Eure Meinung zu den Studiengebühren!

Scheiß Diskussionshaltung. Zum einen, da dies beleidigend für Blinde und andere kranke Menschen ist

Weil dann tut mir der jenige leid, dann hat der einen defekt im Kopf.

Du solltest nicht anderen vorwerfen, dass sie jemanden beleidigen, und im gleichen Posting selbst beleidigend werden...^^

Objektivität hin oder her. Martys Rechnung ist sehr optimistisch und demnach wenig realistisch. Daran kann kein Zweifel bestehen. Und wenn man nicht selbst studiert kann man eben nicht nachvollziehen, eine wie große Belastung die Gebühren sein können.

Wenn wir deinen Gedanken fortspinnen: wieso sollte der Steuerzahler soziale Einrichtungen finanzieren? Wieso können sich Alte und Kranke nicht selbst helfen? Ist das gleiche Prinzip wie bei der Finanzierung von Universitäten. Wir brauchen Unis, denn nur so kann die Forschung weiterlaufen. Und wenn jemand ein Problem damit hat, dafür Steuergelder zu verwenden, dann sollte er in ein Steuerparadies auswandern, denn dann hat er ein Problem mit dem Konzept des Sozialstaats...
 
Natürlich kann ich ihm Blindheit vorwerfen. Es liegt nicht nur daran, dass er nicht studiert hat, sondern auch daran, dass er schlecht informiert ist. Er denkt, jeder Akademiker verdient 100 k. Fakt ist aber, dass nur Ingenieure, Manager, etc. die Chance haben, irgendwann mal so viel zu verdienen (und als Einstiegsgehalt ist alles über 50 k reine Utopie, die Regel sind bei den ach so gesuchten Ingenieuren eher 40 k).

Diese Aussage ist doch schonmal eine ganz andere als deine erste. Hier beziehst du dich auf Diskussionslücken von Marty. Das hat aber nichts damait zu tun, ob man studiert oder nicht. Sondern mit seinem persönlichen Erkenntnisstand. Wenn du nur mit Leuten Diskutieren würdest, die eigene Erfahrungen gesammelt haben, wäre eine Diskussion nämlich sehr langweilig.

Er weiß offentlich nicht, dass ein Forscher an der Uni bedeutend weniger verdient. Dass ein Doktorant wenig bekommt. Er denkt: Uni = reich = der kann ja wohl direkt dafür zahlen. Aber das stimmt nicht. Er weiß es nicht, und deshalb ist er blind für die Probleme, die seine Forderung, jeder solle alles selber zahlen (was man ja letztendlich später durch Steuern ja auch tut...), hervorbringt. Seine Idee, man solle alles als Kredit aufnehmen (rund 50 k) und könne es später abzahlen hat er ganz ohne Zinsen und mit 80 k Einsteigsgehalt gerechnet. Das ist Milchmädchen hoch 3.

Erstmal ist die Frage, was du als wenig erachtest? Zweitens gebe ich dir aber Recht, Zinsträchtige Darlehen empfinde ich auch als falsch. Zumindest, wenn man dann 30.000 Euro mehr zurück zahlen muss, wie in deiner Rechung hier. Ich kenne die Konditionen bei Studienkrediten nun nicht. Meines erachtens sollte der Staat hier auf staatlicher Ebene Zinsfreie Darlehen geben. Damit würde man zumindest nur den Betrag zurück zahlen, den man auch in Anspruch genommen hat.

Würde man es so machen, würde kaum jemand mehr studieren, bzw. nur noch "reiche Kinder". Es würde keiner mehr etwas studieren, was keine sehr hohen Gehaltsaussichten hat (Soziales, etc.). Ist hier etwa jemand der Meinung, man brauche diese Leute alle nicht? Das gäbe ne weitere lustige Diskussion.

Und du denkst, dass die 5.000 Euro Studiengebühren dann der Ausschlaggebene Punkt sind? Wenn du nach deiner Rechnung 50.000 Euro an Schulden für das Studium aufgenommen hast?

Außerdem finanziert der ehemalige Student später genau so die Studenten, weil keiner ewig studiert, sondern daraus Steuerzahler werden. Wer neidisch ist, dass der Student alles gezahlt kriegt, und "ich armer Malocher muss das für den erarbeiten", versteht eben die Zusammenhänge nicht. Wir BRAUCHEN Akademiker, sonst ist hier bald das Licht aus.

Also wenn Studenten so wenig verdienen, wie man durch euch den Eindruck vermittelt bekommt, dann zahlen Studenten bei weiten nichtmal ihr eigenes Studium mit ihren läppischen Steuern nach dem was übrig bleibt, wenn man die Kosten pro Bürger im Staat betrachtet ;)

Der Staat (also der Steuerzahler, also der Marty) finanziert das nicht zum Spaß, sondern weils notwendig ist. Wer mir erzählt, dass es keinen Akademikermangel gäbe, wenn der Student schon zu Studienzeiten alles selbst finanzieren müsste, der ist ein Märchenonkel und hat nunmal einfach KEINE AHNUNG. Es ist so. Punkt.

Akademikermangel haben wir aus weit wichtigeren Gründen. Was aber nicht heißt, dass man nicht über die Gebühren sprechen sollte.
 
OK, ich widerspreche Marty nicht, weil er nicht studiert hat, sondern weil er pauschalisierend und verallgemeinernd über das Thema Studium urteilt. Ich verstehe ja, dass er sich um seine Steuergelder Gedanken macht. Aber die Lösung ist nicht, dass jeder alles selber zahlt. Dann können wir den Sozialstaat abschaffen. Und den Rest vom Staat gleich auch. Sollen doch die Schüler die Lehrer bezahlen. Sollen doch die Kranken den Arzt bezahlen. Sollen doch die Arbeitslosen die Fördermaßnahmen zahlen. Sollen doch die Autofahrer direkt die Autobahn selber bauen, und die Bahnfahrer die Schienen. Und so weiter. Das klingt nur auf den ersten Blick logisch, wenn man sämtliche Probleme ausblendet, die sowas mit sich bringt. Und genau das tut Marty...

Und du denkst, dass die 5.000 Euro Studiengebühren dann der Ausschlaggebene Punkt sind? Wenn du nach deiner Rechnung 50.000 Euro an Schulden für das Studium aufgenommen hast?

Ich beziehe mich darauf, dass Marty gefordert hat, jeder Student solle doch direkt in voller Höhe für sämtliche Kosten aufkommen. Das sind dann natürlich mehr als 500 pro Semester. Ich nehme mal an, wenns nach ihm geht, gibts kein Bafög mehr, und auch kein Kindergeld bis 25...

Also wenn Studenten so wenig verdienen, wie man durch euch den Eindruck vermittelt bekommt, dann zahlen Studenten bei weiten nichtmal ihr eigenes Studium mit ihren läppischen Steuern nach dem was übrig bleibt, wenn man die Kosten pro Bürger im Staat betrachtet ;)
Ja nun, entweder sie verdienen so wenig (weil sie etwas "nicht lukratives" studiert haben), dann wäre es unmöglich, ihnen solche Kosten aufzubürden. Oder sie verdienen so viel, dass sie nachher auch viele Steuern zahlen müssen. Die meisten landen wohl im Mittelstand, und der wird am meisten geschröpft. Die richtig Reichen lagern ihre Kohle in Liechtenstein ein, aber in solche Kreise kommt man wohl vor allem durch Beziehungen. Jedenfalls muss man vom Durchschnitt ausgehen und nicht von "Ich kenne einen, der verdient Millionen...".

Akademikermangel haben wir aus weit wichtigeren Gründen. Was aber nicht heißt, dass man nicht über die Gebühren sprechen sollte.

Ja, das mag sein. Aber wenn nun jeder 50 k Schulden aufnehmen würde, könnte dies nicht unter gaaaaanz unwahrscheinlichen Umständen ein gaaaanz kleines bisschen den Akademikermangel eventuell verschlimmern? Die Regierung fördert nunmal Bildung, und das tun die nicht ohne Grund. Besser als das Geld den Unternehmen per Subvention hinten rein zu schieben, nur für ein paar gute Schlagzeilen, und nach nem Jahr zieht die Firma weiter...

Es mag zwar Leute geben, die nach nem Studium hier im Ausland arbeiten. Aber die allermeisten bleiben im Land und setzen die erworbenen Fähigkeiten hier ein. Wenn das dem Land und damit auch Marty nix bringt... er tut grad so, als wär es so.
 
Vorab, bevor ich weiter mit Dir diskutiere, solltest Du vielleicht bei Behauptungen, die Du über mich aufstellst, erst mal lesen. Das sollte doch möglich sein. Ich habe nämlich ganz im Gegenteil zu dem von Dir behaupteten
Aber die Lösung ist nicht, dass jeder alles selber zahlt. Ich beziehe mich darauf, dass Marty gefordert hat, jeder Student solle doch direkt in voller Höhe für sämtliche Kosten aufkommen.
gefordert, dass Studenten alle Kosten Ihres Studiums selbst zahlen sollen, sondern argumentiert, dass es für einen Studenten doch möglich sein muss, diese 500 Euro als geringen Beitrag an den Gesamtkosten leisten zu können.

Aus welcher meiner Aussage hast Du eine Forderung geschlossen, dass Studenten ALLE Kosten des Studiums selber zu tragen haben?

Natürlich kann ich ihm Blindheit vorwerfen. Es liegt nicht nur daran, dass er nicht studiert hat, sondern auch daran, dass er schlecht informiert ist.
Das ist nett von Dir, dass so festzustellen. Welche Kenntniss über mich versetzt Dich in diese Lage?

Er denkt, jeder Akademiker verdient 100 k.
Woher weißt Du, was ich denke? Geschrieben habe ich das nämlich so ganz und gar nicht. Aber Du schliesst aus meiner Aussage, dass Studenten mit Top-Abschlüssen auch 100k Euro verdienen können, dass jeder Student die automatisch verdient? Deine Fähigkeit zur Abstraktion lernt man wohl beim Studium.

Fakt ist aber, dass nur Ingenieure, Manager, etc. die Chance haben, irgendwann mal so viel zu verdienen
Diesen Fakt bist Du auch ohne Problem bereit, nachzuweisen? Ich kenne einige Diplom-Betriebswirte, die das verdienen, es soll sogar Germanisten geben, die das verdienen. Wahrlich nur die, die ihre Fähigkeiten mit einem Diplom belegen können, das deutlich aus der Masse heraussticht.

Er weiß offentlich nicht, dass ein Forscher an der Uni bedeutend weniger verdient.
Na, dann plauder doch mal aus dem Nähkästchen. Und dann erzähl doch mal, was diese Forscher so später in den Labors bei Bayer und Hoechst verdienen. Du scheinst es ja zu wissen, ohne Zahlen zu nennen.

Erst wurden meine Zahlen bei Siemens bezweifelt, als ich Belege geliefert habe, wurde darauf gar nicht mehr eingegangen, man verlegt sich dann lieber auf Beleidigungen. Ich hoffe nicht, dass das Diskussionsstil ist, der an FHs und Unis gelehrt wird.

Er denkt: Uni = reich = der kann ja wohl direkt dafür zahlen. Aber das stimmt nicht.
Quelle?

Er weiß es nicht, und deshalb ist er blind für die Probleme, die seine Forderung, jeder solle alles selber zahlen
Quelle?

Seine Idee, man solle alles als Kredit aufnehmen (rund 50 k) und könne es später abzahlen hat er ganz ohne Zinsen und mit 80 k Einsteigsgehalt gerechnet. Das ist Milchmädchen hoch 3.
Schön, ich liebe solche Pauschalaussagen, damit kommst Du sicher immer weit.

Argumente sind Mangelwar, persönliche Diffamierung hilft dann aber noch weiter, oder? Was kommt als nächstes, eine Drohung?

Würde man es so machen, würde kaum jemand mehr studieren, bzw. nur noch "reiche Kinder".
Inhaltsleere Aussage ohne jegliches Argument.

Es würde keiner mehr etwas studieren, was keine sehr hohen Gehaltsaussichten hat (Soziales, etc.). Ist hier etwa jemand der Meinung, man brauche diese Leute alle nicht?
Ich nicht. Aber Du bist der Meinung, 500 Euro pro Semester halten jemanden davon ab, etwas "Soziales" zu studieren. Wie sehen denn die Zahlen der Studierenden aus nach Einführung der Gebühren? Sie müssten ja schon deutlich abgenommen haben. Du kannst also Deine Aussage sicherlich belegen.

Wer neidisch ist, dass der Student alles gezahlt kriegt, und "ich armer Malocher muss das für den erarbeiten", versteht eben die Zusammenhänge nicht.
Danke, ich dachte, ich bekomme den Neidvorwurf hier nicht so direkt präsentiert. Endlich mal einer, der sich traut. Was kommt jetzt als nächstes? Werde ich noch als Schmarotzer dargestellt?

Wer mir erzählt, dass es keinen Akademikermangel gäbe, wenn der Student schon zu Studienzeiten alles selbst finanzieren müsste, der ist ein Märchenonkel und hat nunmal einfach KEINE AHNUNG.
Es gibt auch einen Fachkräftemangel. Schon mal darüber nachgedacht, dass Fachkräfte nicht zwangsläufig Akademiker sein müssen?

So, und jetzt lehn Dich mal zurück, denk mal darüber nach und dann rudere entweder bei Deinen Behauptungen mal ein bisschen zurück oder liefere die Belege für die mir unterstellten Dinge. Und vor allem hör auf mit persönlichen Unterstellungen, ich stelle mich auch nicht hier hin und schreibe: Du bist neidisch, doof, hast keine Ahnung und schreibst nur Müll. Nichts anderes hast Du mit Deinem Posting nämlich gemacht.

Marty
PS: Was mir mal wieder auffällt ist, dass sich anscheinend keiner über die von mir gemachten Vorschläge zur Finanzierung auslässt.
 
Also ich finde die Studiengebühren von 500 Euro sehr angebracht, gab schon viel zu viele die Dauerstudenten sind und auf Kosten vom Staat leben. Wer Studieren will muss zahlen, daß finde ich schon richtig so.
 
Also ich finde die Studiengebühren von 500 Euro sehr angebracht, gab schon viel zu viele die Dauerstudenten sind und auf Kosten vom Staat leben. Wer Studieren will muss zahlen, daß finde ich schon richtig so.

Das ist aber kein Argument für Studiengebühren. Wenn man Studiengebühren auch dazu nutzen möchte, dass es weniger Langzeitstudenten gibt, dann soll man diese Gebühren auch erst ab einer bestimmten Semesterzahl verlangen. Ich bin der Ansicht, dass zumindest die Grundstudienzeit Gebührenfrei sein sollte.

Von Wannabe, der meint Leute die wegen der Gebühren aufs Studium verzichten seien "defekt im Kopf", möchte ich gerne noch wissen, wie er zu dieser Ansicht kommt. Aus meinem Jahrgang haben sich viele gegen ein Studium entschieden und zwar wegen der Gebühren und den unsicheren Zukunftsaussichten. Ich selber habe mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, wer will schon in ein Leben voller Schulden starten und dann vllt garnicht die Gelegenheit haben sie jemals zurückzahlen zu können? Ich selber kriege kein Bafög, was aber nicht heißt das meine Eltern sich mein Studium leisten können. Ein Studienkredit bei der Bank ist auch keine Alternative, kann man irgendwann seine Zahlung nicht mehr leisten holt mich sich gleich großen Ärger ins Haus. Ich arbeite quasi nur für meine Studiengebühren (also die 500€ + die anderen Ausgaben) und kann mir nur wenig leisten.
Wie will man Leute dazu bringen zu studieren, wenn man keine Anreize liefert? Ich habs ja in meinem Jahrgang gesehen, die meisten machen lieber Ausbildung und das nicht, weil für sie ein Studium grundsätzlich nicht in Frage käme. Und es ist doch so, dass diese Studiengebühren die falschen trifft, die aus reicherem Elternhaus kommen haben keine Probleme und Geldorgen und können sich voll und ganz aufs Studium konzentrieren und die anderen stehen unter größerem Druck.
 
Von Wannabe, der meint Leute die wegen der Gebühren aufs Studium verzichten seien "defekt im Kopf", möchte ich gerne noch wissen, wie er zu dieser Ansicht kommt.

Ganz einfach. Wohne ich noch bei meinen Eltern, ist es ein leichtes 100 Euro im Monat für Studiumgebühren zu verdienen, wohne ich nicht mehr bei meinen Eltern, dann sind 5000 € für das gesamte Studium wohl eher mein geringstes Problem.

Meines erachtens erreicht die Studiengebühr nur eines. Leute, die es sich nicht zutrauen werden abgehalten. Leute, die von ihrem können überzeugt sind aber nicht. Und wenn man die Abbruchraten der Studenten in NRW betrachtet, wo das Abitur einem nachgeworfen wird, dann sollte man froh darüber sein, dass die Steuergelder und auch die Studiengebühren sich nun vermehrt auf die wirklich willigen Studenten konzentrieren und nicht auch auf die, die einfach nur Studieren aufgrund eines zu laschen Bildungswesens.
 
Das ist aber kein Argument für Studiengebühren. Wenn man Studiengebühren auch dazu nutzen möchte, dass es weniger Langzeitstudenten gibt, dann soll man diese Gebühren auch erst ab einer bestimmten Semesterzahl verlangen. Ich bin der Ansicht, dass zumindest die Grundstudienzeit Gebührenfrei sein sollte.

Von Wannabe, der meint Leute die wegen der Gebühren aufs Studium verzichten seien "defekt im Kopf", möchte ich gerne noch wissen, wie er zu dieser Ansicht kommt. Aus meinem Jahrgang haben sich viele gegen ein Studium entschieden und zwar wegen der Gebühren und den unsicheren Zukunftsaussichten. Ich selber habe mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, wer will schon in ein Leben voller Schulden starten und dann vllt garnicht die Gelegenheit haben sie jemals zurückzahlen zu können? Ich selber kriege kein Bafög, was aber nicht heißt das meine Eltern sich mein Studium leisten können. Ein Studienkredit bei der Bank ist auch keine Alternative, kann man irgendwann seine Zahlung nicht mehr leisten holt mich sich gleich großen Ärger ins Haus. Ich arbeite quasi nur für meine Studiengebühren (also die 500€ + die anderen Ausgaben) und kann mir nur wenig leisten.
Wie will man Leute dazu bringen zu studieren, wenn man keine Anreize liefert? Ich habs ja in meinem Jahrgang gesehen, die meisten machen lieber Ausbildung und das nicht, weil für sie ein Studium grundsätzlich nicht in Frage käme. Und es ist doch so, dass diese Studiengebühren die falschen trifft, die aus reicherem Elternhaus kommen haben keine Probleme und Geldorgen und können sich voll und ganz aufs Studium konzentrieren und die anderen stehen unter größerem Druck.


Für mich ist das Argument genug, wer studieren will soll auch dafür zahlen und zwar ab dem studienbeginn.
 
@ marty:

Wenn ich mir das mal durchrechne: 8 Semester, 750 Euro pro Semester Gebühren (mit Verwaltung und Tickets etc.), dazu noch 6.000 Euro Lebenshaltung, bedeutet am Ende des Studiums 54.000 Euro Schulden, wenn man während des Studiums keinerlei Unterstützung bekommen hat. Das mag sich nach viel anhören, wenn man das aber als Rate auf sein gesamtes Arbeitsleben verteilt (40 Jahre), dann sind das mal gerade 150-200 Euro pro Monat und damit vermutlich nur wenig von dem, was man einem Nichtstudierten an Gehalt voraus hat.
Das ist doch deine Rechnung, oder? Die ist nunmal Käse.

Du bist doch nach dieser Aussagen dafür offen, in irgendeiner Weise die Studenten mit 50 k Schulden zu belasten. Ob das nun Studiengebühren sind, oder dass der Staat kein Bafög mehr zahlt, du würdest 50 k Schulden in Kauf nehmen, da der Student ja super reich ist und das locker bezahlt später. Und wen sowas abhalten würde, der hätt eh nicht studiert...

Auf die 100 k geh ich gar nicht weiter ein, irgendwo schreibst du explizit, dass ein Absolvent der Wirtschaftsinformatik ja 100 k sicher hätte. Die Stelle kannst du dir selber rausssuchen.

Es geht also weiter...

Die paar IT-ler und Richter, die der Staat für sich selber braucht, kann er ja unterstützen. Aber dann sollen alle die, die in die Wirtschaft gehen sich das auch von der Wirtschaft bezahlen lassen.

Es geht hier nicht nur um 500 Euro Studiengebühren.

Es wäre aber keine Überschreitung der Kompetenzen, wenn er jedem freistellt, welchen Beruf er ausübt, solange derjenige seine Ausbildung dazu auch selber zahlt.

Du schreibst zwar irgendwo, dass du nur forderst, der Student solle sich in geringem Maße beteiligen. Aber du redest die ganze Zeit von den kompletten Kosten. Da kannst du danach alles relativieren oder nicht, aber daraus hab ich das eben abgeleitet. Und das hat meinen Zorn erregt, weil ich persönlich davon betroffen bin.

Das ganze Jahr erzählt einem der Lehrer in der Schule, man solle aufpassen und lernen, etc. Manche tun das nicht, machen Party, wollen die schnelle Mark mit der Ausbildung, statt sich auf der Schule einen abzuquälen, etc.. Ich bin so schlau und mach das Abitur. Jaja, is nix wert, macht fast jeder, blablabla, aber jeder machts ja nicht, ich machs aber. Dann fang ich ein recht kompliziertes Studium mit an, das mindestens die Hälfte der Erstsemester nicht erfolgreich beenden wird, statt mir zu denken "Ach komm, lern Automonteur oder einfach gar nix, und wenn du mal arbeitslos bist, zahlt ja der Staat". Dann arbeite ich noch nebenher immer mal wieder, in den Ferien etc. Also Mehrbelastung. Und DANN krieg ich noch eins auf den Deckel, dafür dass mir der Staat angeblich alles in den Arsch schiebt und ich ja GAR NIX dafür tun würde. Da platzt einem halt mal der Kragen und man nimmt das persönlich.
 
Für mich ist das Argument genug, wer studieren will soll auch dafür zahlen und zwar ab dem studienbeginn.

Das ist kurzsichtig und saumäßig dumm.

Schaff doch den Sozialstaat gleich GANZ ab. Wer zum Doktor will, soll zahlen. Wer zur Schule will, soll zahlen. Wer die Straße benutzen will, soll zahlen. Wer von der Polizei beschützt werden will, soll zahlen. Wer Arbeitslos ist, soll für seinen Lebensunterhalt selbst sorgen. Wer Rentner ist, soll selber für sich sorgen. Wer Obdachlos ist, soll sich halt ein Haus bauen.

Und zwar ab Geburt. Völlig unabhängig von der persönlichen Belastbarkeit. Das ist doch fair. Solidarität ist eh out. Jeder sorgt für sich selbst, dann ist für jeden gesorgt.
 
Das ist kurzsichtig und saumäßig dumm.

Schaff doch den Sozialstaat gleich GANZ ab. Wer zum Doktor will, soll zahlen. Wer zur Schule will, soll zahlen. Wer die Straße benutzen will, soll zahlen. Wer von der Polizei beschützt werden will, soll zahlen. Wer Arbeitslos ist, soll für seinen Lebensunterhalt selbst sorgen. Wer Rentner ist, soll selber für sich sorgen. Wer Obdachlos ist, soll sich halt ein Haus bauen.

Und zwar ab Geburt. Völlig unabhängig von der persönlichen Belastbarkeit. Das ist doch fair. Solidarität ist eh out. Jeder sorgt für sich selbst, dann ist für jeden gesorgt.

Ich frag mich echt, was man heute in der Uni lernt. Argumentationstränge aufbauen scheinbar aber nicht...

Grundbedürfnisse kann man doch nicht mit Weiterbbildung vergleichen. Das ist reine Polemik und absolut unsachlich.
 
Wie schon tausendmal gesagt ist ein Studium keine Weiter- sondern eine Ausbildung ;)

Abgesehen davon: Wannabe, da ja hier alle so scharf auf Belege und Nachweise und Statistiken sind: zeig mir, woher du weißt, dass Leute, die in ihre Fähigkeiten vertrauen, durch Studiengebühren nicht vom Studium abgehalten werden, Leute, die sich nicht voll vertrauen, aber schon. Und dann finde doch bei Gelegenheit auch noch heraus, ob nicht vielleicht der eine oder andere, der mit zweifeln in sein Studium gegangen ist, hinterher in seinem Fach Großes geleistet hat. Nur mal so, aus Interesse....


@Colognegirl0606: Langzeitstudenten mussten schon immer zahlen. Studiengebühren wurden nicht eingeführt, um Studienzeiten zu kürzen.

Da liegt doch die eigentliche Kritik, die wir äußern: Studiengebühren sollen das Studium verbessern, tun dies aber in den meisten Fällen nicht.
 
[...]
dass die Steuergelder und auch die Studiengebühren sich nun vermehrt auf die wirklich willigen Studenten konzentrieren und nicht auch auf die, die einfach nur Studieren aufgrund eines zu laschen Bildungswesens.

Du gehst davon aus, dass nur Studenten die von Anfang an wissen das sie studieren wollen und ein sehr gutes Abi haben, auch erfolgreich das Studium bestehen. Das ist aber nicht immer der Fall, ich kenne Studenten die erst im Studium richtig gut geworden sind, weil sie eben halt genau ihr Interessengebiet studieren. Ich denke außerdem immer noch, dass durch die Studiengebühren die falschen abgeschreckt werden, denn die Leute deren Eltern ein Studium finanzieren können werden wegen den 500€/Semester nicht plötzlich davon abgehalten zu studieren....egal wie gut oder schlecht sie sind, während diejenigen die vllt wirklich was drauf haben, aber nicht so viel Geld besitzen dann lieber eine Ausbildung machen.

Edit: Taliesyn war nen bisschen schneller^^
 
Du gehst davon aus, dass nur Studenten die von Anfang an wissen das sie studieren wollen und ein sehr gutes Abi haben, auch erfolgreich das Studium bestehen. Das ist aber nicht immer der Fall, ich kenne Studenten die erst im Studium richtig gut geworden sind, weil sie eben halt genau ihr Interessengebiet studieren. Ich denke außerdem immer noch, dass durch die Studiengebühren die falschen abgeschreckt werden, denn die Leute deren Eltern ein Studium finanzieren können werden wegen den 500€/Semester nicht plötzlich davon abgehalten zu studieren....egal wie gut oder schlecht sie sind, während diejenigen die vllt wirklich was drauf haben, aber nicht so viel Geld besitzen dann lieber eine Ausbildung machen.


Wo sage ich, dass ich davon aus gehe? Von mir aus kann jemand ein vierer Abi haben. Die Frage ist die, ob man sich selbst zutraut ein Studium zu schaffen. Wenn man diese Frage mit einem klaren Ja beantworten kann und dann dennoch zu Feige ist zu studieren aufgrund der Tatsache, dass man 5000 Euro schulden hätte (oder 5000 Euro mehr als er sonst eh hätte), der jenige tut mir einfach nur leid und jemand mit so wenig Rückrad wird in der Wirtschaft auch keinen Erfolg haben und von daher ist es nicht schade drum ;)
 
Ich frag mich echt, was man heute in der Uni lernt. Argumentationstränge aufbauen scheinbar aber nicht...

Grundbedürfnisse kann man doch nicht mit Weiterbbildung vergleichen. Das ist reine Polemik und absolut unsachlich.

Natürlich lernt man an ner Uni keine Argumentation, wenn man was technisches studiert, wie kommst du auf so ne Frage?!?

Wenn du SO schlau bist, dann sag mal, wie du auf den Begriff Weiterbildung kommst? Es ist eine berufsqualifizierende AUSBILDUNG. Sie ist nach dem Abitur NOTWENDIG, damit man einen beruf ausüben kann. Du Hirni.

Und dann stellst du einfach behauptungen auf. Wer sich wegen gebühren nen andren Weg sucht, sei es eh nicht wert, etc. Das ist haltloser, polemischer Schwachsinn. Du machst mich echt wütend. Natürlich wird ein zukünftiger Student aus "bildungsferner" Schicht sich von Gebühren von nem Studium abhalten lassen. Mein Gott, das heißt nicht, dass ers nicht egbracht hätte, oder kein Durchhaltevermögen gehabt hätte. Du bist echt ein Honk.

Edit: Noch ein bisschen mehr dazu:

Der Abiturient braucht eine berufsqualifizierende Ausbildung, bist du damit einverstanden? Ok, nun hat er mehrere Angebote: Zum Beispiel, ne Ausbildung zu machen oder ein Studium. Jetzt haben seine Eltern nicht studiert, sondern sind in den 60ern mit Hauptschulabschluss trotzdem ziemlich weit gekommen (damals war das noch einfacher möglich als heute, wo ein HS-Abschluss nix mehr gilt). Die raten ihm dazu, ne Ausbildung anzufangen. Der Kerl spielt abermit dem Gedanken, ein Studium zu beginnen, weil er es geistig drauf hätte. Nun kommen die Gebühren und geben den Eltern nen weiteren Grund gegen das Studium. Der Abiturient schwankt daraufhin auf den Kurs der Eltern ein und macht die Ausbildung, ohne gebühren hätt er das Studium gewählt. Ist das denn SO unrealisitisch, oder der Abiturient SO blöd? nein, natürlich nicht, der Abiturient wägt ALLE Vor- und Nachteile ab, und weiß nicht a priori ab geburt, dass er mal dies und das unbedingt Studieren würde. Deine Argumentation ist unfassbarer Blödsinn, und ich muss mich zusammenreißen, dich nicht mit weiteren beleidigungen zu überziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Wannabe
Ja, aber es geht ja vielen nicht darum ob die sich das zutrauen. Ich denke mal der größte Teil derer, die ein Studium beginnen, gehen auch davon aus, es zu schaffen. Allerdings startet man ja mit Schulden und wenn man nach erfolgreichem Studium keinen oder einen schlecht bezahlten Job bekommt, dann können die 5000€ Schulden (werden eh am Ende des Studiums mehr sein) eine große Belastung sein.
 
Allerdings startet man ja mit Schulden und wenn man nach erfolgreichem Studium keinen oder einen schlecht bezahlten Job bekommt, dann können die 5000€ Schulden (werden eh am Ende des Studiums mehr sein) eine große Belastung sein.

Es werden nur mehr, wenn man mehr Semester als 10 braucht. Oder aber die Studierengebühren mehr als 500 Euro betragen. Schulden aus Miete, aus Lebenserhaltung etc. können wir ja nicht berücksichtigen bei der Studiengebührendebatte, da man sie entweder eh hätte oder aber nicht, wenn man sich sein Studium anders schafft zu finanzieren. Und da 5000 Euro meines erachtens nicht viel Geld sind für einen arbeitenden Menschen (auch nicht wenig, aber dennoch machbar) dürfte es für ein logisch denkenden Menschen kein hinteungsgrund sein, wenn dieser von sich überzeugt ist.


@losomat Weiterbildung ist vielleicht begrifflich falsch, aber wenn du dich aufregst benutz ich den Begriff gerne weiter ^^
 
Abgesehen davon: Wannabe, da ja hier alle so scharf auf Belege und Nachweise und Statistiken sind: zeig mir, woher du weißt, dass Leute, die in ihre Fähigkeiten vertrauen, durch Studiengebühren nicht vom Studium abgehalten werden, Leute, die sich nicht voll vertrauen, aber schon. Und dann finde doch bei Gelegenheit auch noch heraus, ob nicht vielleicht der eine oder andere, der mit zweifeln in sein Studium gegangen ist, hinterher in seinem Fach Großes geleistet hat. Nur mal so, aus Interesse....

Diskutiert Wannabe nicht in Grund und Boden, er schuldet mir noch einen Nachweis! ;)
 
In meinem ersten Post war ich ja den Gebühren einigermaßen aufgeschlossen, wenn auch mit der Kritik verbunden, dass sich dadurch nicht wirklich was verbessert habe. Nun, wo ich gehört habe, aus welchen furchtbaren Begründungen heraus andere für Gebühren sind und mit welchen Vorurteilen und Ahnungslosigkeiten sie aus mangelnder Bildung heraus auf Abiturienten und Studenten blicken, wird mir echt anders zumute.

Welcher vernünftige Mensch im 21. Jahrhundert will denn bitte noch bestreiten, dass Bildung der wichtigste "Rohstoff" der Zukunft ist, und man alles dafür tun muss, diese möglichst zu verbessern? Wir müssen als Wirtschaftsnation immer ganz vorne in der modernen Technologie mitspielen, wenn wir weiter Exportnation und Wirtschaftsmacht bleiben wollen, mit allen Vorteilen und Bequemlichkeiten, die das mit sich bringt. Deshalb darf in der Bildung nicht gespart werden. Das gilt für Studium, Berufsausbildung, Weiterbildung. Jeder sollte dafür nur so viel beisteuern müssen, wie er tragen kann. Verschuldung wegen Bildung sollte die Ausnahme sein. Keiner sollte gezwungen sein, große Kredite aufnehmen zu müssen, nur um eine Berufsqualifizierung zu erlangen. Ein Abiturient kann nunmal ohne Erstausbildung keinen Beruf ergreifen. Er ist auf staatliche Unterstützung angewiesen. Ob er später mal, wenn er gut verdient, etwas extra zahlen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Die derzeitigen Studiengebühren belasten diejenigen, die aufgrund ihres Bildungsweges sowieso schon finanziell schlecht gestellt sind.
 
Es werden nur mehr, wenn man mehr Semester als 10 braucht. Oder aber die Studierengebühren mehr als 500 Euro betragen. Schulden aus Miete, aus Lebenserhaltung etc. können wir ja nicht berücksichtigen bei der Studiengebührendebatte, da man sie entweder eh hätte oder aber nicht, wenn man sich sein Studium anders schafft zu finanzieren. Und da 5000 Euro meines erachtens nicht viel Geld sind für einen arbeitenden Menschen (auch nicht wenig, aber dennoch machbar) dürfte es für ein logisch denkenden Menschen kein hinteungsgrund sein, wenn dieser von sich überzeugt ist.

Okay, dann gehen wir halt von 5000€ aus und lassen Bücherkosten, Verwaltungskosten etc. weg. Aber du willst mir doch nicht erzählen, dass 5000€ nicht viel ist, für einen Studenten der gerade sein Studium abgeschlossen hat und noch keinen Job hat....mit soviel Schulden bekommt er nichtmal ne eigene Wohnung.
Außerdem gehst du mir an das Studium viel zu idealistisch dran, kein "logisch denkender Mensch" würde bei der Wahl studieren/nicht studieren nur berücksichtigen ob man es sich zutraut, sondern auch alle anderen Faktoren berücksichtigen. Und da spielt das finanzielle natürlich eine große Rolle, denn die 500€/Semester muss man auch ertsmal zusammen bekommen, vllt mag es für einige nicht viel sein, für andere ist es aber extrem schwer diesen Betrag (zusätzlich zu den anderen Kosten!) auch noch aufzubringen.