Sammelthread Widerstände gegen Moschee-Projekte in Berlin, Köln und anderswo

Und noch eine Frage:
wart ihr jemals in einer der hier in Deutschland befindlichen Moscheen drin?
Würde mich mal interessieren.
Jepp, war ich. Sogar letzte Woche noch. Ist himmelsbreit 1 Kilometer von meiner Wohnung entfernt und ich bin regelmäßig dort zu finden - um mich mit meinen Mitmenschen zu unterhalten, mit denen Tee zu trinken und auch um eine gute Nachbarschaft zu pflegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tag der offenen Moschee? Kannst du mir das erklären? Musst du dich da vorher anmelden? Ein bestimmter Tag, der dir diktiert wird, dass du dort als Nicht-Moslem reindarfst? Darf ich das so verstehen?

Einen Tag der offen Tür kennst du? Gut, dann darfst du es genau so verstehen.
Als "Gotteshaus" steht die Moschee grundsätzlich jedem immer offen, ebenso wie Kirchen oder Synagogen. Zusätzlich gibt es Gesprächs- und Diskussionsrunden, Führungen und, zumindest in einigen Moscheen, Gebete auf Deutsch.
Ist übrigens der 03.10. als Zeichen der Verbundenheit zur Demokratischen Grundordnung.
 
Also dann muss ich irgendwas falsch machen.
In die katholische Kirche um die Ecke komm ich jeden Tag rein, aber in die Moschee leider nicht. Komisch.
Achja, ich hab wahrscheinlich nicht den "Tag der offenen Tür" erwischt.

Und wie ist es mit meiner anderen Frage? ich hab bisher gelesen, dass zumindest 1 Schreiber hier ebenfalls aus Berlin ist. Aber der Rest ist mir unklar.
Aber ist ja ok, jeder hat das Recht, seine Meinung zu schreiben und sich anzumaßen, über Demonstranten zu urteilen.

Nachtrag
Bevor hier jemand "schreit" - ich hab bisher erst 13 Seiten gelesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also dann muss ich irgendwas falsch machen.
In die katholische Kirche um die Ecke komm ich jeden Tag rein, aber in die Moschee leider nicht. Komisch.
Achja, ich hab wahrscheinlich nicht den "Tag der offenen Tür" erwischt.

Probier es mal nach oder vor den Gebetszeiten... :roll: In evangelische Kirchen kommst du auch nur 'rein, wenn der Pfarrer vor Ort ist oder grade Gottesdienst.

Im übrigen ist Moschee nicht gleich Moschee, weil es deutlich mehr Glaubensrichtungen und Träger gibt. Die in meiner NAchbarschaft ist regelmäßig offen.

Und wie ist es mit meiner anderen Frage? ich hab bisher gelesen, dass zumindest 1 Schreiber hier ebenfalls aus Berlin ist. Aber der Rest ist mir unklar.
Aber ist ja ok, jeder hat das Recht, seine Meinung zu schreiben und sich anzumaßen, über Demonstranten zu urteilen.

Da das ganze hier zum Präzedenzfall hochstilisiert wird, ja, maßen wir uns das an. :ugly: Einfach so, ohne Erlaubnis
Die Bürgerinitiative stellt sich ja ausgiebig selber dar, und über den Fall findet man inzwischen jede Menge Quellen.
Hier wird nicht über Demonstranten geurteilt, sondern über ihren Protest, und gewisse Kreise, die diesen zu ihren Zwecken ausnutzen, und das auch hier versuchen...
 
Ich hab mir jetzt hier alles durchgelesen.
Macht mal weiter so. Ernst kann ich das hier leider nicht nehmen. :roll: Da diskutiere ich doch lieber mit meinen Freunden und Nachbarn weiter.
 
Aber, was ich hier nicht gefunden habe (bisher), diejenigen, die hier Seiten um Seiten schreiben, lebt ihr in Berlin, wisst ihr wirklich genau, was auf diesen Straßen hier abgeht? ausser von Zeitungsberichten?
Was weiß ein Grunewalder, was weiß einer aus Mitte, was weiß einer aus Berlin Steglitz oder Zehlendorf und was weiß einer aus Pankow-Heinersdorf, was auf den Straßen von Berlin - oder besser was auf den Straßen einiger Kieze in Neuköln, Kreuzberg, Marzahn usw. genau abgeht!? Jenau, auch nicht mehr als das, was er aus den Medien erfährt.
Und es geht hier um einen Moscheebau in Pankow-Heinersdorf, die auch damit abgelehnt wird, weil in diesem Bezirk sehr wenig Muslime leben. Ob die dann genau wissen, was abgeht...
 
Was weiß ein Grunewalder, was weiß einer aus Mitte, was weiß einer aus Berlin Steglitz oder Zehlendorf und was weiß einer aus Pankow-Heinersdorf, was auf den Straßen von Berlin - oder besser was auf den Straßen einiger Kieze in Neukölln, Kreuzberg, Marzahn usw. genau abgeht!? Jenau, auch nicht mehr als das, was er aus den Medien erfährt.
Und es geht hier um einen Moscheebau in Pankow-Heinersdorf, die auch damit abgelehnt wird, weil in diesem Bezirk sehr wenig Muslime leben. Ob die dann genau wissen, was abgeht...

Der Vergleich hinkt für mich.
Ich urteile nicht über Stadtteile in München, Hamburg oder Kleinsiehstenicht - weil ich dort nicht lebe.
Ich lebe hier in einer Stadt, die ich sehr gut kenne inkl. vieler Bekannten, Freunde und Familie, die hier in verschiedenen Stadtteilen leben.
Und ich denke mal ich kenne die "Türken" und/oder Muslime hier besser als ihr.
Desweiteren sollte man die Ausländer im Allgemeinen bzw. die eingedeutschten Ausländer von anderen Städten nicht miteinander vergleichen. Integration ist nicht gleich Integration.
 
Ich urteile nicht über Stadtteile in München, Hamburg oder Kleinsiehstenicht - weil ich dort nicht lebe.
Doch, machst du. Du hast behauptet, Berlin sei ein anderes Pflaster. Das setzt voraus, du weißt, wie es in den anderen Städten zugeht.
Ich lebe hier in einer Stadt, die ich sehr gut kenne inkl. vieler Bekannten, Freunde und Familie, die hier in verschiedenen Stadtteilen leben. Und ich denke mal ich kenne die "Türken" und/oder Muslime hier besser als ihr.
Das ist gut möglich. Nur muß man in diesen "Problemkiezen" wohnen, um wirklich zu wissen, was auf den Straßen dort abgeht. Ich lebt da nicht, bin aber oft in Kreuzberg und Neuköln unterwegs. Die Probleme sind nicht zu übersehen, aber zu Situation, daß ich da nicht mehr hin möchte oder das ich allgemein in dieser Stadt Angst verspüren würde, kam es nicht.
 
Das ist gut möglich. Nur muß man in diesen "Problemkiezen" wohnen, um wirklich zu wissen, was auf den Straßen dort abgeht. Ich lebt da nicht, bin aber oft in Kreuzberg und Neuköln unterwegs. Die Probleme sind nicht zu übersehen, aber zu Situation, daß ich da nicht mehr hin möchte oder das ich allgemein in dieser Stadt Angst verspüren würde, kam es nicht.

Was sind deiner Meinung nach Problemkieze? Kennst du so einen?

Und Angst hab ich hier auch nicht. Weil ich mir keine Angst machen lasse - so weit kommts noch!

Und zu dem Vergleich mit den Städten: Ich habe Deutsche und
"Ausländer" kennen gelernt, die in anderen Städten leben und die mir selber bestätigt haben, dass es hier in Berlin anders zugeht.
 
Es geht hier nicht um Deutsche oder um Ausländer...
Hier geht es um Personen mit muslimischen Glauben.
gruss kelle!

Schon klar, man kann es sich drehen, wie man es haben möchte.

Es geht um Menschen dieser Welt mit muslimischen Glauben.
Mir fällt gerade ein: Es gibt Deutsche mit deutscher Abstammung, die den muslimischen Glauben angenommen haben und danach leben. Werden diese jetzt anders gewertet?
 
Also dann muss ich irgendwas falsch machen.
In die katholische Kirche um die Ecke komm ich jeden Tag rein, aber in die Moschee leider nicht. Komisch.
Achja, ich hab wahrscheinlich nicht den "Tag der offenen Tür" erwischt.
Sieht ganz so aus, vielleicht solltest du einfach mal zu einem solchen Tag hingehen und es dir anschauen ist ganz interessant. An einem normalen Gebetstag dürfte es ziemlich uninteressant sein, außer du lernst vorher arabisch :).

Bei uns ist in der Moschee jedenfalls zu normalen Zeiten immer jemand anzutreffen. Ganz im Gegensatz zu unseren christlichen Kirche. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche sind immer abgeschlossen wenn nicht gerade etwas darin stattfindet.

Ganz nebenbei gibt es dort auch Tage der offenen Tür bei denen man sich informieren kann.

Cya Nightfire
 
[...]
Bei uns ist in der Moschee jedenfalls zu normalen Zeiten immer jemand anzutreffen. Ganz im Gegensatz zu unseren christlichen Kirche. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche sind immer abgeschlossen wenn nicht gerade etwas darin stattfindet.[...]
Eigentlich wollte ich hier nix mehr schreiben, aber trotzdem jetzt nochmal ein paar Worte:

Das was Du sagst, mag stimmen. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass es (verständlicherweise) weit mehr Kirchen als Moscheen in Deutschland gibt. Die Kirchen sind abgeschlossen, damit nichts daraus gestohlen wird. Zwar vergibt Gott jedem, der ihm darum bittet, aber letztlich muss es ja auch nicht sein, dass in einer leeren Halle im Stehen gebetet wird, bis die Diebe Reue zeigen. Folglich sind Kirchen (außer am Sonntag) auch nicht so stark frequentiert, wie eine Moschee, in der wohl häufiger zum Gebet gerufen wird. Und ansonsten ist ein Gotteshaus auch kein Museum, warum sollte es also auch pausenlos offen stehen?

Davon mal ganz abgesehen: Irgendwie ist eine Frage für mich noch immer nicht geklärt. Wenn man eine Moschee errichten will und die sonst sehr trägen deutschen Bürger schaffen es tatsächlich, ihren Arsch in Bewegung zu setzen und sogar eine Bürgerinitiative dagegen ins Leben zu rufen (auf ganz friedlichem und demokratischem Wege - also ohne Brandsätze, Morddrohungen oder dergleichen), warum nimmt man darauf keine Rücksicht? Wird es nicht irgendwo in Deutschland oder Berlin einen Platz geben, wo sie wenigstens geduldet, bestenfalls sogar erwünscht ist? Warum entmündigt man den Bürger gezielt und zwingt ihm etwas auf, was gar nicht nötig wäre?

Gruß,
Photon
 
die sonst sehr trägen deutschen Bürger schaffen es tatsächlich, ihren Arsch in Bewegung zu setzen und sogar eine Bürgerinitiative dagegen ins Leben zu rufen
Als ob das jetzt so wat besonderes wäre. Einkaufszentren, (Umgehungs)straßen, Industrieanlagen usw. - sobald jemand in seinem Wohnumfeld direkt betroffen ist, wird der Deutsche recht aktiv. Ist es ein paar Straßenblocks weiter, ist es ihm dann wiederum egal.
warum nimmt man darauf keine Rücksicht? Wird es nicht irgendwo in Deutschland oder Berlin einen Platz geben, wo sie wenigstens geduldet, bestenfalls sogar erwünscht ist? Warum entmündigt man den Bürger gezielt und zwingt ihm etwas auf, was gar nicht nötig wäre?
Die Frage richtet sich aber ehern an die Gemeinde als an Bezirk/Senat. Denn solang es rechtlich keine Einwände gibt, mit welcher Begründung sollte dann eine Baugenehmigung verweigert werden? Und das das Grundstück Stadt/Land gehört, ist mir auch nicht bekannt. Oder welche Möglichkeiten gibt's seitens der Verwaltung, den Bau an dieser Stelle zu unterbinden?
 
[...] mit welcher Begründung sollte dann eine Baugenehmigung verweigert werden? [...]
Ein Bürgerbegehren, nach dem eine relative (oder sogar absolute) Mehrheit der Anwohner nicht willens sind ein entsprechendes Bauwerk in der Nachbarschaft zu akzeptieren.

Perlini, ich will jetzt nicht mit Dir irgendwelche aristokratischen Winkel durchsuchen, welche rechtlichen Möglichkeiten es gäbe oder nicht gäbe. Ich frage mich nur, warum man (wieder mal) auf die Wünsche der Bevölkerung scheißt und die Baugenehmigung erteilt. Auch wenn man damit soziale/religöse/politische Spannungen provoziert. Dass sonst alles vertragsrechtlich in Ordnung zu sein scheint, davon gehe ich aus.

Gruß,
Photon
 
Ein Bürgerbegehren, nach dem eine relative (oder sogar absolute) Mehrheit der Anwohner nicht willens sind ein entsprechendes Bauwerk in der Nachbarschaft zu akzeptieren.
Ein offizielles Bürgerbegehren gibt es noch nicht. Solch ein Begehren muß natürlich gewisse Vorgaben erfüllen. Laut Bezirksverwaltung traff das 2 Mal nicht zu, laut Bürgerinitiative aber schon. Deswegen liegt der Fall jetzt beim (Verwaltungs)gericht.
Perlini, ich will jetzt nicht mit Dir irgendwelche aristokratischen Winkel durchsuchen, welche rechtlichen Möglichkeiten es gäbe oder nicht gäbe.
Ich auch nicht, da ich davon nun überhaupt keinen Plan habe. Aber sicherlich die Anwälte der Gemeinde, die dagegen klagen würden.
Ich frage mich nur, warum man (wieder mal) auf die Wünsche der Bevölkerung scheißt und die Baugenehmigung erteilt. Auch wenn man damit soziale/religöse/politische Spannungen provoziert.
Nunja, auch die Gemeindemitglieder sind Teil der Berliner Bevölkerung. Und das die Ghettoisierung nicht gut für die Integration ist, ist bekannt. Nun bricht man diese Grenzen auf - ob bewußt oder nicht, sei mal dahingestellt -, ist es auch nicht recht.
 
Ein Bürgerbegehren, nach dem eine relative (oder sogar absolute) Mehrheit der Anwohner nicht willens sind ein entsprechendes Bauwerk in der Nachbarschaft zu akzeptieren.

Perlini, ich will jetzt nicht mit Dir irgendwelche aristokratischen Winkel durchsuchen, welche rechtlichen Möglichkeiten es gäbe oder nicht gäbe. Ich frage mich nur, warum man (wieder mal) auf die Wünsche der Bevölkerung scheißt und die Baugenehmigung erteilt. Auch wenn man damit soziale/religöse/politische Spannungen provoziert. Dass sonst alles vertragsrechtlich in Ordnung zu sein scheint, davon gehe ich aus.

Vielleicht weil auch eine Bürgerinitative unser Grundgesetz nicht ausser Kraft setzten kann?

Aber mal ganz abgesehen davon. Diese Gemeinschaft braucht nun mal ein Gebetshaus, wenn sie dieses Projekt nicht umsetzen können werden sie wahrscheinlich irgendeine alte Lager- oder Fabrikhalle mieten und dort ihre Gebete abhalten. Niemand wird davon etwas mitbekommen und haben schwupps haben wir schon wieder eine sogenannte "Hinterhof-Moschee". Mir ist es deutlich lieber wenn ich weiß wo eine Moschee ist und und mit wer dort der Ansprechpartner ist.
 
Warum entmündigt man den Bürger gezielt und zwingt ihm etwas auf, was gar nicht nötig wäre?

Es ist ja kein aufzwingen im direktem Sinne...

Die Gemeinde stellt einen Bauantrag für ein Gemeindezentrum in einem Stadtteil, was Ihr gutes Recht ist.

Dann muss ein Baudezernat oder sonstige Behörde darüber entscheiden, ob dieses Gebäude gebaut werden darf.
Die Entscheidung wird anhand von lokalen Bebauungsplänen und einschlägigen Vorschriften gefällt.

So, was heißt das nun?

Ist ein Gebiet für Mischbebauung freigegeben, das Gemeindezentrum hält Vorgaben zu Gebäudegrößen ein, Parkplätze werden geplant, damit die Gegend nicht durch zusätzliche parkende Fahrzeuge belastet wird ... spricht rein rechtlich nichts gegen eine Genehmigung des Bauvorhabens.

So, würde man bei einem Bauantrag die Nachbarschaftskomponente mit in die Entscheidung einbeziehen, wo sollte das anfangen?
Reicht es, dass mir Deine Frisur nicht gefällt, um gegen Deinen Bauantrag in meiner Nachbarschaft zu protestieren?
Wo willst Du Grenzen setzen?

Ist es belegbar, das der Beantragende mit dem Gebäude oder besser gesagt mit der Nutzung des selbigen gegen geltendes Recht verstößt, ist eine Ablehnung berechtigt, aber nur wegen nem Bauchgefühl der Nachbarn...

gruss kelle!
 
[...] Nunja, auch die Gemeindemitglieder sind Teil der Berliner Bevölkerung. Und das die Ghettoisierung nicht gut für die Integration ist, ist bekannt. Nun bricht man diese Grenzen auf - ob bewußt oder nicht, sei mal dahingestellt -, ist es auch nicht recht.
Du meinst, wenn man die Leute nur lange genug entmündigt und ihnen etwas aufzwingt, klappt es schon irgendwann mit der Integration?

Aus meiner Sicht passiert es im schlimmsten Fall eher, dass jeder, der es sich leisten kann und noch gut zu Fuß ist, aus der Gegend weg zieht. Dann haben wir noch ein Ghetto mehr.

Nightfire schrieb:
Vielleicht weil auch eine Bürgerinitative unser Grundgesetz nicht ausser Kraft setzten kann?
Hat doch mit dem Grundgesetz nichts zu tun. Wie gesagt: Rein vertragsrechtlich wird schon alles in Ordnung sein. Darum geht es doch aber gar nicht.

Nightfire schrieb:
Aber mal ganz abgesehen davon. Diese Gemeinschaft braucht nun mal ein Gebetshaus, wenn sie dieses Projekt nicht umsetzen können werden sie wahrscheinlich irgendeine alte Lager- oder Fabrikhalle mieten und dort ihre Gebete abhalten. Niemand wird davon etwas mitbekommen und haben schwupps haben wir schon wieder eine sogenannte "Hinterhof-Moschee". Mir ist es deutlich lieber wenn ich weiß wo eine Moschee ist und und mit wer dort der Ansprechpartner ist.
Also meinst Du mit anderen Worten: Lasst sie die Moschee bauen, sonst beten sie wild in der Gegend herum? Was ist das denn für eine Logik?

(Bier)Kelle schrieb:
[...] So, würde man bei einem Bauantrag die Nachbarschaftskomponente mit in die Entscheidung einbeziehen, wo sollte das anfangen?
Reicht es, dass mir Deine Frisur nicht gefällt, um gegen Deinen Bauantrag in meiner Nachbarschaft zu protestieren?
Wo willst Du Grenzen setzen?
Mal abgesehen davon, dass es mit Sicherheit kein Bürgerbegehren geben würde, wenn jemand eine merkwürdige (oder wie in meinem Fall: gar keine) Frisur hätte - aber ja, da könnte es anfangen. Es könnte anfangen, wenn man durch den Bau oder Zuzug bestimmter Personen eine Verschlechterung der Wohnqualität befürchten müsste oder sogar Furcht empfindet (hat beim Kauf der Grundstücke durch den NPD-Anwalt auch gut geklappt). Es würde vielleicht auch ein Bürgerbegehren geben, wenn der nächste Don Corleone in ein kleines Nest ziehen möchte.

Nochmal: Es geht mir nicht um die rein rechtliche Seite. Das Grundstück ist wahrscheinlich bezahlt, Parkplätze vorhanden, von mir aus auch Hundetoiletten und Wickeltische. Es geht um absehbare und damit vermeidbare (!) Spannungen.

Gruß,
Photon