Und tut denn dieses neoliberale Sprech von "Enteignung" als Synonym für Steuern not?
Naja, die FDP sitzt nicht mehr im Parlament - irgend jemand muss das Synonym ja verwenden...
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Und tut denn dieses neoliberale Sprech von "Enteignung" als Synonym für Steuern not?
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann ist für Dich ein Spitzensteuersatz von 42% völlig ok, wenn er ab gut 250.000 Euro greift.
Die Einkommenssteuer auf alle Einkommen ist dann gerecht, wenn sie alle Einkommen gleichgewichtig belastet, um die Ausgaben des Gemeinwesens zu tragen. Wenn aber eine oder zwei Einkommensgruppen übermäßig belastet werden, ohne dass es dafür eine echte Begründung gibt, ist von einer gerechten Steuerlast nicht mehr die Rede.
Ich halte es für blödsinn, da z.B, 30% von einem Monatsbrutto von 2000 € dem Betroffenen mehr wehtun als 30% von z.B. 10000 €...
... (jetzt ab 100.00 Euro brutto Jahreseinkommen (ca. 3.500 Euro netto Monatsbrutto) aus 52 % angehohen wird. ...
Ich finde es unlustig, wie du den Grund der Erhöhung - die Finanzierung weiterer Sozialleistungen - ignorierst. Oder könnbtest du bitte darlegen, warum das für dich kein "ersichtlichen Grund" ist.Ich finde es lustig, wie sich hier einige Leute darüber aufregen, dass ich es als Enteignung ansehe, wenn Teile der Einkommenssteuer ohne ersichtlichen Grund angehoben werden.
was haltet ihr von einer flat-tax [...]
Naja, das ist ja im Grunde eine "schweizerische Denkweise" (auch wenn dort wohl von Kanton zu Kanton etwas unterschiedliche Steuersätze gelten)was haltet ihr von einer flat-tax[...]
ja, dann kommt wieder Hinz, der einen Freibetrag für alle mit großen Ohren haben will und Kunz, der einen für Leute mit langen Nasen will. Ehrlich: Steuer ab dem ersten Euro auf alle Einnahmen algorithmisch ansteigend ist irgendwie für mich die gerechteste Lösung. Und wie gesagt: Dabei dürfte so viel Steuer zusammen kommen, dann man sie sogar senken könnte.Ja, aber bei einem Personen-Freibetrag [...] und einem Zusatzfreibetrag [...]
Logarithmus mit Bongo-Trommeln?Algorithmisch klingt schon mal gut. Logarithmisch oder nur rhythmisch?![]()
Ja, sowas. Eben etwas, was jeder ohne Zuhilfenahme von Tabellen, die sich nach jeder Legislaturperiode (Regierungszeit) ändern, ausrechnen kann.für solche Begriffe isset zu spät, ick vermute mal er will da ne feine mathematüsche Funktion rüberpolieren![]()
function steuersatz(einkommen)
wenn einkommen > 250000
dann return 33.00
sonst
return 33.00/250000.00*einkommen
function steuerwert(einkommen)
return einkommen/100.00*steuersatz(einkommen)
Erbschaften würde ich auch nicht so besteuern. Ich finde es unfair, wenn Eltern ihr lebenlang sparen und dann ihren Kindern ihr Haus vererben und dann diese dann darauf Steuern zahlen müssten.
...
Das ist die Entscheidung Deiner Eltern. Manch einer verprasst das ganze Geld, verschuldet sich womöglich noch, stirbt arm und behauptet auf der Bahre, gut gelebt zu haben. Ein anderer liebt das Gefühl der Sicherheit und mag es, so viel wie möglich Geld auf dem Konto zu haben. Beides ist völlig ok. Aber was haben die Kinder damit zu tun?Meine Eltern sind sicherlich nicht reich und haben ihr bisheriges Leben extrem gespart, sicch wenig gegönnt.
Nur mal als Gegenbeispiel: In China kann man gar kein Land kaufen. Man kann es gegen Entgelt pachten und zwar maximal 70 Jahre. Der Eigentümer des Landes bleibt aber der Staat. Trotzdem pachten viele Chinesen Land und bauen ein Haus darauf. Ganz reiche Chinesen ziehen zwar den Landerwerb im Ausland vor, aber ich will sagen: Es geht auch anders. Und ich finde es nicht mal falsch.Findest du es ok, wenn es irgendwann soweit ist, das wir dann 33% Steuern auf das Erbe zahlen? Obwohl unsere Eltern bereits viel Steuern gezahlt haben (Neben der Einkommensteuer ja auch Grundsteuer, Grunderwerbsteuer...).
Ja, auch Lotto. Wer naiv genug ist, Lotto zu spielen, zahlt zwar schon genug Steuern, aber dennoch würde der Gewinn bei mir versteuert werden. Sicher würde ich auch gesetzlich festschreiben lassen, dass Gewinnspiele mindestens 90% des Einsatzes wieder ausspielen müssen, so auch Lotto. Dann gäbe es sicher kein 6 aus 49 mehr, aber dafür andere Spiele. Die Gewinne würde ich aber allesamt besteuern.Mein Posting bezog sich auf das von Photon, der ja alles gleichermaßen besteuern will.
Das sei Dir ja auch gegönnt. Das Problem ist aber, dass unser heutiges Steuersystem in seiner Gesamtheit zu komplex und darüber hinaus zu viele Schlupflöcher hat. Schlupflöcher, die weder mir, noch Dir oder Deinen Eltern zugute kommen. Damit ist es insgesamt ungerecht. Und meine Idee ist nur ein Vorschlag, um es insgesamt gerechter und viel einfacher zu machen. Wenn Du eine bessere Idee hast, dann nur raus damit.Ich finde aber auch hier die heutige Regelung gut.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erbsc...n_.28Verschonungsabschlag_und_Abzugsbetrag.29
Du hast immer die Möglichkeit, die Firma bereits zu Lebzeiten Deinen Kindern zu übertragen. Das kann über Schenkung geschehen (die dann versteuert wird) oder eben man wandelt das Unternehmen in eine Kapitalgesellschaft um und überträgt die Geschäftsführung den Kindern rechtzeitig. Und falls nicht, können sie dennoch die Geschäftsführung problemlos übernehmen, denn das Firmenkapital ist ja Eigentum der juristischen Person "Firma". Alles kein Problem.Wer das Unternehmen weiterführt und dafür sorgt, das die Mitarbeiter weiterhin ihre Arbeitsplätze haben wird belohnt. Hier gibt es natürlich auch Grenzen.
Bei einem Haus ist das aber schwieriger, weil im Extremfall das Haus verkauft werden müsste, um die Steuer zahlen zu können. Wer bemisst dann überhaupt den Wert eines Hauses und wie?Aber vor allem steht zur Frage, ob ein Silberlöffel, der einem Kind bei der Geburt womöglich in den Arsch gesteckt wird, versteuert werden sollte oder nicht. Ich sage ja.
Problem dabei wäre, dass dann Lottospieler ihre Einsätze auch absetzen können müssten. So wie bei Werbungskosten auch. Eine reine Einnahmenbesteuerung dürfte mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sein. Sonst müsste das für Unternehmen auch gelten.Ja, auch Lotto. Wer naiv genug ist, Lotto zu spielen, zahlt zwar schon genug Steuern, aber dennoch würde der Gewinn bei mir versteuert werden.
Völlige Zustimmung.Das sei Dir ja auch gegönnt. Das Problem ist aber, dass unser heutiges Steuersystem in seiner Gesamtheit zu komplex und darüber hinaus zu viele Schlupflöcher hat. Schlupflöcher, die weder mir, noch Dir oder Deinen Eltern zugute kommen. Damit ist es insgesamt ungerecht.
Bei einem Haus ist das aber schwieriger, weil im Extremfall das Haus verkauft werden müsste, um die Steuer zahlen zu können. Wer bemisst dann überhaupt den Wert eines Hauses und wie?