Zaghafte Aufwärtsbewegung bei deutschen Staatsanleihen – US-Arbeitsmarktdaten im Fokus
Am Dienstagmorgen starteten deutsche Staatsanleihen mit leichten Kursgewinnen in den Handel. Der richtungweisende Euro-Bund-Future verzeichnete eine marginale Steigerung um 0,05 Prozent, notierte jedoch stabil bei 127,56 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe wurde mit 2,85 Prozent ausgewiesen.
Inmitten einer zurückhaltenden Stimmung richten sich die Blicke gespannt auf die bevorstehenden US-Konjunkturdaten, die im Laufe des Tages erwartet werden. Insbesondere die Arbeitsmarktdaten könnten entscheidende Impulse liefern und mehr Klarheit über die aktuelle Lage auf dem Jobmarkt schaffen. Der Arbeitsmarkt ist neben der Inflation eines der beiden zentralen Kriterien für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. An diesem Dienstag stehen nicht nur die Veröffentlichung des Jobberichts für November, sondern auch die nachgeholten Beschäftigungsdaten für Oktober auf der Agenda. Letztere Daten konnten im Herbst aufgrund des teilweisen Regierungsstillstands, der infolge des Haushaltsstreits entstanden war, nicht erhoben werden. Während der letzten Zinssenkung der Fed lagen diese wichtigen Informationen noch nicht vor, was den heutigen Veröffentlichungen zusätzliche Brisanz verleiht.

