Zeiss sieht sich trotz Umsatzwachstum mit unsicheren Zeiten konfrontiert
Der Technologiekonzern Zeiss, bekannt für seine Innovationen in der Elektronik- und Optikbranche, kalkuliert angesichts wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen mit einem schwierigen Geschäftsumfeld. Vorstandschef Andreas Pecher hat die Belegschaft auf eine angespannte Zukunft eingestimmt und deutet an, dass möglicherweise Maßnahmen wie der Abbau von Stundenkonten oder Kurzarbeit notwendig werden könnten, um Arbeitsplätze zu sichern. In einigen Bereichen könnte dies auch zur Folge haben, dass Positionen abgebaut werden.
Trotz der Widrigkeiten konnte Zeiss das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Umsatzplus von 9 Prozent und einem EBIT-Anstieg von 7 Prozent abschließen. Der Nettogewinn ging jedoch um 79 Millionen Euro zurück, was letztlich 952 Millionen Euro entspricht.
Ein Lichtblick für die 22.857 Mitarbeitenden in Deutschland ist die Prämienzahlung von 2.700 Euro für das vergangene Jahr, was eine Erhöhung von 200 Euro gegenüber dem Vorjahr darstellt. Am Hauptsitz in Oberkochen sind 13.470 Personen tätig, während in Jena 3.484 Menschen beschäftigt sind.
Pecher betont, dass die Marktunsicherheiten durch verschärfte geopolitische Spannungen und Handelskonflikte zwischen den großen Wirtschaftsräumen zugenommen haben. Zeiss, mit seiner globalen Präsenz und Spezialisation in Halbleiter-, Mess- und Medizintechnik, bleibt trotz dieser Herausforderungen bestrebt, seine Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren.

