Eure Meinung zu den Studiengebühren!

Fein, also mal ganz langsam für alle dies scheinbar nicht so mitm Denken haben ...


Son Semester geht wie lange? Ca. 6 Monate, deswegen hat man 2 davon im Jahr genau!
6 Monate überlebt man wie? Genau, nicht durch Liebe und Luft alleine.
Und wo lebt man? Auch richtig, man braucht ne Wohnung.

und so geht das immer weiter ... am Ende des Semester findet sich ne relativ interessante Zahl wieder ... man sprich von ca. 600 Eur / Monat die man als Student braucht, wenn man keine großen Ansprüche an sein "Leben" stellt ... was ja auch nicht sein muss ... Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Trotzdem hat man am Ende ca. schon 6 * 600 Eur ausgegeben. 3600 Eur weg. Wenn man nen bisschen mehr will, sind es auch vll. schon 4 oder gar 5000.

Und 60000 Eur Einstiegsgehalt halte ich für nicht unmöglich. "Richtiger" Beruf mit abgeschlossener Promotion vorrausgesetzt.

Für alle, die das nicht anstreben ... bitte die 40000 durch ne 20000 ersetzen und mir erklären, dass selbst das nicht viel Geld ist. Wers mir glaubhaft rüberbringt ...

Du rechnest also die gesamten lebenshaltungskosten + Studiengebühren + "entgangenes Gehalt". Scherzkeks. Hat man denn keine Lebenshaltungskosten, wenn man arbeitet? Hat man denn NULL Einnahmen während des Studiums? Man arbeitet doch extra nebenher und hat deshalb länger gebraucht.

Außerdem solltest du mal wieder zu dem Punkt zurück kommen, mit dem du angefangen hast: Das Szenario des Stundenten, der wegen den Studiengebühren arbeitet und ein Semester länger braucht. Der verschwendet also 40k, 20k, was auch immer. Hätte er nen Kredit aufgenommen, wären es bei Bachelor nur 3k + Zinsen. SO EIN IDIOT, DASS ER STATTDESSEN 20 k AUF DEN KOPF HAUT! Oder hast DU etwa ne blödsinnige Milchmädchenrechnung aufgestellt?????? Geht ein Licht auf?
 
Gut, dann brauch man ja eigentlich gar keine Ausbildung machen, denn die Chance nen Job zu bekommen, liegt ja nie bei 100% :roll:

Das ist doch gar nicht der Punkt ^^ Es geht darum, dass Studenten sich verschulden, um ihr Studium zu finanzieren, ohne sich sicher sein zu können, dass sie diese Schulden problemlos zurückzahlen können, irgendwann. Ich finde diesen Gedanken durchaus abschreckend...
 
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Das ist doch gar nicht der Punkt ^^ Es geht darum, dass Studenten sich verschulden, um ihr Studium zu finanzieren, ohne sich sicher sein zu können, dass sie diese Schulden problemlos zurückzahlen können, irgendwann. Ich finde dieses Gedanken durchaus abschreckend...
Nunja, es wird niemand gezwungen zu studieren. Das trennt dann halt die Spreu vom Weizen. Die, die an sich glauben und wissen, daß sie etwas können. Die verschulden sich, weil sie wissen, daß sie einen Job bekommen. Und dann sind da die, die einfach mal irgendwas studieren, weil sie nicht wissen, was sie sonst mit ihrem Leben anfangen sollen. Wenn die dann nicht studieren, sondern lieber eine Ausbildung machen, hat der Staat und somit der Steuerzahler doch schon gewonnen. Ich sehe da keine Probleme.
 
Nunja, es wird niemand gezwungen zu studieren. Das trennt dann halt die Spreu vom Weizen. Die, die an sich glauben und wissen, daß sie etwas können. Die verschulden sich, weil sie wissen, daß sie einen Job bekommen. Und dann sind da die, die einfach mal irgendwas studieren, weil sie nicht wissen, was sie sonst mit ihrem Leben anfangen sollen. Wenn die dann nicht studieren, sondern lieber eine Ausbildung machen, hat der Staat und somit der Steuerzahler doch schon gewonnen. Ich sehe da keine Probleme.

"An sich glauben" und "wissen, daß sie einen Job bekommen" halte ich doch für etwas arg blauäugig...insofern sehe ich da sehr große Probleme...
 
Mal ein ganz anderer Punkt: Die Dozenten an deutschen Unis haben zum Teil echt noch falsche Denkweisen! Ich bezahle pro Semester 500€ Studiengebühren und muss mir zum Teil Vorlesungen bieten lassen, die unter aller Sau sind. Es liegt hier an der Hochschule im persönlichen Ermessen des Studiendekans etwas zu unternehmen. Der redet mit dem Dozenten und das wars. Es drohen keinerlei Konsequenzen, wenn einer eine absolut miese Vorlesung hält.
Ein Student bezahlt Studiengebühren. Also könnte man sagen, dass er sozusagen eine Dienstleistung von der Hochschule dafür erhält. Da muss doch wenigstens eine kleine Möglichkeit existieren schlechten Dozenten auf die Finger zu hauen. Die gibt es nicht...man muss sich das bieten lassen.
Wir haben hier einen Dozenten (eig Gymnasiallehrer), der wirklich verdammt miese Vorlesungen hält. Es haben sich bisher ALLE Semester, die eine Vorlesung bei ihm hatten beschwert. Und wir mussten ihn bereits in 6 Fächern ertragen. Ich bezahle doch nicht 500€ dafür, dass ich in 6 Fächern (das wäre quasi ein ganzes Semester) einen Idioten ertragen muss o_O Wenn sich nun wirklich dermaßen viele Semester beschweren, sollte die Uni eine Verpflichtung sehen nach einem neuen Dozenten Ausschau zu halten. Vor allem wenn der betroffene nicht mal Professor, sondern nur Lehrbeauftragter ist und man ihn leicht wieder los werden kann....Aber es wird hier ja nichtmal nach einem neuen gesucht....
Um die Studiengebühren wirklich zu rechtfertigen sollten hier bessere Möglichkeiten für Studenten geschaffen werden...zumindest was Lehrbeauftragte betrifft. Dass man einen Professor nicht mal eben rausschmeißt seh ich ja gern ein....
 
Gut, wenn ich wie 1000 andere BWL studiere, dann muß ich mich natürlich nicht wundern, wenn ich später nix finde.

Das trifft auf jeden Studiengang zu, egal, was man macht. Und was willst du damit sagen? Soll niemand mehr das studieren, was er gerne möchte? Seine Interessen in einer Fortbildung nicht mehr verfolgen?
 
Du rechnest also die gesamten lebenshaltungskosten + Studiengebühren + "entgangenes Gehalt". Scherzkeks. Hat man denn keine Lebenshaltungskosten, wenn man arbeitet? Hat man denn NULL Einnahmen während des Studiums? Man arbeitet doch extra nebenher und hat deshalb länger gebraucht.

Außerdem solltest du mal wieder zu dem Punkt zurück kommen, mit dem du angefangen hast: Das Szenario des Stundenten, der wegen den Studiengebühren arbeitet und ein Semester länger braucht. Der verschwendet also 40k, 20k, was auch immer. Hätte er nen Kredit aufgenommen, wären es bei Bachelor nur 3k + Zinsen. SO EIN IDIOT, DASS ER STATTDESSEN 20 k AUF DEN KOPF HAUT! Oder hast DU etwa ne blödsinnige Milchmädchenrechnung aufgestellt?????? Geht ein Licht auf?

Ich weis nicht, was du später so verdienst und was du im Moment so für Einnahme hast und auf welchem zwilichten Weg du an Selbige kommst ... auf jeden Fall ist klar, dass weder du noch irgendwer sonst während des Studiums besser verdient als nachher im Job. Ergo macht man mit jedem Semester VERLUST! Das einige Leute das nicht verstehen seh ich ein ... gibt ja auch genug Jamba Kunden ...

Aber mach du ruhig 5 6 7 8 9 oder auch 10 Semester mehr vll. begegnet dir mal jemand der kompetenter ist als ich und dir irgendwie mit Stöckern und Steinen oder durch nen Ausdruckstanz das erklären kann ...

und jetzt ... bitte rot bewerten.
 
Nunja, es wird niemand gezwungen zu studieren. Das trennt dann halt die Spreu vom Weizen. Die, die an sich glauben und wissen, daß sie etwas können. Die verschulden sich, weil sie wissen, daß sie einen Job bekommen.

Man muss mit der Argumentation vorsichtig sein, denn so einleuchtend es auch klingen mag, man unterschlägt dabei gern einige Aspekte.

Da wären zunächst die, die zwar am Anfang gar nicht an sich glauben, aber später im Studium ihre wahre Leidenschaft entdecken und plötzlich zu Überfliegern werden. Häufig studieren die auch erstmal das "Falsche" entdecken dann aber trotzdem an der Uni ihre wahre Berufung.

Dann wären da die, die zwar dazu bereit wären, das Risiko aufzunehmen, sich zu verschulden, das aber gar nicht können, da ihnen kein Kredit gewährt wird. Wer aus einem verschuldeten Elternhaus kommt hat es da ungleich schwerer. Ich weiß, dass mit Bildungskrediten ein System geschaffen werden soll, welches jedem den Zugang zu einem Kredit zur Bezahlung der Studiengebühren ermöglicht, jedoch ist dieses System leider alles andere als ausgereift (s.u.).

Auch sollte man den zusätzlichen Druck, in der Regelstudienzeit fertig zu werden (da der Kredit ja bezahlt werden muss und an konkrete Laufzeiten gebunden ist) nicht unterschätzen. Das verbietet schon fast automatisch ehrenamtliche Tätigkeiten. Wenn ich bedenke, wieviel an unserer Universität von Studenten in ehrenamtlicher Tätigkeit getan wird und welch große Bereicherung das für die Universität ist... sowohl kulturell (Organisation von Events, internationalen Studententreffen, kulturellem und so vielem mehr) als auch politisch (Engagement in der Hochschulpolitik zur Durchsetzung der Interessen Studierender)... natürlich führt das dazu, dass das Studium sich verlängert... in den "heißen Phasen" solcher Projekte ist das mehr als ein 40-Stunden-Job. Klar, alles freiwillig, muss ja keiner, aber es würde einfach unheimlich viel wegbrechen, wenn man als Student sich solches Engagement nicht mehr leisten kann. Und ob man das einer Bank so einfach erklären kann, dass man das Geld erst 2 Jahre später zurückzahlt, weil man in der Hochschulpolitik aktive Demokratie betrieben hat, da habe ich meine Zweifel.

Und das ist nicht der einzige Grund, warum ein Studium sich verlängern kann. Was ist mit Auslandsaufenthalten, wird eine Bank dafür Verständnis haben? Klar könnte man sagen, sowas ist persönlicher Luxus, aber ich bin der Meinung, dass so eine Erfahrung unheimlich wichtig ist um in der heutigen globalisierten Welt wissenschaftlich erfolgreich zu sein... da hat man es meist mit internationalen Teams zu tun. Oder was ist mit wissenschaftliche Tätigkeit als Student: Ich kenne viele, die an ihrer Studienarbeit ein halbes Jahr länger geschrieben haben, weil sie das Thema fasziniert hat und sie es zum würdigen Abschluss bringen wollten. Mit wirtschaftlichem Druck im Nacken hätte dieser ehrgeizige Forscherdrang sicher einen ganz erheblichen Dämpfer erfahren. Ob das die richtige Richtung ist?

Dann fallen mir da noch die exotischeren Studiengänge ein, bei denen es eben schwerer ist einen gut bezahlten Job zu finden. Ich habe allergrößten Respekt vor jungen Leuten die so etwas studieren, weil es sie einfach begeistert. Und ich kenne viele Fälle von Leuten, die tolle Abschlüsse in solchen Studiengängen gemacht haben und am Ende trotzdem nur sehr schlecht bezahlt wurden, einfach weil eben keine großen Gewinne gemacht werden mit Archäologie oder Anthropologie (nicht im mindesten abwertend gemeint, mir fallen grad keine guten Beispiele ein). Klar könnte man sagen, solche Studiengänge sind eben nicht wirtschaftlich, deshalb braucht man sowas nicht. Aber ich fürchte wir als Gesellschaft würden enorm verlieren, wenn solches Wissen einfach irgendwann verloren ginge, weil eben niemand mehr so etwas studieren möchte. Genau dazu kann aber ein all zu groß werdender wirtschaftlicher Druck führen.


Man braucht einfach immer eine große Masse an Rohgestein aus der Semester um Semester das Edelmetall ausgesiebt wird, bis die Goldklumpen oder vielleicht sogar die Diamanten übrig bleiben... um mal eine etwas überzogene Metapher zu bringen. Reduziert man das Rohgestein per wirtschaftlichem Druck zu sehr, läuft man automatisch Gefahr viel Diamanten-Potenzial zu verlieren. Nicht immer sind die Besten in der Menge der engagiertesten und/oder mutigsten und/oder wirtschaftlich gut gestellten enthalten.
 
Also Auslandssemester gibts hier auch, aber da machen die letztenendes das gleiche, was sie auch tun würden, wenn sie hier wären. Ich war auch mal von einem Thema so sehr fasziniert (und bins immer noch), daß ich da als studentische Hilfskraft nebenbei gearbeitet habe. Und es gibt ja für die studienpolitisch Engagierten immer Ausnahmen.
 
Hab ihr mit dem Asta darüber mal gesprochen? Die können meist mehr erreichen.

Klar, die sind bei uns relativ stark vertreten. In der Richtung erreichen die bei uns leider gottes nichts...aber was solls. Nur noch ein fach bei dem Idioten und zumindest ich habs dann geschafft :)

EDIT: Ich finds nur schade, dass man soviel bezahlt und man quasi ein Semester Müll vor die Nase gesetzt bekommt -.- Das waren zum Teil sogar sehr wichtige Vorlesungen und dass einem da dann das Wissen fehlt, merkt man irgendwann leider...
 
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Also Auslandssemester gibts hier auch, aber da machen die letztenendes das gleiche, was sie auch tun würden, wenn sie hier wären.

Mag sein, dass das in einigen Studiengängen funktioniert aber sicher nicht in allen. Meinen Studiengang gibt's im Ausland so gar nicht und nun vergleichbare Vorlesungen in gleichem Umfang zu erwischen wäre ein reiner Glückstreffer gewesen. Mal abgesehen davon, dass der ganze Bildungsansatz für Ingenieure anders ist (Deutschland: Breite => 8-12 Lehrveranstaltungen pro Semester; USA/Kanada: Tiefe => 2-3 Lehrveranstaltungen pro Semester [zumindest da wo ich war und wo Kommolitonen waren]) und man deshalb Lehrleistungen nur sehr sehr schwer 1:1 ersetzen kann. Das geht meist nur, wenn es bereits fertige Austauschprogramme gibt, wo das durchorganisiert ist von beiden Universitäten her. Ich habe die 2 Semester drangehangen, das war mir die Erfahrung aber auch wert.

Ich war auch mal von einem Thema so sehr fasziniert (und bins immer noch), daß ich da als studentische Hilfskraft nebenbei gearbeitet habe.

Habe ich auch gemacht, nur schafft man als HiWi mit 30 Stunden im Monat lang nicht so viel, wie wenn man sich einer Studienarbeit 100% seiner Zeit widmen kann. Das meinte ich mit ehrgeizigem Forscherdrang.

Und es gibt ja für die studienpolitisch Engagierten immer Ausnahmen.

Dass Universitäten da Ausnahmen machen ist klar (Langzeitstudiengebühren, da funktioniert das), aber machen Banken da auch Ausnahmen? Ehrenamtliche Tätigkeit ist doch so unwirtschaftlich...
 
Ich persönlich finde dass Studiengebühren 'ne wirklich schöne Methode sind um Deutschlands wichtigsten Rohstoff (Wissen/Bildung) versiegen zu lassen.

Vorallem habe ich schon von einigen Freunden erfahren, dass die Unis nicht mal wissen was sie mit dem Geld machen sollen. Sie wurden in den Vorlesungen gefragt, ob jemand einen Vorschlag hat was man mit dem Geld machen kann. Da sie nicht wissen was sie mit dem Geld machen sollen.
Das liegt daran, dass die Unis die Studiengebühren nur für die Studenten bzw. zur Verbesserung der Lehre verwenden dürfen. Leider müssen die Studiengebühren oft auch als Rechtfertigung herhalten, um den Unis an anderer Stelle wieder das Geld zu kürzen.

Angenommen, die Uni hatte früher 100.000€ über die sie frei verfügen konnte. Davon wurden vielleicht 5.000€ für Druckerpapier ausgegeben, 20.000€ gingen als Gehalt für einen Doktoranden drauf und für 10.000€ haben einige Mitarbeiter neue Arbeitsrechner bekommen.

Dann werden die Studiengebühren eingeführt und die Uni hat 80.000€ mehr in der Kasse. Dies führt aber auch dazu, dass ein Sparfuchs die general-purpose 100.000€ auf 20.000€ kürzt, die somit gerade noch zur Weiterbeschäftigung des Doktoranden reichen. Neue Mitarbeiterrechner darf die Uni von den restlichen 80.000€ aber nicht kaufen, da diese ausschließlich zur Verbesserung der Lehre genutzt werden dürfen. Evtl. kann von den Geld noch das 5.000€ Druckerpapier angeschafft werden, da dies ja auch von den Studenten verbraucht wird und somit in deren Interesse liegt.

Das Problem hierbei ist, dass das Studiengebührengeld eigentlich für Zwecke benötigt wird, für die es nicht ausgegeben werden darf. Und da fehlt es natürlich an Ideen um es für etwas anderes zu verpulvern.

Ansonsten muss auch irgendwie belegt werden, dass die Studiengebühren im Interesse der Studenten ausgegeben wurden. Wenn ein Prof. auf eigene Faust einige Sofas kauft und in der Uni aufstellen lässt, könnte er auch mal Ärger bekommen. War es hingegen die urprüngliche Idee der Studenten, die Sofas anzuschaffen und der Prof hat nur zugestimmt, sieht die Sache schon besser aus.
 
Aufgrund persönlicher Erfahrungen bin ich ganz eindeutig für Studiengebühren... Ich kann hierfür auch Gründe aufzählen:
Zunächst einmal: 500 Euro pro Semester sollten nun wirklich kein Grund sein einen anderen Lebensplan zu wählen... Wenn man wirklich studieren will und nicht nur sinnlos Zeit verplempern, zieht man sein Studium auf 10-11 Semester durch (naja... Danach halt noch Doktorarbeit 1,5-2 Jahre)... Diese Beiträge kann man sich durch Kredite finanzieren und über einen langen Zeitraum (über 10 Jahre) zurückzahlen... Desweiteren werden Härtefälle sowieso befreit...
Dann muss man einfach mal sehen, was bewirken die Studienbeiträge (sag ich lieber... denn das zeigt schon mal meine positive Grundeinstellung für Beiträge)... Ich kann persönliche Dinge anbringen:
-In Mathematik werden extra Übungsstunden und Intensivierungswochen für Menschen, die die Klausur nicht geschafft haben, angeboten... (musst ich nicht, find ich aber gut)....
-In PC gibt es jede Woche Intensivierungsstunden...
-In Praktikas wurde in den Biolaboren aus den Beiträge ein neuer Satz Mikroskope gekauft, die AC-Ausrüstung wurde erneuert, in den Biochemie-Laboren konnte mein Kurs zum ersten Mall alle Versuche in 2-er Gruppen alleine durchführen... Diese Liste lässt sich beliebig erweitern...

Ergo bin ich froh, dass die Beiträge dazu verwendet werden, das Studium für mich qualitativ zu verbessern... Und darum sollte es doch auch gehen... Mittel- und vor allem langfristig werden Unis ohne Studiengebühren mit den anderen nicht mehr mithalten können...

Da kenn ich nen ganzen Haufen. In meinem Umfeld braucht keiner länger, weil er nebenbei arbeitet.

[...]
Ich kenne keinen einzigen, der nebenbei arbeitet (Wah, ich hab ein zu begrenztes Umfeld)... Wir sind zwar nur 15 Leute, aber da ist keine Zeit mehr für Arbeit nebenbei (abgesehen von ein bisschen Nachhilfe maximal... )...

Und da es kurz angesprochen wurd... Stipendien... Meiner Meinung nach wird da ein total falscher Fokus angelegt... Dort kommt es fast nicht auf die Noten an (gibt sogar Leute mit 1,9 oder so die das bekommen... Hab ich gehört... ;) ), sondern auf "soziales Engagement"... Als ich da mal nachgefragt habe, ob ich geeignet bin, hat man mir empfohlen möglicherweise mal ein "internationales Jugendcamp" zu leiten... Aber der Schwachsinn ist mir dann doch zu viel... Da haben dann diese Leute gute Karten, die sich gut darstellen können und möglicherweise noch vom Dorfpfarrer ne Art Führungszeugnis bekommen... Da läuft einiges verkehrt...
 
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Ich weis nicht, was du später so verdienst und was du im Moment so für Einnahme hast und auf welchem zwilichten Weg du an Selbige kommst ... auf jeden Fall ist klar, dass weder du noch irgendwer sonst während des Studiums besser verdient als nachher im Job. Ergo macht man mit jedem Semester VERLUST! Das einige Leute das nicht verstehen seh ich ein ... gibt ja auch genug Jamba Kunden ...

Aber mach du ruhig 5 6 7 8 9 oder auch 10 Semester mehr vll. begegnet dir mal jemand der kompetenter ist als ich und dir irgendwie mit Stöckern und Steinen oder durch nen Ausdruckstanz das erklären kann ...

und jetzt ... bitte rot bewerten.

Du hast vergessen, Sozialabgaben und Steuern abzuziehen. Klar hat man während nem zusätzlichen Semester weniger Geld als wenn man arbeiten würde. Aber deine Zahlen sind Milchmädchenzahlen, seh es ein :) Und außerdem gehst du schon wieder nicht drauf ein, dass ja jeder den Anspruch auf einen Kredit hat für die Studiengebühren. D.h. die Studiengebühren verursachen nur Kosten in Höhe der Studiengebühren plus Zinsen, und nicht Kosten für ein zusätzliches Semester oder den Zwang, sich zu prosituieren. Seh es ein und stimm mir zu, und sehe damit die Diskussion als beendet an. Ich habe Recht, dein Argument ist falsch, und Ende.
 
Ich hätte mal eine Frage an die Gegner der Studiengebühren: Was kostet Eurer Meinung nach so ein Studienplatz einer einer deutschen Hochschule pro Semester? Inkl. allem drum und dran meine ich.

Und wieviel davon sind dann 500 Euro?

Und wer sollte denn Eurer Meinung nach für Eure Ausbildung aufkommen? Denn, wenn Ihr Euch nicht mal mit 500 Euro beteiligen wollt, dann muss das der Steuerzahler.

Wärt Ihr im Gegenzug dafür, dass der Steuerzahler Euch das Studium finanziert, bereit, einen Vertrag zu schliessen, der Euch verpflichtet, Euer Leben lang in Deutschland Steuern zu zahlen?

Oder eine andere Möglichkeit: Ihr bekommt das Studium vom Steuerzahler finanziert, müsst dafür aber später von jedem Einkommen, dass über 80.000 Euro im Jahr liegt, 10% zusätzlich als "Studiensteuer" direkt an die Hochschule zahlen, an der Ihr studiert habt. Wäre das was?

Marty
 
Was hältst du davon: der Staat/die Gesellschaft braucht Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss. Es liegt also in seinem/ihrem eigenen Interesse, diesen Abschluss zu ermöglichen. Was du vorschlägst ist eine ungeheure Freiheitsberaubung: man kann die Menschen doch nicht dazu zwingen, in dem Land zu arbeiten und Steuern zu zahlen, in dem sie ihren Hochschulabschluss absolviert haben Ô.o

Abgesehen davon hakt dein Gegenentwurf sowieso: wieso sollten dann nur Studenten für ihre Ausbildung bezahlen, alle anderen aber nicht? Wieso sollte ein Lehrling ein Gehalt dafür kriegen, dass ihm jemand zeigt, wie er seine Arbeit zu verrichten hat?
 
Was hältst du davon: der Staat/die Gesellschaft braucht Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss. Es liegt also in seinem/ihrem eigenen Interesse, diesen Abschluss zu ermöglichen. Was du vorschlägst ist eine ungeheure Freiheitsberaubung: man kann die Menschen doch nicht dazu zwingen, in dem Land zu arbeiten und Steuern zu zahlen, in dem sie ihren Hochschulabschluss absolviert haben Ô.o

Aber man kann die Steuerzahler dazu zwingen für diese Ausbildung zu zahlen? Was tut denn ein Student für seine Studienkosten, wenn er nach dem Studium direkt ins Ausland geht und dort arbeitet?
Wieso sollte ein Lehrling ein Gehalt dafür kriegen, dass ihm jemand zeigt, wie er seine Arbeit zu verrichten hat?
Der Lehrling wird aber vom Lehrbetrieb bezahlt, nicht von den Steuerzahlern ;) Oder möchtest du jetzt, dass Studenten dafür bezahlt werden, dass sie studieren? :mrgreen: