Ich glaube, dass man deshalb sehr vorsichtig sein muss mit der Forderung nach einem raschen Schuldenschnitt", sagte der HWWI-Direktor. Wenn dies zu abrupt und zu schnell gehe - das habe die Erfahrung mit der Lehman-Brothers-Pleite gezeigt - hätten die Akteure keine Zeit, sich anzupassen und dann sei dieser Dominoeffekt sehr unkalkulierbar. "Das kann dann für die kurze Frist möglicherweise viel dramatischere Umwälzungen bringen als wenn man die Umschuldung über die Jahre streckt", sagte Straubhaar. Hier könne man auf die Erfahrungen aus der lateinamerikanischen Schuldenkrise der 90er-Jahre und die Brady-Pläne zurückgreifen. Im März 1989 wurde das Instrument der Brady-Bonds geschaffen, um diese Darlehensschulden in handelbare Schuldverschreibungen zu konvertieren. Der Name leitet sich vom ehemaligen US-Finanzminister Nicholas Brady ab. Der Erwerb dieser Null-Kupon-Anleihen durch die jeweiligen Schuldnerländer erfolgte unter Verwendung von Mitteln des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank und aus eigenen Devisenreserven der Länder. Auf diese Weise habe man in Lateinamerika Zeit gewinnen wollen und auch gewonnen. Man habe erreicht, die Umschuldung über viele Jahre zu strecken. Als Ergebnis seien die makroökonomischen Verwerfungen vergleichsweise bescheiden geblieben, sagte der HWWI-Direktor. Eine solche "schleichende Umschuldung" über einen längeren Zeitraum sieht Straubhaar als zweite und nach seiner Auffassung nach auch zu präferierende Möglichkeit auch für die verschuldeten Staaten in Europa."Mein Appell: Lasst uns noch etwas Zeit gewinnen, und nehmt diesen Ländern das Versprechen ab, dass sie wenigstens versuchen, gegenzusteuern", sagte Straubhaar. Das bedeute, dass eine solche Umschuldung durch europäische Hilfsmaßnahmen - Stichwort Transferunion - getragen und versucht werde, den verschuldeten Ländern eine Refinanzierung zu erleichtern, sodass sie Zeit erhielten, aus ihrer wirtschaftlichen Situation herauszukommen. Dies könne auch durch den IWF und die Europäische Zentralbank (EZB) gestützt werden. Mit einer solchen Hilfe wäre dann allerdings verbunden, dass diese Länder ihre nationale Finanzautonomie aufgeben müssten, und es eine "stärkere Finanzdiktion" aus den Ländern gebe, die das Geld gäben."Das müsste - was durchaus in den Rettungsschirmen angedacht ist - mit dem Versprechen und auch der Durchsetzung der Forderung geschehen, die Staatshaushalte sukzessive in ein Gleichgewicht zu führen", sagte der HWWI-Direktor. All dies könne nicht schnell geschehen."Was immer wir tun, der Schuldenberg wird in nahezu allen gefährdeten Ländern bis 2015/2016 weiter steigen, weil die Länder in tiefen Rezessionen stecken", sagte der HWWI-Direktor. Griechenland, Spanien, Irland und Portugal seien in einer Schuldenfalle gefangen. Kurzfristige Lösungen sind daher ausgeschlossen."Alles andere ist völlige Illusion", betonte der HWWI-Direktor. Webseite: Home -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, [email protected] DJG/bep/apo
 
Da frage ich mich, ob GR nun doch noch aus dem Euro raus geht. Ich vermute mal, dass GR schon lange raus wollte, man es aber nicht gelassen hat, weil es sonst zu Problemen bei den Banken gekommen wäre.
 
Da frage ich mich, ob GR nun doch noch aus dem Euro raus geht. Ich vermute mal, dass GR schon lange raus wollte, man es aber nicht gelassen hat, weil es sonst zu Problemen bei den Banken gekommen wäre.

Schön wärs. Wieso die das noch nicht gemacht haben ist mir sowieso ein Rätsel. Es ist doch viel einfacher aus dem Euro auszutreten ins WKM2 zu wechseln und die neue Währung entsprechend abzuwerten. Das würde doch dafür sprechen, dass der Euro nicht selbst pleite geht, zum Mindest vorläufig.
 
Heute stehts schon im Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761136,00.html

Wenn sie die Währungsreform machen, können sie den Haircut in ihrer eigenen Währung machen. Das würde den Euro dann weniger tangieren, aber die Banken hätten ihre Verluste trotz dem.
Schäuble scheint zu meinen, dass die Schulden nach der Währungsreform in Euro bleiben. :ei:
Seltsam ist aber, dass zu erst ein Empfängerland austritt. Bisher sind zu erst mal die Zahler ausgetreten.

Griechische Euros haben übrigens ein Y vor der Seriennummer.
 
Super ,Klasse, Weiter so.
Ich freu mich schon wenn Griechenland sich aus der Eurozone verabschiedet und unsere Banker mit der Merkel zusammen einen neuen Rettungsplan für die Deutsche Wirtschaft entwerfen.

Wenn die Griechen sich wieder ne eigene Währung zulegen könnten sie sogar insgesamt von einer Abwertung Profitieren.
Sie könnten mehr exportieren und Gleichzeitig sagen Schulden , ja haben wir aber die hatten wir in Euro jetzt haben wir Drachmen2 .
Kommt zu uns geniesst euren Urlaub der jetzt Preiswerter ist.

Wir haben dann einen Unrentablene Rettungsschirm der uns mehr kostet als er bringt.
Gleichzeitig wollen unsere Pleitebanken wieder mehr Geld von uns haben und alle anderen Schuldenstaaten der EU können sich die Griechen zum Vorbild nehmen und erstmal Schulden machen dann die Eurozone verlassen und sich wieder auf Neuaufbau ihrer Wirtschaft konzentrieren.

Es stehen uns Wahrhaft herrliche Zeiten bevor.
Hm ob ich vielleicht schonmal nen Volkshochschulkurs in Griechisch belegen sollte ?
 
Super ,Klasse, Weiter so.
Ich freu mich schon wenn Griechenland sich aus der Eurozone verabschiedet und unsere Banker mit der Merkel zusammen einen neuen Rettungsplan für die Deutsche Wirtschaft entwerfen.

Ein guter Schachzug wäre ja ein Ausstieg von Deutschland aus der Eurozone. Nur gibt es dort keine mir bekannte Organisation oder Partei, die das machen will. Meine Stimme hätte sie.
 
Ein guter Schachzug wäre ja ein Ausstieg von Deutschland aus der Eurozone.

Entschuldigung, aber :LOL:

Im Endeffekt ist die Eurozone nur eine Deutsche Wirtschaftszone, und nichts weiter. Es hat schon seinen Grund, warum Griechenland und Portugal so massiv an den Sozialleistungen herumschnippeln, anstatt lieber auf U-Boote oder Panzer zu verzichten.

Fakt ist, dass Deutschland als Exportnation am meisten vom Euro profitiert.
 
Fakt ist, dass Deutschland als Exportnation am meisten vom Euro profitiert.

Fragt sich eben nur, wer davon profitiert. Wenn ich in die Geschäfte von Discountern gehe, sind die Einkaufswagen alle leer.

Wer ist "wir"?

Außerdem stellt sich eben die Frage ob es Sinn macht, Griechenland Kredite zu geben, die sie nie wieder zurückzahlen können. Mit dem Geld kaufen die sich dann die aus Deutschland produzierten Waren. Nun kommt Griechenland mit den Schuldendienst nicht mehr klar und wir müssen nun Rettungsschirme aufspannen, die der Steuerzahler zu tragen hat.

Also nochmal kurz gefasst.
1.) Griechenland leiht sich Geld bei deutschen Banken.
2.) Griechenland kauft deutsche Waren (weil wir das größte Überschussland in der Eurozone sind)
3.) Griechenland kommt mit den Schuldendienst nicht mehr klar.
4.) Der deutsche Staat muss Griechenland "retten".

Was ist denn das?

Für mich sieht das so aus, als würde Deutschland seine eigenen Waren kaufen, das als Schuld bei dem deutschen Staat angeschrieben wird., damit die deutsche Bank ihre Forderungen gegenüber Griechenland nicht abschreiben muss. Es geht ja eigentlich nicht um die Rettung Griechenlands, sondern um die Rettung Deutscher Forderungen.
 
. Es geht ja eigentlich nicht um die Rettung Griechenlands, sondern um die Rettung Deutscher Forderungen.

Stimmt, du hast es erfasst. ;) genau genommen um die Forderungen deutscher Banken.

Das ändert aber nichts daran, dass der Euro der deutschen Wirtschaft mehr nützt als schadet. Das einzige, was gegen den Euro spricht, ist ein verletzter Nationalstolz.
 
Fakt ist, dass Deutschland als Exportnation am meisten vom Euro profitiert.

Vor dem Euro war die Exportquote in die anderen EU-Länder größer... Wo ist also der große Gewinn? Dass sich andere Länder über Schulden deutsche Produkte gekauft haben und jetzt müssen sie von deutschen Steuergeldern gerettet werden?!

In 20 Jahren wird man über den Euro sowieso nur noch den Kopf schütteln... Bis jetzt sind alle schlechten Prognosen übererfüllt worden.


Das ändert aber nichts daran, dass der Euro der deutschen Wirtschaft mehr nützt als schadet.
Sagt die staatliche Propaganda... Und die Arbeitnehmerfreizügigkeit der neuen EU-Länder bringt nur Vorteile... Sagt von der Leyen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ändert aber nichts daran, dass der Euro der deutschen Wirtschaft mehr nützt als schadet.
Das gilt nur so lange wie die griechischen Schuldpapiere weiter verpfändet werden können - ab dem Zeitpunkt als der Rettungsschirm aufgelegt wurde galt das nicht mehr => massive Zahlungsstörung. Die Zeiten ändern sich aber; man misst den Staatsanleihen im Allgemeinen nicht mehr den Wert bei, wie vor 2 Jahren. So hat z.B. Kalifornien seine eigenen Schuldscheine nicht mal mehr zur Zahlung akzeptiert.
Es ist auch egal, ob das Banksystem oder der Staat abschreiben muss, weil man die Mistpapiere in den Aktiva hat. Wenn die Banken abschreiben müssen werden sie eh vom Staat gerettet. Der Steuerzahler oder Kunde zahlt bei beidem.
 
Es wäre mal an der Zeit Griechenland verhungern zu lassen und wenn die Deutschen Banken ankommen zu betteln zu sagen, ihr braucht Geld ?
Kein Problem lasst mal eure hübschen Institute schätzen wir kaufen die euch ab und übernehmen eure Läden zu 100%.

Die Grossen Probleme sind doch eher die hier.
Vor der währungsreform hatten deutsche Firmen das Problem das ihre Gewinne durch die Wechsel in anderen Währungen gefährdet waren das wollte man negieren.
Wäre ja auch schön wenn man die Eurozone dann so aufgebaut hätte das die Kosten nicht zum Grossen Teilen von Deutschland und Frankreich getragen würden sondern alle Staate fair einen Betrag X in die Eukasse gezahlt hätte.
Zum einen hätten dann GB,Irland und co die vom Euro lange Zeit wesentlich stärker profitiert haben auch mehr in die Kassen gezahlt die nun leer sind aber von uns Deutschen Steuerzahlern wieder aufgefüllt werden.

Der nächste Punkt und das finde ich ist der mit den fatalsten Folgen ist der.
Man hat also gute Bedingungen für die Wirtschaft geschaffen ihre Gewinne zu maximieren um nahezu jeden Preis.
Nokia konnte sein Deutsches Werk mit Subventionen der EU also indirekt mit den Steuern der eigenen Mitarbeiter nach Osteuropa verlegen.
Viele Bekannte Firmen haben es nachgemacht.

Die grossen Konzerne für die ein Umzug zu teuer wäre oder die ihre hiesige Infrastruktur nicht so ohne weiteres aufgeben können jammerten nun die Löhne seien zu hoch und der Staat half sofort.
Leiharbeit die Arbeitsform der Zukunft wurde massiv ausgebaut und aus dem ursprünglichen Ziel Produktionsspitzen durch kurzfristig angeheuert arbeitskräfte abzufangen wurde mehr und mehr dazu genuzt feste Arbeitsplätze abzuschaffen. und durch Billigarbeiter zu ersetzen in den Meissten Fällen die eigenen Leute.
Im Gegenzug geriet unser Steuersystem ins Wanken und der Staat wälzte alles auf die Unteren und Mittleren Einkommen ab durch Erhöhungen selbiger.

Vor der EU hatten wir bessere Löhne und sichere Jobs
Während der EU haben wir unsichere Jobs steigende Lebenshaltungskosten zu grossen Teilen durch höhere Steuern und sinkende Reallöhne.

Oseidon die Linke und andere Randgruppen forden hin und wieder mal den Austritt oder Reformen zur Gegenwärtigen Politik in Sachen Eu.
Einziges Problem bei denen nur das da immer die Angst mit geht das die ihre Grenzenlosen Sozialismus auch wirklich über alle Grenzen ausbreiten und uns wieder ne Mauer durchs Land ziehen zu unserem Schutz wenn es schief geht.
 
Es wäre mal an der Zeit Griechenland verhungern zu lassen und wenn die Deutschen Banken ankommen zu betteln zu sagen, ihr braucht Geld ?

Was meinst du damit? Wie darkkurt und ich oben schon herausgearbeitet haben, gehts hier nicht um Griechenland als Volk, sondern darum, die Schulden abzusichern, die Griechenland bei deutschen Banken angeschrieben hat. Wieso soll das Volk, welches für dieses Machtspiel der Banken und Regierungen nun bezahlen?
Du darfst nicht vergessen, Griechenland ist die älteste Demokratie auf diesem Planeten und die können auch teilweise aufgrund ihrer geographischen Lage nicht noch mehr arbeiten als sie es ohnehin schon tun. Abgesehen wär man gut beraten hier etwas genauer zu differenzieren. Die Masse in Griechenland wird sich bestimmt nicht an diesen Spielchen beteiligt haben.

Die Grossen Probleme sind doch eher die hier.
Vor der währungsreform hatten deutsche Firmen das Problem das ihre Gewinne durch die Wechsel in anderen Währungen gefährdet waren das wollte man negieren.

Die Globalisierung, also das Zusammenlegen einer Währung hat aus Sicht der Multinationals, also der ganz großen Konzerne wie Siemens, Bayer, Aldi, Mc Donald's etc. sicherlich Vorteile, da man 1.) ohne Wechselkursdifferenzen in die Nachbarstaaten Waren und Dienstleistungen verkaufen oder anbieten kann. Ein großer, nicht zu unterschätzender Punkt ist aber auch, dass dies Regierungen erpressbar macht. Z. B. könnte Nokia sagen, wenn ihr mir keine Subventionen gibt, dann verlegen wir einfach unseren Standort nach Rumänien und dann fallen hier die Arbeitsplätze weg. Trotzdem hat es auch Vorteile für die Banken, denn die können über die Grenzen hinaus nun ohne großes Risiko weiter ihre Geschäfte machen und das ganze mit stabilen Wechselkursen.

Wäre ja auch schön wenn man die Eurozone dann so aufgebaut hätte das die Kosten nicht zum Grossen Teilen von Deutschland und Frankreich getragen würden sondern alle Staate fair einen Betrag X in die Eukasse gezahlt hätte.
Hätte man die Eurozone auf die Länder beschränkt, die ohnehin stabile Wechselkurse hatten und gleichzeitig eine zentrale Wirtschaftsordnung aufgebaut, dann wäre der Euro heute nicht so unter Druck.

Zum einen hätten dann GB,Irland und co die vom Euro lange Zeit wesentlich stärker profitiert haben auch mehr in die Kassen gezahlt die nun leer sind aber von uns Deutschen Steuerzahlern wieder aufgefüllt werden.

Die Fragen, die sich daraus ergeben sind, wie lange kann der Staat sich noch weiter verschulden, ohne selbst gerettet werden zu müssen und 2.) wer rettet Deutschland, wenn wir nicht mehr zahlen können? Allein die Tatsache, dass der Zinsposten im Haushalt schon der 2. größte Posten ist, nach Arbeit und Soziales ist schon sehr bedenklich. Durch diese Bürgschaften bringt der Staat sich selbst in Gefahr.

Nokia konnte sein Deutsches Werk mit Subventionen der EU also indirekt mit den Steuern der eigenen Mitarbeiter nach Osteuropa verlegen.
Viele Bekannte Firmen haben es nachgemacht.

Ist ja auch logisch. Nokia hat sich aber an die Gesetze und Bestimmungen gehalten. Klar ist es für das Image von Nokia nicht gerade gut, weil man durch die Verlegung des Standortes die Menschen möglicherweise ins soziale Elend stürzt. Dennoch hat Nokia nur die Bestimmungen eingehalten, die sie als Auflage erhalten hat. Es ist für ein Unternehmer kein Verbrechen, diese Regeln auszunutzen.

Die grossen Konzerne für die ein Umzug zu teuer wäre oder die ihre hiesige Infrastruktur nicht so ohne weiteres aufgeben können jammerten nun die Löhne seien zu hoch und der Staat half sofort.

Das wird offiziell in den Medien gesagt. In Wirklichkeit geht es aber nicht darum, sondern unter vorgehaltener Hand wird das Gespräch anders abgelaufen sein. Ein Unterhändler hat mit psychologischen Geschick den Deutschen Staat erpresst. Man würde, wenn der Deutsche Staat nicht helfe einfach den Standort ins Ausland verlegen. Arbeitsplätze würden verloren gehen etc.. Da musste der Staat dann tätig werden oder eben nicht. Bist du aber ein großer Gläubiger von z. B. Staatsschulden, kann man das natürlich auch nehmen um den Staat zu erpressen. Entweder der Staat springt ein oder wir möchten sofort unser Geld sehen. Das kann man natürlich rhetorisch so verpacken, dass dies nicht so ausgedrückt wird.

Leiharbeit die Arbeitsform der Zukunft wurde massiv ausgebaut und aus dem ursprünglichen Ziel Produktionsspitzen durch kurzfristig angeheuert arbeitskräfte abzufangen wurde mehr und mehr dazu genuzt feste Arbeitsplätze abzuschaffen. und durch Billigarbeiter zu ersetzen in den Meissten Fällen die eigenen Leute.

Arbeitslosigkeit ist mit Sicherheit eine gute Sache. Aus Sicht von Banken, weil sich der Staat dann durch Sozialtransfers mehr verschulden kann und für den Unternehmer, weil er keine Abgaben mehr bezahlen muss für Arbeitnehmer. Außerdem muss man sich nicht mit lästigen Gewerkschaften herumschlagen. Die Maschinen, die man ersetzt, gehen kaputt aber die beschweren sich auch nicht beim Betriebsrat, wenn zu viele Überstunden gemacht wurden :D. Arbeitslosigkeit ist aufgrund des technologischen Fortschritts eine gute Sache. Arbeitslosigkeit ist die Errungenschaft guten Wirtschaftens, leider wird das nicht honoriert und die Menschen die arbeitslos sind werden diskriditiert, obwohl die dazu beigetragen haben, dass sie überhaupt erst arbeitslos geworden sind, denn die haben ja die Maschinen gebaut. Ziel einer gesunden Wirtschaft ist es, Arbeitslosigkeit zu schaffen. Leider erhalten die Arbeitslosen nichts von den Kuchen ab, welches sich in den Bankenbilanzen befindet. Das bedingungslose Grundeinkommen als Beispiel setzt ja schon als Ansatz an diesem Defizit an.

Übrigens soweit ich mich mal erinnern kann hat gerade Franz Müntefering (SPD) mal gesagt, dass nur derjenige essen solle, wer auch arbeite. Das kommt eben, wenn man an diesen alten Strukturen mit allen Mitteln festhalten will und sich nicht vom Bewusstsein mal davon trennen kann. Sich auf die Politik zu verlassen ist sicherlich zu kurzsichtig für den einzelnen Bürger, man muss selbst seinen Hintern bewegen und aktiv werden.

Im Gegenzug geriet unser Steuersystem ins Wanken und der Staat wälzte alles auf die Unteren und Mittleren Einkommen ab durch Erhöhungen selbiger.

Der "Mittelstand" zahlt ja in Wirklichkeit auch nur noch die ganze Last. Große Konzerne zahlen meistens keine Steuern.
Der Mittelstand zahlt Sozialtransfers für die ganzen Leistungsbezieher (Sozialhilfe, Rente, ...) und Zinstransfers für die Banken durch Kredite.

Vor der EU hatten wir bessere Löhne und sichere Jobs
Während der EU haben wir unsichere Jobs steigende Lebenshaltungskosten zu grossen Teilen durch höhere Steuern und sinkende Reallöhne.

Ja, trotzdem ist es ja für den Standort Deutschland so ein Vorteil gewesen :LOL:. Kann man auch so sehen, man muss halt nur Vorstand von Siemens oder der deutschen Bank sein :D.

Oseidon die Linke und andere Randgruppen forden hin und wieder mal den Austritt oder Reformen zur Gegenwärtigen Politik in Sachen Eu.
Einziges Problem bei denen nur das da immer die Angst mit geht das die ihre Grenzenlosen Sozialismus auch wirklich über alle Grenzen ausbreiten und uns wieder ne Mauer durchs Land ziehen zu unserem Schutz wenn es schief geht.

Alle 5 "etablierten" Parteien wollen an dem "Wachstumsprogramm" festhalten. Im Kern sind sich da alle einig. Frau Lötzsch von den Linken hat nicht umsonst den Kommunismus begrüßt. Man hat dies getan, weil man hinter den Kulissen ernsthaft über ein anderes System diskutiert. Der Kommunismus ist vom Ansatz nicht verkehrt, jedoch kann man ihn niemals umsetzen. Er ist immer an der Gier der Menschen gescheitert. Die Parteibonzen fahren ihre großen "Schlitten" und leben ein Leben in Saus und Braus, während die Masse nichts hat. Ich kenne nur Katja Kipping als stellvortretene Parteivorsitzende, die sich weiterhin für z. B. das bedingungslose Grundeinkommen einsetzt. Trotzdem haben diese Menschen kein Gehör, weil der Rückhalt innerhalb der Partei zu gering ist.

Auch die Grünen haben nun ihren Höhenflug. Wenn die Menschen allerdings erstmal erkannt haben, dass auch die Grünen sich auf den Wachstumsprogramm festgeschworen haben und auch die Erwartungen nicht erfüllt werden, dann werden auch die Grünen wieder verschwinden.
Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit. Der Schein trügt!

Übrigens man muss sich auch mal fragen, wem diese angeblichen "representativen" Umfragen nützen. Umweltschutz ist ein grenzenloser Markt. Hier müssen Investoren gefunden werden, da man mitlerweile nicht mehr weiß, wohin man mit dem ganzen Geld soll, welches irgendwo auf einem Bildschirm steht.

Verlasst euch nicht darauf, was euch die Poltik und die offiziellen Vertreter und "Meinungsumfragen" sagen. Verlasst euch nur auf euch selbst und rettet euer Vermögen, sofern man welches hat. Es gibt auch Initiativen, wie Inwo e. V. oder regiogeld.de. Wär etwas verändern möchte, kann sich zum Mindest mal überlegen und sich auf neue Ideen einlassen. Hält man an diesem Staatssozialismus fest, denke ich mal wirds sehr dramatisch. Gerade für diejenigen, die davon nichts geahnt haben und ihr Kapital auf dem Konto lassen. Geld ist nur ein Stück Papier und bekommt den Wert nur durch Arbeit. Ansonsten wär dieses Papier wertlos.
 
Der Satz des Münterferings von wegen
Wer nicht arbeitet soll auch nichts essen.
Ist ein abgwandelter Satz aus der Bibel der heisst.
Wer nicht arbeiten, muss auch nicht essen.

Nur eine seiner Phrasen.
Der schlimmste Satz dieses Mannes war der im Bundesrechnungshof .
"Hier die Arbeitslosen bekommen 345euro im Monat rechnet das mal aus das das so passt!"
Das erste und bisher einzige mal das eine Regierung den dortigen Mathematikern den Auftrag gegeben hat etwas zu berechnen wofür das Ergebnis vorher schon fest stand.

Zu allen Lieberhabern alternativer Währungen oder Grundeinkommen.
Wandert doch nach Kuba aus die haben eins die Bevölkerung bekommt ein Grundeinkommen.
Davon können die Dort erzeugte Lebensmittel kaufen für Fisch und Fleisch brauchen sie allerdings Devisen.