https://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB2YR:IND
Heute von 18% auf 7,5% - die EZB hat ordentlich eingekauft.

Woher weißt Du das denn schon wieder? Kennzeichne solche Sachen doch mal als Vermutungen und stelle sie nicht immer als Wahrheiten hin. Natürlich kann hier auch keiner das Gegenteil beweisen, aber die EZB hat offiziell nur die Möglichkeit angegeben im Rahmen des Rettungsschirmes notfalls auch Ramschanleihen zu kaufen. Die weltweiter Erholung heute zwingt die EZB doch nicht gerade jetzt zu diesem schwerwiegenden Schritt, gegen den sie sich seite Monaten sträubt.

Man muss ja nun auch nicht gleich immer alles negativ deuten. Es kaufen ganz sicher jetzt viele Leute wieder GR Anleihen. Vor allem die kürzer laufenden werden ja von den anderen EURO-Ländern garantiert und da besteht auch kaum ein größeres Risiko als bei französischen Anleihen etc.
 
Woher weißt Du das denn schon wieder? Kennzeichne solche Sachen doch mal als Vermutungen und stelle sie nicht immer als Wahrheiten hin.
Sie hat es angekündigt - steht auch in dem Artikel. Ist schon richtig so.
Lies: https://www.welt.de/finanzen/article7562075/EZB-knickt-ein-und-druckt-Geld-gegen-die-Krise.html
Deutlicher: https://www.handelsblatt.com/politi...t-werden-ohne-ruecksicht-auf-verluste;2577838
"Mit dem nun beschlossenen Kauf von Staatsanleihen brechen die Notenbanker ein weiteres Mal innerhalb weniger Tage ein Tabu."
https://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE64909220100510
etc. pp.
Der Indikator ist ab jetzt wertlos.

Es kaufen ganz sicher jetzt viele Leute wieder GR Anleihen.
Solche Sprünge deuten auf massive Eingriffe in den Markt hin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. Berninger über das neue Rettungspaket und die neuen Regeln der EZB:
https://www.youtube.com/watch?v=OwgvvvEZApI&feature=youtube_gdata
Was für ein Quacksalber... Der bekommt vor lauter Geseier die Begrifflichkeiten durcheinander. Den Doktor hat er wohl entweder gekauft oder in Philosophie oder sowas gemacht.

Wenn Du Dir solche Videos reinziehst, ist es kein Wunder, dass Du unter Vervolgungswahn leidest und nur noch kategorisch alles als die nahende Apokalypse siehst.... :roll:

Solche Sprünge deuten auf massive Eingriffe in den Markt hin.

Du kannst es ja doch...!! "Deuten...hin" ist endlich mal eine deutlich als Vermutung gekennzeichnete Aussage. Geht doch!
 
Du kannst es ja doch...!! "Deuten...hin" ist endlich mal eine deutlich als Vermutung gekennzeichnete Aussage. Geht doch!
Und wenn dann noch so was beschlossen wurde führt Eines zum Anderen. Tertium non datur.
Glaubst etwa noch an den Osterhasen und den Weihnachtsmann?!

Inflationsunion - Hauptsache ein reißender Titel:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,694110,00.html

Wenn Du Dir solche Videos reinziehst, ist es kein Wunder, dass Du unter Vervolgungswahn leidest und nur noch kategorisch alles als die nahende Apokalypse siehst.... :roll:
Die Politik befeuert diese Hexenjagd und die Hexe ist der Euro. :roll:
Der Überbringer der Nachrichten ist eher nicht dran schuld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bill Gates hat angeblich 50.000.000.000 Dollar Privatvermögen.
Kriegt der nur 5 % Zinseszins im Jahr dann ist das:

in 3 Jahren hat Bill Gates also 7,88Mrd. Dollar verdient. nur durch Zinseszins und diese Zinsen müssen ja erwirtschaftet werden.
Du wirst lachen: Bill Gates bekommt mitnichten Zinsen für sein Geld. Er hat das Geld bei diversen Unternehmen investiert, die damit ganz real Werte produzieren und erschaffen. Er erhält einen Teil dieser Wertschöpfung als Rendite für sein Geld. Es wird also keine Blase geschaffen.

Abgesehen davon hat es ein Staatsbankrott in der Vergangenheit schon immer gegeben und meistens folgte darauf ein Krieg.
Meist ging ein Krieg einem Bankrott voraus. Seit dem 13. Jahrhundert haben sich Könige und Kaiser bei den diversen Fuggers. Dimedicis etc. verschuldet, um ihre Kriege zahlen zu können. Was Du erwähnen solltest: Werden die Staaten zahlungsunfähig, gehen die Banken meist mit Hops, weil sie ihre Forderungen abschreiben können.

Der Zweite Weltkrieg ist auf Basis der Armut und dem Elend hervorgegangen und letztendlich ausgelöst worden, weil der schwarze Freitag von 1929 die Lebensgrundlage vieler Menschen noch weiter zerstört hatte.
Dieser Tag war vielleicht ein herausragendes Ereignis, die Krise wurde in Deutschland nur dadurch extrem verschärft, weil Brüning in den Jahren 30-32 dachte, die Krise durch eisernes Sparen zu bekämpfen (so wie das heute von Griechenland gefordert wird). Der Staat viel als Nachfrager aus, die Wirtschaft viel aus, der Privatkonsum wurde gestoppt. Eine Abwärtsspirale begann. Keynes hatte da das Gegenteil im Sinn, was in den USA zumindest zeitweise funktioniert hat.

Unsere Vorfahren haben das zerstörte Deutschland wieder aufgebaut aber das Finanzsystem abgekoppelt vom Gold ist erhalten geblieben.
Das stimmt doch gar nicht. Du solltest Dich mal mit dem eingeführten Wechselkurssystemen nach dem 2. Weltkrieg beschäftigen. Der Dollar war durch gold gesichert, quasi alle anderen Währungen an den Dollar gekoppelt. Das wurde erst in den 70ern abgeschafft, weil es nicht mehr praktikabel war.

Nun fordert das Finanzsystem immer mehr von den Bürgern und deshalb muss auch ständig die Steuern erhöht werden, weil die Verbindlichkeiten also die Zinslast steigt
Könntest Du diese Aussage mal an den Einkommenssteuern belegen?

Das Finanzsystem hat man aber selbst nach dem 2. Weltkrieg wo man die Chance dazu hatte nicht antasten wollen, als sei es ein Glaube an den jeder glaubt und das so unantastbar ist wie das Armen in der Kirche.
Sagt Dir eigentlich "Bretton-Woods" irgendwas oder denkst Du Dir dieses Sachen einfach aus, die Du hier schreibst?

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OT: Ähm, liege ich jetzt total falsch, oder warst Du nicht immer ein Gegner von Immobilienanlagen? Und jetzt gleich insgesamt drei? Die können doch nicht alle Eigenbedarf sein, oder?
Ich bin kein "Gegner" von Immobilien. Ich bin nur kritisch Aussagen gegenüber, dass Immobilien (gerade zur Eigennutzung) immer günstiger seien als Miete.

Und meine persönliche Situation zeigt, dass man auch sein Leben nicht planen kann. Ich hatte mir ein Haus gekauft, musste aber völlig unerwartet umziehen, das Häuschen habe ich aber noch. Jetzt habe ich eine Wohnung, es stellt sich aber heraus, dass die demnächst zu klein ist. Also muss was Anderes her.

Haus und Wohnung waren solche Schnäppchen, dass ich deutlich günstiger mit dem Kauf abgeschnitten habe, weil vergleichbare Mieten deutlich höher wären als Zins und Abschreibung.

Bei der interessanten Immobilie steht der Kaufpreis aber noch deutlich über einer vergleichbaren Miete. Da das Haus aber nur zum Kauf angeboten wird, muss ich eben etwas handeln. So eine 20er Jahre Stadtvilla im Top-Zustand wird selten angeboten.

Die Finanzierung ist nicht schlecht. Ich habe etwas über 4% für 15 Jahre bei ca 90% abgeschlossen. Zusammen mit 4,05 aus KfW Mitteln ist das schon sehr niedrig.
Ich wähle im Moment eher kurze Laufzeiten, weil die Zinsdifferenz schon enorm ist. Aber mittlerweile steigt das Risiko von Zinserhöhungen für einen 5-Jahres-zeitraum schon an...

Meine Eltern haben sich "damals" über 7,5% schon sehr gefreut.
Meine Mutter musste 1982 eine Hypothek finanzieren mit 12,3%, 10 Jahre fest.

Marty
 
Der Chart sieht mir ganz und gar nicht danach aus, als wäre der Euro schon wertlos.

Wenn man zum Start des Euro versprochen hätte, dass der Euro in 10 Jahren 30% an Wert gewinnt, wären alle glücklich gewesen.

Für Deutschland ist ein schwächelnder Euro übrigens ganz hervorragend.

Marty
 
Meist ging ein Krieg einem Bankrott voraus. Seit dem 13. Jahrhundert haben sich Könige und Kaiser bei den diversen Fuggers. Dimedicis etc. verschuldet, um ihre Kriege zahlen zu können. Was Du erwähnen solltest: Werden die Staaten zahlungsunfähig, gehen die Banken meist mit Hops, weil sie ihre Forderungen abschreiben können.
Ein Staatsbankrott wird meist so lange wie möglich verschleiert und verschleppt. Statt den Bankrott ordentlich abzuwickeln werden dann noch Kriege geführt - in der Hoffnung auf Kriegsbeute. Natürlich kosten Kriege auch Geld und führen zu weiteren Schulden, aber so lange sich der Krieg gut entwickelt ist der Staat auch kreditwürdig.

Dieser Tag war vielleicht ein herausragendes Ereignis, die Krise wurde in Deutschland nur dadurch extrem verschärft, weil Brüning in den Jahren 30-32 dachte, die Krise durch eisernes Sparen zu bekämpfen (so wie das heute von Griechenland gefordert wird). Der Staat viel als Nachfrager aus, die Wirtschaft viel aus, der Privatkonsum wurde gestoppt. Eine Abwärtsspirale begann. Keynes hatte da das Gegenteil im Sinn, was in den USA zumindest zeitweise funktioniert hat.
Keynes funktioniert nur in goldgedeckten Währungen - wurde aber 1971 abgeschafft. Heute gibt es ganz andere Rahmenbedingungen. Kann ja jeder sehen sehen, dass Keynes nicht funktioniert und der Staat nicht so einfach Nachfrage generieren kann, ohne dass die Währung darunter leidet. Eine goldgedeckte Währung kann nicht unter Staatsschulden leiden.
 
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Ein Staatsbankrott wird meist so lange wie möglich verschleiert und verschleppt. Statt den Bankrott ordentlich abzuwickeln werden dann noch Kriege geführt - in der Hoffnung auf Kriegsbeute.
Wenn man sich einmal anschaut, was die Kriege der letzte 140 Jahre gekostet haben und als Beispiel mal die Kosten des Deutschen Reiches für den 1. Weltkrieg rausnimmt, dann kann man sehen, dass der Krieg der Schuldenbringer schlechthin war. Da wurden über Anleihen fast 100 Mrd. Reichsmark reingeholt.

Keynes funktioniert nur in goldgedeckten Währungen - wurde aber 1971 abgeschafft.
Deshalb kann es nur eine zeitlang funktionieren, weil es eben nicht wachtsumskompatibel ist.

Marty
 
Wenn man sich einmal anschaut, was die Kriege der letzte 140 Jahre gekostet haben und als Beispiel mal die Kosten des Deutschen Reiches für den 1. Weltkrieg rausnimmt, dann kann man sehen, dass der Krieg der Schuldenbringer schlechthin war. Da wurden über Anleihen fast 100 Mrd. Reichsmark reingeholt.
Nur wenn man den Krieg verliert.
Um zu solchen Mittel zu Greifen muss eine Regierung aber schon enorme kriminelle Energie aufweisen oder total verzweifelt sein.
Es gibt auch andere Methoden:
https://www.wirtschaftsblatt.at/home/420504/index.do

Deshalb kann es nur eine zeitlang funktionieren, weil es eben nicht wachtsumskompatibel ist.
Es geht meistens am Markt vorbei, d.h. es werden sowieso wenig gefragte Angebote/schlechte Produkte nachgefragt, während gefragte Angebote unberücksichtigt bleiben. Damit kann man aber Härten bei einem schon begonnenen Strukturwandel ausgleichen. Hemmt aber auf Dauer Innovationen und lässt die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft sinken.

Das passiert wenn es keine Käufer mehr gibt:
"Plötzlich waren nur noch deutsche Bundesanleihen liquide, noch nicht einmal mehr gute französische Staatstitel"
https://www.teleboerse.de/nachrichten/dossier/EZB-oeffnet-Buechse-der-Pandora-article865331.html
 
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Die NBG ist die National Bank of Greece. Auch wenn der Name da täuschen mag, ist es eine privat geführte Bank, deren Aktien an der Börse gehandelt werden. Es mag zwar der politische Wunsch dahinter stehen, dass diese Bank in der Türkei ihr Geschäft ausbaut, aber dies ist kein "Geld besorgen" im Ausland für den griechischen Staat. Politische Interessen im Verhältnis zur Türkei resultieren so gut wie immer aus der jahrhundertealten Rivalität. Wenn es dem Nachbarn scheinbar besser geht, versucht man etwas davon zu bekommen. Das war ja mit dem Tourismus auch so. Nachdem Griechenland beliebt bei Westeuropäern wurde und damit Geld scheffelte, setze die Türkei auch vermehrt auf diesen Bereich und richtete die Angebote auf die gleiche Zielgruppe aus.

Zur Bank selbst: https://de.wikipedia.org/wiki/National_Bank_of_Greece
 
Nein, auch wenn man den Krieg gewinnt. Oder welchen Gewinn haben die Siegerländer beim 1. Weltkrieg gemacht? Nicht mal Frankreich, die eine ganze Menge an Reparation erhalten haben, haben die Kosten decken können.
Stimmt, die Materialschlachten haben auf beiden Seiten enorme Kosten verursacht.

Jetzt kommen die Proteste in Irland:
https://www.wirtschaftsfacts.de/?p=4831

Das Gerücht, dass Deutschland die DM wieder einführt, hält sich weiter hartnäckig:
https://www.zerohedge.com/article/g...lets-rumors-about-germany-abandoning-euro-fly
Ist mir suspekt.
Wenn Deutschland die DM wieder einführen sollte, geht der Euro jedenfalls in die Hyperinflation.
 
Wenn Deutschland die DM wieder einführen sollte, geht der Euro jedenfalls in die Hyperinflation.
Das würde ziemlich sicher passieren. Und zur Folge haben, dass die anderen Euro-Länder keine Waren mehr aus Deutschland bezahlen könnten. Das würde bedeuten, dass Deutschland als Exportnation einen Zusammenbruch der Wirtschaft erleiden würde und die hübsche DM auch verfallen würde.

Hoffen wir mal, dass uns das erspart bleibt.

Marty
 
Das würde ziemlich sicher passieren. Und zur Folge haben, dass die anderen Euro-Länder keine Waren mehr aus Deutschland bezahlen könnten.
Stimmt nicht, für solche Fälle gibt es Fremdwährungsreserven in Dollar, CHF und Gold -
hat jedes Land. Aber die verbleibenden Schulden in Euro gehen futsch, wenn sie denn überhaupt noch liquide sind. Man könnte auch die Schulden für die früheren Exporte in DM umrechnen, um sie vor dem Euro-Verfall zu retten, auch dann wenn sie gerade nicht bedient werden. Vor allem wenn die Griechen jetzt schon deutsches Auslandsvermögen beschlagnahmen lassen.
 
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Sehr schöner Kommentar zum Artikel

Und zu den Bürgerkriegs-Masturbatoren: Mag ja sein, dass man einen gewissen Lustgewinn bei Worst Case Szenarien erzielen kann. Andererseits frißt die Revolution mitunter ihre Kinder, d.h., Eure Köpfe und die Eurer Familienb rollen dann kollateralschadentechnisch auch. Aber das ist sicher tolerabel. Oder dann lieber doch nicht?

Auch wenn ich mich jetzt aus dem “New Volkssturm Movement” kegel: Mir wären Schlangen vor den Abgeordnetenbüros lieber. Die sollen wissen, dass sie in Berlin nicht länger unbeobachtet sind und wir für jede einzelne Abstimmung eines MdB oder MdL Rechenschaft fordern. Also auf in jede nächste Bürgersprechstunde, statt hier mit dem virtuellen Molotow-Cocktail den Scheinaufstand zu proben
 
Sehr schöner Kommentar zum Artikel
Das Parlament zu stürmen hat eher Symbolcharakter als einen praktischen Nutzen, oder wollen die selbst Gesetze beschließen?! Es ist nur Politik.
Wenn das Volk das Parlament stürmt, das es eigentlich vertreten sollte, damit seine Arbeit stört und der Staat den Sturm dann verhindert und gegen das Volk kämpft, wird die Arbeit des Parlaments damit reichlich diskreditiert. Alleine der Versuch zählt und damit ist schon sehr viel demonstriert.
Also nichts von wegen Bürgerkrieg.