@marty
eben, es ist ja dann eine Doppelbesteuerung wenn dann auf mal nochmal gezahlt werden muss, nur weils verschenkt wird...
... gegen die ich in Einzelfällen, also oberhalb von Freigrenzen, auch gar nichts einzuwenden habe. Immerhin haben wir das in vielen Bereichen. Wenn wir einkaufen, zahlen wir auch Mehrwertsteuer mit bereits versteuertem Geld.

Es muss halt nur auf Durchführbarkeit geachtet werden. Und deshalb machen die Freigrenzen Sinn.

Und in der Höhe sind die derzeit genau passend für meine Lebenssituation :biggrin:

Marty
 
Die Mehrwertsteuer bezieht sich aber ja auf was anderes. Da zahlst du ja auf ein Produkt etc. eine Steuer.

Wenn du das einbeziehst wäre es ja beim Schenken dreifach, sobald der Enkel es dann ausgibt.
 
...
Da wird eine Villa in der Eifel mit Verkehrswert 2,5 Mio. plötzlich für 320.000 Euro versteigert.

Und für Deinen Fall: Wäre diese Villa vererbt worden, hätte man vom Erbe 830.000 Steuern verlangt. Der hätte die nicht gehabt, die Villa würde verkauft für 320.000 Euro, die Erbschaftssteuer beträgt nur noch 106.000 Euro. Die hätte der Erbe ja vielleicht vorher schon gehabt. Nun hat ein Schnäppchenjäger die Villa und der Erbe statt einer hochwertigen Villa 214.000 Euro.
...

ALso wenn er 106000 hat, dann kann er für seine eigene Villa ja auch mitbieten - und sie dann halt für einen Wert x ersteigern - Folge, er muss 1/3 davon als Steuer abführen. Jeder "Gegenbieter" müsste ja quasi immer das 3-fache bieten. also so sehr "Schnäppchen" ist es dann nicht mehr. Und im schlimmsten Fall hat der Erbe eben wenig geerbt und ein Schnäppchenjäger ein günstiges HAus gefunden - vielleicht ja auch für sich und seine Familie ....
 
Und im schlimmsten Fall hat der Erbe eben wenig geerbt und ein Schnäppchenjäger ein günstiges HAus gefunden - vielleicht ja auch für sich und seine Familie ....

Dafür das Häuser oft quasi Familienbesitz sind für die eine Generation quasi ihr halbes Erwerbsleben aufgebracht hat scheint das bei Dir erstaunlich einfach zu sein :ugly:

Wenn ich ein Haus baue dann lohnt sich das eigentlich nicht für mich allein sondern nur wenn ich die nächste Generation im Blick habe der ich was hinterlassen möchte. Mit dem Geld und der Arbeitszeit die ich über die nächsten 50 Jahre in so ein Haus stecken würde könnte ich mir eine mehr als adäquate Behausung mieten, ich hätte weniger Risiko und würde mich insbesondere davor schützen vom Staat irgendwann durch Zwangsdarlehen etc. enteignet zu werden.

Also wenn Steuer auf Erbschaften dann bitte so das man ein Einfamilienhaus einfach mal komplett als Freibetrag hat egal welcher Verkehrswert da nun dran steht.
 
[...] Dann schau Dir mal die Ergebnisse von Zwangsversteigerungen an und vergleiche die Verkehrswerte mit den Auktionsergebnissen. Du wirst Dich wundern, wie weit das auseinandergeht. Da wird eine Villa in der Eifel mit Verkehrswert 2,5 Mio. plötzlich für 320.000 Euro versteigert.
Es ist doch so: Die Alternative dazu ist doch, Sachwerte von der Erbschaftssteuer auszunehmen. Weil eben Sachwerte so gut wie nie einen exakt bezifferbaren Gegenwert haben. Nicht mal eine Münzsammlung, höchstens noch Edelmetalle (wobei hier bei Münzen dann auch nur der Goldwert zugrunde gelegt werden düfte und bei der Blauen Mauritius wohl nur der Papierwert).

Dann können wir uns die ganze Besteuerung von Erbschaften gleich ganz schenken, denn dann ist ja jeder ein Idiot, der auch nur einen Euro vererbt. Viel besser ist es ja dann, vorher noch alles in Edelmetallen oder Immobilien anlegen, die Erben können es ja dann wieder verkloppen. Oder in irgendeinen Sachwert, wie Kunst, Auto oder sonstwas. Bloß kein Bargeld oder Aktien...

Ganz ehrlich: Ist das fair oder nicht?

Welchen Wert der Bilanz würdest Du nehmen wollen? Eigenkapital? Das spiegelt nicht ansatzweise den Wert eines Unternehmens wieder. [...] Nochmal, es gibt Unternehmen, die finanzieren sich quasi komplett aus Fremdkapital, machen aber trotzdem zig Millionen Gewinn und sind deshalb auch ein Vielfaches davon wert.
Ich wurde gefragt, wie ich den Wert eines Unternehmens ermitteln würde. Mir fällt da nicht viel mehr ein als eine Bilanz. Die spiegelt die Einnahmen und Ausgaben wieder, zeigt woher Geld kommt und wohin es geht. Wenn eine Firma Millionengewinne macht und durch Fremdkapital finanziert wird, dann steht das ja auch so in der Bilanz. Die Gewinne (also nicht der Umsatz) wird darin ja auch verzeichnet.

Machen wir es nicht so kompliziert: Die Werte einer Firma (egal, ob sie nun zum Kaufpreis verbucht wurden, linear oder progressiv abgeschrieben werden oder sonstwie in der Bilanz stehen) haben einen Wert. Dieser Wert entspricht natürlich nicht zwangsläufig dem Wert, den eine Firma wirklich hat. Aber wenn man sämtliches Vermögen und Forderungen gegen die Verbindlichkeiten rechnet, hat man eine Zahl. Und mit der kann man rechnen.

Wenn man das nicht will, dann ist eine Firma wohl der beste Weg, überhaupt jede Form von Erbschaftssteuer zu umgehen.



Ich habe einige Domains, die sind schon einiges Wert, dafür würde ich was kaufen. Wenn ich bilanzieren würde dürfte ich wenn ich mich jetzt nicht täusche auch nicht mit einfließen lassen, das geht nur wenn man die Domain gekauft hat, dann muss man den Wert ansetzen.
Bei Domains ist es ja nun noch ein Stück weit komplizierter als bei Sachwerten. Wenn man schon ein Haus schwer schätzen kann, wird es ja bei virtuellen Werten erst richtig schwer. Was mich allerdings nicht davon abhalten würde, auch hierfür einen Preis zu finden und den anzusetzen :)

Wenn ich ein Haus baue dann lohnt sich das eigentlich nicht für mich allein sondern nur wenn ich die nächste Generation im Blick habe der ich was hinterlassen möchte.
Weil die Gesetze so sind. Ich erinnere nochmal an China. Dort kauft man ein Haus für sich. Die Kinder kaufen auch ein Haus für sich. Und die Enkel auch wieder. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ja jeder für sich entscheiden. Aber wäre es auch hier so, dann würden Häuser auch nicht so exorbitante Preise haben und de facto könnte sich jeder eins hin stellen. Allerdings wäre dann das Mieten einer Wohnung oder eines Hauses ebenso unattraktiv wie das Vermieten. Fände ich (vermutlich im ganzen Gegensatz zu Marty :D) gar nicht so schlecht.

Also wenn Steuer auf Erbschaften dann bitte so das man ein Einfamilienhaus einfach mal komplett als Freibetrag hat egal welcher Verkehrswert da nun dran steht.
Ok, die Eigenheimbewohner und -vererber nehmen wir aus. Die Sammler dann vermutlich auch (egal ob Briefmarken, Kunstschätze, Boote oder Autos). Dann noch die Firmen. Also kurz: Alle Sachwerte und imaginären Werte. Und zahlen muss dann nur der, der Bargeld vererbt oder Edelmetalle bzw. Aktien/Optionsscheine, ja? Und die armen Schweine, die in den Genuss der Auszahlung der Lebens- und Sterbeversicherung kommen. Das soll gut sein?
 
Dafür, dass Häuser oft quasi Familienbesitz sind für die eine Generation quasi ihr halbes Erwerbsleben aufgebracht hat scheint das bei Dir erstaunlich einfach zu sein :ugly:
....

Sehe ich nicht ein. Eben dadurch werden Häuser über Jahrzehnte falsch/kaum genutzt, stehen leer,.. Weil es reihenweise Erben gibt, die längst ihr eigenes Haus gebaut haben/an ganz anderen Orten wohnen/... aber das geerbte Haus kann man ja nicht verkaufen, das ist ja Tradition...
Und wenn ich in das Haus einziehen will, dann kann ich das ja immer noch relativ einfach machen, statt MIete zahle ich eben den Kredit für die Steuerschuld - so what?

Und führt alleine "Das war schon der Besitz meiner Großeltern" zu einem absolut alleingültigen Anspruch für dich?!? Warmu soll nicht auch ein anderer einmal ein tolles Haus kaufen können?
 
Und führt alleine "Das war schon der Besitz meiner Großeltern" zu einem absolut alleingültigen Anspruch für dich?!? Warmu soll nicht auch ein anderer einmal ein tolles Haus kaufen können?

Ja und in Zukunft muss jeder Sein Auto an wen abgeben, der keins hat, wieso sollte nciht ein anderer mal ein tolles Auto haben?

Schaut ihr mal Grade Mario Barth? Vielleicht sollten endlich mal die Steuerverschwendungen gestoppt werden und dann hätten wir auch eine menge Geld übrig und brauchen keine Steuererhöhung...
 
Also wenn Steuer auf Erbschaften dann bitte so das man ein Einfamilienhaus einfach mal komplett als Freibetrag hat egal welcher Verkehrswert da nun dran steht.
Stimmt, der Verkehrswert ist bei einer Immobilie nicht aussagekräftig, da nur durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn jemand Pech hat liegt die Immobilie in einer kurzzeitig gefragten Gegend, so dass der Verkehrswert viel höher ist. Dann muss derjenige viel mehr Steuern zahlen als jemand in einer weniger stark gefragten Gegend. Das ist doch kein objektives Kriterium.

Ich wurde gefragt, wie ich den Wert eines Unternehmens ermitteln würde. Mir fällt da nicht viel mehr ein als eine Bilanz. Die spiegelt die Einnahmen und Ausgaben wieder, zeigt woher Geld kommt und wohin es geht. Wenn eine Firma Millionengewinne macht und durch Fremdkapital finanziert wird, dann steht das ja auch so in der Bilanz. Die Gewinne (also nicht der Umsatz) wird darin ja auch verzeichnet.
Firmen haben meist gar keinen Wert, ihr Wert liegt tatsächlich darin Gewinne zu erzeugen und der wird sowieso schon besteuert. Natürlich gibt es Aktiva, deren Wert allerdings durch ihre Fähigkeit Gewinne zu erzeugen bestimmt ist und die mit der Zeit dann durch Abnutzung abgeschrieben werden müssen. Von daher sollten Firmen von der Erbschaftssteuer ausgenommen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaut ihr mal Grade Mario Barth? Vielleicht sollten endlich mal die Steuerverschwendungen gestoppt werden und dann hätten wir auch eine menge Geld übrig und brauchen keine Steuererhöhung...
Bund der Steuerzahler - jedes Jahr wieder. Da braucht man gar keinen "Komödianten" wie die Barth oder Satiriker wie Pispers. Das Problem ist nach wie vor, dass es dem Deutschen trotz Steuer allenthalben sehr gut geht. Er murrt kurz, wenn die Steuern angehoben oder neue Steuern eingeführt werden, zahlt und geht weiter seinem Tagewerk nach. Ich übrigens inzwischen auch. Ich vertraue zwar noch ein wenig auf meine "Macht" als Staatsbürger, dass ich bei der nächsten Wahl etwas ändern kann und staune dann alle 4 Jahre, dass mehr als die Hälfte der Deutschen die Lage der Nation anders beurteilen als ich. Also gehe ich weiter meinem Tagewerk nach :)

Die Steuerverschwendung wird nie aufhören, weil vermutlich kein Politiker der Welt das Sparen gelernt hat. Er lebt im Überfluss, umgibt sich mit Leuten, die im Überfluss leben und denkt folglich im Überfluss. So ist es in den USA, in China, in Japan. Aber auch in Griechenland, Irland, Portugal und überall. Deswegen ist es ja auch so witzig, wenn ausgerechnet Deutschland den Griechen empfielt, sie müssen sparen. Denn wenn ein Staat spart, dann spart er nicht am Militär. Er spart auch nicht an Prunkbauten, Steuervergünstigungen oder sonstwo. Er spart zu allererst bei denen, die das Geld am Nötigsten brauchen - also bei Sozialleistungen.

Das einzig Gute daran ist, dass das keine moderne Eigenschaft ist. Das war schon immer so. Ich zeig mal auf Caligula :)

Stimmt, der Verkehrswert ist bei einer Immobilie nicht aussagekräftig, da nur durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn jemand Pech hat liegt die Immobilie in einer kurzzeitig gefragten Gegend, so dass der Verkehrswert viel höher ist. Dann muss derjenige viel mehr Steuern zahlen als jemand in einer weniger stark gefragten Gegend. Das ist doch kein objektives Kriterium.
Das ist doch aber bei Aktien genauso. Sogar bei Gold. Das sind alles keine absoluten Werte. Die Werte schwanken, auch wenn es einen Trend nach Oben oder Unten gibt. Sogar der Wert des Geldes schwankt auf seiner Abwärtsbewegung. Nur können wir es da beziffern, weil wir Steuern ja auch in Geld bezahlen...

Firmen haben meist gar keinen Wert, ihr Wert liegt tatsächlich darin Gewinne zu erzeugen und der wird sowieso schon besteuert. Natürlich gibt es Aktiva, deren Wert allerdings durch ihre Fähigkeit Gewinne zu erzeugen bestimmt ist und die mit der Zeit dann durch Abnutzung abgeschrieben werden müssen. Von daher sollten Firmen von der Erbschaftssteuer ausgenommen werden.
Dann wäre es also gut, eine Firma zu gründen, um sein Vermögen an der Steuer vorbei zu schleusen? Mir würde da ein Juwelier einfallen. Das ganze Geld in Gold und Platin, geht als Waren in das Eigentum der Firma über. Nach dem Tod löst man das Geschäft dann einfach wieder auf. Super Sache.

Oder noch viel einfacher: Firma gründen, das Geld in die Kasse legen und warten. Dann einfach die Firma auflösen. Klasse.

Dass eine Firma keinen Wert hat, stimmt ja so auch gar nicht. Eine Bilanz gibt den Wert einer Firma schon so gut wie möglich wieder. Natürlich hat eine Maschine, die bereits über die Jahre abgeschrieben wurde, auf dem Papier keinen Wert mehr und kann trotzdem noch verkauft werden. Genauso der Fuhrpark und alles andere, was zur Gewinnerzeugung notwendig ist. Ich habe meinen Rechner auch linear über 3 Jahre abgeschrieben, der war schon damals auf dem Papier nichts mehr wert und ich sitze noch immer dran und schreibe hier. Das ist doch aber völlig normal. Trotzdem macht eine Firma Gewinne, die in der Bilanz auftauchen. Und wenn die Kasse prall gefüllt ist, steigt auch das Eigenkapital. Nimmt man das Geld aus der Kasse, muss es irgendwo in seiner Verwendung verbucht werden. Entweder als Privatentnahme/Gehaltszahlung, dann wird es versteuert. Oder man kauft etwas für die Firma, bildet Rücklagen oder was auch immer. Auch dann steigert es wieder (vorübergehend) den Wert der Firma.

Dass eine Bilanz nie den genauen Wert wiedergibt, ist ja richtig. Eine Firma, in der sämtliches Gerät bereits abgeschrieben wurde und nur noch mit einem Erinnerungscent drin steht, keinerlei Gewinne mehr erzeugt, hat auf dem Papier keinen Wert mehr. Und kann trotzdem noch verkauft werden. Dann ist es so. Aber letztlich ist es noch immer besser, wenigstens etwas aus einer Firma an Steuern zu holen, als sie grundsätzlich von der Besteuerung auszunehmen, denke ich.
 
ALso wenn er 106000 hat, dann kann er für seine eigene Villa ja auch mitbieten - und sie dann halt für einen Wert x ersteigern - Folge, er muss 1/3 davon als Steuer abführen.
Es geht darum, dass man bei solchen Versteigerungen nicht einfach bieten kann, man muss vorher schon nachweisen, dass man das Geld für das Gebot auch hat.

Und im schlimmsten Fall hat der Erbe eben wenig geerbt und ein Schnäppchenjäger ein günstiges HAus gefunden - vielleicht ja auch für sich und seine Familie ....
Du weißt schon, wer in Deutschland diese "Schnäppchenjäger" sind?

Es ist doch so: Die Alternative dazu ist doch, Sachwerte von der Erbschaftssteuer auszunehmen. Weil eben Sachwerte so gut wie nie einen exakt bezifferbaren Gegenwert haben.
Das kommt ja immer darauf an, um welche Sachwerte es sich handelt. Nicht umsonst wird auch heute bei Erbschaften Kleinkram wie normale Möbel etc. gar nicht gross beachtet. Gerade bei Edelmetallen ist eine Bewertung simpel möglich mit einem Tageskurs. Auch ohne Angebot und Verkauf.

Viel besser ist es ja dann, vorher noch alles in Edelmetallen oder Immobilien anlegen, die Erben können es ja dann wieder verkloppen.
Genau. Und dabei fällt dann zwei Mal Grunderwerbssteuer, Nebenkosten etc. an. Ich glaube nicht, dass sich das lohnt.

Ganz ehrlich: Ist das fair oder nicht?
Das ist halt dir Grundsatzfrage. Ist es fair, dass der Staat das versteuerte Vermögen meiner Eltern nochmal versteuert, nur weil sie es jemandem geben? Ich kann die das nicht beantworten.

Ich wurde gefragt, wie ich den Wert eines Unternehmens ermitteln würde. Mir fällt da nicht viel mehr ein als eine Bilanz.
Gewinn- und Verlustrechnung, Umsatzzahlen, Mitarbeiterzahl...

Wenn eine Firma Millionengewinne macht und durch Fremdkapital finanziert wird, dann steht das ja auch so in der Bilanz. Die Gewinne (also nicht der Umsatz) wird darin ja auch verzeichnet.
Die Gewinne stehen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Aber wie errechnet man aus den Gewinnen den Wert, oder aus dem Eigenkapital?

An der Börse werden Tech-Unternehmen gerne mit dem 20-40 fachen ihres Gewinns bewertet, RWE und E.On aber nur mit dem 6-fachen. Das Eigenkapital spielt da gar keine Rolle. Das wäre der einzige Ansatz, der gehen würde. Aber auch da geht ohne viele Gutachter wenig.

Machen wir es nicht so kompliziert: Die Werte einer Firma (egal, ob sie nun zum Kaufpreis verbucht wurden, linear oder progressiv abgeschrieben werden oder sonstwie in der Bilanz stehen) haben einen Wert.
Und bei manchen Firmen ist alles geleast und es gibt keine Werte in Form von Anlagevermögen, sondern nur Kosten. Und trotzdem machen diese Firmen einen Riesengewinn.

Wenn man das nicht will, dann ist eine Firma wohl der beste Weg, überhaupt jede Form von Erbschaftssteuer zu umgehen.
Auch nicht ganz korrekt. Aber es würde doch völlig reichen, Erträge zu besteuern. Warum die Substanz eines Unternehmens?

Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ja jeder für sich entscheiden. Aber wäre es auch hier so, dann würden Häuser auch nicht so exorbitante Preise haben
Das wäre weder nachhaltig, noch rssourcenschonend, noch sinnvoll. Dann würde man Substanz schaffen und so verrotten lassen, dass sie gerade bis zum eigenen Tod reicht.

und de facto könnte sich jeder eins hin stellen. Allerdings wäre dann das Mieten einer Wohnung oder eines Hauses ebenso unattraktiv wie das Vermieten.
Und wo leben dann die Leute, die sich kein eigenes Haus leisten können? Immerhin wird keine Bank mehr ein Haus finanzieren wollen, das nur für die eigene Lebensdauer erschaffen wurde. Spätestens mit 40 bekommst Du keinen Kredit mehr.

Also kurz: Alle Sachwerte und imaginären Werte. Und zahlen muss dann nur der, der Bargeld vererbt oder Edelmetalle bzw. Aktien/Optionsscheine, ja? Und die armen Schweine, die in den Genuss der Auszahlung der Lebens- und Sterbeversicherung kommen. Das soll gut sein?
Keine Ahnung, ob das gut ist. Ich wüsste aber nicht, warum das direkt schlecht sein sollte. Substanz wird nach Ertrag besteuert, das würde ich für sinnvoll halten.


Marty
 
Es geht darum, dass man bei solchen Versteigerungen nicht einfach bieten kann, man muss vorher schon nachweisen, dass man das Geld für das Gebot auch hat.

Du weißt schon, wer in Deutschland diese "Schnäppchenjäger" sind?
...

ABer du hattest doch geschrieben, dass er das GEld hat - also wenn ich weiß, dass das Haus versteigert werden soll, dann mach ich mich vorher schlau, wie viel Kohle ich aufbringen kann und mit dieser Summe gehe ich in die Veranstaltung.

Nein, ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wer diese Schnäppchenjäger sind. Aber ich weiß auch nicht, was es bringen sollte, ein Haus für 300000 € zu kaufen, für das es keinen Käufer gibt, der bereit ist, 300000 € zu zahlen weil es von der Lage/Zustand her einfach das nicht Wert ist.
 
ABer du hattest doch geschrieben, dass er das GEld hat - also wenn ich weiß, dass das Haus versteigert werden soll, dann mach ich mich vorher schlau, wie viel Kohle ich aufbringen kann und mit dieser Summe gehe ich in die Veranstaltung.
Richtig. Und wenn das 106.000 Euro sind und ein anderer bietet 107.000 Euro? Es nützt dann nichts zu sagen, dass man ja selber nur den Steueranteil haben muss.

Nein, ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wer diese Schnäppchenjäger sind.
Dann geh mal hin. Gerne bieten da Banken mit, die vorher so eine Immobilie selber finanziert haben. So bekommt man günstig Immobilien für das eigene Portfolio. Makler sind da dabei, aber gerne auch Sanierer, wenn es z.B. um Mehrfamilienhäuser geht.

Aber ich weiß auch nicht, was es bringen sollte, ein Haus für 300000 € zu kaufen, für das es keinen Käufer gibt, der bereit ist, 300000 € zu zahlen weil es von der Lage/Zustand her einfach das nicht Wert ist.
Das jetzt lang und breit zu erklären ist wirklich schwierig. Glaube mir einfach, dass es das gibt und auch ständig passiert, dass Immobilien weit unter ihrem Wert versteigert werden und kurze Zeit später zu ihrem "richtigen" Wert weiterveräussert.

Marty
 
Richtig. Und wenn das 106.000 Euro sind und ein anderer bietet 107.000 Euro? Es nützt dann nichts zu sagen, dass man ja selber nur den Steueranteil haben muss.

Dann geh mal hin. Gerne bieten da Banken mit, die vorher so eine Immobilie selber finanziert haben. So bekommt man günstig Immobilien für das eigene Portfolio. Makler sind da dabei, aber gerne auch Sanierer, wenn es z.B. um Mehrfamilienhäuser geht.

Das jetzt lang und breit zu erklären ist wirklich schwierig. Glaube mir einfach, dass es das gibt und auch ständig passiert, dass Immobilien weit unter ihrem Wert versteigert werden und kurze Zeit später zu ihrem "richtigen" Wert weiterveräussert.

Marty

Zum Ersten: Doch, weil er ja quasi nur 1/3 des Geldes zahlen muss, das ein anderer Bieter zahlen muss. Er kann folglich mit seinen 106000 bis ca. 300000 mitbieten. Der andere Bieter muss also mindetsens das 3-fache bieten

Zum Letzten: Aber da sind wohl eher selten die BEsitzer von "Muttis kleinem Eigenheim" auf dem Lande betroffen das oben Thema gewesen war. Da geht es eher um Immobilien in Städten. Und selbst da: Wer hindert den Erben daran, das Gebäude selbst für einen sinnvollen Wert zu verkaufen? Wieso muss er es zur Zwangsversteigerung kommen lassen?
 
Zum Ersten: Doch, weil er ja quasi nur 1/3 des Geldes zahlen muss, das ein anderer Bieter zahlen muss. Er kann folglich mit seinen 106000 bis ca. 300000 mitbieten. Der andere Bieter muss also mindetsens das 3-fache bieten
Das würde voraussetzen, die Immobilie wäre ihm übereignet und er zahlt den Ersteigerungspreis quasi an sich selber.

Zum Letzten: Aber da sind wohl eher selten die BEsitzer von "Muttis kleinem Eigenheim" auf dem Lande betroffen das oben Thema gewesen war.
Derzeit gibt es geschätzt eine vierstellige Zahl Immobilien auf dem platten Land Ostdeutschlands, die niemand möchte in einer Versteigerung, teilweise nicht mal für einen Euro.

Und selbst da: Wer hindert den Erben daran, das Gebäude selbst für einen sinnvollen Wert zu verkaufen? Wieso muss er es zur Zwangsversteigerung kommen lassen?
Wie wäre denn die Reihenfolge? Der Erbe bekommt das Erbe, der Staat kommt, schätzt den Wert und schickt einen Steuerbescheid, zahlbar in 14 oder 30 Tagen. Der Erbe hat das Geld nicht, die Bank winkt ab für ein Darlehen... Dann freihändig zu verkaufen, bevor der Staat die Steuerschuld pfänden kommt... das muss schon schnell gehen.

Es könnte gehen, ich sehe da aber kaum Chancen für.

Marty
 
Ok, die Eigenheimbewohner und -vererber nehmen wir aus. Die Sammler dann vermutlich auch (egal ob Briefmarken, Kunstschätze, Boote oder Autos). Dann noch die Firmen. Also kurz: Alle Sachwerte und imaginären Werte. Und zahlen muss dann nur der, der Bargeld vererbt oder Edelmetalle bzw. Aktien/Optionsscheine, ja? Und die armen Schweine, die in den Genuss der Auszahlung der Lebens- und Sterbeversicherung kommen. Das soll gut sein?

Verstehe nicht warum ich Ramschsammler und Firmen rausnehmen sollte, die selbst genutzte Immobilie einer Familie ist mehr als nur irgendein Sachwert, sie wird zum zu Hause einer Familie quasi zum Mittelpunkt aller Wurzeln die die Familie mit der Scholle und damit auch dem Staat verknüpfen - für Leute wie mich eigentlich das einzige Hindernis nicht alle sieben Sachen zu packen und die Steuern zukünftig in einem schöneren Land mit freundlicheren Leuten zu bezahlen.

Sehe ich nicht ein. Eben dadurch werden Häuser über Jahrzehnte falsch/kaum genutzt, stehen leer,.. Weil es reihenweise Erben gibt, die längst ihr eigenes Haus gebaut haben/an ganz anderen Orten wohnen/... aber das geerbte Haus kann man ja nicht verkaufen, das ist ja Tradition...
Und wenn ich in das Haus einziehen will, dann kann ich das ja immer noch relativ einfach machen, statt MIete zahle ich eben den Kredit für die Steuerschuld - so what?

Und führt alleine "Das war schon der Besitz meiner Großeltern" zu einem absolut alleingültigen Anspruch für dich?!? Warmu soll nicht auch ein anderer einmal ein tolles Haus kaufen können?

Von mir aus darf man dann halt nur die selbst genutzte Immobilie steuerfrei vererben sofern das rechtlich möglich ist. Wie kommt der Staat denn drauf das er einfach so Steuern kassieren darf nur weil ein Haus eine Generation weitergereicht wird? Als nächstes unterstellt er mir Schwarzarbeit weil ich in der Familie jemand beim tapezieren helfe oder will Schenkungssteuer weil ich irgendwelchen Ramsch an meine Schwester verschenke.
Familie funktioniert ohne Geld, kann doch nicht sein das irgendein Depp mit einem großen Preisschild kommt, das an das Haus ranklebt und dann darauf Steuern erhebt nur weil ein Haus vom Vater auf den Sohn übergeht :ugly:

Genauso könnte der Staat sagen meine Mutter hat in meine Erziehung 25.000 Arbeitsstunden investiert, er will nun Lohnsteuer und Sozialabgaben für die 500.000 Euro sehen die diese Arbeit wert war :ugly:
Oder andersrum ich pflege meine Eltern, dann kommt der Staat schreibt auch da eine halbe Million ran, behauptet das selbe und will kassieren:roll:
 
Von mir aus darf man dann halt nur die selbst genutzte Immobilie steuerfrei vererben sofern das rechtlich möglich ist. Wie kommt der Staat denn drauf das er einfach so Steuern kassieren darf nur weil ein Haus eine Generation weitergereicht wird?

Sofern das Haus unverzüglich (ja was heißt das? hmm?) selber genutzt wird vom Erben und max 200m² groß ist muss man heute keine steuern zahlen, das finde ich gut!

@Photon
Sind doch nicht nur die Politiker, sondern ja auch irgend welche Beamte die irgend einen Scheiß entscheiden.
Vielleicht würde was an der Verschwendung sich ändern wenn die Verantwortlichen in die Pflicht genommen werden könnten, wenn diese Mist bauen... Aber so was würden die nie einführen...
 
@Marty: Du sagst, dass zigtausend Häuser unverkäuflich herumstehen. Wo ist dann das Problem, wenn du so eine Immobilie erbst? Schreib sie aus, verkauf sie für nen Appel und nen Ei an dich selbst und zahl 1/3 davon als Steuer - bei einem sinnvoll gearteten Freibetrag sind das dann 0 € - so what?

Dann sagst du, dass die Steuer binnen Tagen entrichtet werden müßte - wo steht das?!? Wenn hier eine sinnvolle Regelung geschaffen wird, dann kann man auch z.B. eine Steuerschuld ohne Probleme im Fall eines Sacherbes um 1-2 Jahre verschieben. Sollte doch ohne weiteres möglich sein, oder? Oder man regelt es so, dass die Steuer erst fließt, wenn ide Einnahme geflossen ist. Dann gibt es die Steuerschätzung - 150000 € - hab ich nicht - also verticker ich das Haus, bekomme dafür nur 300.000€ und zahle davon dann 100.000 € Steuer.
Und ja, mit Sicherheit gibt es Menschen und Fälle, die das System aushebeln. Die gibt es IMMER. Die nennt man deswegen Schmarotzer/Betrüger/Härtefälle/... Für so etwas benötigt man dann Steuerprüfer, die sich die ganze Sache ansehen.

Oder man koppelt die Steuer an die Eigennutzung. Wenn du in der Immobilie 10 Jahre wohnst, dann sind die Steuern hinfällig, sonst zahlst du eben. Das Gleich kann man auch bei Firmen machen - und bei Domains. Selber nutzen und nach 10 JAhren ist alles Steuerfrei.
 
Sofern das Haus unverzüglich (ja was heißt das? hmm?) selber genutzt wird vom Erben und max 200m² groß ist muss man heute keine steuern zahlen, das finde ich gut!

Joah ziemlich gut, nur das ein 3xx Quadratmeter 200 Jahre alter Bauernhof in Mecklenburg Steuern kostet und moderne 180 Qadratmeter auf Sylt oder in München nicht ist dann wieder nicht wirklich verständlich
 
Das ist halt dir Grundsatzfrage. Ist es fair, dass der Staat das versteuerte Vermögen meiner Eltern nochmal versteuert, nur weil sie es jemandem geben? Ich kann die das nicht beantworten. [...]
Aber es würde doch völlig reichen, Erträge zu besteuern. Warum die Substanz eines Unternehmens?
Ich kann es natürlich auch nicht abschließend klären, aber ich habe ein Gerechtigkeitsempfinden. Jemand, der viel leistet, viel Verantwortung trägt und/oder viel weiß, soll auch viel verdienen. Eine Erbschaft hingegen ist wie ein Lottogewinn halt Glück. Glück, dass man die "richtigen" Eltern hatte (zumindest in puncto Kapital).

Das will ich ja auch niemandem weg nehmen. Der eine hat Glück, der andere nicht. Das ist völlig ok. Aber letztlich ist eine Erbschaft geschenktes Vermögen. In manchen Fällen sogar so viel, dass eigentlich kein Nachkomme jemals wieder einen Finger krumm machen muss. Nicht mal, wenn es zu einer Inflation kommt. Oft stammt dieses Vermögen aus sehr altem Besitz und wurde zu einer Zeit sich angeeignet, da Deutschland noch einen Kaiser oder König hatte. Manch deutscher Adel mag verarmt sein, viele leben noch heute fürstlich von dem Gold, Geld und Edelsteinen, die einst die Väter auf die eine oder andere Art anhäuften.

Ich will diesen Leuten gar nichts grünäugig weg nehmen. Aber so wie jeder andere ein Einkommen versteuern muss, betrachte ich auch eine Erbschaft als Einkommen. Mit dem Unterschied, dass man dafür nichts tun musste. Naja, als Einkommen gilt ja auch ein "geldwerter Vorteil", sogar schon die Bonusmeilen, die man bei Dienstreisen sammelt, obgleich die heute weniger wert sind, als ein Freigetränk im Theater. Das alles zählt mit zum Einkommen. Ebenso der privat genutzte Dienstwagen und so weiter. Da ist es doch eigentlich nur logisch, dass Sachwerte aus einer Erbschaft es auch sind und natürlich auch eine Firma.

Wie man nun den Wert einer Firma ermittelt, das kann man sich ja überlegen. Ich bin kein Buchhalter und auch kein Steuerberater. In Folge dessen kenne ich mich auch nur rudimentär mit den Möglichkeiten aus, die man da hätte. Ja, von mir aus auch die Gewinn- und Verlustrechnung, warum denn auch nicht. Ich würde auch die Bilanz mit heran ziehen, weil eben auch Substanzwerte Werte sind. Aber wie gesagt - darüber können sich andere Leute mit mehr Sachverstand einen Kopf machen.

Mein Standpunkt ist eben nur, dass eine Erbschaft ein Einkommen ist und als solches auch so behandelt werden sollte.

Das wäre weder nachhaltig, noch rssourcenschonend, noch sinnvoll. Dann würde man Substanz schaffen und so verrotten lassen, dass sie gerade bis zum eigenen Tod reicht.

Und wo leben dann die Leute, die sich kein eigenes Haus leisten können? Immerhin wird keine Bank mehr ein Haus finanzieren wollen, das nur für die eigene Lebensdauer erschaffen wurde. Spätestens mit 40 bekommst Du keinen Kredit mehr.
Wenn es Gang und Gäbe wäre, dann würde sich so ziemlich jeder ein Haus schon mit 18 bauen. Ich hätte eher gedacht, Du bringst so ein Argument an, dass die Leute dann weit weniger flexibel wären. Dann kann man eben nicht mehr so einfach einen Job von heute auf morgen in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land annehmen.

Obwohl ich der Meinung bin, dass es dann noch immer Mietwohnungen gäbe, nur wären die viel preiswerter. Denn wer ein Mietshaus errichtet, der hat ja immerhin 70 Jahre Zeit, mit dieser Investition Geld zu verdienen. Und nach 70 Jahren wird ein neues Haus gebaut, vielleicht sogar von den Kindern, wenn sie ihrerseits das Land für 70 Jahre pachten. Das schafft Arbeitsplätze und hält das Geld im Fluss :)

[...] Sind doch nicht nur die Politiker, sondern ja auch irgend welche Beamte die irgend einen Scheiß entscheiden. Vielleicht würde was an der Verschwendung sich ändern wenn die Verantwortlichen in die Pflicht genommen werden könnten, wenn diese Mist bauen... Aber so was würden die nie einführen...
Ja, das Thema hatten wir hier bei Klamm auch schonmal. Ich bin im Grunde Deiner Meinung, aber eine Sache würde wohl auch passieren: Nähme man die Leute persönlich in Haftung, dann würde gar nichts mehr entschieden werden. In einer Demokratie, besonders in unserer Scheindemokratie mit Koalitionen und Oppositionen, ist es jetzt schon schwer genug, irgendwas (nachhaltiges) zu entscheiden. Wenn jeder für seine Entscheidungen mit seinem Leben und Vermögen haften würde, dann säßen dort nur noch Merkels. Sofern sich da überhaupt noch jemand hin hocken würde.

Einzig positiver Effekt: Wir wären längst diesen Wowereit los :)
 
Wo habe ich das geschrieben? Ich habe geschrieben, dass ich es ungerecht finde, wenn die Bemessungsgrundlage für den Spitzensteuersatz von 250.000 brutto Jahreseinkommen (bisher 45 % EkSt) auf 100.000 brutto Jahreseinkommen (bisher 42 % EkSt) gesenkt wird und gleichzeitig der Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer (jetzt ab 100.00 Euro brutto Jahreseinkommen (ca. 3.500 Euro netto Monatsbrutto) aus 52 % angehohen wird.

Ich finde es lustig, wie sich hier einige Leute darüber aufregen, dass ich es als Enteignung ansehe, wenn Teile der Einkommenssteuer ohne ersichtlichen Grund angehoben werden. Die Einkommenssteuer auf alle Einkommen ist dann gerecht, wenn sie alle Einkommen gleichgewichtig belastet, um die Ausgaben des Gemeinwesens zu tragen. Wenn aber eine oder zwei Einkommensgruppen übermäßig belastet werden, ohne dass es dafür eine echte Begründung gibt, ist von einer gerechten Steuerlast nicht mehr die Rede. Hier wird Eigentum "enteignet".

Es steht jedem frei, einen Teil seines Einkommens an soziale Einrichtungen zu spenden. Aber die meisten, die eine Anhebung der Einkommenssteuersätze für Menschen, die mehr als sie selbst verdienen, fordern, sind selbst nicht bereit, auch nur einen Cent ihres "Urlaub-auf-Malle"-Fonds zu opfern.

Was für kommentar.
Bist du von der Buchhaltung?