Das Grundgesetz wäre für mich ein "Zwang", jedes andere Gesetz nachrangig dann auch.

Das Grundgesetz kann recht einfach unterschiedlich ausgelegt werden. In den Statuten der EU steht auch viel, an das sich keiner halten muss, wenn ein Richter es anders interpretiert. Es gibt Schwarz auf Weiß, dass wir keine Schuldenunion sind, dennoch haften wir untereinander für schulden. Alles eine Frage des Richterspruchs.

Ich würde mir auch wünschen, dass man an der Grenze sortieren könnte nach "richtigem" Flüchtling und "falschem" Flüchtling. Ich sehe aber auch ein, dass das nicht geht. Und dann nehme ich lieber auch falsche Flüchtlinge auf als gar keine.

Ich würde lieber jeden Euro, den ich hier ausgebe dafür nutzen, dass ich den Menschen vor Ort helfen kann, die nicht die Möglichkeit und Stärke haben zu fliehen.

Hunderttausende Juden durften schon mal die Erfahrung machen, wie das ist, flüchten zu wollen, aber kein Land zu finden, dass einen aufnimmt. Die wurden sogar zurückgefahren nach Deutschland aus anderen Ländern. Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, Menschen in den Tod zurückzuschicken, nur weil mein Wohlstand leiden könnte.

Wir sind nicht verantwortlich für das Leben an einem anderen Ort. Die Menschen dort haben sich entschieden Kinder zu bekommen, Kriege zu führen, etc. Menschen aufzunehmen sollte meiner Meinung nach aus dem Wunsch heraus entstehen, dass man es möchte und nicht aus einem schlechten Gewissen heraus.

Ihr seht das anders und das ist Euer gutes Recht. Und Euer Recht ist auch, politisch 2/3 Mehrheit für eine Änderung des Grundgesetzes zu beschaffen und das Recht auf Asyl abzuschaffen.

In unserer Medienlandschaft kaum möglich. Demokratie funktioniert nur reibungslos bei neutralen Medien und einer neutralen Berichtserstattung (wird ja ggü. Russland auch oft betont). Wenn zukünftige Generationen, also unsere Kinder und Kindeskinder aber in einer Welt leben müssen, die ähnliche Konflikte zwischen rivalisierenden und sich untereinander hassenden Gruppen aufweisen, wie sie häufig in arabischen Staaten vorherrschen, dann interessiert spätere Generationen auch nicht, dass es ihr Urururgroßvater doch gut gemeint hat. Und Konfliktpotenziale gibt es ja jetzt schon genug und diese nehmen stetig zu.
 
So, das ist meine Sicht auf die Dinge.
Die deckt sich sogar weitgehend mit meiner Sicht. Asyl ist ein temporärer Zustand.

Das, was aber häufig von links getan wird ist, jetzt schon darüber zu diskutieren, wie man die Leute integrieren sollte. Hallo? Nix Integration hier.
Das ist einfach die logische Konsequenz. Asyl kann ein Zustand sein, der Jahre oder Jahrzehnte dauert. Ich halte es für sinnvoller, die Menschen in der Zwischenzeit zu integrieren, sie arbeiten zu lassen etc. Das wäre auf Dauer auch günstiger, als sie nur in Heimen "zu versorgen".

Flüchtlinge aus Afghanistan könnten z.B. seit fast 30 Jahre hier mit Asylgrund leben. In Syrien sehe ich derzeit auch nicht, wann das enden soll. Und ich würde es befürworten, die Kinder in Schulen zu schicken und die Eltern zur Arbeit, wenn es was passendes gibt. Auch wäre das Erlenen der Sprache wichtig.

Wenn dann irgendwann feststeht, dass der Asylgrund wegfällt, aus dem Asylant aber ein gut integriertes Mitglied der Gesellschaft geworden ist (oder aus den Kindern), warum sollten sie nicht bleiben dürfen.

Wenn wir sie nur versorgen und sie ausgrenzen, dann sind die zu erwartenden Problem deutlich grösser.

Man hat einfach nur den begründeten Verdacht, dass man die Leute nie wieder los wird und wir die nächste Parallelgesellschaft am Arsch haben.
Den Verdacht darf man ja haben, die Lösung "erstmal keinen aufnehmen" ist es auch nicht. Und jahrelang kasernieren in Asyllagern wird auch zu deutlichen Problemen führen.

Ich würde lieber jeden Euro, den ich hier ausgebe dafür nutzen, dass ich den Menschen vor Ort helfen kann, die nicht die Möglichkeit und Stärke haben zu fliehen.
Gerne. Und ich würde gerne Rüstungskonzerne mit 95% besteuern und das Geld ebenfalls dafür nehmen. Und das Militätbudget weltweit auf 0 fahren, dann hätten wir Billionen Euro jedes Jahr und können Syrien mit Gold pflastern.

Leider macht das aber niemand, weil Lobbyisten zu stark sind. Und ganz ehrlich: Glaubt jemand, dass eine AFD daran etwas ändern würde?

Wir sind nicht verantwortlich für das Leben an einem anderen Ort.
Richtig. Ich bin nicht mal verantwortlich für DICH. Trotzdem zahle ich in Sozialversicherungen ein, die auch Dir mal helfen könnten. Solidarität endet aber nicht an Staatengrenzen für mich. Wieso muss ich mit dem asozialen Adolf aus Hoyerswerde, der Brandsätze schmeisst, solidarisch sein und ihm sein Hartz IV zahlen, mit Mustafa, der mit Frau und drei Kindern vor dem Tod flüchtet, darf ich es aber nicht sein?

Die Menschen dort haben sich entschieden Kinder zu bekommen, Kriege zu führen, etc.
Die Syrer, die flüchten, haben sich sicher nicht für einen Krieg entschieden, oder? Sonst hast Du Dich auch dafür entschieden, alle Flüchtlinge aufzunehmen.

In unserer Medienlandschaft kaum möglich. Demokratie funktioniert nur reibungslos bei neutralen Medien und einer neutralen Berichtserstattung
Neutral wozu? Ich sehe ständig in den Medien regierungskritische Berichte. Selbst im ÖR. Ich suche auch immer was Positives über die AfD, ich kann aber verstehen, dass da nichts gezeigt wird, weil es nichts gibt.

Und Konfliktpotenziale gibt es ja jetzt schon genug und diese nehmen stetig zu.
Und ALLE religiös begründet. Ich unterschreibe sofort ein Verbot von allen Religionen auf der Welt.
 
Das Grundgesetz kann recht einfach unterschiedlich ausgelegt werden. [...]

Einfach ist das eigentlich nicht. :ugly:

[...] In den Statuten der EU steht auch viel, an das sich keiner halten muss, wenn ein Richter es anders interpretiert. Es gibt Schwarz auf Weiß, dass wir keine Schuldenunion sind, dennoch haften wir untereinander für schulden. Alles eine Frage des Richterspruchs. [...]

Das ist wohl eher eine Frage, die durch die Politik gelöst werden muss und weniger eine rein juristische. Mir ist gerade nicht einmal bekannt, ob es bereits Entscheidungen zu den Rettungsschirmen gibt... :think:

[...] Ich würde lieber jeden Euro, den ich hier ausgebe dafür nutzen, dass ich den Menschen vor Ort helfen kann, die nicht die Möglichkeit und Stärke haben zu fliehen. [...]

Wäre grundsätzlich sinnvoller, löst aber nicht die Probleme der Geflüchteten die schon da sind. ;)

[...] In unserer Medienlandschaft kaum möglich. Demokratie funktioniert nur reibungslos bei neutralen Medien und einer neutralen Berichtserstattung (wird ja ggü. Russland auch oft betont). [...]

Seit Wochen gibt es Medienberichte jeglicher Couleur über die Flüchtlingsfrage. Berichterstattung ist nicht (mehr) neutral, aber ich bezweifle auch, dass sie es je war. Die Vielfalt unserer Medien macht aber eine Beschäftigung mit allen Meinungen möglich. Wenn Du das anders siehst, dann hast Du Dich noch nicht genug informiert.
 
Richtig. Ich bin nicht mal verantwortlich für DICH. Trotzdem zahle ich in Sozialversicherungen ein, die auch Dir mal helfen könnten. Solidarität endet aber nicht an Staatengrenzen für mich. Wieso muss ich mit dem asozialen Adolf aus Hoyerswerde, der Brandsätze schmeisst, solidarisch sein und ihm sein Hartz IV zahlen, mit Mustafa, der mit Frau und drei Kindern vor dem Tod flüchtet, darf ich es aber nicht sein?

Solidarität mit der Familie ist auch stärker als zu Menschen außerhalb der Familie. Grund ist, je kleiner die Einheit, desto leichter ist dies zu koordinieren, dass man sich stützt. Wenn man mit der ganzen Welt die gleiche Solidarität aufweisen möchte, wie mit den Menschen in Deutschland, so wäre dies eine Komplexität, die doch keiner mehr fassen kann. Schon in Staaten ist es schwer. Und genau das ist für mich der Grund. Eine kleinere Einheit hat es leichter sich zu koordinieren und zu stärken. Wenn es dann der kleineren Einheit gut geht, dann kann sie versuchen anderen Einheiten zu helfen. Viele kleinere Einheiten arbeiten dann zusammen. Aber auch das kann man dann leichter koordinieren, als wenn man direkt alles zusammen packt. Das endet dann meines Erachtens nach im Chaos.

Die Syrer, die flüchten, haben sich sicher nicht für einen Krieg entschieden, oder? Sonst hast Du Dich auch dafür entschieden, alle Flüchtlinge aufzunehmen.

Sie haben sich aber entschieden nichts gegen die Missstände in ihrem Land zu unternehmen. 1/5 der Syrer sind geflohen. Ich denke schon, dass dies ein Machtpotential ist. Zu den Zeiten der großen Revolutionen in Europa standen wohl weit weniger revolutionäre zur Verfügung.

Neutral wozu? Ich sehe ständig in den Medien regierungskritische Berichte. Selbst im ÖR. Ich suche auch immer was Positives über die AfD, ich kann aber verstehen, dass da nichts gezeigt wird, weil es nichts gibt.

Also wenn du unsere Medien neutral nennst, dann brauch man kaum weiter diskutieren... Ja es gibt kritische Sendungen, dies sind aber eher ausnahmen. Die Anstalt (eine Ausnahme in vielen Themen) hat mal schön aufgedeckt in welchen Organisationen unsere "freien" Journalisten so drin sind. Also die Chefredakteure großer Zeitungen. Diese Folge wurde dann schnell verboten. Gibt es aber noch auf Youtube.

Und ALLE religiös begründet. Ich unterschreibe sofort ein Verbot von allen Religionen auf der Welt.

Aha also Gläubige darf man dann alle unter Generalverdacht stellen? Am besten wir schaffen alle Staaten ab (nur ein Weltstaat), schaffen alle Religionen ab und erlauben nur noch eine Denkrichtung. Klar geht dadurch Vielfalt verloren, dennoch haben wir dann eine homogene Masse, die sich besser versteht.

Die Vielfalt der Welt ist das größte Geschenk das es gibt und gehört meines Erachtens als Weltkulturerbe für spätere Generationen erhalten.
 
Also ich möchte darauf mal antworten, aber ich spreche dabei nur für mich selbst.

Der Punkt, der mich massiv stört ist, dass offensichtlich jeder eine andere Vorstellung von der Gewährung von Asyl hat - und zwar völlig losgelöst von dem, was das Gesetz dazu sagt.

Asyl ist für mich ein Status, nachdem sich jemand in einem anderen Land aufhalten darf, als jenes, das ihn verfolgt. Das Asyl gilt dann auf unbestimmte Zeit so lange, wie der Grund fortbesteht. So bald der Grund für die GEwährung des Asyls nicht mehr einer Prüfung stand hält, hat der Asylant wieder das Land zu verlassen. Und zwar unverzüglich und völlig unabhängig davon, wie lange er schon hier war, wieviele Kinder er unterdessen gezeugt oder Verbrechen begangen hat. Egal. Grund weg, Asylant weg.

Wenn es ihm in diesem Land gefällt und bei entsprechend guter Vorbildung bzw. Bedarf auf dem Arbeitsmarkt kann ihm auch eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden. Ist derjjenige zu nichts sinnvollem zu gebrauchen, stünde ihm noch der Weg offen, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben mit allen nötigen Prüfungen, Kursen und so weiter. Die Kosten werden ihm in Rechnung gestellt (zinslos) und sind dann über einen Zeitraum von vielleicht 10 Jahren zurückzuzahlen.
Aber bist Du 1. nicht derjenige der sich über die Kosten aufregt? 2. Der AfD wählen mag die eigentlich alle als Wirtschaftsflüchtlinge verunglimpfen will. Um mal nur 2 Punkte aufzunehmen, wo du eigentlich schon selbst etwas anderes sagst als Du als These vertreten willst.
Ich könnte natürlich aber auch sagen, Deine Aussagen halten keine Stunden bis sie wieder von Dir selbst über den Haufen geworfen werden.
 
Solidarität mit der Familie ist auch stärker als zu Menschen außerhalb der Familie.
Dann sollten wir Solidarität grundsätzlich an der Grundstücksgrenze enden lassen. Staatengrenzen verschieben sich ja ständig und da möchte ich nicht, dass da willkürlich entschieden wird, mit wem ich solidarisch sein soll. Dann bin ich lieber freiwillig mit dem Syrer solidarisch als gezwungen zur Solidarität mit manch deutschem Idioten.

Sie haben sich aber entschieden nichts gegen die Missstände in ihrem Land zu unternehmen. 1/5 der Syrer sind geflohen.
Würdest Du das dann dann auch den Millionen Deutschen zum Vorwurf machen, die nach dem zweiten Weltkrieg aus Osteuropa geflohen sind oder vertrieben wurden? Nur mal als Vergleich. Waren die Juden, die geflohen sind, also nur zu feige, sich gegen das Unrecht im deutschen Staat zu weren?

Wenn morgen die Bundeswehr die Pegida Demos zusammenschiessen würde, würdest Du dann jeden veruteilen, der dort nicht mehr hingeht und für seine Überzeugung stirbt?

Ansonsten erkläre mir doch mal, welche Macht zivile Bevölkerung in Syrien gerade hat. Ohne Waffen, ohne Unterstützung, mit drei Gegner, die zum Teil schwerstbewaffnet sind.

Also wenn du unsere Medien neutral nennst, dann brauch man kaum weiter diskutieren.
Natürlich sind sie nicht neutral. Axel Springer Neutralität nachzusagen wär doch peinlich. Aber sie sind unabhängig. Sie sind frei in der Entscheidung, über was und wie sie berichten. Es findet keine Zensur statt. Und die Anstalt-Folge kannst Du nach wie vor in den Medien (ja, Youtube ist ein Medium) sehen.

Aha also Gläubige darf man dann alle unter Generalverdacht stellen?
Habe ich das gemacht? Ich habe gesagt, dass fast alle Konflikte religiös begründet werden. Wo schiebe ich die Schuld den Gläubigen zu?

Am besten wir schaffen alle Staaten ab
Als willkürliche Herrschaftsform, gerne.

Die Vielfalt der Welt ist das größte Geschenk das es gibt und gehört meines Erachtens als Weltkulturerbe für spätere Generationen erhalten.
Die Vielfalt der Religionen führt regelmässig zu Massentötungen in der Welt. Sehr kulturell.
 
Die Vielfalt der Religionen führt regelmässig zu Massentötungen in der Welt. Sehr kulturell.

Religionen müssen oft herhalten als Begründung, sind aber bei weitem nicht der Grund... Es gab, gibt und wird auch immer Mord, Folter, etc. aus anderen Gründen geben. Die Kreuzzüge wurden aus Profitgier geführt, dass das Kreuz als Banner genommen wurde, war ein sekundärer Effekt. Die Einfachheit in der Betrachtung der Welt ist doch nicht mehr lustig.

Und bei den anderen genannten Dingen drehen wir uns meiner Meinung nach im Kreis. Ich denke, dass Nationalstaaten, die Zusammenarbeiten leichter zu handeln sind.

Deine spitzzüngigen Fragen dienen doch nur zur Frontenherstellung. Ähnlich den Schießbefehlen an der Grenze. Ich könnte ebenso gut fragen, ob du für ein militärisches Eingreifen in Syrien bist. Wenn du dies dann bejast könnte ich fragen, ob es also o.k. für dich ist, dass bei den Angriffen auch Kinder sterben. Und dann würdest du das verneinen und man würde fragen, ob du also gegen militärisches Eingreifen bist, auf ein weiteres nein würde man sich im Kreis drehen oder sagen das du inkonsequent bist.

Wenn die Bundeswehr und der Staat auf wehrlose Zivilisten (Pegida) schießen würde, dann würde ich nicht dahin gehen. Ich würde versuchen Wiederstand gegen einen Unrechtsstaat aufzubauen. Sterben muss man sowieso. Gibt es einen Gott, so ist der Zeitpunkt des Todes egal, da danach etwas anderes kommt. Gibt es keinen Gott, so gibt es nach dem Tod keine Erinnerung. Egal ob das Leben 100 Jahre andauerte oder 30 Jahre. Also ist alles danach vorbei. Man kann also für sich entschließen das Richtige zu tun ohne Angst vor Konsequenzen haben zu müssen.
 
[...] Ich könnte ebenso gut fragen, ob du für ein militärisches Eingreifen in Syrien bist. Wenn du dies dann bejast könnte ich fragen, ob es also o.k. für dich ist, dass bei den Angriffen auch Kinder sterben. [...]

Wenn man aussichtsreich am Boden eingreifen würde (auch mit der Gefahr eigene Soldaten zu verlieren), könnte ich mit zivilen Opfern leben, denn dann wäre wenigstens ein Ende absehbar. Solange man unter "militärischem Eingreifen" aber nur jahrelange "Nadelstiche" via Drohnenangriff versteht, bin ich sauer über jedes zivile Opfer, sei es nun Mann, Frau oder Kind.
 
Wenn man aussichtsreich am Boden eingreifen würde (auch mit der Gefahr eigene Soldaten zu verlieren), könnte ich mit zivilen Opfern leben, denn dann wäre wenigstens ein Ende absehbar. Solange man unter "militärischem Eingreifen" aber nur jahrelange "Nadelstiche" via Drohnenangriff versteht, bin ich sauer über jedes zivile Opfer, sei es nun Mann, Frau oder Kind.

Sehe ich persönlich ähnlich. Ich denke auch, dass man ganz oder gar nicht intervenieren sollte. Wobei es mir oben eher darum ging, dass gerne bei solchen Thema die Aussagen verdreht werden.
 
Das ist einfach die logische Konsequenz. Asyl kann ein Zustand sein, der Jahre oder Jahrzehnte dauert. Ich halte es für sinnvoller, die Menschen in der Zwischenzeit zu integrieren, sie arbeiten zu lassen etc. Das wäre auf Dauer auch günstiger, als sie nur in Heimen "zu versorgen".
Wenn Du das tust, förderst - ja, zwingst die Leute ja fast schon dazu, hier Fuß zu fassen. Das ist aber nicht das, was ich will. Und vermutlich auch ein ziemlich großer Teil der Deutschen nicht.

Natürlich wäre es ökonomisch sinnvoller, sie derweile arbeiten zu lassen. Es sind ja de facto brach liegende Arbeitskräfte und erstmal klingt es unlogisch und schon fast verwerflich. Andererseits habe ich diese Diskussion über die Türken, die als Gastarbeiter kamen und ob dieses Status eigentlich auch nur temporär bleiben sollten, hundertfach geführt. Wer kümmert sich denn in 20 Jahren um die Rückführung derer, die bis dahin weder eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, noch die deutsche Staatsbürgerschaft, aber irgendeinen Job haben? Es wird dann heißen, wie es heute schon heißt: Jetzt wäre es den Leuten nicht mehr zuzumuten. Und wir haben das nächste Problem am Arsch.

Und die Kinder der Asylanten. Unterliegen hier der Schulpflicht. Warum? Ich sag es mal frisch-fröhlich einfach so heraus: Wer sein Land verlässt (aus welchem Grund auch immer), ist in der Pflicht, sich darüber Gedanken zu machen, wie es weitergehen soll. Selbst wenn man auf einen Schlepper rein fällt, der einem erzählt, dass in Deutschland Milch und Honig fließen werden und man dann von der Realität in den Arsch getreten wird, muss man sich überlegen, wie es weiter gehen soll. Man hat die Wahl:

1. In der Heimat bleiben und für eine bessere Zukunft kämpfen oder arbeiten.

2. Aus dem Land flüchten und Asylant werden. Heißt: Überleben auf unbestimmte Zeit irgendwo und bei erst bester Gelegenheit wieder in die Heimat zurück kehren sobald keine Gefahr mehr für Leib und Leben besteht.

3. Auswandern, seine Heimat hinter sich lassen und irgendwo neu anfangen mit allen Konsequenzen, die dazu gehören.

Zu 3. ist zu sagen, dass man eben nicht die freie Wahl hat, wo man sich niederlassen kann. Zumindest nicht, wenn man keinen Mehrwert mitbringt. Sei es nun Wissen, Geld oder sonstwas, das im Zielland nachgefragt ist. Wenn nun jemand nicht in Deutschland gebraucht wird, dann vielleicht in Polen, Kanada, Chile oder Bangladesh. Die Auswahl ist groß. Aber kein Land hat die Pflicht, jemanden als Staatsbürger aufzunehmen, der bereits irgendwo Staatsbürger ist. Ich als Staat würde auch die Kosten, die die Flüchtlinge verursacht haben, dem Land nach dem Krieg in Rechnung stellen.

Wenn dann irgendwann feststeht, dass der Asylgrund wegfällt, aus dem Asylant aber ein gut integriertes Mitglied der Gesellschaft geworden ist (oder aus den Kindern), warum sollten sie nicht bleiben dürfen.
Weil ich jeden beschissenen Tag in Berlin sehe, wie sich die "gut integrierten" Gastarbeiterkinder benehmen. Und da rede ich noch nicht von "Ehrenmorden" oder von alten Frauen, die seit 30 Jahren in Deutschland kein deutsches Wort über ihre Lippen brachten.

Ok, ohne Polemik; Was bedeutet denn "gut integriert"? Wer legt den Maßstab fest und kontrolliert das? Kurz: Wer kann mir sagen, wann jemand "gut integriert" ist?

Wenn wir sie nur versorgen und sie ausgrenzen, dann sind die zu erwartenden Problem deutlich grösser.
Diesen Punkt beurteile ich anders. In dem Fall machen wir uns einfach nicht die Probleme anderer zu eigen. Oder anders gesagt: Wir mildern nur die Not, lösen aber nicht anderer Leute Probleme (was meiner Ansicht nach auch nur das einzige Ziel von Asyl ist). Wir schicken sie samt ihrer Probleme halt irgendwann und unbedingt wieder zurück.

Den Verdacht darf man ja haben, die Lösung "erstmal keinen aufnehmen" ist es auch nicht. Und jahrelang kasernieren in Asyllagern wird auch zu deutlichen Problemen führen.
Nun gut. Du findest "meine" Lösung nicht praktikabel. Zugegeben, optimal ist sie nicht. Welche Alternative(n) haben wir? Ich beurteile den Kurs der Frau Merkel als katastrophal und selbstzerstörerisch, sodass bei ungeändertem Kurs soziale Unruhen in größerem Ausmaß nicht nur möglich, sondern schon fast zwingend notwendig werden. Schon deshalb, weil es keine Obergrenzen geben soll. Die Konsequenzen haben wir ja schon mehrfach besprochen und auch schon unzählige Male erlebt.

Wie auch immer, die Innere Sicherheit ist de facto jetzt schon nur noch mit Mühe in Grundzügen aufrecht zu erhalten. Ladendiebstahl, Körperverletzung, Einbrüche und andere Delikte, die von Personen ohne gültigen Pass verübt werden, werden jetzt schon nicht mehr verfolgt. Hier haben wir also schon aufgegeben. Welcher Teil des Rechtsstaates als nächstes fällt - na wir können ja Wetten abschließen ;)

Die einzige Partei, die "Nein!" zu diesem Wahnsinn sagt, ist nunmal die AfD. Ok, NPD auch, aber die sagen noch so viel mehr, dass selbst selbst mir die Nackenhaare aufstellen. Für mich ist das Schließen der Grenzen, bis wir die unbedingte Kontrolle zurück erlangt haben, unbedingt notwendig. Ebenso eine Obergrenze und selbstverständlich muss dafür gesorgt werden, dass wir die Leute auch so schnell wie möglich wieder los werden. Es muss sich also aktiv um diese Menschen gekümmert werden, sowohl bei Ankunft, als auch während ihres Aufenthaltes und das Wichtigste: Nachdem ihr Asylgrund hinfällig ist.
 
Weil ich jeden beschissenen Tag in Berlin sehe, wie sich die "gut integrierten" Gastarbeiterkinder benehmen. Und da rede ich noch nicht von "Ehrenmorden" oder von alten Frauen, die seit 30 Jahren in Deutschland kein deutsches Wort über ihre Lippen brachten.
Nein, du siehst genau das Gegenteil, und WILLST es auch nur sehen. Bei aktuell knapp 16 Mio. Einwohnern mit Migrationshintergrund müsste es doch, wenn sich alle düsteren Bilder von AfD und Co. bewahrheiten, täglich sexuelle Massenpogrome, dutzende Ehrenmorde, Wilde Vendettas verfeindeter Großfamilien und weitere gesellschaftliche Ausfälle geben. Und nein, ich stelle nicht in Abrede, dass solche Dinge passieren - ich sage nur, dass sie NICHT der Regelfall sind und das Bild doch arg verzerren, so tragisch und übel jeder einzelne Fall auch ist, und natürlich muss und soll dagegen mit aller Gesetzlicher Härte vorgegangen werden. Es mag auch sein, dass es in (Groß-)Städten eher zu einer Ballung von (a)sozialem Kroppzeug kommt als anderswo, aber wie verzerrt ist dann der Blick auf das Ganze?

Ok, ohne Polemik; Was bedeutet denn "gut integriert"? Wer legt den Maßstab fest und kontrolliert das? Kurz: Wer kann mir sagen, wann jemand "gut integriert" ist?
Wie willst du es denn definieren? Blond, blauäugig, christlich, national? Aber gut - ohne Polemik: Du sprichst den Flüchtlingen/Einwanderern die Fähigkeit zur Integration ab - Wann würdest DU denn sagen, sie wären "gut" integriert? Da Dir die Neagtion so leicht fällt, müsstest du doch gewisse Maßstäbe in der Schublade haben?

Wir mildern nur die Not, lösen aber nicht anderer Leute Probleme (was meiner Ansicht nach auch nur das einzige Ziel von Asyl ist). Wir schicken sie samt ihrer Probleme halt irgendwann und unbedingt wieder zurück.
nein, im Gegenteil: Asyl ist AUSSCHLIEßLICH Milderung der Not und Hilfe zum Überleben. Man nimmt Menschen auf, die in ihrer Heimat nicht mehr leben können. Und in der Regel sollten keine Probleme mehr bestehen, wenn wir sie zurück schicken. An der Lösung dieser Probleme sollten wir uns wenn möglich auch beteiligen, aber das dient in erster Linie unseren eigenen Zwecken und ist nicht Teil des Asylrechts.
 
Photon du wilslt ernsthaft Leute eventuell jahrzehntelang in Lager stecken, nicht integrieren lassen und darauf hoffen das die Leute jene Jahrzehnte ruhig bleiben und abwarten ob wir mit dem Krieg spielen aufhören?
:ugly:
In frankreich hat man das auch probiert, Leute in die Ghettos stecken und dann hoffen wenn ich sie nicht sehe dann passiert auch nichts.
Wie dumm, ok eigentlich menschenverachtend, muss man eigentlich sein um sowas zu fordern?
Aber ich glaube ja das dahinter eher Kalkül steckt, nämlich sobald der erste Geflüchtete auf ein menschengerechtes Leben pocht wird er benutzt um Asyl noch mehr einzugrenzen. Aber solange wir das Öl billig bekommen, und waffen teuer verkaufen können oder gar selbst mitkriegen können ist ja für manche alles in Ordnung.
Und Photon komm mir bitte nicht wieder damit Du wärst an den Rüstungsfirmen kein meter beteiligt und könntest nichts dagegen tun. Bei den Flüchtlingen bist ja auch nicht beteiligt etc. aber kannst extremst auf gegen sie palavern und rechtsnationalistische Partei/Org. wählen/relativieren.
 
Nein, du siehst genau das Gegenteil, und WILLST es auch nur sehen.
Ich sehe natürlich eher das, was mir auffällt. Es mag sein, dass Du recht hast oder nicht, weil die "integrierten" gar nicht mehr auffallen und in der Masse abtauchen. Was dann eigentlich auch schon beinahe die Definition ist von "integriert sein".

Du sprichst den Flüchtlingen/Einwanderern die Fähigkeit zur Integration ab - Wann würdest DU denn sagen, sie wären "gut" integriert? Da Dir die Neagtion so leicht fällt, müsstest du doch gewisse Maßstäbe in der Schublade haben?
Oh nein! Ich spreche keinem Menschen die Fähigkeit zur Integration ab. Ich spreche einem Großteil bestimmter Ethnien den Willen ab.

In meiner Umgebung leben (abgesehen von den 2 Asylheimen) jede Menge Nationalitäten. Naja, ist halt nicht die beste Wohnlage. Viele Vietnamesen, aber auch Chinesen. Dazu einige Russen, etwa genauso viele Türken und Araber. Ich weiß noch von einem Indianer (kein Scherz, der kleidet sich auch so, sieht fast aus wie Winnetou, ist mit einer Deutschen verheiratet). 2 Kubaner, Mexkaner oder Spanier, keine Ahnung, sprechen jedenfalls spanisch. Neuerdings auch extrem viele Neger seitdem das eine Hochhaus den Besitzer gewechselt hat.

Ich will jetzt nicht meine Erfahrung wiedergeben, sondern erzählen, was meine Frau zu mir sagte, nachdem sie gerade mal 3 Wochen (!!!) in Deutschland wohnte. Sie hat sich gewundert, dass wenn sie (oder wir) mit der Bahn fahren, sich alle weitestgehend ruhig verhalten. Der eine liest Zeitung, die meisten spielen mit ihren Smartphones. Ein paar lesen ein Buch und wieder andere schauen verträumt aus dem Fenster. Ein paar wenige unterhalten sich in einer Lautstärke, die andere nicht stört. So verhalten sich Deutsche, Russen, Vietnamesen, Neger. Italiner nicht. Türken und Araber schon gar nicht. Die unterhalten die ganze Bahn. Und wenn sie im Rudel zusteigen, dann wird auch gern gepöbelt und belästigt. Nicht immer, aber ich würde meinen, in etwa der Hälfte aller Fälle.

Sind die zu dämlich, sich zu benehmen? Glaube ich nicht. Nun kann es ja sein, dass es von gutem Elternhause jn deren Herkunftsländern zeugt, wenn sie sich gegenseitig anpöbeln, anbrüllen und ausfällig werden. Würde auch die Verhaltensweise von mindestens einem User hier im Forum erklären, selbstverständlich ohne Namen zu nennen!.

Weißt Du, wenn ich nach Thailand im Urlaub bin, bleibe ich um 18 Uhr stehen, wenn die Nationalhymne gespielt wird, weil es alle tun. Ich singe nicht mit, aber bleibe stehen - aus Respekt. Man bedankt sich dort mit gefalteten Händen, das macht man auch zur Begrüßung und Respektsbekundung. Ich mache es auch, sogar bei Taxifahrern, die dank reichlich internationaler Gäste darauf keinen Wert legen. Weil ich mich anpassen will. Ich ziehe meine Schuhe vor einem Tempel aus, auch wenn andere Touristen mit Schuhen durch latschen. Und ich zolle Mönchen Respekt, auch ohne Buddhist zu sein - weil es dort zur Kultur gehört. Ich habe gar kein Interesse, deutsche Kultur nach Thailand zu tragen, ich passe mich dort an.

Das träfe in noch viel größerem Umfang zu, wenn ich dort leben wollte (was ich für meinen Lebensabend auch so geplant habe). Dann würde ich auf meine Kosten eine Sprachschule besuchen. Wäre mir egal, ob das von der thailändischen Regierung für mich verpflichtend wäre oder nicht, ich würde es als meine Pflicht empfinden. Und auch wenn ich dort wohnen würde, würde ich immer versuchen, möglichst jedem mit Achtung und Respekt zu begegnen, weil er sein schönes Land mit mir teilt und mich als Seinesgleichen akzeptiert.

Machen wir es kurz: Wenn sich niemand mehr dafür interessiert, woher ich komme, wenn ich gegrüßt werde, wie auch ich grüße, wenn man mich nicht mehr für einen reichen, sexsüchtigen Touristen aus Europa hält und mir auch kostenlos bei einer Autopanne hilft, wenn ich also in der Masse untergehe und mein Leben lebe, dann würde ich mich integriert fühlen.

Soll ich jetzt mal anfangen aufzuführen, was bei einer erheblichen Zahl der Deutschtürken dazu noch alles fehlt? Nee, mach ich nicht, habe ich oft genug gemacht.

nein, im Gegenteil: Asyl ist AUSSCHLIEßLICH Milderung der Not und Hilfe zum Überleben.
Ja, die Klammer war an der falschen Stelle. Genau das wollte ich damit ja auch sagen. Unsere (aktuell grundgesetzlliche) Pflicht ist nur, die Not zu lindern, nicht die Lösung der Probleme der ganzen Welt.
 
Oh nein! Ich spreche keinem Menschen die Fähigkeit zur Integration ab. Ich spreche einem Großteil bestimmter Ethnien den Willen ab.
Du hast hier klar und deutlich gesagt, dass du nicht gewillt bist, Asylbewerber und Flüchtlinge zu integrieren. Du schreibst auch, dass dies wohl auch ein großen Teil der Deutschen nicht will. Es ist also bei den Deutschen kein Wille zur Integration da. :roll:

Und als Beispiel hier die Lautstärke in öffentlichen Verkehrsmitteln zu bringen? Zugezogener oder was!? Wem der Moloch zu laut ist, muss aufs Dorf nach Brandenburg ziehen.
 
Ich sehe natürlich eher das, was mir auffällt. Es mag sein, dass Du recht hast oder nicht, weil die "integrierten" gar nicht mehr auffallen und in der Masse abtauchen. Was dann eigentlich auch schon beinahe die Definition ist von "integriert sein".
Dann widersprichst du dir aber ausführlich selber...

Oh nein! Ich spreche keinem Menschen die Fähigkeit zur Integration ab. Ich spreche einem Großteil bestimmter Ethnien den Willen ab.
Tja, dann solltest du die Deutschen nicht ausnehmen - viele WOLLEN Migranten halt auch nicht integrieren...
In meiner Umgebung leben (abgesehen von den 2 Asylheimen) jede Menge Nationalitäten. Naja, ist halt nicht die beste Wohnlage.
Oh verdammt, ich muss mit meinem Vermieter reden - wenn allein die Tatsache, dass jede Menge Migranten im Viertel leben, ein Zeichen für dürftige Wohnlage ist, bezahle ich offensichtlich zuviel Miete... :ugly:
Viele Vietnamesen, aber auch Chinesen. Dazu einige Russen, etwa genauso viele Türken und Araber. Ich weiß noch von einem Indianer (kein Scherz, der kleidet sich auch so, sieht fast aus wie Winnetou, ist mit einer Deutschen verheiratet). 2 Kubaner, Mexkaner oder Spanier, keine Ahnung, sprechen jedenfalls spanisch. Neuerdings auch extrem viele Neger seitdem das eine Hochhaus den Besitzer gewechselt hat.
Sodom und Ghomorra...
Sind die zu dämlich, sich zu benehmen? Glaube ich nicht. Nun kann es ja sein, dass es von gutem Elternhause jn deren Herkunftsländern zeugt, wenn sie sich gegenseitig anpöbeln, anbrüllen und ausfällig werden. Würde auch die Verhaltensweise von mindestens einem User hier im Forum erklären, selbstverständlich ohne Namen zu nennen!.
Hu, also mit anderen Worten - sie sollen einfach nicht auffallen. Wie du treffend gesagt hast, tun das offensichtlich die meisten - und du schließt von einer Minderheit auf die Mehrheit.

Weißt Du, wenn ich nach Thailand im Urlaub bin, bleibe ich um 18 Uhr stehen, wenn die Nationalhymne gespielt wird, weil es alle tun. Ich singe nicht mit, aber bleibe stehen - aus Respekt. Man bedankt sich dort mit gefalteten Händen, das macht man auch zur Begrüßung und Respektsbekundung. Ich mache es auch, sogar bei Taxifahrern, die dank reichlich internationaler Gäste darauf keinen Wert legen. Weil ich mich anpassen will. Ich ziehe meine Schuhe vor einem Tempel aus, auch wenn andere Touristen mit Schuhen durch latschen. Und ich zolle Mönchen Respekt, auch ohne Buddhist zu sein - weil es dort zur Kultur gehört. Ich habe gar kein Interesse, deutsche Kultur nach Thailand zu tragen, ich passe mich dort an.
Tausende reisen nach Thailand, um billig S*x zu haben - das zeugt auch nicht vom Wunsch, ist anzupassen oder einer fremden Kultur mit Respekt zu begegnen. Das bedeutet doch aber nciht, dass dich jeder Thai, der dich dort trifft, zutreffend als Sextourist oder potentiellen Kinderschänder sehen muss, oder

Das träfe in noch viel größerem Umfang zu, wenn ich dort leben wollte (was ich für meinen Lebensabend auch so geplant habe). Dann würde ich auf meine Kosten eine Sprachschule besuchen. Wäre mir egal, ob das von der thailändischen Regierung für mich verpflichtend wäre oder nicht, ich würde es als meine Pflicht empfinden. Und auch wenn ich dort wohnen würde, würde ich immer versuchen, möglichst jedem mit Achtung und Respekt zu begegnen, weil er sein schönes Land mit mir teilt und mich als Seinesgleichen akzeptiert.
Ja, aber hier reden wir (mal wieder) von 2 Problemen, die zu einem gemacht werden: DU willst AUSWANDERN, nicht hilfebedürftig unterkriechen und nach x Jahren wieder zurück. Ich für meinen Teil würde es begrüßen, allen Flüchtlingen grundsätzlich zu unterstellen, dass sie tatsächlich auch zurück WOLLEN, wenn es möglich ist. Momentan ist das aber nicht absehbar, aber die Geschichte zeigt, das trotz Deutschkursen, Ausbildung und Fürsorge viele Kriegsflüchtlinge zurückkehren, wenn sich eine Perspektive auftut...

Machen wir es kurz: Wenn sich niemand mehr dafür interessiert, woher ich komme, wenn ich gegrüßt werde, wie auch ich grüße, wenn man mich nicht mehr für einen reichen, sexsüchtigen Touristen aus Europa hält und mir auch kostenlos bei einer Autopanne hilft, wenn ich also in der Masse untergehe und mein Leben lebe, dann würde ich mich integriert fühlen.
Tja, dummerweise wirtst du auch in Thgailand dein Leben lang die europäische Langnase sein, weil du eben anders aussiehst. Und je nach Neigung, wirst du Festtage feiern, die dort nciht üblich sind oder dich für ganz typisch Deutsche Dinge begeistern, die bei den Einheimischen sanftes Kopfschütteln verursachen - oder auch nicht, denn die Thai sind nett. Warum können wir Deustche nicht genauso "nett" sein, und äußerliche Unterscheide einfach ignorieren?
 
Du hast hier klar und deutlich gesagt, dass du nicht gewillt bist, Asylbewerber und Flüchtlinge zu integrieren. Du schreibst auch, dass dies wohl auch ein großen Teil der Deutschen nicht will. Es ist also bei den Deutschen kein Wille zur Integration da. :roll:
Ich lege nicht den geringsten Wert darauf, dass auch nur einer von denen hier bleibt. Es ist aber auch nicht an mir, die Leute zu integrieren. Wie ich an anderer Stelle auch schon gesagt habe: Wenn sie mir nicht auf die Eier gehen, können sie von mir aus hier glücklich werden. Sie können tun und lassen, was sie wollen, aber sollen mir entweder aus dem Weg gehen oder mir mit Höflichkeit und Respekt begegnen. Das ist mein Standpunkt.

Alles andere, wie etwa aus welcher Kasse deren Lebensunterhalt bestritten wird, ist dabei ein anderes Thema. Natürlich mache ich mir angesichts der schieren Masse meine Sorgen, aber ich muss so oder so Steuern zahlen und wenn sie nicht in Araber verballert werden, dann eben in Flughäfen. Könnte mir im Grunde Jacke wie Hose sein. Aber wenn ich noch mehr Steuern zahlen muss (und das werden wir wohl alle müssen), dann stellt sich wieder dieses Unbehagen ein und die Frage drängt sich auf, wann sie wohl wieder verschwinden oder wann die Wanne voll ist.

Und zu der Lösung dieser Frage gibt es ja reichlich verschiedene Ansätze.

Und als Beispiel hier die Lautstärke in öffentlichen Verkehrsmitteln zu bringen? Zugezogener oder was!? Wem der Moloch zu laut ist, muss aufs Dorf nach Brandenburg ziehen.
Ey, bin seit 7 Generationen (!!!) Berliner. Und daher kann ich Dir auch sagen, dass es "früher" nicht so schlimm war. Klar war da auch mal der eine oder andere Suffkopp, der Dir zum Feierabend ein Gespräch aufgedrängelt oder Dir wahlweise auf die neuen Dockers gekotzt hat. Und es gibt auch ab und an diese Harz IV-Weibchen, die die ganze Bahn unterhalten. Pack halt. Aber im Häufigkeitsvergleich sind diese Spezies inzwischen Raritäten geworden.

Ich gebe auch zu: Hängt von der Linie ab, mit der man fährt. Auch, ob wir über U/S-Bahn, Straßenbahn oder Bus reden. Aber es gibt auch immer wiederkehrende Stereotype...
 
7 Generationen Berliner? Wie definiert sich eine Generation bei Dir? So wie sonst ca. 20-25 Jahre (bis die 1.Nachkommenschaft kommt) kann es ja nicht sein.
Dann redest Du von Höflichkeit und Respekt, und möchtest manchen ein schlechtes Elternhaus attestieren. Weiss zwar nicht was wannabe damit zu tun hat, aber ok. ;)
Dazu Deine, wie Du sie nennst, Überspitzungen etc. da würde ich als Ausländer auch fragen, sollte ich Dein Goyim sein oder haben wir die selbe "Klasse" in der Gesellschaft. Was mir immer auffällt das besonders AfxxgiNPDa-Sympathisanten, so denke ich, oft nicht den Unterschied kennen zwischen Respekt, Höflichkeit und Unterwerfung.

Und wenn Du politisch. Entscheidungen wie Steuererhöhung ausnahmslos an Flüchtlingen festmachen willst, wo bist Du aufgestanden als die MwSt. erhöht wurde (keine Flüchtlingskrise damals) wo bist Du aufgestanden wegen der Mineralölsteuer (keine Flüchtlingskrise damals), wo stehst Du auf wenn Grosskonzerne/Rüstungsbetriebe weiterhin eher mit Steuergeschenke gefüttert werden (auch das war schon vor der Flüchtlingskrise so). Dein Fokus ist mehr als ersichtlich...aber Du machst ja auch nicht wirklich einen Hehl daraus. Naja ausser man kritisiert Dich diesbezüglich...:ugly::roll:

Ne andere Frage, warum ziehst Du nicht schon jetzt nach Thailand um? Es werden doch u.a. keine finanzielle Gründe haben? Oder möchtest Du in Thailand auch arbeiten?

Schade das Du der Frage von darkkurt aus dem Wege gegangen bist. Aber was man nicht lesen und kommentieren will das liest man halt nicht. Kann ich Dich jetzt eigentlich auch so benennen, weil ein gewisser Teil macht es ja in Thailand so, und naja wie schliessen doch von einen auf den anderen oder?
 
Ich lege nicht den geringsten Wert darauf, dass auch nur einer von denen hier bleibt. Es ist aber auch nicht an mir, die Leute zu integrieren.
Doch. Wenn die Gesellschaft nicht gewillt ist, Fremde zu integrieren, dann funktioniert Integration nicht.
Aber du musst natürlich nicht. Es ging mir auch nur um die Aussage, dass du manchen Ethnien den Willen absprichst. Zu der kann man ruhig auch die Deutschen zählen.

Ey, bin seit 7 Generationen (!!!) Berliner. Und daher kann ich Dir auch sagen, dass es "früher" nicht so schlimm war...
Nicht so schlimm, aber schlimm. Bestimmte Teile Berlins war schon immer, rau, assi, laut. Halt Großstadt. Und in Berlin gab es schon immer Migration, wobei dann auch reichlich Gesocks dabei war.
Frag mich, wie du das aushälst, Muss ja ein Krampf für dich sein vor die Haustür zu treten, BVG zu nutzen usw.

Aber um mal die Kurve zum Thema zu bekommen. Was verspricht dir denn die Berliner AfD gegen diese Zustände zu unternehmen? Habe nur mitbekommen, dass ein totales Cannabisverbot auf dem Parteitag diskutiert wurde. :mrgreen: Ach, und fordert die AfD nicht Integrationsleistungen von den Flüchtlingen und gar Asylbewerbern ein?