Ähm, mal ne Frage: Wenn es da heißt Deutschland hat Land xy so und soviel geliehen... Da sind aber die deutschen Banken gemeint und nicht Deutschland selbst, oder?
Steht doch dabei: "Banks and governments ...".
Also nicht alleine die Banken und die Zahlen sind in US-Dollar umgerechnet.
 
Steht doch dabei: "Banks and governments ...".
Also nicht alleine die Banken und die Zahlen sind in US-Dollar umgerechnet.

Würd mich mal interessieren, ob in unseren (Deutschlands) Schulden schon verrechnet ist, dass wir ja auch noch vielen anderen Geld geliehen haben.
 
Würd mich mal interessieren, ob in unseren (Deutschlands) Schulden schon verrechnet ist, dass wir ja auch noch vielen anderen Geld geliehen haben.
[IRONIE]Am Ende muss dann Deutschland seinen Schuldnern die Schulden erlassen, bekommt aber selbst keinen Erlass von seinen Gläubigern.[/IRONIE]

Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen zum Erhalt der für die Finanzstabilität in der Währungsunion erforderlichen Zahlungsfähigkeit der Hellenischen Republik (Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz – WFStG)
Verkündet am 7.5. im Bundesgesetzblatt - nur 2 Paragraphen.
§1 heißt "Gewährleistungsermächtigung", sagt das Finanzministerium wird ermächtigt eine Bürgschaft in Höhe von 22,4 Mrd. EUR auf Kredite an GR anzunehmen. Die Kredite werden von der KfW gegeben.
§2 heißt "Inkrafttreten" am Tag der Verkündigung.
https://www.bundesgesetzblatt.de/ unten links auf "Bürgerzugang" klicken.

Hier die Klage dagegen.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100507_2bvr098710.html
 
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Drohender Staatsbankrott in Griechenland

Die Klage ist doch schon angewiesen, oder? Oder war es nu der Eilantrag, und sind das 2 verschiedene Anträge :think:
 
Die Klage ist doch schon angewiesen, oder? Oder war es nu der Eilantrag, und sind das 2 verschiedene Anträge :think:
Es wurde zusätzlich eine "einstweilige Anordnung" beantragt, um die Ausführung des Gesetzes sofort zu stoppen, bevor über Hauptverfahren entschieden wurde und die wurde abgelehnt.
 
Ich denke, dass auch im Hauptverfahren kein anderes Ergebnis herauskommt. Alles Andere wäre mehr als verwunderlich angesichts des internationalen Drucks.
 
Ein 600 Mrd. Rettungspaket - hat sich jetzt in einer Woche versechsfacht, wird aber noch lange nicht reichen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article7551305/600-000-000-000-Euro-zur-Rettung-der-Waehrung.html

„Wir werden den Euro verteidigen, was immer es kosten mag“, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso nach dem Euro-Gipfel.
Der macht mir Angst - so was ähnliches hat H****r über Berlin gesagt. :roll:
Nächste Woche kommt dann das 6 Billionen Rettungspaket und die EZB kommt mit dem Gelddrucken nicht hinterher.
 
Griechenland wird nicht der einzigste Staatsbankrott sein. Es wird uns auch einfach nicht die Wahrheit gesagt was das angeht. Die Wahrheit ist, dass unser Geldsystem das Problem ist, nicht die Parteien die uns im Bundestag vertreten.

Das lässt sich an einer Grafik darstellen:
https://www.zieglerdent.ch/Fotos/Klima/Unbenannt-3%20Kopie.jpg

Geld wächst exponentiell an, also Kn = Ko x q^n

Also das Endkapital Kn = das Anfangskapital x 1 + Zinssatz/100 hoch Jahre

Beispiel:
gegeben: Ko = 1,00€; p% = 5 % => q = 1,05; Zeit n = 10 Jahre

Kn = 1,00 x 1,05^10

Ergebnis: 1,62€

nehmen wir jetzt 1€ und legen das 100 Jahre an zu 5 % Zinseszins:

Ergebnis: 131,50€

und wenn man aus 1 Euro in 100 Jahren 131,50€ macht dann kann man sich auch vorstellen, was Banken mit Mrd. von Euros machen.
Außerdem haben Banken die Möglichkeit durch Derivate aus eingezahlten 100 Euros im Euroraum 2000€ an Krediten zu erzeugen. Wie? Da nur eine Mindestreserve eingehalten werden muss, kann man ja die 2000€ an Krediten vergeben und für diese 2000€ Zinsen kassieren.

Wen das alles interessiert und warum es Staatspleiten gibt, der kann sich hier satierisch mal ein wenig informieren: https://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

Staatsschulden sind = Geld, weil es immer Leute gibt die sich im Umkehrschluss verschulden müssen.

Das Problem daran ist nur, dass Staatsschulden weiter ansteigen bis die Gläubiger unruhig werden. Das Geld sammelt sich auf große Haufen und die so genannte Schere die man auch oben genau erkennen kann, wonach den Bürgern das weggenommen werden muss, was das Finanzwesen fordert.

Mitlerweile ist überall auf der Welt die Problematik der Überschuldung so dermaßen, dass es irgendwann früher oder später zu einem Staatsbankrott in irgendeiner Art und Weise kommen MUSS.
Es muss zu einer Abwertung in irgend einer Form kommen und uns blüht das Gleiche. Es ist nur eine Frage der Zeit bis auch wir pleite sind.

Edit:
Es gibt auch noch Giralgeld als Gelderschaffungsmittel, sodass die Geschäftsbanken neben den Derivaten noch Giralgelder erzeugen z.B. wenn man bei seiner Bank in den Dispo rutscht, weil man das Konto überzogen hat.

Edit2:
Beispiel:
Bill Gates hat angeblich 50.000.000.000 Dollar Privatvermögen.
Kriegt der nur 5 % Zinseszins im Jahr dann ist das:

50.000.000.000 x 1,05^1
= 52,5Mrd. Dollar
nach 2 Jahren sind das:
55,125
nach 3 Jahren sind das:
57,88125 Mrd.

d.h. das Kapital 50Mrd. steigt immer schneller an und somit auch das was die Finanzwirtschaft fordert gegenüber der Realwirtschaft, die fast immer gleichbleibend steigt.

in 3 Jahren hat Bill Gates also 7,88Mrd. Dollar verdient. nur durch Zinseszins und diese Zinsen müssen ja erwirtschaftet werden. Aber woher kommen diese Zinsen? Dafür müssen ganze Städte arbeiten gehen.
 
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10 Jahre fest 3,72% bei 80% Finanzierung. Eigentlich nicht schlecht. Leider ist mir die Verkäuferin beim Kaufpreis noch nicht so richtig entgegen gekommen. Die Immobilie liegt deutlich über vergleichbaren Objekten...

Die zwei anderen Immobilien sind noch ein wenig teurer finanziert :-?

Marty

OT: Ähm, liege ich jetzt total falsch, oder warst Du nicht immer ein Gegner von Immobilienanlagen? Und jetzt gleich insgesamt drei? Die können doch nicht alle Eigenbedarf sein, oder? :roll:
 
Mich würde interessieren, was passiert, wenn den letzten "zahlungsstarken" Staaten auch die Luft ausgeht. Ich befürchte nämlich einen Dominoeffekt, wo ein Staat nach dem anderen "umfällt" und nichts mehr zahlen kann bzw. selbst Hilfe braucht. Die übrigen müssen dann immer mehr zahlen, was zur Folge hat, dass denen auch die Luft ausgeht und irgendwann ist niemand mehr übrig... Wir steuern da auf eine Krise zu, gegen die die Finanzkrise PillePalle ist.
Hat jemand eigentlich eine Ahnung, wie im Moment mit den Ländern verfahren wird, die in den nächsten Jahren eigentlich auch den Euro einführen wollten?
 
Mich würde interessieren, was passiert, wenn den letzten "zahlungsstarken" Staaten auch die Luft ausgeht. Ich befürchte nämlich einen Dominoeffekt, wo ein Staat nach dem anderen "umfällt" und nichts mehr zahlen kann bzw. selbst Hilfe braucht. Die übrigen müssen dann immer mehr zahlen, was zur Folge hat, dass denen auch die Luft ausgeht und irgendwann ist niemand mehr übrig... Wir steuern da auf eine Krise zu, gegen die die Finanzkrise PillePalle ist.(...)

Ja!
In spätestens 20 Jahren gibts den Euro nicht mehr. Warum? Weil die Finanzwirtschaft immer mehr von der Realwirtschaft fordert durch Zins bzw. Zinseszins. Wer ist also der nächste Gläubiger wenn Deutschland nicht mehr einspringt?
Es muss zu einer Abwertung kommen. Nicht in 2 Jahren aber in spätestens 20 Jahren wird sich keiner mehr finden lassen, der sich noch mehr überschuldet.

Griechenland ist da nur ein Vorbote von dem Finanzkollaps.
Auch
Irland, Portugal, Spanien, Italien stehen kurz vor dem Kollaps.

Abgesehen davon hat es ein Staatsbankrott in der Vergangenheit schon immer gegeben und meistens folgte darauf ein Krieg.

Der Zweite Weltkrieg ist auf Basis der Armut und dem Elend hervorgegangen und letztendlich ausgelöst worden, weil der schwarze Freitag von 1929 die Lebensgrundlage vieler Menschen noch weiter zerstört hatte. Der Nährboden für eine entweder Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei oder der Kommunistischen Partei war geboren.
Die Kommunisten wollte man nicht haben also haben unsere Vorfahren sich für die NSDAP entschieden, die die ganze Welt zum Beben gebracht hat mit ihren größenwahnsinnigen Vorstellungen.

Was hat sich seitdem geändert?
Unsere Vorfahren haben das zerstörte Deutschland wieder aufgebaut aber das Finanzsystem abgekoppelt vom Gold ist erhalten geblieben.
Nun fordert das Finanzsystem immer mehr von den Bürgern und deshalb muss auch ständig die Steuern erhöht werden, weil die Verbindlichkeiten also die Zinslast steigt (das ist der Zweitgrößte Posten nach "Arbeit und Soziales").
Deshalb musste auch Hartz 4 gemacht werden.

Das Finanzsystem hat man aber selbst nach dem 2. Weltkrieg wo man die Chance dazu hatte nicht antasten wollen, als sei es ein Glaube an den jeder glaubt und das so unantastbar ist wie das Armen in der Kirche.

Die Parteien und die Menschen die sich dahinter verbergen wissen das nicht oder wollen es nicht wissen und deshalb wird sich nichts ändern. Eine Partei kann unsere Probleme nicht ändern, weil die dann von den Medien regelrecht plattgemacht werden würden und der normale Bürger alles glaubt was man uns in den Medien erzählen will.

Außer Liechtenstein gibt es in der Welt nicht einen einzigen Staat, der keine Schulden hat, das sollte man sich berücksichtigen.

Mitlerweile wird ein Rettungsschirm in Höhe von 750 Milliarden also
750.000.000.000 Euro aufgespannt (Link)

Und selbst das wird nicht ausreichen um die Finanzwirtschaft zu stabilisieren, wenn keine Abwertung also Hyperinflation stattfindet.

Der nächste Gläubiger ist also die EU und wer kommt nach der EU, wenn die Kredite nicht mehr reichen? :D
 
Dieser Zusammenbruch des Systems wurde ja schon von vielen etlichen Leuten vorhergesagt, aber werden durch die Medien als Verschwörer abgestempelt :ugly:
 
Geld, Zinsen, Kredite - all das gibt es seit tausenden von Jahren, warum sollte das System genau jetzt scheitern?

Außer Verschwörungstheorien gibt es keinen Grund.

Und Staatsbankrotte wird es so auch nicht geben, da die Insolvenzmasse zu groß ist.

In Deutschland könnte man die Staatsschulden mit einem Schlag ablösen, wenn jeder Bürger 1/3 seines Vermögens als einmalige Abgabe zahlt.

Aber nein, der deutsche Michel legt sein Geld für 2% an, damit sich der Deutsche Staat dieses Geld für 3% leihen kann, wo die Zinsen dann vom Michel bezahlt werden.

gruss kelle!
 
Geld, Zinsen, Kredite - all das gibt es seit tausenden von Jahren, warum sollte das System genau jetzt scheitern?
weil es immer wieder scheitert und alle X Jahre einfach mal die Währung reformiert wird..ob es jetzt scheitert oder in 10 Jahren is dabei nicht relevant


Und Staatsbankrotte wird es so auch nicht geben, da die Insolvenzmasse zu groß ist.

In Deutschland könnte man die Staatsschulden mit einem Schlag ablösen, wenn jeder Bürger 1/3 seines Vermögens als einmalige Abgabe zahlt.

die Leute die 80 % des Vermögens besitzen lassen sich aber 1/3 nicht abnehmen..hinzu kommt das kein Politiker so blöd ist sich soviele mächtige Feinde zu machen ;)
 
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10 Jahre fest 3,72% bei 80% Finanzierung. Eigentlich nicht schlecht. Leider ist mir die Verkäuferin beim Kaufpreis noch nicht so richtig entgegen gekommen. Die Immobilie liegt deutlich über vergleichbaren Objekten...

Die zwei anderen Immobilien sind noch ein wenig teurer finanziert :-?

Marty

Die Finanzierung ist nicht schlecht. Ich habe etwas über 4% für 15 Jahre bei ca 90% abgeschlossen. Zusammen mit 4,05 aus KfW Mitteln ist das schon sehr niedrig. Meine Eltern haben sich "damals" über 7,5% schon sehr gefreut.
 
Geld, Zinsen, Kredite - all das gibt es seit tausenden von Jahren, warum sollte das System genau jetzt scheitern?

Außer Verschwörungstheorien gibt es keinen Grund.

Und Staatsbankrotte wird es so auch nicht geben, da die Insolvenzmasse zu groß ist.

(...)

Wenn man sich mal genauer mit der Materie befasst, sieht man das im Laufe der Zeit ein Staatsbankrott kommen muss. Nicht über 10 Jahre oder 20 Jahre, weil man da das Defizit mit neuen Schulden ausgleichen kann. Aber im Laufe der Zeit wird es zu einem Staatsbankrott kommen, wenn sich die Währung nicht in irgendeiner Form abwertet (in der Regel tut sich das in Form von Inflation oder Deflation, wobei Letzteres viel schwerwiegendere Folgen hat für die Wirtschaft).

In der Geschichte hat es Geld und Zins seit jeher gegeben das stimmt und fast immer ist es im Laufe der Zeit durch Zinsen zusammen gebrochen.

Ich erinnere an die Südasienkrise 1997 oder an die Argentinienkrise 2001. Die Liste ist unendlich wo dies der Fall war. Wir haben auch schon einige Krisen überstanden z. B. die Subprimekrise 2000/2001 und davor gab es noch andere wirtschaftliche Krisen, die mit neuen Schulden weggefegt wurden.

Man braucht ja nur mathematisch nicht gerade dumm sein, um das was ich hier in meinen 3 oder 4 Beiträgen geschrieben habe zu sehen.

Wieso fehlt denn Geld für Schulen, für Schwimmbäder etc.?
Die Gelder fehlen, weil wir die Zinslast der Kredite bezahlen müssen und diese gar nicht bezahlen können. Was kann ich für die Verbindlichkeiten meiner Vorfahren? Wieso schafft der Haushalt in Griechenland und z. B. in Deutschland es nicht einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen? Wieso gibt es außer Liechtenstein kein Staat in der Welt, der keine Kredite braucht?
Das sind Fragen, die eine Verschwörungstheorie in weite Ferne rücken lassen. Warum "verbrieft" die Sparkasse Kredite? Was ist überhaupt Verbriefung?

Außerdem sollte man sich mal die Frage stellen, was denn der IFW (Internationale Währungsfond) für Aufgaben hat. Der internationale Währungsfond unterstützt Staaten mit Krediten unter strenger Auflage (also eine noch höhere Bewilligung von Krediten).

Es gibt aber Möglichkeiten wie man sich gut schützen kann.
-in feste Dinge investieren (Haus, Wertemetalle, also etwas was mehr Wert hat als der Geldschein (Geld SCHEIN trifft es auch richtig, denn Geld ist nur zum Schein Geld) selbst.
-Unternehmensaktien

Wir Sparer werden dazu verdonnert, unsere Euros bei der Bank anzulegen, weil wenn wir das Geld unterm Kopfkissen verstecken, dann gibt es ja keine Zinsen und das Geld wird weniger Wert -> Inflation.(das merkt man zwar nicht sofort aber im Laufe der Zeit merkt man das durch steigende Preise / Inflation).
Wir rennen also mit unserem Geld zu unserer Bank, damit wir "mehr" bekommen und unser Geld nicht weniger wert wird. Die Bank ist nun in der Pflicht, Leute zu finden die sich noch mehr verschulden. Irgendwann gibt es aber keine Schuldner mehr und dann müssen andere Möglichkeiten erfunden werden, um die Gelder anzulegen.
Im Umkehrschluss zu den vielen Schuldenstaaten der Welt, muss es ja auch irgendwo Leute geben, die sich noch mehr verschulden bzw. diejenigen die das Geld haben. Und wo landet das Geld, wenn die großen Haufen immer mehr Zinsen fordern? Ich habe das oben mit Bill Gates vorgerechnet, da kann man sehen, dass man aus 50mrd. Anfangskapital ein Endkapital in 3 Jahren von 57,5Mrd. Dollar machen kann bei einem Zinssatz von 5 %.

Woher kommen also diese 7,5 Mrd Dollar? => von uns und von jedem der sich Geld leiht und auch von jedem der sich kein Geld leiht, weil Zinsen in jeder Kalkulation in jedem Produkt mit drin sind.

Das Geld sammelt sich auf große Haufen und die sogenannte Schere zwischen Arm und Reich ist genau das was immer gesagt wird. Was ist die Schere zwischen arm und reich? Stellt man sich einige Fragen und schaut sich mal ein wenig in der Literatur um, dann merkt man schnell dass die Schere zwischen Arm und reich sowas bedeutet, dass die Finanzwirtschaft mehr fordert, als die Realwirtschaft erwirtschaften kann, weil die Realwirtschaft in absoluten Zahlen gleichbleibend also linear ansteigt, die Finanzwirtschaft entwickelt sich aber exponentiell.

Ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist deshalb für die Katz, denn es kann niemals ein exponentielles Realwirtschaftswachstum erzeugt werden. Das wär übrigens auch schön, weil dann müsste man niemanden was wegnehmen.
 
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Geld, Zinsen, Kredite - all das gibt es seit tausenden von Jahren, warum sollte das System genau jetzt scheitern?
Die Zeit ist reif.

Und Staatsbankrotte wird es so auch nicht geben, da die Insolvenzmasse zu groß ist.
Es gab schon einen Staatsbankrott in der Eurozone - da kannst nicht mehr sagen, dass keine geben wird. Vllt keine weiteren, aber wer weiß das schon? Woran machst das fest?

Staatsbankrotte gibts übrigens auch schon seit tausenden von Jahren.

In Deutschland könnte man die Staatsschulden mit einem Schlag ablösen, wenn jeder Bürger 1/3 seines Vermögens als einmalige Abgabe zahlt.
Diese Vermögen stecken aber in Anleihen, Aktien, Immobilien, etc. Und einiges davon ist schon weg, z.B. mit Derivaten oder Griechen-Bonds.
Wenn die alle verkauft werden sinken die Preise ins Bodenlose -> Crash.
Man kann nur das Geld entwerten und dann einen Währungsschnitt machen.

Aber nein, der deutsche Michel legt sein Geld für 2% an, damit sich der Deutsche Staat dieses Geld für 3% leihen kann, wo die Zinsen dann vom Michel bezahlt werden.
Schneeballsystem nennt man das...

Dr. Berninger über das neue Rettungspaket und die neuen Regeln der EZB:
https://www.youtube.com/watch?v=OwgvvvEZApI&feature=youtube_gdata
EZB druckt Geld gegen die Krise:
https://www.welt.de/finanzen/article7562075/EZB-knickt-ein-und-druckt-Geld-gegen-die-Krise.html

MM: Der Euro geht jetzt vor die Hunde, wer zuerst keine Euros mehr annimmt hat gewonnen. Normalerweise sollten die Zinsen jetzt zwischen 4% und 8% liegen und nicht bei 1%.

https://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB2YR:IND
Heute von 18% auf 7,5% - die EZB hat ordentlich eingekauft.

Wieso fehlt denn Geld für Schulen, für Schwimmbäder etc.?
Die Gelder fehlen, weil wir die Zinslast der Kredite bezahlen müssen und diese gar nicht bezahlen können.
Dadurch lohnt es sich nicht mehr zu Arbeiten.
Auch jemand der selbst keine Kredite aufgenommen hat muss Kreditzinsen zahlen. Unternehmen rechnen sie in die Preise ihrer Produkte mit rein, der Staat in die Steuern. Konsum auf Kredit ist doppelt Zinsen zu zahlen.
 
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