Filmkritik - Kekexili: Mountain Patrol (2004)
 
 

Kekexili: Mountain Patrol

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,7)
Original: Kekexili
Regie: Lu Chuan
Darsteller: Duo Bujie, Zhang Lei
Laufzeit: 85min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Action, Drama (China, Hongkong)
Verleih: TelePaten Filmverleih
Filmstart: 08. Dezember 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Dieser Film erzählt die auf wahren Gegebenheiten basierende Geschichte der tibetanischen Antilope, ihrer nahezu geschehenen Ausrottung und einer Handvoll tibetanischer Männer, die sich ihrer Rettung verschrien haben. In den 90er Jahren wurde die Anzahl tibetanischer Antilopen durch andauernde Wildereien von über einer Million auf weniger als zehntausend reduziert. Rund um den ehemaligen Militär Ritai (Duobuji) gruppieren sich deshalb einige Männer, die sich dieser nicht immer ungefährlichen Aufgabe stellen um den Fortbestand des Tieres zu sichern. Denn die Wilderer schrecken auch vor Mord nicht zurück, um ihrem einfachen und effektiven Erwerb nachzugehen. Doch nachdem genau dies geschehen ist – einer von Ritais Männern kaltblütig ermordet wurde – wird die Öffentlichkeit auf das Geschehen aufmerksam. Der junge Journalist Ga Yu wird nach Kekexili geschickt um für seine Zeitung in Bejing einen Bericht zu schreiben. Unmittelbar nach seiner Ankunft und nach der Beerdigung des Toten, brechen Ritai und Gefolge auf um die Wilderer zu stellen. Ga Yu schließt sich ihnen an. Schon bald finden sie auf einer der Hochebenen die Überreste eines blutigen Massakers. Hunderte von toten Antilopen, von Aasfressern bis auf die Knochen entstellt, sind kreuz und quer verteilt, die Wilderer machten sich noch nicht einmal die Mühe die enthäuteten Tiere beiseite zu schaffen. In der menschenleeren Wildnis stört es keinen. Die Männer geben den Tieren eine würdige Beerdigung und ziehen weiter um die brutalen Schlächter zu stellen. Schon bald treffen sie auf Ma Zhanlin und einige der seinen. Diese sind zwar dafür zuständig die Antilopen zu enthäuten, sind aber nicht die eigentlich Wilderer. Ga Yu wird schnell klar, dass Ma Zhanlin durch die widrigen Umstände in der kleinen Provinz zu dieser Arbeit gezwungen wird, wenn er sein eigenes Überleben sichern möchte. Ga Yu muss auch schockiert feststellen, dass Ritai und seine Männer keine Kompromisse in der eisigen Kälte machen. Sie sind so rau wie die Landschaft, die sie umgibt. Die selbsternannten Schützer der Antilope müssen selbst mit dem Überleben ringen. Sie sind nicht von der Regierung gestützt und Ritai konnte seine Männer schon seit einem Jahr nicht mehr bezahlen. Noch dazu sind sie in der Wildnis ständig mit dem Überlebenskampf gegen die Urkräfte der Natur konfrontiert, Treibsand und Schneestürme gehören zur Tagesordnung. Wenn hier ein Auto ausfällt, bedeutet dies für die Insassen meist den sicheren Tod. Ritai treibt seine Männer jedoch erbarmungslos vorwärts, sie sind auf der Spur der Wilderer, und er ist bereit jeden Tropfen seines eigenen Blutes dafür zu opfern die Schlächter zu fangen. Die Jagd ist mittlerweile schon zu einem persönlichen Anliegen geworden und so riskiert er sein eigenes Überleben als auch das seiner Männer um sein Ziel zu erreichen.

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