Filmkritik - Arthur und die Minimoys (2006)
 
 

Arthur und die Minimoys

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (6,0)
Original: Arthur et les Minimoys | Arthur and the Invisibles
Regie: Luc Besson
Laufzeit: 103min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Familie, Fantasy, Animation (Frankreich)
Verleih: Tobis Film
Filmstart: 25. Januar 2007
Bewertung: 6,4 (8 Kommentare, 5 Votes)
Endlich Sommerferien! Für ein paar Wochen ist Arthur dem Internat entkommen und kann bei seiner Großmutter im sonnigen Connecticut all das tun, was 12-jährigen Jungs in der schulfreien Zeit besonders viel Spaß macht. Doch nicht nur in der freien Natur gibt es für Arthur und seinen Hund Alfred viel zu erleben, auch im Haus der Großeltern warten neue Welten darauf entdeckt zu werden. Auch wenn Opa Archibald von seiner letzten langen Reise nicht wieder zurückgekehrt ist, so hat er doch von seinen vielen Abenteuern ein spannendes Tagebuch und faszinierende Erinnerungen aus dem fernen Afrika mitgebracht. Doch wirkliche Feierstimmung will bei Arthur trotz allem nicht aufkommen. Zuerst sagen seine Eltern überraschend ihren Besuch in Connecticut ab, so dass er seinen Geburtstag ganz allein mit der Großmutter verbringen muss, und dann steht auch noch ein finsterer Grundstücksmakler vor der Tür. Weil das Geld seit Archibalds Verschwinden knapp ist, konnte Oma schon lange keine Rechnungen mehr bezahlen. Telefon und Strom wurden auch schon abgestellt. Wenn die Großmutter nun nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden die Schulden begleichen kann, muss sie das Haus räumen, damit sich der skrupellose Immobilienhai den gesamten Hof unter den Nagel reißen kann, um ein Einkaufszentrum auf dem Gelände zu bauen. Aber so schnell will der clevere Arthur den Kampf nicht aufgeben. Hatte Archibald in seinen Erlebnisberichten nicht immer einen Schatz aus funkelnden Rubinen erwähnt, der irgendwo im Garten vergraben sein soll? Und könnte nicht das sagenhafte Volk der Minimoys bei der Suche helfen, jene geheimnisvollen kleinen Wesen aus einer anderen Welt, die der Großvater bei seinen Reisen kennen gelernt hat? Seine Oma hält all das für Unsinn, doch Arthur ist überzeugt, dass es die kleinen Geschöpfe, die der Großvater in seinen Tagebüchern skizziert hat, irgendwo da draußen wirklich gibt. Tatsächlich findet Arthur in den Aufzeichnungen Hinweise auf einen geheimen Zugang zu ihrer Welt: „Um in das Land der Minimoys zu gelangen, musst Du wissen, an welchem Tag die nächste Überfahrt stattfindet. Es gibt immer nur eine Gelegenheit pro Jahr. Am zehnten Vollmond des Jahres, auf die Minute genau um Mitternacht, wird sich die Pforte des Lichts zum Land der Minimoys öffnen.“ Schnell rechnet Arthur nach, und tatsächlich: schon in dieser Vollmondnacht ist es wieder soweit. Jetzt ist Eile geboten, denn wenn er den richtigen Zeitpunkt verpasst, bleibt die Pforte für ein weiteres Jahr verschlossen. Mit einer List sorgt Arthur dafür, dass seine Oma ihm bei seinem nächtlichen Vorhaben nicht in die Quere kommt. Auch wenn er nicht die leiseste Ahnung hat, was ihn erwarten wird, befolgt er die Anweisungen seines Großvaters Wort für Wort. Er trägt ein Fernrohr und weitere seltsame Utensilien, die Archibald ihm mit auf den Weg gegeben hat, hinaus in den vom Mondlicht erhellten Garten und bereitet alles für den geheimnisvollen Zauber vor. 23:59 Uhr. Arthur wird immer nervöser. Plötzlich bemerkt er einen großen Schatten hinter sich. Fünf furchteinflößend große afrikanische Krieger in voller Stammestracht sehen ihn an. „Arthur?“ fragt der Häuptling, „Komm, wir dürfen keine Zeit verlieren.“ Das müssen die mächtigen Krieger der Bogo-Matassalaï sein, die Archibald in seinen Reiseberichten beschrieben hat. Von ihnen erfährt Arthur, wie der Zauber funktioniert. Und ehe er sich versieht, schrumpft er auf eine Größe von 2 Millimetern und betritt in neuer Gestalt das fantastische Reich der Minimoys. Genau wie einst sein Großvater tritt Arthur nun vor den König der Minimoys und sein kleines Elfenvolk. Doch ehe er sich so richtig mit der schönen Prinzessin Selenia und ihrem tollpatschigen Bruder Beta bekannt machen kann, werden sie von riesigen Mosquitos angegriffen. Mit viel Mut und einer kleinen Portion Glück greift Arthur furchtlos ins Kampfgeschehen ein. Dabei gelingt es ihm sogar, ein magisches Schwert aus einem Stein zu ziehen und letztlich die feindlichen Krieger zu vertreiben. Der Angriff geht auf das Konto des bösen Tyrannen Maltazard, der die friedlichen Minimoys schon lange bedroht. Als Arthur erfährt, dass der Schatz seines Opas ausgerechnet in Nekropolis, dem düsteren Reich Maltazards, versteckt ist, fasst er einen selbstbewussten Plan: Er wird die Minimoys bei ihrem Kampf gegen den bösen M, wie er hier von allen genannt wird, helfen, denn nur so hat er eine Chance, den Schatz zu finden. Zusammen mit Selenia und Beta begibt sich Arthur auf die abenteuerliche Mission. Ihr Weg führt sie zunächst jedoch aus der unterirdischen Welt der Minimoys hinaus an die Erdoberfläche, in den Garten der Großmutter. Das vertraute Gelände erscheint Arthur mit einem Mal wie ein unendlich riesiger Urwald, denn jeder noch so kleine Grashalm ist aus seiner Perspektive plötzlich hoch wie ein Baum. Jede Begegnung mit Käfern oder Bienen wird für die drei kleinen Helden lebensbedrohlich und jedes harmlose Wasserrinnsal wird zum reißenden Strom. Je näher sie ihrem Ziel kommen, desto häufiger kreuzen Maltazards finstere Handlanger ihren Weg. Aber mit Hilfe eines speziellen Minimoy Shuttles, der aus einer Walnuss besteht, können sie schnell einen großen Teil des gefährlichen Weges zurücklegen. Somit ist ihnen auch eine kurze Rast in Max’ Bar gestattet, die Arthur nicht schlecht ins Staunen versetzt. Aber nach einem Glas des berüchtigten „Jack Fire“ Cocktails findet auch Arthur Gefallen an der coolen Location und traut sich endlich, Selenia beim Tanzen etwas näher zu kommen. Leider bleiben sie dort nicht lange unentdeckt. Darkos, Maltazards übellauniger Sohn, hat ebenfalls ein Auge auf die hübsche Prinzessin geworfen, die inzwischen auch von dem coolen Max heftig umworben wird. Es wird langsam Zeit zu verschwinden und sich wieder auf das eigentliche Ziel der Mission zu konzentrieren... Denn noch hat Arthur den kostbaren Schatz, der für seine Großmutter und ihr Zuhause die Rettung bedeuten würde, nicht gefunden. Und der böse M bereitet mit seiner Armee bereits einen neuen heimtückischen Angriff auf das Volk der Minimoys vor. Der atemlose Wettlauf gegen die Zeit steuert auf einen dramatischen Höhepunkt zu...

Kommentare

(8) belgier · 29. Januar 2007
einen Film nicht angucken, nur weil einer von Tokio Hotel eine Figur spricht finde ich schon arg kindisch. Der Film sollte doch durch Story und Bild überzeugen und nicht weil ich den Sprecher so toll finde. Da Regie von Luc Besson ist, sollte der Film eigentlich überzeugen können. Aber dazu kann ich nichts sagen da ich mir den Film noch nicht angeguckt habe. lg
(7) impact2k vergibt 1 Klammer · 27. Januar 2007
ich schau ihn mir nur wegen bill kaulitz (tokio hotel) nicht an. :)
(6) snoppy vergibt 5 Klammern · 27. Januar 2007
naja so toll war der film nicht hab mir mehr drunter vorgestellt.man kann ihn einmal anschauen aber das wars.
(5) angelofdark3 vergibt 6 Klammern · 27. Januar 2007
ich HASSE tokio motel und werde mir diesen film garantiert nicht anschauen...
(4) psycho8179 vergibt 10 Klammern · 27. Januar 2007
sehr guter film.top animation tolle story nur zu empfehlen
(3) k163371 vergibt 10 Klammern · 25. Januar 2007
super guter film lach!!!!!
(2) babyamy · 25. Januar 2007
er spielt ja nicht richtig mit, er spricht ja nur die hauptfigur, aber das ist für mich schon ein grund, mir den film garantiert nicht anzugucken, die vorschau war schon schlimm genug...
(1) Fishbone22 · 17. Januar 2007
wenn bill von tokio hotel schon mitspielt sagt das alles...
 

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