Filmkritik - Rennschwein Rudi Rüssel 2 - Rudi rennt wieder (2007)
 
 

Rennschwein Rudi Rüssel 2 - Rudi rennt wieder

Original: Rennschwein Rudi Rüssel 2 - Rudi rennt wieder
Regie: Peter Timm
Darsteller: Dieter Junck, Jan-Luka Schmitz
Laufzeit: 97min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Komödie (Deutschland)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Filmstart: 08. März 2007
Bewertung: n/a (3 Kommentare, 0 Votes)
Auf einem Schulausflug zu einem Bauernhof lernt der neunjährige Nickel (Maurice Teichert) das Ferkel Rudi Rüssel kennen, Urururenkel des berühmten Rennschweins, und sofort ist Sympathie da. Liegt es daran, dass sie beide keine Mutter mehr haben und einen Freund suchen? Als Rudi aus seinem Koben ausbricht und von Hunden gehetzt wird, zögert Nickel keine Sekunde, das süße Ferkel zu retten. Kein Zweifel: Rudi braucht ihn – und Nickel nimmt das abenteuerlustige Ferkel nur zu gern mit nach Hause. Als dann sein Vater Thomas (Sebastian Koch) von seiner Dienstreise zurückkommt, hält Nickel den kleinen Freund erstmal versteckt. Er weiß noch nicht, wie er Papa überreden soll, ihm das Schweinchen zu erlauben. Thomas wiederum weiß nicht, wie er es Nickel sagen soll: Er hat sich in die Kinderärztin Anja (Sophie von Kessel) verliebt. Und es kommt, wie es schlimmer nicht kommen kann: Beide entdecken gleichzeitig das Geheimnis des anderen: „Das Schwein muss sofort hier weg“, fordert der Vater. „Diese Anja muss sofort hier weg“, fordert Nickel! Weil keiner der beiden nachgeben will, bleiben sowohl Rudi als auch Anja – notgedrungen – auf Probe. Doch Anja bringt auch noch ihre zwölfjährige Tochter Feli (Sina Richardt) mit. Ein Familienexperiment beginnt… Aber Nickel will keine neue Familie, er hat doch schon eine! Seine Mama, die seit zwei Jahren tot ist, will er keinesfalls von irgendeiner Frau ersetzen lassen! Eifersüchtig erlebt er, wie die Männerzweisamkeit schwindet: Papa ist ein Verräter, der Mama vergessen hat! Und egal, wie sehr sich Anja bemüht – Nickel verweigert jede Annäherung und betrachtet missgünstig die feindliche Übernahme der Wohnung durch die „Zicken“. Die Konkurrenz mit Feli eskaliert in einer wüsten Prügelei. Immer mittendrin der kleine Rudi: Nickels tierischer Freund wird gern benutzt, um die Familienstreitigkeiten auf seinem kleinen Rücken auszutragen. Zu ihrer Überraschung entdecken Feli und Nickel, dass sie eigentlich dasselbe wollen: keine neue Familie. Die Kinder schließen einen Widerstandspakt. Sie wollen Zwietracht säen, die Stimmung versauen: Die Zwangsfamilie muss verhindert werden! Die Aktionen der Kinder stürzen das Leben der „Familie“ ins Chaos, verfehlen aber das eigentliche Ziel. In der verwüsteten Wohnung beschwören Thomas und Anja des Nachts ihre Liebe: Heiraten in Las Vegas! Die Kinder werden mit einem verlockenden Ferienprogramm geködert. Doch kurz vor der Abreise entdeckt Feli die Trauringe und durchschaut den Hochzeitsplan. Wutentbrannt versteckt sie die Ringe. Sie lässt es so aussehen, als habe Rudi sie gefressen, und legt die Schlachtung des kleinen Ferkels nahe. Rudi soll wegen der verhassten Hochzeit ermordet werden? Für Nickel bleibt nur ein Ausweg, den treuen Freund zu retten: die Flucht. Er fährt zum Bauernhof zurück, doch der ist verkauft und verlassen. Was nun? Als die aufgeregten Eltern beginnen, fieberhaft nach Nickel zu suchen, findet Feli – mit schlechtem Gewissen – Nickel und Rudi auf dem Hof und will sie zurückholen. Aber Nickel hat bereits einen neuen Plan: Er will Rudi ins „Schweineland“ bringen, in ein Waldgebiet im Osten Brandenburgs, wo viele Schweinearten frei miteinander leben. Notgedrungen begleitet Feli die beiden. Während sich die Eltern zu Hause verzweifelt um ihre Kinder sorgen, begeben sich Feli, Nickel und Rudi auf eine lange und abenteuerliche Reise durch Brandenburg. Bald sind ihnen die beiden Gangster Einstein (Dominique Horwitz) und Spacko (Andreas Schmidt) auf den Fersen, die in den vermissten Kindern und ihrem Schwein eine leichte Beute sehen: Sie wollen sie kidnappen. Aber so leicht sind die Kinder nicht zu fassen, denn Feli zeigt kriminalistisches Talent, Nickel einen ausgeprägten Willen und Rudi macht klar, dass in ihm die Gene seines Urgroßvaters stecken: Das kleine Ferkel gewinnt ein Hunderennen! Aber die Gangster schaffen es dennoch, die Kinder zu fangen – nur Rudi kann entkommen. Eine Lösegeldforderung wird gestellt, die Polizei rüstet sich zum Großeinsatz. Thomas und Anja, die sich zwischenzeitlich fast getrennt hätten, stellen sich an die Spitze des Suchtrupps. Doch es ist Rudi, der Eltern und Polizei auf die richtige Fährte bringt. Während sich Nickel intelligent und mutig in den Kampf gegen die Gauner wirft, nähert sich die „Kavallerie“ mit Rudi an der Spitze, der gerade noch rechtzeitig kommt, um Feli vor dem Versinken im Moor zu retten. Eltern und Kinder haben sich wieder! Auf ihrer Reise sind Nickel und Feli Freunde geworden, vielleicht sogar mehr als das: Bruder und Schwester? So können sie die Familienidee mit neuen Augen betrachten. Gemeinsam fahren sie weiter in Richtung „Schweineland“. Als Nickel und Rudi im „Schweineland“ voreinander stehen, um sich zu verabschieden, können die Freunde kaum voneinander lassen: ein herzzerreißender Abschied. Während Rudi mit der Rotte hinter dem Hügel verschwindet, weiß Nickel, dass nicht nur Rudi, sondern auch er selbst eine neue Familie und ein neues Zuhause gefunden hat.

Kommentare

(3) icecube_7305 · 10. März 2007
der film ist schon nicht schlecht aber nur für kinder es scheint aber viel zu übertriebene idylle zu sein kaum eine spur von realität
(2) BuddyJesus · 06. März 2007
@DJBB: Hast recht. Das ist doch Schweinchenfilm der 90.000ste.
(1) DJBB · 27. Februar 2007
Filme die Welt nicht braucht!
 

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