Zittern in Bangkok: Hochhäuser werden vorsichtshalber evakuiert
Die lebhafte Metropole Bangkok erlebt einen nervösen Tag: Am Mittag wurden zahlreiche Hochhäuser in der Stadt geräumt, nachdem Nachbeben die Menschen in Unruhe versetzten. Obwohl die US-Erdbebenwarte USGS zunächst kein Beben registrierte, herrscht Unsicherheit, da vor drei Tagen ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,7 mit Epizentrum in Myanmar die Region erschütterte. Nun beunruhigen wiederholt leichte Nachbeben, vor allem in Myanmar, die Bevölkerung.
Die thailändische Regierung informierte die Öffentlichkeit, dass möglicherweise empfundene Schwingungen eine Massenpanik ausgelöst hätten. Gleichzeitig wurde in Mandalay, Myanmar, ein Nachbeben der Stärke 3,7 bestätigt. Inmitten dieser Ungewissheit stehen Sicherheitsüberlegungen an vorderster Stelle, und viele Bürger versammeln sich in Erwartung weiterer Informationen im Freien.
Ein Büroangestellter aus dem Stadtteil Sathorn berichtete der Deutschen Presse-Agentur von seinen Erfahrungen: "Ich habe das Nachbeben gespürt, wenn auch weniger intensiv als das Hauptbeben vom Freitag. Ich glaube, die Behörden ergreifen nun vorsichtshalber Maßnahmen." Zusammen mit seinen Kollegen wartete er vor dem Bürogebäude Tisco Tower, während zahlreiche weitere Gebäude, darunter die Shopping Mall One Bangkok und verschiedene Regierungsbüros, ebenfalls geräumt wurden. Die Stadt Bangkok ist in Alarmbereitschaft, während Einsatzfahrzeuge mit Sirenengeheul durch die Straßen fahren.

