Und ich habe niemals gesagt, dass du auf mich den Eindruck machst ein mangelndes Demokratieverständnis aufgrund einer einzelnen Aussage zu haben. Es ist eher ein allgemeiner Eindruck, den du ja laut deines Kommentars scheinbar teilst...
Studie? Oder nur die Gefühl? Schon arg pauschalisiert, oder? Willst wohl bloß wieder nur meckern und mich subjektiv verurteilen.
 
Studie? Oder nur die Gefühl? Schon arg pauschalisiert, oder? Willst wohl bloß wieder nur meckern und mich subjektiv verurteilen.

Nun kann man schon einzelne Leute pauschalisieren? Wow wieder solch schöne Schlagwörter von dir. "subjektiv verurteilen", "meckern"...

Wir sind in einem Forum, daher kann meine Meinung natürlich nur subjektiv zu dir sein. Wenn ich mich mit anderen austausche, dann wäre sie intersubjektiv abgestimmt.

Also vergleich keine Äpfel mit Birnen und jammer nicht rum. Meine Güte in einem Post schreibst du zu einem "mimimimi" und im nächsten Post jammerst du selbst. Nun zeig uns doch bitte mal, dass alle AfD-Wähler dumm sind. Oder eher in deinen Worten ausgedrückt.

Sind es nicht gerade die Frustrierten, die vermeintlich zu kurz Gekommenen, die Verlierer, die der AfD hinterher laufen?

Zeig uns den Beweis für diese These. Oder zumindest (Beweisen kann man in der Regel nur schwer sowas) belastbare Indizien die zumindest diesen Schluss zulassen.
 
Nun kann man schon einzelne Leute pauschalisieren? Wow wieder solch schöne Schlagwörter von dir. "subjektiv verurteilen", "meckern"...
Ähm, diese schönen Schlagworte sind aus deinem Kommentar kopiert....

Also vergleich keine Äpfel mit Birnen und jammer nicht rum. Meine Güte in einem Post schreibst du zu einem "mimimimi" und im nächsten Post jammerst du selbst. Nun zeig uns doch bitte mal, dass alle AfD-Wähler dumm sind. Oder eher in deinen Worten ausgedrückt.
Weder jammere ich noch behaupte ich, dass AfD-Wähler dumm sind. Ist schon erstaunlich, wie du meine Beiträge verstehst.

Zeig uns den Beweis für diese These. Oder zumindest (Beweisen kann man in der Regel nur schwer sowas) belastbare Indizien die zumindest diesen Schluss zulassen.
Hmm, war nur Reaktion auf den Beitrag von Luuk. Habe mich ja auch mit Luuk "unetrhalten", bevor du meine Zitate aus dem Zusammenhang gerissen hast. Ging ja nicht mal um die soziale Situation (so habe ich zumindest Luuk verstanden).

Laut dem hier verlinkten Parteienforscher und Umfragen sind es nicht hauptsächlich sozial Schwache, sondern so etwas ähnliches wie der Mittelstand. Die treibt Verlustängste. Angst vor dem sozialen Abstieg. Angst, etwas von ihrem mickrigen Wohlstand an sozial Schwache abzugeben (das Verhalten gab's ja schon bei der HartzIV-Diskussion).
 
Hmm, war nur Reaktion auf den Beitrag von Luuk. Habe mich ja auch mit Luuk "unetrhalten", bevor du meine Zitate aus dem Zusammenhang gerissen hast. Ging ja nicht mal um die soziale Situation (so habe ich zumindest Luuk verstanden).

Ach eine Rune Mitleid, du wirst falsch verstanden. Also darf ich dich nun so verstehen, dass Unterhaltungen hier im Forum einer Privatnachricht gleichkommen und keine Diskussionsgrundlage darstellen?

Naja soll jeder den Zusammenhang deiner Aussagen selbst deuten. Für mich stellen deine Aussagen eine Abwertung der AfD-Wähler dar.
 
Aber wannabe, wenn ich bei Dir oder Photon just jenes anwende heult ihr beide immer rum.
Aber einzelne Sätze bei Perlini rausholen und umdichten (weil das was Du da lesen willst steht eigentlich in keiner Silbe) ist jut. Ach ja das vierte Problem der AfxxgiNPDa-Wähler Opportunismus in Reinkultur. Weil sonst ihre Kartenhäuser, welches sie Argumentationslinie nennen, nicht einmal eine Zitierung überstehen.
U made my day.:mrgreen:
 
Diese Unterscheidung gibt es nicht mehr.
Sogar Photon hat ja hier geschrieben was sein müsste damit AfD und xxgida und NPD zusammen eräwhnt werden können (schau mal ist nicht so lange her) und genau das war am Montag dem 01.02.2016 gegeben.
Roland Ulbrich von der AfD, gleichzeitig Mitglied der "patriotischen Plattform", war nicht nur bei Legida dabei, sondern hat auch dort auf der Bühne eine Rede gehalten.
Also das nächste Mal das Mimimi an die AfD richten und nicht an jene die hier nur für den Ewiggestrigen und ewig Uniformierten die Arbeit machen was sie selber machen müssten...sich informieren und bilden. Aber da wären wir ja bei Problem Nr. 5 als AfD-Sympathisanten, -Kameraden und/oder -Rassist....:roll:
 
Diese Unterscheidung gibt es nicht mehr.
Sogar Photon hat ja hier geschrieben was sein müsste damit AfD und xxgida und NPD zusammen eräwhnt werden können (schau mal ist nicht so lange her) und genau das war am Montag dem 01.02.2016 gegeben.
Also Du schaffst es doch immer wieder, dass ich doch wieder antworten und alles gerade biegen muss.

Das, was Du unter "zusammen erwähnen" verstehst, ist gleich setzen.

Das, was ich unter "zusammen erwähnen" verstehe, ist berichten.

Heißt: Nur weil jemand von der AfD bei Pegida spricht, ist die AfD noch lange nicht mit Pegida gleichzusetzen. Es sagt nur aus, dass jemand von der AfD bei der Pegida (als Gast) gesprochen hat, vermutlich um dort um Wählerstimmen zu werben. Wenn nach der Kundgebung irgendein Arschloch aus der Masse der Demonstranten einen Ausländer verprügelt, hat die AfD damit nichts zu tun.

Wenn ein ehemaliges NPD-Mitglied bei der NPD austritt und bei der AfD ein (sofern das überhaupt möglich ist oder war), dann wird die AfD noch lange nicht von Rechtsradikalen unterwandert, sondern dann hat eine Person die Partei gewechselt aus Gründen, die wir erstmal nicht kennen und nur raten können. Vielleicht war ihm/ihr die NPD zu radikal, vielleicht ist es ein V-Mann, der jetzt auf die AfD angesetzt wurde. Vielleicht wurde er bei der NPD auch gemobbt oder ihm gefällt die Buchstabenkombo AfD besser. Wir wissen es nicht.

Wenn beim Ersten Mai der Sommer (oder jetzt wohl Hoffmann) spricht und gegen Einbruch der Nacht die bekloppten Retro-Krawaller wieder Scheibe spielen, dann ist der Hoffmann dafür nicht zur Verantwortung zu ziehen. Ebenso würde ich ihm keine Sympathien mit diesem Pack unterstellen, auch wenn er sich nicht pausenlos eindeutig von denen distanziert. Das gleiche gilt für die Grünen, die Linkspartei und andere, die da so ihre Gedanken zum Besten geben und zur Revolution aufrufen.

So, das war jetzt die ausführliche Version. Jetzt als Kurzfassung und Merksatz:

Wenn wir über die AfD reden, dann können wir natürlich zum Thema passend beitragen, was jemand von der AfD gemacht hat. Etwa, dass jemand von der AfD auf einer Veranstaltung von XY gesprochen hat. Wir können in der Folge gerne sezieren, was wer wie warum wann gesagt hat. Wir können daraus aber keine Zusammenarbeit ableiten, eigentlich nicht mal eine Sympathie.

Das ist der Unterschied. Wenn Du vermutest, dass hinter den Kulissen eine (enge) Zusammenarbeit zwischen AfD und wem auch immer erfolgt, dann kannst Du es natürlich gern vermuten, aber dann kennzeichne es auch als Deine persönliche Verschwörungstheorie. Ansonsten ist es aber komplett am Thema vorbei, wenn wir die AfD mit anderen Parteien oder Organisationen (legal und verboten) in einen Topf schmeißen. Weil es einfach der gleiche Bullshit ist, als würden wir beim Thema Linkspartei die RAF auseinander bauen...
 
Ich habe das Gefühl, dass CDU,SPD,Grüne und Linkspartei ziemlich nervös sind im allgemeinen. Gerade in Hinblick auf die Landtagswahlen dieses Jahr. Wenn die AfD in die Parlamente mit 2-stelligen Ergebnissen einzieht, kann das nicht unbemerkt bleiben. Schließlich gehts ja um was, weil die AfD von allen Parteien (außer den Grünen) Wählerstimmen abfischt.

Was mich etwas nachdenklich macht ist, dass auch bei Facebook einige ihre ganze Hoffnung in diese Partei setzen. Wenn die AfD Mehrheiten gewinnt und das umsetzt was sie fordert - wovon wir nicht ausgehen müssen - dann müssen viele Menschen in Deutschland ihre Komfortzone verlassen - und das wird ausgesprochen unbequem.

Wenn der Nationalstaat wiederkommt, wird das finanziell sehr teuer - also im System gedacht.

Ob da jetzt eine CDU oder eine AfD bald sagen muss, dass die Rentenkassen leer sind oder die Rente ab 78 eingeführt werden muss, ist da eigentlich ganz egal. Fakt ist, wir kommen an Grenzen, Grenzen des zumutbaren und es ist völlig normal, dass sich Menschen gegen diese Politik der Ausbeutung wenden - obgleich es nur eine Scheinbefreiung ist.
 
Ich habe das Gefühl, dass CDU,SPD,Grüne und Linkspartei ziemlich nervös sind im allgemeinen. Gerade in Hinblick auf die Landtagswahlen dieses Jahr. Wenn die AfD in die Parlamente mit 2-stelligen Ergebnissen einzieht, kann das nicht unbemerkt bleiben. Schließlich gehts ja um was, weil die AfD von allen Parteien (außer den Grünen) Wählerstimmen abfischt.
Es wird sich wieder eine große Koalition bilden, die dann die absolute Mehrheit hat. Dann fängt das alte Spiel wieder an, dass der Redner von der AfD nicht zu Wort kommt, der Saal verlassen wird und dergleichen. Hatten wir schonmal bei der NPD, aber da konnte ich es zumindest noch verstehen, auch wenn ich es unprofessionell halte und absolut dagegen bin. Aber wirst sehen, man wird nicht viel darauf geben, dass mehr als jeder zehnte Deutsche die dann gewählt hat.

Wenn der Nationalstaat wiederkommt, wird das finanziell sehr teuer - also im System gedacht.
Na erstmal abwarten. Wie bei jeder anderen Partei auch wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Erstens werden sie nicht in die Regierungsverantwortung kommen, weil es keinen Koalitionspartner gibt und dass mehr als 50% (idealerweise mehr als 67%) der Menschen die AfD wählen halte ich für ausgeschlossen. Letztlich werden sie sich in einer hoffentlich starken Opposition wiederfinden, in der sie aber dank der großen Koalition nicht viel ausrichten können, weil Union und SPD zusammen genug Stimmen haben würden, auch alles mit einer 2/3-Mehrheit durchzubringen. Aber die AfD ist ein dringend notwendiges Zeichen. Und vielleicht sieht es ja 2021 schon ganz anders aus. Aber das ist alles nur Kaffeesatzleserei.

Und teuer - Du, teuer wird die Zukunft so oder so. Völlig egal, wer die Wahl gewinnt und welcher Kurs gefahren wird. Lass uns nicht um plus/minus eine Milliarde streiten. Aber die Komfortzone werden die meisten von uns so oder so verlassen müssen. Sei es wegen eines Flüchtlingsheimes vor der Nase und damit Wertverfall des Grundstückes/Hauses, sei es wegen steigender Steuern und Abgaben für die Flüchtlinge und/oder Grenzanlagen, mehr Beamte, ... oder was auch immer. In Zukunft werden wir mehr zahlen müssen - mit Union, SPD, Grünen, Linkspartei oder AfD. Nimmt sich nicht viel.

Und was die Rente angeht: Ich erwarte von jeder Partei, dass sie die Renten in Deutschland garantiert. Mir scheißegal, wie. Aber keinem Mensch darf zugemutet werden, ein Leben lang einen erheblichen Teil seines Einkommens in die Rentenkasse eingezahlt zu haben und später, wenn er nicht mehr arbeiten kann, alles verloren ist. Diese Gefahr geht man bei privaten Versicherungen ein, aber da habe ich auch die Wahl, sie abzuschließen oder nicht. Die Rentenversicherung ist eine staatliche Pflichtversicherung für nicht selbstständige Arbeitnehmer und ist ein recht großer Posten bei den Abzügen. Die Rente anzufassen ist die allerletzte Sauerei, die sich eine Regierung leisten kann. Es ist an sich schon eine Frechheit, Nullrunden zu fahren. Aber das kann ich noch ein wenig verstehen. Aber keine Rente mehr zu zahlen, würde mich womöglich im Alter zum Terroristen werden lassen. Und sicherlich nicht nur mich.
 
Wenn der Nationalstaat wiederkommt, wird das finanziell sehr teuer - also im System gedacht.

Reine Theorie. Eine Umstellung/Wegfall eines so wichtigen Handelspartners wie Deutschland würde die gesamte Weltwirtschaft hart treffen. Es würde viel Bewegung aufkommen und diese kann man nicht voraussagen (Komplexität ist einfach zu groß). Daher gehe ich davon aus, dass der Handel relativ normal weiter gehen würde. Nationale Parteien wollen sich ja nicht abschotten (auch wenn dies häufig behauptet wird). Die meisten nationalen Parteien sind ja auch mit den anderen nationalen Parteien der anderen Länder vernetzt. Also es besteht ja kein Hass gegen andere Staaten. Maximal gegen andere Regierungen. Aber das ist ja auch bei linken Parteien der Fall.

Also die Kosten sind nur schwer abzuschätzen, dafür ist die Weltwirtschaft viel zu komplex. Ich gehe davon aus, dass es weder der wirtschaftliche Heilsbringer ist, noch das es der Untergang wäre. Es ist einfach nur ein anderer Weg.
 
Und teuer - Du, teuer wird die Zukunft so oder so. Völlig egal, wer die Wahl gewinnt und welcher Kurs gefahren wird. Lass uns nicht um plus/minus eine Milliarde streiten. Aber die Komfortzone werden die meisten von uns so oder so verlassen müssen. Sei es wegen eines Flüchtlingsheimes vor der Nase und damit Wertverfall des Grundstückes/Hauses, sei es wegen steigender Steuern und Abgaben für die Flüchtlinge und/oder Grenzanlagen, mehr Beamte, ... oder was auch immer. In Zukunft werden wir mehr zahlen müssen - mit Union, SPD, Grünen, Linkspartei oder AfD. Nimmt sich nicht viel.

Wow wofür alles doch Flüchtlinge und Ausländer so verantwortlich sind. Dann noch Gewalt. Gestern wollte gar wer bei Klamm auch noch Pädophilie alleinig von Flüchtlingen durchgeführt kundtun. Herrje, muss man eigentlich sein Hirn komplett ausschalten wenn man zum rechten Rand rüberschwimmt?:roll:
Aber sich darüber aufregen wenn man AfD u.a. dafür verantwortlich macht das manche ihrer Kameraden und Rassisten aufgrund jener Aussagen die Waffen in die Hand nehmen. *facepalm*
 
Wow wofür alles doch Flüchtlinge und Ausländer so verantwortlich sind.
Brandaktuell aus meinem Freundeskreis (habe mit denen gerade erst vorgestern telefoniert):

Sie, verheiratet mit 3 Kindern, hat von ihren Eltern ein Grundstück und Haus geerbt, welches noch abgezahlt werden muss. Der Kaufpreis betrug einst rund 500.000 DM. Aktuell muss der Kredit aber noch mit knapp 1.000 Euro monatlich bedient werden. Sie verdient aber nur 800 Euro netto, er 1.700 Euro netto. Dazu kommt noch Kindergeld. Deswegen hatten sie überlegt, ob sie das Haus nicht verkaufen sollten, weil die Kosten doch sehr hoch sind und sie das Geld aus dem Verkaufserlös gut gebrauchen könnten.

In der näheren Umgebung des Hauses wird jetzt ein Asylheim gebaut (oder ein bestehendes Haus umgebaut, bin mir da nicht sicher). Das Haus ist in bestem Zustand, hat knapp 450m² Wohnfläche und erfüllt sämtliche aktuelle Bauvorschriften. Das beste Angebot, das sie bekommen haben, waren knapp 70.000 Euro. Deswegen haben sie sich dann auch entschlossen, das Haus zu behalten und weiter abzuzahlen.

Wenn Du nun so schön provozierend fragst, wer dafür verantwortlich ist, dann sind es natürlich nicht die Flüchtlinge, weil die in ihren Heimatländern sicherlich nicht den Masterplan geschmiedet haben, sich gegenüber des Hauses meiner Freundschaft niederzulassen und die Wohngegend im Wert zu schmälern. Schuld sind natürlich die potenziellen Käufer eines Hauses, denn eine Sache ist immer so viel wert, wie jemand bereit ist dafür zu zahlen. Trotzdem kann ich jeden sehr gut verstehen, der eben nicht in unmittelbarer Umgebung eines solches Heimes sein Eigenheim haben möchte.

Jetzt könnte man sagen, dass unsere verfluchte Regierung daran die Schuld trägt. Da sehe ich auch die Hauptschuld, aber wenn man A sagt, muss man auch B sagen und die Leute irgendwo unterbringen. Bei der schieren Masse wird es sich einfach nicht vermeiden lassen, auch sonst gute Wohngegenden damit zu belasten.

Unter dem Strich ist also niemand daran bewusst schuld, aber dennoch ist es, wie es ist. Du kannst ja gerne wieder blinde Kuh spielen und sagen, dass ich und andere lügen. Kein Problem, ich halte das aus. Aber auch solche Sachen sind die Konsequenz aus der Flüchtlingskatastrophe. Und darüber hinaus gehört auch das nicht ins Thema AfD.
 
Da ja die Entscheidung vom Geflüchtetenheim wohl noch frisch ist, da Bau in Planung. Wieviel war das Haus+Grundstück vor dieser Entscheidung noch wert? Denn nur daraus könnte man auf die These von Dir kommen, das die Geflüchteten oder deren Unterkünfte an dem Wertverlust angeblich Schuld sind. Das man aus so einem Beispiel dann auch noch eine verallgemeinernde Aussage machen will, naja lass ich mal unkommentiert...

Vielleicht war Haus+Grundstück ja vorher schon überteuert, wer weiss. Schlechte Lage, schlechte Entwicklungsmöglichkeiten etc. etc. es müssen nicht immer nur die Geflüchteten an irgendetwas Schuld sein.:roll:

Demnächst sind die Geflüchteten auch noch Schuld wenn Doktoren und Ingenieure und andere Fachkräfte/Akademiker nicht mehr nach Dresden wollen, weil dort die Rassisten und Fremdenhasser, und deren Sympathisanten, sich gegen Geflüchtete aussprechen und dafür auch zu Gewalt greifen. Und eben nicht unterscheiden wer da läuft sondern nur ob sie "anders ausschauen". *facepalm*
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe das Gefühl, dass CDU,SPD,Grüne und Linkspartei ziemlich nervös sind im allgemeinen. Gerade in Hinblick auf die Landtagswahlen dieses Jahr. Wenn die AfD in die Parlamente mit 2-stelligen Ergebnissen einzieht, kann das nicht unbemerkt bleiben. Schließlich gehts ja um was, weil die AfD von allen Parteien (außer den Grünen) Wählerstimmen abfischt.
Richtig. Und leider sind bei den großen Parteien nicht mehr genug fähige Leute, die den Wählern aufzeigen können, welche Menschen sie da in Parlamente wählen.

Mitte der 1960er gab es die gerade neugegründete NPD, die innerhalb von 3 Jahren in alle Landesparlamente einzog. Eine grosse Koalition (welch Zufall), wirtschaftliche Kriesen (welch Zufall) und viele Gastarbeiter (horch auf) waren damals Wahlgründe für die Wähler, eine Partei zu wählen, die zum Teil sogar noch offen nationalsozialistisch auftrat.

Zum Glück gab es in den Parlamenten erfahrene und Debattenerprobte Politiker, die ganz schnell gezeigt haben, welch Geistes Kind die Parlamentarier der NPD waren. Zum Glück haben die es dann nie in den Bundestag geschafft.

Die Parallelen sind unübersehbar. Ich hoffe, die Lösung wird ähnlich schnell sein.

Sie, verheiratet mit 3 Kindern, hat von ihren Eltern ein Grundstück und Haus geerbt, welches noch abgezahlt werden muss. Der Kaufpreis betrug einst rund 500.000 DM. Das beste Angebot, das sie bekommen haben, waren knapp 70.000 Euro.
Auch wenn ich nicht glaube, dass solch ein Preisverfall alleine durch ein Flüchtlingsheim entsteht.

Es ist nunmal so, dass dort, wo es zu "ungewünschten" Ansiedlungen kommt, die Preise sinken. Bei uns wird gerade eine Psychiatrie für straffällige Gewalttäter geplant. Die Anwohner in den Gebieten, die in Frage kommen, laufen Amok. Aber nicht, weil sie Angst vor den Menschen haben. Sie haben Angst vor dem Wertverlust ihrer Immobilien. Anderswo wird ein Kindergarten mit Ganztag für 300 Kinder gebaut. Geschätzter Wertverlust für die Nachbarn ca. 30%. Woanders ist es die Grundschule. Wieder andere wehren sich gegen eine Widmung einer Strasse zur Bundesstrasse.

Und: Keiner kommt auf die Idee, Autofahrer ausweisen zu wollen, Kinder zu verbieten, Gefängnisse abzuschaffen. Bei einem Flüchtlingsheim ist aber nicht der Planer schuld, sondern anscheinend der Flüchtling, als hätte der sich das ausgesucht.

Experten sind sich allesamt einig, dass eine dezentrale Unterbringung der allerbeste Ansatz ist statt Kasernierung in grossen Heimen (das Wort Lager trifft es meist besser). Trotzdem wird das nicht gemacht. Wenn man sich den Wohnungsleerstand gerade in den schlechter ausgestatteten Immobilien ansieht, dann fragt man sich, warum werden die Menschen nicht dort untergebracht?
 
Vielleicht war Haus+Grundstück ja vorher schon überteuert, wer weiss. Schlechte Lage, schlechte Entwicklungsmöglichkeiten etc. etc. es müssen nicht immer nur die Geflüchteten an irgendetwas Schuld sein.:roll:
Die Flüchtlinge werden es Dir danken, dass Du jetzt in ihrem Namen irgendwelche Argumente an den Haaren herbei zu ziehen versuchst, aber nein, die Grundstückspreise waren vor Ort relativ stabil.

Sicherlich konnte die Gegend nicht gleichermaßen von den Preissteigerungen der letzten Jahre profitieren wie etwa Großstädte oder Wohngegenden in bester Lage, aber dennoch: Der Preis war im Großen und Ganzen stabil, weil auch ihr Wohnort nicht von "Entvölkerung" betroffen ist, wie man es etwa aus diversen Dörfern Brandenburgs her kennt. Es gab dort auch kein Bau eines Atomkraftwerks, Müllkippe, oder sonstwas. Auch hat sich nicht in ihrem Erdbeerbeet der Schlund der Hölle aufgetan und es führt auch keine neuerliche Autobahn zwischen den Primeln entlang.

Du darfst die anderen Menschen um Dich herum nicht immer für bescheuert halten. Und im Übrigen habe ich doch bereits nun deutlich geschrieben, dass den Asylbewerbern eben nicht die Schuld zu geben ist. Was zankst Du denn jetzt noch weiter mit mir herum?
 
Und: Keiner kommt auf die Idee, Autofahrer ausweisen zu wollen, Kinder zu verbieten, Gefängnisse abzuschaffen. Bei einem Flüchtlingsheim ist aber nicht der Planer schuld, sondern anscheinend der Flüchtling, als hätte der sich das ausgesucht.

Straßen (Infrastruktur) benötigt man, da sonst der Wohlstand wegbricht. Kinde benötigt eine Gesellschaft um bestehen zu können. Gefängnisse sind ein nötiges Übel, man sucht sich nicht aus, dass eine Gesellschaft Straftäter als Rand Produkt produziert (naja außer man holt sich welche ins Land).

Flüchtlinge ins Land zu holen ist eine freie Entscheidung einer Gesellschaft oder aber eine aufgezwungene Entscheidung der Regierung. Das heißt also, dass der Wohlstandsgewinn oder Wohlstandsverlust (nehmen wir mal an, dass wir das langfristig noch nicht abschätzen können) nicht aus einem Zwang resultiert (auch wenn uns dies immer wieder suggeriert werden soll) und ist damit nicht vergleichbar mit deinen Beispielen.
 
Straßen (Infrastruktur) benötigt man, da sonst der Wohlstand wegbricht.
Die Anwohner von Autobahnen argumentieren dann, man hätte die woanders bauen können.

Kinde benötigt eine Gesellschaft um bestehen zu können. Gefängnisse sind ein nötiges Übel, man sucht sich nicht aus, dass eine Gesellschaft Straftäter als Rand Produkt produziert
Und die Anwohner argumentieren dann wie oben.

Flüchtlinge ins Land zu holen ist eine freie Entscheidung einer Gesellschaft oder aber eine aufgezwungene Entscheidung der Regierung.
Richtig, auch wenn "holen" hier nicht der richtige Begriff ist, die kommen von selber, wir weisen sie nicht ab.

Und das hat unser Staat als Grundrecht zementiert bei seiner Gründung, so wie er viele andere wichtige Dinge bei seiner Gründung als Grundrecht zementiert hat.

Aber Zement ist nicht für Ewigkeiten gebaut. Und deshalb hat man auch im Grundgesetz die Möglichkeit geschaffen, dass wieder zu ändern. Sollte sich also bei den gewählten Volksvertretern eine 2/3 Mehrheit finden, die das ändern möchte, dann kann das geändert werden.

Und das letzte Drittel sollte dann diese Entscheidung der grossen Mehrheit akzeptieren.
Heute fordert eine nicht ausreichende Menge Staatsangehöriger, dass man das trotzdem schon ändern muss. Das passt aber nicht zum Grundgesetz.

Sollten CSU,AFD und NPD in einer demnächst zu gründenden Allianz genug Stimmen sammeln können für eine Grundgesetzänderung, dann akzeptiere ich diese sofort und werde meine Konsequenzen daraus ziehen.

Das heißt also, dass der Wohlstandsgewinn oder Wohlstandsverlust nicht aus einem Zwang resultiert
Das Grundgesetz wäre für mich ein "Zwang", jedes andere Gesetz nachrangig dann auch.

Ich würde mir auch wünschen, dass man an der Grenze sortieren könnte nach "richtigem" Flüchtling und "falschem" Flüchtling. Ich sehe aber auch ein, dass das nicht geht. Und dann nehme ich lieber auch falsche Flüchtlinge auf als gar keine.

Hunderttausende Juden durften schon mal die Erfahrung machen, wie das ist, flüchten zu wollen, aber kein Land zu finden, dass einen aufnimmt. Die wurden sogar zurückgefahren nach Deutschland aus anderen Ländern. Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, Menschen in den Tod zurückzuschicken, nur weil mein Wohlstand leiden könnte.

Ihr seht das anders und das ist Euer gutes Recht. Und Euer Recht ist auch, politisch 2/3 Mehrheit für eine Änderung des Grundgesetzes zu beschaffen und das Recht auf Asyl abzuschaffen.
 
Ich würde mir auch wünschen, dass man an der Grenze sortieren könnte nach "richtigem" Flüchtling und "falschem" Flüchtling. Ich sehe aber auch ein, dass das nicht geht. Und dann nehme ich lieber auch falsche Flüchtlinge auf als gar keine.

[...] Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, Menschen in den Tod zurückzuschicken, nur weil mein Wohlstand leiden könnte.

Ihr seht das anders und das ist Euer gutes Recht.
Also ich möchte darauf mal antworten, aber ich spreche dabei nur für mich selbst.

Der Punkt, der mich massiv stört ist, dass offensichtlich jeder eine andere Vorstellung von der Gewährung von Asyl hat - und zwar völlig losgelöst von dem, was das Gesetz dazu sagt.

Asyl ist für mich ein Status, nachdem sich jemand in einem anderen Land aufhalten darf, als jenes, das ihn verfolgt. Das Asyl gilt dann auf unbestimmte Zeit so lange, wie der Grund fortbesteht. So bald der Grund für die GEwährung des Asyls nicht mehr einer Prüfung stand hält, hat der Asylant wieder das Land zu verlassen. Und zwar unverzüglich und völlig unabhängig davon, wie lange er schon hier war, wieviele Kinder er unterdessen gezeugt oder Verbrechen begangen hat. Egal. Grund weg, Asylant weg.

Wenn es ihm in diesem Land gefällt und bei entsprechend guter Vorbildung bzw. Bedarf auf dem Arbeitsmarkt kann ihm auch eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden. Ist derjjenige zu nichts sinnvollem zu gebrauchen, stünde ihm noch der Weg offen, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben mit allen nötigen Prüfungen, Kursen und so weiter. Die Kosten werden ihm in Rechnung gestellt (zinslos) und sind dann über einen Zeitraum von vielleicht 10 Jahren zurückzuzahlen.

So, das ist meine Sicht auf die Dinge. Das, was aber häufig von links getan wird ist, jetzt schon darüber zu diskutieren, wie man die Leute integrieren sollte. Hallo? Nix Integration hier. Sie sollen Schutz bekommen und versorgt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Zumindest die breite Masse. Kaum einer ist scharf darauf, Millionen Araber und Osteuropäer unserem Land aufzunötigen.

Es geht also den "bösen" Rechten aus meiner Sicht gar nicht darum, tausende Menschen vor den Toren des Landes zu erschießen, sie herz- und gewissenlos in den Tod und Folter ihrer Heimat zurück zu schicken oder gemeines, perfides, was man allgemein sehr gern jedem Rechten andichtet. Man hat einfach nur den begründeten Verdacht, dass man die Leute nie wieder los wird und wir die nächste Parallelgesellschaft am Arsch haben. Und wenn das kommt, dann darf man wohl zu recht langsam fragen, was von "Deutschland" noch übrig ist...

Zumindest habe ich den Verdacht und sehr viele neben mir.
 
@Marty: Das Grundrecht auf Asyl muss (wenigstens) in seinem Wesensgehalt unangetastet bleiben, kann also auch nicht durch Zwei-Drittel-Mehrheit komplett abgeschafft werden (Art. 19 Absatz 2 GG). Die konkrete Ausgestaltung wiederum ist Aufgabe des Gesetzgebers. ;)