Zaghafter Rückgang bei US-Arbeitslosenanträgen sorgt für gedämpfte Erwartungen
Die kürzlich veröffentlichten Daten des US-Arbeitsministeriums offenbarten einen weniger stark als erwarteten Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. So sank die Zahl in der vergangenen Woche um 5.000 auf insgesamt 227.000 Anträge. Analysten hatten zuvor optimistischere Werte um die 223.000 prognostiziert. Die Zahlen der Vorwoche wurden revidiert und betrugen nun 232.000 gegenüber den zunächst gemeldeten 231.000 Anträgen.
Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung gelten als bedeutender Indikator für den Gesamtzustand des US-Arbeitsmarkts und beeinflussen somit auch geldpolitische Entscheidungen der Federal Reserve. Während die Fed zuletzt im Januar beschlossen hatte, den Leitzins nach zuvor dreimaliger Absenkung stabil zu halten, lieferte der am Mittwoch veröffentlichte Monatsbericht zum Arbeitsmarkt positive Überraschungen. Dieser zeigte sich deutlich robuster als von Fachleuten erwartet und könnte die zukünftige geldpolitische Ausrichtung der Notenbank beeinflussen.

