Filmkritik - Schildkröten können fliegen (2004)
 
 

Schildkröten können fliegen

Original: Lakposhtha hâm parvaz mikonand | Turtles Can Fly
Regie: Bahman Ghobadi
Darsteller: Soran Ebrahim, Avaz Latif
Laufzeit: 98min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Irak, Iran)
Verleih: Mitosfilm
Filmstart: 05. Mai 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Ein kurdisches Flüchtlingslager inmitten einer Steinwüste kurz vor dem amerikanischen Angriff auf den Irak. Zwischen Kratern, ausgebrannten Öltanks und Munitionskisten stehen die Zelte. Hier lebt ein 13-jähriger Junge, der keine Familie mehr hat. Im Lager rufen den Jungen alle Satellit, weil er die neuesten US-Fernsehnachrichten kennt. So hofft er herauszubekommen, was mit dem Lager in Zukunft geschehen soll. Nicht nur Satellits Interpretationen der Weltlage machen den Jungen zu einer wichtigen Person im Camp. Die Zukunft, wenn nicht das Schicksal des Camps scheinen von seinen Prophezeiungen abzuhängen, was einen Jungen in seinem Alter überfordern muss. Ihr tägliches Überleben im Camp sichern die Kinder, indem sie Landminen ausgraben, damit die Felder wieder bestellt werden können. Als Satellit der 14-jährigen Agrin begegnet, verliebt er sich in das Mädchen, das schon ein Kind hat. Doch die junge Mutter bewahrt ein schreckliches Geheimnis. Der bevorstehende Angriff der US-Armee und die Zuneigung zwischen Satellit und der lebensmüden Agrin veranlassen den 13-Jährigen zu einer aufopferungsvollen Hilfsaktion, bei der er sein eigenes Leben aufs Spiel setzt.

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