Yves Guillemot: "Spiele-Support ist nicht auf unbegrenzte Zeit möglich"

Ubisoft-CEO Yves Guillemot hat sich zur wachsenden Kritik rund um das Ende von Online-Diensten älterer Spiele geäußert. Hintergrund ist die EU-Kampagne "Stop Killing Games", die sich gegen das Abschalten digitaler Spiele wie The Crew richtet und inzwischen über eine Million Unterschriften gesammelt hat.
Guillemot erklärte auf einer Aktionärsversammlung, dass Spiele nicht unbegrenzt unterstützt werden könnten. Der Konzern biete umfassende Services an, doch deren Fortbestand sei zeitlich begrenzt. In Bezug auf The Crew verwies er auf eine symbolische Übergangsmaßnahme: Käufer des Spiels konnten The Crew 2 zeitweise für nur einen Euro erwerben.
Kritiker werfen Ubisoft jedoch vor, dass der Zugang zur ursprünglich bezahlten Software damit nicht erhalten bleibe. Ubisoft plant zwar, The Crew 2 künftig auch offline spielbar zu machen - das helfe jedoch früheren Spielen nicht. Guillemot betonte, dass das Problem nicht Ubisoft allein betreffe, sondern ein branchenweites Thema sei.

