Zolldiskussion in den USA: Fed-Chef Powell und Trump im verbalen Schlagabtausch
Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, äußert besorgt, das kürzlich eingeführte Zollpaket von Präsident Donald Trump könne eine Anhebung des Preisniveaus und ein verhaltenes Wirtschaftswachstum nach sich ziehen. Während die künftige Entwicklung ungewiss bleibt, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Auswirkungen der Zollerhöhungen stärker ausfallen dürften als ursprünglich angenommen. Powell betont, dass die Inflation ansteigen und das Wachstum nachlassen könnte, auch wenn der genaue Umfang und die Dauer dieser Effekte unklar sind.
Trump reagierte prompt auf Powells Bedenken und nutzte seinen Social-Media-Kanal Truth Social für eine pikante Ansage. Er deutete an, dass es an der Zeit sei, die Zinsen zu senken – eine Aufforderung, die Powell, laut Trump, nicht ignorieren solle. Die bevorstehende Zinsentscheidung im Mai könnte die Strategie der Fed maßgeblich beeinflussen.
Während Powell daran arbeitet, dass die zu erwartende Preissteigerung keine langfristigen Probleme bereitet, sieht Trump eine Zinsreduzierung als ideale Lösung. In grellem Großbuchstabenton riet er Powell, die vermeintlichen politischen Spielchen zu lassen und zügig zu handeln. Es ist klar, dass sich der Präsident für eine Niedrigzinspolitik engagiert und wenig Satisfaktion mit dem Fed-Chef verspürt.

