Zollstreit zwischen China und USA: Annäherung in Sicht?
Im Handelskonflikt zwischen China und den USA zeichnet sich eine mögliche Annäherung ab. Li Chenggang, stellvertretender Sekretär im chinesischen Handelsministerium, verkündete, dass beide Nationen nach intensiven Verhandlungen zu einer vorläufigen Übereinkunft gekommen seien. Diese Absprache erfordert nun die interne Genehmigung beider Regierungen, bevor sie eine offizielle Wirkung entfalten kann. Über die konkreten Details dieses vorläufigen Abkommens hüllte sich die chinesische Seite jedoch in Schweigen.
Unterdessen berichtet das 'Wall Street Journal', dass US-Finanzminister Scott Bessent einen 'Erfolgsrahmen' für das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping in Südkorea hervorhob. Es bleibt jedoch unklar, ob die beiden Präsidenten diesen Rahmen nutzen werden, um eine belastbare Einigung im Tarifstreit zu verkünden, besonders vor dem Hintergrund der drohenden Zusatzzölle, die Präsident Trump zum 1. November verhängen will.
Am vergangenen Wochenende führten beide Länder in Malaysia intensive Gespräche, um den schwelenden Handelskonflikt zu entschärfen. Ein zentrales Thema waren dabei Chinas Exportkontrollen bei Seltenen Erden sowie die angedrohten US-Zölle auf chinesische Produkte. Die laufenden Verhandlungen spiegeln das Bemühen wider, eine stabile und zukunftsorientierte Handelsbeziehung zwischen den beiden Wirtschaftsgrößen wiederherzustellen.

